It's Way Too Complicated


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i don't have a lot to say! Tongue
Das ist meine erste FF und hoffentlich kommt sie gut an &' gefällt euch :>


It's Way Too Complicated

Prologue

Schnee breitete sich in Los Angeles aus und es war so etwas wie ein Privileg das erleben zu dürfen. Die Lichter der Straßenlaternen brachten die weiße Pracht zum funkeln und es war atemberaubend wie herrlich es glitzerte. Die Schneeflocken flogen mir um die Nase, was mich zum lächeln brachte. Es schien als würde nur die Kälte diese wunderschöne Aussicht ruinieren, aber sie war dennoch erträglich. Für diesen einen Moment schien die ganze Welt perfekt. Krieg, Streit und Trennungen waren wie vergessen, dafür kam es einem so vor, als wäre man von Liebe, Hoffnung und Glück umhüllt. “Du wirst noch ne Erkältung kriegen, Lena.” Hörte ich jemanden sagen und drehte mich erschrocken um. “Musstest du mich so erschrecken?” Grinste ich meinen große Bruder an und verdrehte leicht die Augen. “Jetzt komm schon rein. Ich hab heiße Schokolade.” Lockte er mich, weswegen ich leicht lachte. “Schon gut, Nick. Gib mir noch fünf Minuten.” Stimmte ich zu und er nickte kurz, bevor er wieder rein ging. Ich stützte mich mit meinen Händen am eisigen Geländer meines Balkons ab und schloss meine Augen. Der Wind tanzte mit meinen Haaren und zerzauste sie aufs Feinste. Ich atmete noch einmal kurz die winterfrische Luft ein, bevor auch ich wieder ins Haus ging und runter zu Nick, der schon wartete. Kaum im Wohnzimmer angekommen wurde ich wieder mit der unschönen Wahrheit konfrontiert. Ich hörte meine Eltern in der Küche streiten, sah wie meine kleine, 5 Jahre alte Schwester Hailey zusammen gekauert auf der Couch liegen. Auch ihr hatte Nick, der nur 1 Jahr älter als ich war, einen Kakao gemacht. Wenn er bei diesen ständigen Streitereien nicht die Ruhe bewahren würde und uns ablenken würde, wären wir schon längst in ein dunkles Loch gefallen. “Hey Honey, alles okay?” Fragte er mich besorgt und ich zuckte mit den Schultern. “Ich weiß es nicht.” Antwortete ich wahrheitsgemäß und kuschelte mich zu meiner Schwester unter die Decke, wo ich den Arm um sie legte. “Es wird besser werden.” Versuchte er sich zu beruhigen und setzte sich neben mich. Auch er legte den Arm um mich und somit lagen wir drei eingekuschelt auf der Wohnzimmercouch, jeder mit seiner Tasse volle heißer Schokolade in der Hand. “Liebe muss verdammt kompliziert sein..” Murmelte ich seufzend. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt nicht die geringste Ahnung, wie wahr ich damit lag.

Chapter 1

Der Wecker brachte mich dazu am nächsten Tag meine Augen zu öffnen. Genervt schnappte ich ihn mir und donnerte ihn in die nächste beste Ecke - ich hasste diese Teile. “Verdammt.” Hörte ich jemanden zischen und schaute zur Tür. “Nicholas?” Fragte ich verwundert und er seufzte. “Ich dachte ich könnte Wecker Nummer 5 vor seinem Tod retten.. Aber das war wohl nichts.” Grinste er und ich verdrehte die Augen. “Haha.” Gab ich nur von mir und zwang mich dann zum aufstehen. “Beeil dich. Du hast nur noch 20 Minuten bis der Bus fährt.” “Warum fahren wir nicht mit deinem Auto?” “Benzin ist alle.” Zuckte er die Schultern und ich stöhnte genervt. “Kannst du nicht einmal im Leben tanken gehen, Nick?” Beschwerte ich mich, bevor ich meine Sachen schnappte und in mein Badezimmer verschwand. Wie jeden Tag schaltete ich dort erstmal den alten CD-Player meiner Mom an, damit meine CD lief. ‘Complicated’ von Avril Lavigne, einer meiner absoluten Lieblingssängerinnen, ertönte durch die Lautsprecher. Das Lied war zwar schon alt, aber dennoch liebte ich es wie ich es tat als ich es zum ersten Mal im Radio hörte. An dem Tag war ich mit Nick durch die Straßen von Los Angeles gefahren, einfach so. Es war ein lustiger Tag gewesen.. Er hatte an dem Tag seinen Führerschein bestanden und durfte offiziell fahren. Das war jetzt schon über ein Jahr her, mittlerweile war er 17 und ich stand kurz vor meiner letzten großen Fahrprüfung.
Immer noch in Erinnerungen schwelgend begann ich mich fertig zu machen. Duschen, umziehen, Zähne putzen, Haare machen, Schminken - das übliche eben, wie jeden Morgen. “Lena, jetzt komm! Der Bus kommt in 5 Minuten und wir sind noch nichtmal losgelaufen!” Hörte ich meinen großen Bruder nach mir rufen. Schnell schaltete ich die Musik aus und schnappte mir, als ich durch mein Zimmer lief, meine Tasche. “Bin schon da!” Rief ich, als ich die letzte Treppenstufe erreicht hatte und mit Nick nach draußen zur Bushalte lief. “Na endlich..” Murmelte er nur, woraufhin ich ihm die Zunge rausstreckte. Hailey war schon im Kindergarten und Mom und Dad auf der Arbeit. Wie jeden Morgen, an dem mich der Wecker aus dem Schlaf riss.
“Sie haben heute früh wieder gestritten, richtig?” Fragte ich Nick, als wir an der Bushaltestelle angekommen waren und schaute ihn traurig an. Ich hatte ihre Stimmen gehört, sie jedoch verdrängt und weitergeschlafen. “Sie werden sich wieder versöhnen.” “Hör auf dir selbst was vorzumachen.” Widersprach ich schnell und wendete meinen Blick von ihm ab. “Selena..” Seufzte er nur, wusste aber anscheinend nicht was er noch sagen sollte. Ihm war klar, dass ich recht hatte. Sie würden sich nicht vertragen. Das hatten sie in den letzten 2 Jahren nie getan und das würden sie auch jetzt nicht. Ich wartete nur darauf, dass sie uns mitteilen, sich scheiden zu lassen. Wie würde es dann nur weitergehen? “Wir würden das schon schaukeln.” Verwundert schaute ich zu meinem großen Bruder, der mich leicht angrinste. “Du hast laut gedacht, Dreamer.” Klärte er mich auf und ich nickte nur. “Was wäre mit Hailey? Sie ist zu jung um sich zu entscheiden, zu wem sie geht. Und was ist mit uns? Wir Beide wissen doch haargenau, dass ich zu Mom ziehen würde, du aber Dad bevorzugen würdest. Ich will nicht von dir getrennt werden, Nicholas. Ich hab Angst, dass alles den Bach runtergehen wird.” Flüsterte ich ängstlich, woraufhin er mich in den Arm nahm. “Das wird nicht passieren. Du wirst sehen.. Es wird sich alles zum Guten wenden. Das schwöre ich dir.” Murmelte er und ich nickte, obwohl ich kein einziges Wort von ihm glaubte. “Und jetzt sollten wir uns besser auf die Mathearbeit konzentrieren.” Fügte er hinzu und deutete auf den Bus, der uns zur Schule bringen würde. Ich seufzte nur. Ich hasste Mathe so sehr, Nicholas war jedoch ein Genie darin. Er hatte schon oft versucht mir den Stoff zu erklären, allerdings scheiterten wir jedesmal. Ich verstand es einfach nicht, es ging nicht. Und so würde es auch bleiben.
Während Nick sich im Bus zu seinen Freunden in der letzten Reihe setzte, nahm ich neben Miley platz. “Na, gut geschlafen?” Fragte diese mich auch sogleich. “Die bevorstehende Mathearbeit hat mir etwas den Schlaf geraubt.” Gab ich frustriert von mir, doch sie lachte nur. “Du packst das schon. Bis jetzt konntest du dich doch auch super vor 5ern und 6ern retten!” Munterte sie mich auf. Der Rest der Fahrt verlief schweigend. Der Grund jedoch war, dass ich wie jeden Morgen Musik hörte, genau so wie Miley. Miley war übrigens eine sehr gute Freundin von mir, ich kannte sie schon seit der Grundschule. Jedoch würde sie Demi, meiner besten Freundin, nie das Wasser reichen. Demi und ich kannten uns seit dem Kindergarten und auch wenn es hart auf hart kam, hielten wir zusammen. Außerdem war sie die einzige mit der ich im Kindergarten meine Kekse teilte, sie musste mir also was bedeuten. Nein, ernsthaft. Demi war mir unheimlich wichtig und manchmal wüsste ich nicht, was ich ohne sie tun würde. Heute zum Bespiel! Denn ich wusste jetzt schon, dass sie mir helfen würde, mich durch die Matheklausur zu schummeln. Teamarbeit wird ja noch erlaubt sein, oder?

“Diese Arbeit war mein offizieller Tod!” Rief ich erschüttert, als ich mit Miley und Demi das Klassenzimmer verließ. Im Gegensatz zu Nick tankte Demi; die ihren Führerschein schon seit 2 Monaten hatte, da sie eher angefangen hat als ich; regelmäßig und musste nicht mit dem Bus fahren. Miley meinte nur immer, sie wolle sich das Benzin sparen. “Jetzt quatsch doch nicht. Ich hab ab und zu auf dein Blatt geschaut.. Es hätte echt schlimmer aussehen können.” Versuchte Demi es gut zu reden, erfolglos. “Total, Demz.” Gab ich nur ironisch von mir. Diese Klausur war einfach nur schrecklich gewesen. Wenn ich in Mathe nicht besser werde, werde ich noch sitzen bleiben! Wie viel sollte momentan denn eigentlich schief laufen? Meine Familie droht auseinander zu brechen, in der Schule läuft’s mies und wie ich gerade sehe, lief gerade unsere neue Englischlehrerin Delta Goodrem durch die Halle und jeder Junge gaffte ihr hinterher - insbesondere mein Bruder. “Nicholas, sie ist eine Leherin!” Holte ich ihn in die Realität zurück, als wir bei ihm am Schließfach ankamen, und schnippte ihm gegen die Stirn. “Ja, eine verdammt heiße.” Entgegnete er und Miley, Demi und ich rollten im Gleichen Moment mit den Augen. Wie unglaublich oberflächlich Jungs doch waren..

Chapter 2

“Leute!” Rief ich und Nick und der Rest der Jungs schauten zu mir auf. “Hört auf zu sabbern. Sie ist eine Lehrerin.” Meinte ich in einem angewiderten Ton. Wir saßen gerade in der Cafeteria. Und mit mir meinte ich Nick, Miley, Demi, David, Avan und mich. Wir waren sowas wie eine Clique, machten alles mögliche zusammen und hatten einfach Spaß. Und diese Clique bestand jetzt schon seit der 3. Klasse, also seit genau 7 Jahren. Ich war in der 10. Klasse und somit in meinem Abschlussjahr.
“Wisst ihr, ihr seid echt widerlich. Sie ist 10 Jahre älter als ihr! Wie könnt ihr überhaupt nur daran denken, was mit ihr anzufangen?” Kam es nun von Demi und Miley nickte zustimmend. “Tun wir nicht. Wir sehen einfach nur der Wahrheit ins Auge.” Entgegnete David, woraufhin ich seufzte. “Und diese Wahrheit ist?” Fragte ich ihn genervt und schaute ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an. “Dass Misses Goodrem zum Anbeißen ist.” Grinste er, weswegen ich ihm meine Pommes an den Schädel warf. “Idiot.” Murmelte ich nur und schüttelte den Kopf. Ich bin ja selbst der Ansicht, dass Alter in der Liebe keine zu Große Rolle spielen sollte. Aber das war übertrieben! Naja.. Da soll mal einer die Männerwelt verstehen, was?
Als mein Blick zur Cafeteriatür, die sich gerade öffnete, schweifte, war ich wie weggeblasen. Wer da durch kam? Darf ich vorstellen: Cameron Quiseng, 19 Jahre alt und somit 2 mal sitzen geblieben. Einmal in der 8. Klasse und jetzt wiederholte er gerade die 10. Er war in meiner Parallelklasse und auch in der Schülerband, in der ich Leadsängerin war, als Gitarrist tätig. So hatte ich ihn erst richtig kennen gelernt! Ich schwärme schon seit der 6. Klasse von ihm und durch die Band sind wir uns näher gekommen. Die Jungs sagten mir ständig ich solle mich nicht auf ihn einlassen, da er gefährlich wäre und eh nur das eine wolle, aber was wissen die schon. Immerhin glotzen sie einer 27-jährigen Englischlehrerin hinterher!
“Selena? Huhu?” Ertönte die Stimme meiner besten Freundin und erst jetzt bemerkte ich, wie sie mit ihrer Hand vor meinem Gesicht rumfuchtelte. “Huh, was ist?” Fragte ich und schaute Demi ausdruckslos an. “Frag ihm endlich nach einem Date!” “Demi, Klappe halten angesagt!” Mischte Nick sich ein und schenkte ihr einen vielsagenden Blick. Er war nicht gerade gut auf das Thema Cameron zu sprechen. Er hasste ihn. Ja, er verachtete ihn regelrecht und genau deswegen passte es ihm gar nicht, dass ich auf ihn stand. Zumindest hatte er mir das gesagt. “Hey, du musst dir nicht seit Jahren anhören, wie toll er doch sei und wie sexy und heiß.” “Demi!” Rief ich empört und schlug ihr auf die Schulter. “Was? Ist doch so..” Murmelte sie nur und zuckte die Schultern. “Mag sein. Aber ich kenn ihr Tagebuch.” Grinste Nick mich an, weswegen er einen geschockten Blick meinerseits erhielt. “Du tust was!?” Schrie ich und prompt waren alle Blicke auf mich gerichtet. Zack, blamiert! Mir wäre es egal, wenn Cameron mich nicht auf anschauen würde. Doch dieser grinste nur, woraufhin ich leicht verlegen nach unten schaute. Kaum hatte sich jeder wieder sich selbst gewidmet, lachten die anderen am Tisch laut los. “Das war’n Witz, Schwesterherz. Ich will gar nicht wissen, was da drin steht!” Lächelte er und ich streckte ihm die Zunge raus. “Heute Abend möglicherweise etwas gemeines über dich, Mister!” Entgegnete ich und er lachte leicht. Mein Bruder war ehrlich ein Vollidiot, aber ich liebte ihn.

“Du warst gut.” Grinste Cameron mich an und ich musste automatisch lächeln. “D-danke. Du auch.” Stotterte ich schüchtern, woraufhin er mich anlächelte. Wir hatten gerade die Bandprobe beendet, die mehrmals in der Woche nach dem regulären Unterricht stattfand. “Sag mal.. Was machst du morgen Nachmittag?” Fragte er mich und ich hielt mich am Mikrofonständer fest, da meine Beine sonst wahrscheinlich nachgegeben hätten. Hatte er gerade das vor, was ich dachte, dass er es hatte? Ernsthaft jetzt? Also, in echt? Gott, Selena, jetzt sag endlich was! “Ähm.. Nichts. Wieso?” Stellte ich eine Gegenfrage und schaute ihn erwartungsvoll an. “Vielleicht hast du ja Lust mit mir und ein paar Freunden zum Strand zu gehen.” “Ja! Klar.” Stimmte ich sofort und grinste glücklich. “Cool. Dann bis morgen.” Meinte er nur und bevor er ging, zwinkerte er mir nochmal zu. Mit einem verträumten Lächeln verlies ich an diesem Tag den Musikraum.

“Solltest du nicht bei deiner Fahrprüfung sein?” Fragte Nick mich verwundert, als ich das Wohnzimmer betrat. “Fahrprüfung?” Wiederholte ich und schaute ihn geschockt an. “Ja, Fahrprüfung! Du weißt schon, die, die vor 10 Minuten anfangen sollte.” Half er mir auf die Sprünge und schaute mich vorahnend an. “Oh, scheiße, scheiße, scheiße!” Fluchte ich lauthals und rannte aus dem Haus, direkt richtung Fahrschule. Wie zur Hölle konnte ich vergessen, dass ich direkt nach der Schule die wohl wichtigste Prüfung meines Lebens hatte? Verdammt!

Chapter 3

Nach weiteren 10 Minuten konnte ich endlich die Fahrschule entdecken. “Mr. Johnson!” Rief ich meinen Fahrlehrer, der kopfschüttelnd auf seine Uhr schaute und gerade wieder ins Gebäude laufen wollte. “Mr. Johnson, bitte warten sie!” Rief ich ihn erneut und endlich drehte er sich um. Keuchend kam ich bei ihm an und stützte mich mit meinen Händen auf meinen Kien ab. “Miss Gomez, sie sind 20 Minuten zu spät.” Sagte er in einem strengen Ton. “Sogar ihr Bruder kam pünktlich! Und das war er sonst nie.” Fügte er noch hinzu und schenkte mir einen mahnenden Blick. “Ja, dafür hat er die Fahrprüfung aber nur mit viel Glück bestanden.” Konterte ich, woraufhin er mich nachdenklich anschaute. “Ach kommen sie! Ich hab bis eben noch in der Schule festgesessen und hatte keine Möglichkeit ihnen Bescheid zu sagen.” Hey, lügen wird in so einer Situation ja wohl noch erlaubt sein. “Na gut. Meinetwegen.” Gab er seufzend nach und ich lächelte glücklich. “Rein mit ihnen.” Forderte er mich auf und deutete auf das Auto, in das ich voller Optimismus einstieg.

“Beim Einparken wären sie zwar fast gegen die Mülltonnen gefahren..” Begann er sein Urteil nach der Fahrprüfung und schaute mich amüsiert an. “..aber ansonsten sind sie eine 1A-Fahrerin. Herzlichen Glückwunsch Miss Gomez, sie haben bestanden.” Gratulierte er mir und ich atmete erleichtert auf, während ich seine Hand schüttelte, die er mir entgegengestreckt hatte. “Ihren Führerschein können sie drinnen abholen.” Grinste er mich an. Gesagt, getan. Nachdem ich voller Freude meinen Führerschein in der Hand hielt, machte ich mich auf den schnellsten Weg nach Hause. Zeit, Nicholas ein wenig zu veräppeln.

“Und?”, fragte mein großer Bruder mich, als ich erneut das Wohnzimmer betrat. “Zwar hat er mich noch fahren lassen, aber leider bin ich durchgerasselt..” Gab ich frustriert von mir und untermalte meine gespielt falsche Stimmung mit einem Seufzer. “Ach komm schon, Lena. Dann eben beim zweiten Mal!” Wollte er mich aufmuntern. “Ha, denkste! Natürlich hab ich bestanden, ich war sogar besser als du.” Lächelte ich und streckte ihm die Zunge raus. “Wie kannst du es wagen? Ich hatte Mitleid mit dir!” Rief er gespielt beleidigt, doch ich lachte nur. “Aww, armer Nicholas.” Spaßte ich und wuschelte ihm beim vorbeigehen durch seine Haare. Gerade als ich mich setzen wollte, klingelte es an der Haustür. “Ich geh schon..” Murmelte ich schon und machte mich auf den Weg zurück zum Eingang. “Ich bin oben.” Hörte ich Nick noch sagen, bevor er neben mir die Treppen nach oben verschwand. Ich öffnete die Haustür, blickte jedoch in ein mir fremdes Gesicht. “Kann ich dir helfen?” Fragte ich verwirrt und musterte den Jungen vor mir. “Ja, wäre nett. Ich bin Joe Jonas, ich bin gerade mit meiner Familie nebenan eingezogen. Die Freundin von meinem großen Bruder wollte Kuchen backen, aber leider ist uns das Mehl ausgegangen u-“ ”Ich schau eben nach.” Unterbrach ich ihn lächeln und ging kurz in unsere Küche. Schnell hatte ich den Schrank über dem Herd geöffnet und kramte das Mehlpäckchen heraus. “Hier, das sollte reichen.” Meinte ich, wieder an der Haustür angekommen, und überreichte diesem Joe unser Mehl. “Danke dir. Wenn du willst kannst du später gerne vorbeikommen. So.. In 2 Stunden vielleicht.” Bot er an und ich überlegte kurz. “Ähm.. Klar, wieso nicht. Kann ich meine Geschwister mitbringen?” Fragte ich, woraufhin er nickte. “Klasse, dann bis später.” “Jup, bye.” Verabschiedete er sich und schon war er verschwunden. “Nick, wir sind später bei den neuen Nachbarn eingeladen!” Schrie ich die Treppe hoch und kurz darauf erschien er auch an dem anderen Ende. “Neuen Nachbarn?” “Ja, hier hat gerade einer geklingelt und gemeint, dass er mit seiner Familie nebenan eingezogen ist.” “Oh, okay.. Und wann?” “So in 2 Stunden, meinte er.” “Alles klar..” Meinte er nur und ging wieder zurück in sein Zimmer. “Ist Hailey bei dir?” Rief ich noch hoch und erhielt ein kurzes Ja als Antwort. Gut, dann hatte er nicht vergessen sie aus dem Kindergarten abzuholen.

Die Zeit verging wie im Flug und ehe ich mich versah, stand ich mit meinem großen Bruder und mit meiner kleinen Schwester vor der Tür unserer neuen Nachbarn. Der erste Eindruck von diesem Joe war okay gewesen, aber ich bin gespannt was wir jetzt so alles erfahren würden. Etwas nervös drückte ich auf die Klingel und kurz darauf wurde uns auch die Tür geöffnet, allerdings nicht von Joe sondern von einer Frau, die mir noch unbekannt war. “Hi, willkommen!” Lächelte sie uns freundlich an und deutete uns an reinzukommen. “Ich bin Danielle. Du musst Selena sein, richtig?” Fragte sie mich, woraufhin ich nickte. “Und das ist mein Bruder Nick.” Stellte ich ihn vor und wollte ihr noch Hailey vorstellen, jedoch kam sie mir zuvor. “Und du bist?” Richtete sie sich meiner kleinen Schwester und kniete sich zu ihr runter, um auf Augenhöhe zu sein. “Hailey.” Murmelte sie schüchtern und knabberte, wie immer wenn sie aufgeregt war, an ihrer Hand herum. “Freut mich dich kennen zu lernen, Hailey. Wie alt bist du denn?” Lächelte sie fröhlich und zauberte auch meinem kleinen Liebling ein Grinsen ins Gesicht. “Schon 5!” Antwortete sie stolz und streckte ihr ihre Hand entgegen, um es zu symbolisieren. “Wow, so alt schon?” “Ja! Und nächstes Jahr, da komm ich in die Schule. Und dann, dann bin ich schon sooo groß!” Rief sie begeistert und streckte ihre Arme so weit nach oben wie sie konnte. “Na, dann musst du ja noch um einiges wachsen. Viel Glück dabei.” Lachte Danielle und stellte sich wieder hin. “Kommt, ich zeig euch wo das Esszimmer ist.” Meinte sie und führte uns in einen der Räume. Dort entdeckte ich auch schon Joe, der mich leicht angrinste. Ein weiterer Typ saß am Tisch und ich sah aus dem Augenwinkel, wie er zu Nick schaute und anschließend mit Danielle einen Blick austauschte, den ich jedoch nicht deuten konnte. Unheimlich, irgendwie. “Also, das ist Kevin. Mein Verlobter und der große Bruder von Joe.” Stellte sie uns einander vor und Nick tat es Danielle gleich, und stellte unsere kleine Truppe vor, bevor wir uns zu den anderen an den Tisch setzten. “Wohnt ihr alleine hier? Also, ohne Eltern?” Fragte ich neugierig, woraufhin sie nickten. “Unsere Eltern, oder besser gesagt Adoptiveltern, wohnen in Dallas mit unserem kleinen Stiefbruder Frankie.” “Oh, also seid ihr adoptiert?” Mischte sich mein Bruder interessiert ein und ich trat ihm unauffällig auf den Fuß. “Aua!” Rief er auf und schaute mich wütend an. “Ist schon okay.” Lachte Joe und musterte uns. “Unsere richtigen Eltern sind bei einem Autounfall gestorben, da war ich gerade mal 3 und Kevin 5. Jetzt sind wir 20 und 22 und ja.. Besonders viel gibt es da eigentlich nicht zu wissen.” “Und wieso seid ihr nach Los Angeles gezogen?” Fragte ich und zog eine Augenbraue nach oben. “Sagen wir’s so.. Wir sind auf der Suche.” Grinste er uns an, erhielt jedoch nur verwirrte Blicke. Bitte was? “Naja, egal jetzt. Lasst uns den Kuchen anschneiden, sonst hab ich ihn umsonst gebacken.” Lachte Danielle und führte ihre Worte auch schon in die Tat um.

Chapter 4

Der Abend wurde zugegeben noch relativ lustig. Während ich mit den Jungs am Tisch rumalberte, hatte Danielle nur Augen für Hailey. Hey, ich habe kein Problem damit und ihren Verlobten Kevin schien’s ja auch nicht zu stören, dass sie sich nur meiner kleinen Schwester widmete.
Eigentlich wollte ich die Jungs gerade nochmal darauf ansprechen, wieso genau sie denn jetzt nach Los Angeles gezogen sind. Aber; wie sollte es auch anders sein?; klingelte in diesem Moment mein Handy. Ich schenkte ihnen kurz ein entschuldigendes Grinsen und verschwand schnell hinter der Tür, um in Ruhe telefonieren zu können. “Hey Dad.” Begrüßte ich ihn, nachdem ich seinen Namen vom Display abgelesen hatte. “Selena Marie Gomez! Wo zur Hölle steckst du mit deinem Bruder und hoffentlich auch Hailey?” Rief er aufgebracht in den Hörer und ich schreckte anfangs kurz zusammen. “Ricardo, jetzt motz doch die armen Kinder nicht immer so an!” Hörte ich meine Mom schimpfen und seufzte innerlich. “Ich rede mit ihnen wie ich es will!” “Du bist doch echt unmöglich!” Fauchten sie sich nun gegenseitig an. “Wir sind bei den Nachbarn. Sind gleich da.” Unterbrach ich ihre Zankerei und legte schnell auf. Ich hatte keine Lust, dieses Wortgefecht auch nur noch eine Sekunde länger mit anzuhören. “Wir müssen gehen, bevor daheim noch Köpfe rollen..” Murmelte ich etwas genervt und sah direkt wie sich das bis eben noch fröhliche Gesicht meiner Schwester in ein trauriges Gesicht verwandelte. “Ich will nicht heim, wenn sie schon wieder streiten..” Sträubte sie sich nun. “Na komm Hailey, ich bring dich daheim direkt ins Bett und spiel dir noch was vor, ja?” Schlug ich vor und sie nickte. “Nick, trägst du mich?” Fragte sie mit einer Engelsstimme meinen großen Bruder, was uns restliche leicht zum lachen brachte. “Ich tu doch alles für meinen kleinen Liebling.” Grinste dieser und hob sie so gleich auch hob. “Ach und was bin ich?” Fragte ich gespielt beleidigt und zog eine Schnute. “Na, du bist mein Honey! Aber Hailey ist nunmal Nummer 1.” Neckte er mich und brachte unseren Spatz dazu, mir die Zunge rauszustrecken. Nick schaffte es doch immer wieder, uns aufzumuntern. “Also dann, man sieht sich.” Verabschiedeten wir uns von den anderen. “Mit Sicherheit.” Erwiderten sie, bevor wir auch schon ihr Haus verließen und nach nebenan gingen. Schon vor der Haustür hörten wir ihr Geschrei und ich blickte traurig nach unten. Hailey sollte ich wirklich zum schlafen bringen.

Wie versprochen hatten ich Hailey schnell ins Bett gebracht und ihr etwas vorgesungen, bis sie einschlief, was zum Glück nicht all zu lange dauerte. Jetzt saß ich in meinem Zimmer auf dem Bett und starrte Löcher in die Luft. Ich lauschten den Worten meiner Eltern, auch, wenn das nicht unbedingt die beste Idee war. Wie sie miteinander redeten war unfassbar. Dass die Beiden sich mal geliebt haben sollen oder gar immer noch lieben, hörte man nun wirklich nicht heraus. Aber hey.. Ich hatte ja schon gesagt, dass bei ihnen die Luft raus ist und ich nur auf die Nachricht der Scheidung warte. Auch, wenn ich das nicht wollte; ich wusste, dass es so kommen werden würde. Die Traurigkeit überkam mich und bevor ich total in meiner Verzweiflung versank, stand ich auf und schlich - ich wollte ja Hailey nicht wecken - nebenan zum Zimmer von Nick. “Bruderherz?” Rief ich so leise wie möglich und klopfte gegen die Tür, die sich auch kurze Zeit später. “Wie oft hab ich dir eigentlich schon gesagt, dass du nicht zu klopfen brauchst, Honey?” Grinste er mich an und ich zuckte die Schulter. “Um die 500 mal?” Schätzte ich, während ich die Tür hinter mir schloss. “Weit untertrieben! Tausend würde es treffen.” Zwinkerte er mir zu, woraufhin ich leicht lachte. Oh ja, Nick schaffte es in einer Sekunde mir ein lächeln auf’s Gesicht zu zaubern und nicht nur deswegen war er für mich der beste Bruder im kompletten Universum. “Kann ich heute Nacht vielleicht bei dir schlafen? Ich halt das Gestreite echt keine Sekunde länger mehr aus..” Flüsterte ich und er nickte, bevor er mich mit zu sich ins Bett zog. “Kopf hoch, Honey. Wir schaukeln das schon.” Murmelte er den gleichen Satz, den er schon so etliche Male davor zu mir gesagt hatte. “Bitte sag das erst wieder, wenn du dir selbst komplett sicher bist.” Entgegnete ich und legte meinen Kopf auf seine Brust, während er den Arm um mich gelegt hatte. Ja, wir waren sehr vertraut, obwohl wir Geschwister sind. Was ist falsch daran? Gar nichts! Na also. “Schlaf gut.” Meinte er nur noch und drückte mir einen Kuss auf die Stirn. “Du auch, Bruderherz.” Erwiderte ich, schloss meine Augen und versuchte zu schlafen, während ich versuchte die Stimmen meiner Eltern, die von unten zu mir nach oben drangen, zu verdrängen.

Chapter 5

Geweckt wurde ich am nächsten Morgen von dem unverständlichen Gebrüll meiner Eltern. Bis in Nick’s Zimmer hörte ich die Schluchzer von Hailey, deren Zimmer von meinem getrennt von dem unseres Bruders war. Auch Nick wachte nun auf und hatte sofort die Augen zusammengezogen. “Jetzt reicht’s.” Zischte ich und stand auf. “Du kümmerst dich um Hailey, ich mich um unsere Eltern.” Befahl ich und er nickte nur, bevor jeder seinen Weg ging. Während Nick hinter Hailey’s Zimmertür verschwand, rannte ich die Treppen runter und so langsam wurde das Geschrei meiner Eltern auch deutlicher und man verstand was sie schrieen. “Jetzt hör auf hier so rumzubrüllen! Er wird uns noch hören!” Machte mein Dad, Mom lauthals Vorwürfe. “Na und?! Dann kriegt er wenigstens mal was mit! Wir müssen ihm langsam mal die Wahrheit sagen, Ricardo!” Brüllte diese zurück, und genau dieser Satz war der Grund, warum ich im Flur stehen blieb und die Beiden belauschte. “Nicholas wird das schon noch früh genug erfahren! Er ist 17! Wir haben uns darauf geeinigt, es ihm an seinem 21. Geburtstag zu erzählen!” “Das ist doch schon Lichtjahre her! Ich kann ihn nicht länger belügen, Ricardo. Das hat der arme Junge doch nicht verdient.. Und die Nachbarn? Du weißt genau so gut wie ich wer dort drüben eingezogen ist und das wird uns Probleme bereiten! Wir sollten ihn aufklären, bevor alles auffliegt!” Zischte sie ihn nun an und mein Dad seufzte. Bitte? Wovon redeten die Beiden denn überhaupt? “Ich habe es endgültig satt mit dir über dieses Thema zu reden. Wir Beide wissen doch, dass Nick nach der Scheidung zu mir ziehen wird.” Begann er und mir lief eine Träne über die Wange. Sie würden sich also tatsächlich scheiden lassen. “Er soll sich wohl bei mir fühlen und das wird er nicht, wenn er die Wahrheit kennt. Er wird sich dann nirgends mehr wohl fühlen, Mandy. Wenn er 21 ist, dann ist er erwachsen genug damit umzugehen, aber jetzt.. Er ist noch ein Teenager. Lass ihm sein Leben genießen.” “Genießen? Denkst du echt er kann später sagen, er hat sein Leben genossen, wenn er weiß, dass alles nur eine Lüge war?” Fragte sie ihn und mittlerweile redeten sie in einer normalen Lautstärke. “Vielleicht sollten wir uns erstmal Gedanken darüber machen, wie wir den Kindern die Scheidung beibringen. Nick wird es verkraften er ist stark und auch Hailey wird einigermaßen damit umgehen können. Aber du weißt wie verletzlich Selena ist, ich mich mir Sorgen um sie.” “Das müsst ihr nicht..” Murmelte ich als ich die Küchentür geöffnet hatte und schaute in ihre geschockten Gesichter. “Ich werd schon klarkommen..” Flüsterte ich, jedoch würde es wohl glaubwürdiger rüberkommen, wenn mir nicht tausend Tränen über die Wangen fließen würden. Überfordert von den eben erfahrenen Nachrichten stürmte ich die Treppen hoch, direkt in Nick’s Zimmer, wo er mit Hailey saß - mir war klar, dass er sie zu sich geholt hat. Ich schloss seine Zimmertür ab und warf mich zu den Beiden ins Bett. “Honey?” Fragte Nick besorgt und zog mich in seine Arme. “Lena? Selena, was ist denn passiert?” Hakte er noch und strich mir die nasse Haarsträhnen, die mir ins Gesicht hangen, hinters Ohr. “Selly?” Ertönte die traurige Stimmer meiner kleinen Schwester und sie schaute mich mit einem besorgten Gesichtsausdruck an. “Selly was ist passiert?” Fragte sie mich nun in ihrer Engelsstimme und krabbelte auf dem Bett zu mir auf den Schoß. “Mommy und Daddy, Süße..” Begann ich und Nick’s Gesicht verriet mir, dass er wusste was nun kommen würde. “Die Beiden haben sich nicht mehr so lieb und wollen lieber nicht mehr zusammenleben.” Wollte ich ihr die Nachricht so schonend wie möglich beibringen. “Wieso haben sich die Beiden nicht mehr gern? Ist das meine Schuld?” Machte sie sich Vorwürfe und sofort nahm ich sie in meine Arme, obwohl Nick mich noch in seinen hielt. “Gott, nein!” Widersprach ich sofort. “Das ist weder deine Schuld, noch die von Lena oder mir.” Verstärkte Nick meine Aussage und nahm Haileys Hand. “Aber.. Wenn Mommy und Daddy nicht mehr zusammenleben wollen, was ist dann mit uns?” Fragte sie und schaute verwirrt zwischen mir und unserem Bruder hin und her. “Du kannst dir aussuchen, bei wem du leben willst.” Sagte ich ihr wahrheitsgemäß und sie zog eine nachdenkliche Miene. “Wo geht ihr Beide hin?” “Dad/Mom” Sagten Nick und ich gleichzeitig und schauten uns an. “Aber wenn du zu Daddy gehst, Nickilino, und Selly zu Mommy.. Dann seht ihr euch doch gar nicht mehr!” Rief sie schockiert und schaute uns mit ihren großen Kulleraugen an. “Wir besuchen uns gegenseitig.” Murmelte ich, doch mein Blick lag immer noch auf meinem großen Bruder. Ihn würde ich mehr vermissen, als meinen Dad, da war ich mir sicher. “Selly?” Machte Hailey auf sich aufmerksam und ich schaute zu ihr. “Bist du sauer, wenn ich bei Daddy bleibe?” Fragte sie mich unsicher und schaute mich ängstlich an. “Nein, meine Süße. Ich liebe dich, ich könnte dir nie sauer sein.” Grinste ich sie an, auch wenn es mir innerlich das Herz zerriss, auch sie zurücklassen zu müssen. Aber ich konnte nicht zu Dad ziehen.. Unser Verhältnis war nunmal nicht das Beste. Nick liebte Mom, aber so wie ich es zu Mom hatte, hatte er ein enges Verhältnis zu Dad und Hailey? Nun, Hailey war schon immer ein Papa-Kind gewesen. Einfach, weil er öfters Zuhause war als unsere Mom. Unsere Mutter war Ärztin und hatte bescheuerte Arbeitszeiten. Aber sie arbeitete so viel, weil sie uns liebte. Dad war Anwalt und erledigte seine Arbeit meistens von zu Hause aus, er hatte hier sein Büro eingerichtet. Und da es hier war, wusste ich auch, dass Mom und ich wegziehen werden und Nick, Hailey und Dad hier im Haus weiterleben werden. Nick’s Wecker riss mich aus den Gedanken und ich zuckte kurz erschrocken zusammen, was Hailey leicht zum lachen brachte. Faszinierend, wie sie mit der Scheidung umging. Aber hey.. Sie war noch klein und verstand das ganze wahrscheinlich auch noch nicht so wirklich. “Leider zu spät, Wecker. Wir sind schon länger wach.” Spaßte Nick und versuchte uns zum Lachen zu bringen, jedoch schaffte er das nur bei Hailey. “Und bevor unsere liebe Lena den Wecker zerstört..” Meinte er und drückte auf dem Ausschaltknopf. “Hey, mein Bett und ich liebe uns.. Der Wecker will’s einfach nicht akzeptieren. Was kann ich dafür?” Entgegnete ich und hatte es geschafft, dass Hailey erneut lachte. Sie sollte jetzt an alles andere als die Scheidung denken. Uns steht eine harte Zeit bevor..

Chapter 6

Ich packte gerade das Letzte was wichtig war in einen der Umzugskartons. Es war ein Foto von Nick und mir, von vor einem Jahr. Ich hatte ihm nicht erzählt, was ich belauscht hatte. Warum? Ich wollte ihn nicht unnötige Gedanken machen bevor ich selbst nichts genaueres wusste. Fakt war, dass sie ihm und dann logischerweise auch Hailey und mir etwas verheimlichten. Und bevor ich es Nick erzählte, wollte ich wissen, was es war. Ich werde die Wahrheit schon aus Mom heraus kitzeln; irgendwie. “Selena, kommst du?” Durchquerte die nach mir rufende Stimme meiner Mutter meine Gedanken. “Ja, moment!” Nick, der in mein Zimmer kam, nahm mir den Karton ab und trug ihn runter, während ich die andere Kiste schleppte. Der Rest war schon in unserem Wagen und die Möbel und alles andere waren gestern mit dem Umzugswagen transportiert worden.
Seit dem Gespräch war schon wieder 1 Woche vergangen. Ich glaube, Mom hatte sich schon länger nach etwas Bewohnbarem umgesehen, denn nur 2 Tage nach dem eskalierten Streit unterschrieb sie einen Vertrag für ein Haus, viele Straßen entfernt von hier. Kurz; wir waren in eine andere Stadt gezogen - eine dreiviertel Stunde entfernt von hier. Sogar die Schule musste ich wechseln; nur, damit Mom unserem Dad nicht mehr über den Weg läuft! Es war so unfair.. Dass Nick und vor allem Hailey nun weit weg von uns lebten, schien sie nicht sonderlich zu stören. “Ich werde sie am Wochenende sehen!” War ich einziges Kommentar dazu. Ja, die Wochenenden würde getauscht werden. An einem Wochenende würden Nick und Hailey kommen, an dem anderen würde ich zu ihnen gehen. Ab sofort sah ich meinen Dad also alle 2 Wochen; und meine Geschwister würden Mom auch alle 2 Wochen sehen - sofern sie nicht arbeiten war. Aber Nick hatte mir versprochen, dass wir uns unter der Woche treffen würden. Uns reichte das Wochenende nicht! Wir waren es gewohnt uns jeden Tag zu sehen und jeden Tag etwas zu unternehmen. Ich zweifelte, ob ich es lange bei meiner Mom aushalten würde. Demi, Miley, David und Avan.. Auch sie musste ich zurücklassen! Meine besten Freunde, seit Jahren.. Ich würde sie nicht mehr jeden Tag sehen. Einmal in der Woche, wenn’s hoch kam.. Ich konnte schließlich nicht täglich 45 Minuten mit dem Auto hin und zurück fahren. Die Benzinkosten wären einfach zu hoch. Klar verdiente meine Mom als Ärztin nicht gerade wenig; aber sie verbat es mir so viel durch die Gegend zu fahren.

“Ich werde dich vermissen, Honey..” Murmelte Nick, während er mich im Arm hielt. “Ich dich auch.” Flüsterte ich unter Tränen und drückte ihn fest. Als ich mich von ihm löste, wischte er mir mit seinem Daumen die Tränen aus dem Gesicht und lächelte mich aufmunternd an. “Komm her Süße.” Richtete ich mich an Hailey und kniete mich zu ihr runter, um sie fest in den Arm zu nehmen. “Wann sehen wir uns wieder, Selly?” “Schon Samstag, schon Samstag..” Flüsterte ich und drückte sie noch fester an mich. “Du zerquetscht mich.” Beschwerte sie sich, erwiderte jedoch. “Mir egal.” Ignorierte ich ihre Aussage und lies sie aber dennoch los. “Bis in 6 Tagen.” Murmelte ich traurig, drückte sowohl Hailey als auch Nick einen Kuss auf die Wange und stieg zu meiner Mom, die schon ungeduldig wartete, ins Auto. Mein Dad war nicht da um sich von mir zu verabschieden, er war bei einem Meeting mit Kollegen. Allerdings sah er das nicht so eng. Er meinte, wir würden uns ja eh in 2 Wochen wiedersehen. Diese Einstellung verletzte mich etwas, aber nicht sehr groß. Wie gesagt.. Wir hatten nicht das beste Verhältnis zueinander. Meine Mom hatte sich schon von Nick und Hailey verabschiedet; die Beiden winkten uns gerade hinterher, während wir in Richtung unseres neuen Zuhause fuhren. Von meinen Freunden hatte ich am gestrigen Tag schon Abschied genommen. “Ich kann nicht glauben, dass wir Los Angeles verlassen..” Murmelte ich traurig vor mich hin und schaute schmerzerfüllt aus dem Fenster. “Selena, jetzt hör doch bitte auf rumzujammern. Du hast es dir doch selbst ausgesucht! Deine Freunde kannst du doch immer noch treffen.” Gab sie genervt von sich, weswegen ich sie wütend von der Seite anfunkelte. Jedoch sah sie das nicht, da sie sich auf den Verkehr konzentrierte. “Ja.. Vielleicht hab ich die falsche Wahl getroffen.” Motzte ich sauer über ihre Reaktion und drehte mein Gesicht zur Seite. “Was war eigentlich der Grund für eure Scheidung? Ich meine.. Man wartet nicht 2 Jahre dafür, wenn man weiß, dass man jemanden nicht mehr liebt. Ihr habt euch gestritten, und zwar über ein ganz bestimmtes Thema. Über was für ein Thema, Mom?” Hackte ich nach und schaute wieder zu ihr. Ich sah, wie sie nervös nach vorne schaute. “Ist egal.” Meinte sie nur und ich schnaubte verächtlich. “Könntest du bitte rechts ran fahren?” Bat ich sie nun. “Wieso?” “Tu’s bitte einfach.” Meinte ich, und tatsächlich tat sie es. Sauer stieg ich aus dem Wagen aus und öffnete den Kofferraum. “Selena, was machst du da?” Fragte sie verwirrt und verließ ebenfalls ihr Auto. “Ehe ich die Wahrheit nicht weiß, werde ich weder zu dir noch zu Dad ziehe.” Meinte ich nur und schleppte meine 2 Kartons und die 5 Koffer voller Klamotten an den Rand der Straße; direkt hinter die Leitplanken. “Selena, das ist doch Schwachsinn!” Spottete sie und verschränkte die Arme vor der Brust. Ich blieb stumm. Sie wusste, dass ich ein Dickschädel war. Ohne ein Wort zu verlieren, setzte ich mich auf einen der Koffer; hinter der Leitplanke. “Du willst hier jetzt tatsächlich sitzen bleiben?” Fragte sie mit hochgezogenen Augenbrauen und ich nickte nur. “Ruf deinen Bruder an, er soll die abholen.” Murmelte sie nur und schüttelte den Kopf über mich, bevor sie wieder ins Auto stieg und davon fuhr. Vielleicht war mein Verhalten idiotisch, aber war es ehrlich zu viel verlangt, einfach nur die Wahrheit zu erfahren? ..

Chapter 7

Schweigend saß ich neben Nick, den ich angerufen hatte, damit er mich abholen würde. Er hatte mich jetzt schon ein paar Mal gefragt was vorgefallen war, aber ich schwieg.
“Selena..” Seufzte er nun schon wieder und schaute mich an. “Straße.” Meinte ich nur und er schaute wieder nach vorne. “Jetzt sag mir bitte endlich was los ist.” Forderte er mich in einem verzweifelten Ton auf und somit gab ich doch nach. Ich konnte ihm nunmal nichts verschweigen, für einen längeren Zeitraum. Es ging einfach nicht.. Ich meine, es war Nick! Mein Nick. Mein geliebter Bruder, dem ich sonst immer alles anvertraute was mich belastete. Und jetzt ging es auch noch um ihn und ich machte meine Klappe nicht auf. Das war nicht fair, war es das? Nein. “Ich hab da was rausgefunden.. Naja, nicht direkt rausgefunden. Ich weiß noch nicht alles.” Begann ich und bemerkte seinen verwirrten Blick. “Ich hab dir doch erzählt, dass ich gehört habe wie Mom und Dad über die Scheidung geredet haben, richtig?” Fuhr ich fort und er nickte, den Blick stets auf die Straße gerichtet. “Das war gelogen.” Flüsterte ich nun. “Wie jetzt?” “Also, nicht direkt. Ich hab schon gehört wie sie darüber gesprochen haben, allerdings gerade mal 5 Sekunden lang. Davor ging es um was ganz anders..” “Und um was, Lena?” “Um dich.” Murmelte ich und er hielt an. Nicht, weil er überrascht war, sondern weil wir Zuhause angekommen waren. “Um mich?” Fragte er irritiert und ich nickte, während wir ausstiegen und zur Haustür gingen, die wir direkt aufschlossen. “Sie verschweigen dir irgendwas. Mom will’s dir sagen, aber Dad lässt das nicht zu; er will es dir erst an deinem 21. Geburtstag sagen. Weil er denkt, dass du noch nicht reif genug bist, um es zu verkraften. Ich weiß nicht was sie damit meinen, aber es muss ein verdammt großes Geheimnis sein, Nick. Ich wollte es eigentlich aus Mom herausquetschen, aber sie sagt es mir nicht. Deswegen bin ich ausgestiegen aus dem Auto, weil ich sauer war... I-ich will doch nur wissen was los ist, was sie dir verheimlichen. Vielleicht bist du krank und weißt es nicht? Kann doch sein!” Listete ich verzweifelte die erstbeste Möglichkeit auf und lies mich frustriert auf die Wohnzimmercouch fallen. “Honey, das einzige was ich habe ist Diabetes. Ich denke nicht, dass sie mir irgendeine Krankheit verschweigen. Wenn ich krank wäre, würde es mir doch nicht so gut gehen, oder?” Beruhigte er mich, während er sich zu mir setzte und den Arm um mich legte. Automatisch legte ich meinen Kopf auf seine Schulter. “Ich mach mir einfach nur Sorgen.. Wer weiß, was sie verschweigen? Wenn es eine Kleinigkeit wäre, dann würden sie nicht so ein großes Drama darum machen.” Murmelte ich frustriert und schaute zu ihm hoch. “Ich würde sagen, wir forschen mal etwas herum.” “Wie meinst du das?” “Lass uns in Dad’s Büro rumschnüffeln.” Sagte er entschlossen und stand auf. “Nicholas, wir dürfen da nicht rein! Da sind seine ganzen Kundeakten und alles Mögliche drin. Wir durften noch nie in sein Büro.” “Ja. Und jetzt frag dich mal, warum.” Gab er mir zu bedenken. “Du meinst..” “Genau. Wenn sie uns was verschweigen, dann finden wir in Dad’s Büro sicherlich ein paar Hinweise darüber. Wieso sonst sollten wir das nie betreten? Ich meine..als würden uns die Kundenakten wirklich interessieren. Er weiß doch eigentlich genau so gut wie wir, dass das völliger Schwachsinn ist.” Ich nickte nur und wir zwei ging runter in den Keller, wo Dad’s Büro war. Warum er sein Büro unbedingt im Keller haben wollten verstand eigentlich keiner, er selbst hatte nichtmal eine richtige Begründung dafür. Aber bitte, wenn er will.. Und die Kunden schien’s ja auch nicht zu stören. “Wo ist Dad eigentlich?” Fragte ich Nick, als wir vor der Bürotür standen. “Mit Hailey auf dem Spielplatz. Eigentlich wollte ich mit ihr gehen, aber dann kam dein Anruf dazwischen und ich wollte nicht Dad schicken.” Klärte er mich auf und ich nickte, mit einem dankenden Lächeln. Ja, Dad hätte ich wirklich nicht sehen wollen. Immerhin verschwieg er mir genau so viel wie Mom es tat.
Ich spürte wie nervös Nick war, als er die Türklinge nach unten drückte und wir Beide kurz darauf im Büro von Dad standen. Ganz ehrlich? Es war das allererste mal in den 10 Jahren die wir hier in L.A. lebten, dass ich diesen Raum betrat. Als ich 6 war und wir von Dallas nach Los Angeles gezogen war; und die Räume verteilt worden hatte Dad sofort gesagt, dass wir nicht in sein Büro dürften, sonst würden wir Ärger bekommen. Auch Hailey war hier noch nie drin gewesen. Als Baby war sie sowieso immer bei Mom, mir oder Nick. Und als sie dann alt genug war und alleine durchs Haus rasen konnte, hatte Dad auch ihr verklickert, dass sein Büro tabu war. Und jetzt? Jetzt stand ich tatsächlich mit Nick hier drin. In der Mitte stand ein großer Schreibtisch aus Nussbaum, aus dem auch die restlichen Möbel; Vitrinen und Schränke; geschaffen waren. “Schau du in den Vitrinen nach, ich durchstöbere die Schränke.” Übernahm Nick das Kommando und ich nickte. Etwas ängstlich erwischt werden zu können - was Schwachsinn war, immerhin war niemand zu Hause - schritt ich zu der großen Vitrine aus dem dunkeln Holz; nur die Türen waren aus Glas. “Verschlossen.” Murmelte Nick und ich schaute zu ihm und sah, wie er vergeblich an der Schublade rüttelte. Jetzt versuchte auch ich die Türe zu öffnen, doch auch sie war abgeschlossen. “Super. Und jetzt?” Seufzte ich und mein Blick fiel zum Schreibtisch. “Im Verstecken war er ja noch nie gut.” Grinste ich und öffnete unter dem fragenden Blick meines großen Bruders die kleine Schublade vom Schreibtisch. “Tadaa!” Rief ich triumphierend, als zwei kleine Schlüssel zum Vorschein kamen. Ich schnappte mir einen und versuchte die Vitrine aufzuschließen. “Der muss zum Schrank gehören.” Murmelte ich, als es nicht klappte und warf ihm Nick zu. Er steckte den Schlüssel rein, drehte ihn und - klick! - die Schublade war aufgeschlossen. “Na also.” Lächelte er leicht, während ich mir den anderen Schlüssel schnappte, mit dem die Vitrinen sich aufschließen lies. Los geht’s!

“Also.. Hier ist rein gar nichts außer Kundenakten.” Gab Nick niedergeschlagen von sich, nachdem er den kompletten Schrank durchgewühlt hatte. “Ich find auch nichts.” Stimmte ich mit ein und wir schlossen gleichzeitig wieder die Türen von Vitrine und Schrank ab. “Fail.” Seufzte er und warf mir den Schlüssel zu. “Komm.. Wir gehen wieder nach oben, bevor Dad kommt.” Meinte Nick und ging schon zur Tür raus. “Ich komm gleich, ich leg nur noch die Schlüssel zurück.” “Okay.” Erwiderte er nur und verschwand den Flur entlang, anschließend die Treppen nach oben. Ich öffnete wieder die Schublade vom Schreibtisch und legte die Schlüssel rein. “Was’n das..?” Fragte ich mich, als mein Blick auf eine kleine, grüne Akte ganz hinten im Schubfach fiel. Ich schaute kurz zum Flur auf - niemand; Nick war ja hoch gegangen. Interessiert holte ich die Akte herauf, in der mit kursiver Schrift ‘Familienalbum’ stand. Oh, also war das keine Akte sondern ein Album. Ich lächelte kurz und klappte die erste Seite auf, wo direkt ein Bild von Nick erschien. Darunter stand etwas, jedoch verbat Dads schnörkelige, alte Schrift mir es zu entziffern. Könnten die Erwachsenen bitte mal lernen sauber zu schreiben? Das kann man ja in Jahren nicht entziffern! “Lena, wo bleibst du denn?” Hörte ich Nick nach mir rufen und blickte auf. “Komme!” Schrie ich zurück, packte das Album wieder in die Schublade - allerdings nicht, um vorher den Text abzufotografieren. Ich wollte wissen was da steht, vielleicht war es was wichtiges? Man konnte ja nie wissen.. Immerhin hatte ich vor gerade mal einer Woche erfahren, dass Nick schon Ewigkeiten angelogen wird. Entschlossen darüber den Text zu entziffern, verließ ich schließlich das Büro wieder. “Oh, die Tür.” Erinnerte ich mich selbst und schloss Dads Bürotür wieder. Dann eilte ich nach oben zu meinem großen Bruder. “Was hast du denn noch getrieben?” “Hab ein Album gefunden und mir ein Bild angeschaut.” Grinste ich leicht und er nickte nur. Was da wohl drunter stand? Ich glaube, ich frage mal Danielle von nebenan. Ja, sie war jetzt nicht sonderlich alt oder so, ich hatte rausgefunden, dass sie gerade mal 22 war. Aber hey.. Sie war erwachsen und ich denke sie könnte mir weiterhelfen. Vielleicht.

Chapter 8

“Was willst du jetzt tun? Bleibst du doch hier bei uns?” Fragte Nick, als auch ich wieder im Wohnzimmer war, und ich sah diese unglaubliche Hoffnung in seinen Augen, was sie so schön zum Glänzen brachten - ich liebte das, generell seine Augen. Diese wunderbar braunen Rehaugen, denen man keinen Wunsch abschlagen könnte. Auch wenn er mein Bruder war - das ist nunmal die Wahrheit. Und war ja wohl nicht falsch so über seinen Bruder zu denken. Oder? ..
“Ich weiß es nicht..” Murmelte ich wahrheitsgemäß und schaute zu Boden. “Du wirst dich tagtäglich mit Mom anzicken, weil sie dir nicht verrät was los ist. Stimmt’s?” “Wahrscheinlich schon..und?” Fragte ich leicht verwirrt und blickte wieder zu ihm. “Was ist dir lieber; mit Dad streiten aber immer Hailey und mich um dich zu haben, oder mit Mom zu streiten und eine 40minütige Autofahrt von uns entfernt zu sein?” Forderte er mich nun zu einer Entscheidung an. “Wohl eher Letzeres.” Grinste ich leicht. “Aber am Liebsten wäre es mir, wenn wir ausziehen würden.” Fügte ich hinzu und - wie jedesmal wenn ich frustriert war - schlang ich meine Arme um seinen Bauch und umarmte ihn, was er erwiderte. “Ich reden nochmal mit Dad, wenn er nach Hause kommt, okay?” “Okay. Danke Nicholas.” Flüsterte ich und wusste auch ohne zu ihm aufzusehen, dass er lächelte.

Eine Stunde verging, bis Dad gemeinsam mit Hailey wieder nach Hause kam. Nick hatte unsere kleine Schwester direkt nach oben in mein Zimmer geschickt, wo ich mich aufhielt, und sie hatte sich tierisch gefreut und ist mir direkt in die Arme gesprungen. Diese herzliche Begrüßung ist allerdings schon 30 Minuten her und ich wunderte mich, weshalb Nick immer noch nicht oben war. Hailey hatte ich nicht erzählt, was Nick und Dad zu klären hätten - sie sollte erst von dem Umzug erfahren, wenn er auch tatsächlich stattfinden würde. Bis zu dieser Nachricht die Klarheit bringen würde, saß ich mit Hailey in ihrem Zimmer und spielte Barbie mit ihr. Nicht unbedingt meine Lieblingsbeschäftigung, aber sie liebte es nunmal und es machte mich glücklich, wenn sie glücklich war.
“Neeeeein! Du musst auch sprechen!” Beschwerte sie sich und ich lachte. “Aber ich spreche doch, Süße.” Lächelte ich und sie stemmte die Hände in die Hüfte. “Aber du musst reden, wie Prinzen reden! Du klingst wie Prinzessin Wunderbar!” “Prinzessin Wunderbar?” Fragte ich lachend, schenkte ihr aber dennoch einen verwirrten Blick. “Na da! Prinzessin Wunderbar!” Rief sie in einem vorwurfsvollen Ton und zeigte auf die brünette Barbiepuppe. “Ooh, diese Prinzessin. Wieso warten wir nicht mit dem Prinzen, bis Nick kommt? Ich kann meine Stimme nunmal nicht so sehr verstellen, Süße.” Schlug ich vor und sie seufzte. “Also manchmal bist du zu nichts zu gebrauchen.” Murmelte sie leise und mir klappte leicht die Kinnlade runter. “Hey, du unverschämte Principessa! Zügle deine Zunge.” Lachte ich und warf mit dem nächstbesten Stofftier nach ihr. “Selena, lass uns ‘ne Kissenschlacht machen!” Rief so in einem begeisterten Ton und ihre Augen leuchteten voller Vorfreude. Jetzt kam sie schon wieder eher rüber wie ein 5-jähriges Kind. Sie war so jung, aber ihr frühes Temperament und die Tatsache das sie jetzt schon sagte was sie störte, hatte sie definitiv von mir. Ich war eher ein frühreifes Kind, wenn ich ehrlich bin, und das war Hailey nunmal auch. Meine offene Art hatte sich auf sie abgefärbt, aber sie wusste auch, wann sie besser ihre Klappe hielt. Sie hatte keine Angst vor der Reaktion der anderen Menschen, aber sie wusste auch, dass es manchmal einfach besser ist, ruhig zu sein und sich seinen Teil dazu zudenken. Es war eine positive Eigenschaft für sie, und das in so jungen Jahren. Ich bin froh, dass das von mir auf sie abgefärbt ist, denn ich selbst war dankbar für diese Eigenschaft.
“Hey Selly!” Schrie sie plötzlich und riss mich aus meinen Gedanken, in dem sie mir ein Kissen ins Gesicht klatschte. “Du bist erledigt!” Rief ich lachend und lieferte mir mit der Kleinen eine Kissenschlacht vom Allerfeinsten. Natürlich schonte ich sie, sie war trotz ihres oft erwachsenen Verhaltens erst zarte 5 Jahre alt. Wäre sie Nick, hätte ich ihr mit dem Kissen schon längst die Fresse poliert - aber sie war nunmal mein kleiner Liebling Hailey. Während meine kleine Schwester sich nun auf dem Bett platziert hatte, stand ich mitten im Raum. “Jetzt bist du geliefert!” Lachte sie in ihrer kindlichen Stimme und warf mit Kissen auf mich. Mit aufgerissenen Augen duckte ich mich automatisch, doch anstatt einen dumpfen Aufprall des Kissens zu hören, hörte ich nicht den geringsten Mucks. “Party vorbei.” Ertönte im nächsten Moment Nicks Stimme und ich drehte mich um. Die Tür, die hinter mir war, hatte sich anscheinend geöffnet, doch ich hatte es nichtmal mitbekommen. Hailey und ich grinsten Nick nur leicht ein, welcher das Kissen vor seiner Nase gerade noch gefangen haben muss, denn er hielt es in der Hand. “Also, willst du wissen was er gesagt hat?” Wechselte Nick das Thema - naja, welches Thema? Eigentlich hatten wir nicht wirklich geredet. Jedenfalls nickte er mir im nächsten Moment lächelnd zu und zauberte mir das wohl fetteste Strahlen der Welt auf’s Gesicht. “Dein Ernst?” Strahlte ich glücklich und machte mich bereit, ihm in die Arme zu springen. “Mein Voller!” Bestätigte er und im nächsten Moment fiel ich ihm auch schon um den Hals. “Was ist denn los?” Fragte unsere kleine Schwester verwirrt. Gott .. Hoffentlich wird sie damit klar kommen, uns in Zukunft nicht mehr täglich sehen zu können! “Ich regle das.” Meinte Nick und ich nickte kurz. Er war nunmal besser darin, Hailey solche Sachen zu erklären.

Chapter 9

Das Wochenende war vorbei und Schule stand wieder an. Ich war die ganze letzte Woche nicht im Unterricht erschienen, zu sehr belastete mich die Trennung meiner Eltern. Zwar bin ich jeden Morgen aus dem haus gegangen, aber während Nick in die Schule ging und mich dort entschuldigte, verschwand ich im Park, bis ich Mittags wieder nach Hause ging. Auffliegen taten wird nicht.
Achja, Hailey hatten den Umzug einigermaßen gut verkraftet. Sie war zwar traurig, uns jetzt nicht mehr jeden Tag sehen zu können, aber sie gab sich damit einverstanden. Ein Haus hatte wir schon gefunden. Es bestand lediglich aus Erdgeschoss und 1. Stock, aber mehr brauchte man auch nicht. Wir waren immerhin nur zu zweit, und somit war das groß genug. Ein weiterer Pluspunkt an dem Haus war, dass es schon eingerichtet war - nur unsre Schlafzimmer mussten wir erneuern, und das würden wir heute nach der Schule machen. Nick’s Zimmer wüde zuerst gemacht werden. Immerhin musste ich nach dem Ich wusste nicht wie lange Dad brauchte, um Mom dazu zu überreden, aber letztendlich hatte es ja offensichtlich geklappt. Okay, Schluss mit der Zusammenfassung der letzten drei Tage und zurück ins Hier und Jetzt, denn das Hier und Jetzt war einfach wundervoll!
“Er ist sooo heiß.” Lächelte ich verträumt meine beste Freundin an, die nur seufzte. “Geh zu ihm!” “Demi!” Rief ich und haute ihr auf die Schulter. “Wofür war das denn jetzt?” “Für die dümmste Idee des Jahres. Das ist Cameron Quiseng! Zu dem geht man nicht einfach hin und sagt ‘Hallo’. Pff...du weißt wieder Null.” Beschwerte ich mich und sah nur, wie sie ihre Augen rollte. “Oh mein Gott.” Kam es dann überfordert von mir und ich stupste sie wie wild von der Seite an. “Was denn?” Fragte sie mit einem genervten Unterton und ich nickte Richtung Cameron, der gerade auf uns zu kam. “Selena, wie geht’s dir? Hab gehört du hattest die Grippe.” Lächelte er mit einem so süßen besorgten Unterton, als er direkt vor mir stand und ich sah ihn einige Sekunden lang nur mit einem offenen Mund an. “Äh j-ja.. Gut, besser.. Uhm, danke.” Stotterte ich nervös und Demi lachte leicht. “Viel Glück.” Meinte sie nur und zog Leine. Tolle Freundin, herzlichsten Dank auch! “Das mit dem Treffen holen wir nach, ja?” “Treffen?” Fragte ich sofort und schaute ihn mit großen Augen an. “Ja, das Treffen. Du weißt schon..Letzte Woche, ich hatte dich zum Strand eingeladen.” Erläuterte er und ich genau in diesem Moment hätte ich mich tausende Male ohrfeigen können. “Ach das meinst du! Ja klar, wiederholen wir natürlich. Sorry, dass ich mich nicht gemeldet hatte, hatte keine Nummer und.. Uhmm.. Sorry.” Gott, wie konnte ich nur das Treffen mit Cameron vergessen!? Wie dumm war ich eigentlich? Seit Jahren hatte ich darauf gewartet und dann vergesse ich es! Hohle Nuss, Hohle Nuss, Hohle Nuss! Ich bin so eine verdammte, hohle Nuss! “Schon okay. Und das mit den Nummern kann man ändern.” Grinste er und zog sein Handy aus der Hosentasche. Heilige Mutter Maria, geschah das gerade tatsächlich? “Hier, gib deine Nummer ein. Gibst du mir deins? Dann geb ich dort meine ein.” Grinste er mich an und ich nickte, während ich ihm mein Handy überreichte. Und schwups - hatte ich sein Handy in meinen Händen. Ich bemühte mich nicht zu zittern, während ich auf die Tasten drückte und meine Nummer eingab. “H-hier.” Murmelte ich immer noch wie weggeblasen darüber, dass er anscheinend wirklich mit mir Kontakt halten wollte. Wir tauschten die Handys wieder aus und steckten es zurück in die jeweilige Hosentasche. “Cool. Ich schreib dir, okay?” “O-okay.” Hör auf zu stottern, verdammt! Selena, reiß dich zusammen! “Okay. Man sieht sich.” Lächelte er und zwinkerte mir im nächsten Moment zu bevor er ging, weswegen ich mich mit meiner Hand an meinem Spint abstützte. “Wie kannst du auf so einen Schleimbeutel stehen?” Ertönte eine angewiderte Stimme hinter mir und als ich mich umdrehte, sah ich direkt in Nick’s Gesicht, hinter ihm stand der Rest der Clique. “Er ist kein Schleimbeutel!” Verteidigte ich meinen Schwarm und er lachte. “Nein, natürlich nicht.” “Deinen Sarkasmus kannst du dir sparen, Nicholas.” Zischte ich und verdrehte genervt die Augen. “Wo-oh.. Ganze Namen, sie wird wütend!” Mischte sich Miley ein und Demi nickte zustimmend. “Man, siehst du nicht, dass er eh nur das Eine will? Du interessierst ihn doch gar nicht, lediglich dein Körper!” “Woher willst du das denn bitteschön wissen?” Entgegnete ich sauer und verschränkte die Arme vor der Brust. “Selena er hat Recht. Cameron tut dir nicht gut, glaub uns das doch bitte.” Mischte sich nun Avan ein, der zugleich auch mein bester Freund war. “David, hast du auch noch was dazu zu sagen oder hältst wenigstens du deine Klappe?” Zischte ich nun und widmete mich meinem, so wie ich ihn nannte, zweiten großen Bruder. “Also wenn du mich so fragst, dann halt ich lieber meine Klappe.” Gab er leicht eingeschüchtert von sich und ich nickte. “Gut, du bist weiterhin mein Freund.” Grinste ich und streckte den anderen Beiden die Zunge raus. “Ich sag ja nur, dass er nicht gut für dich ist.” Rechtfertigte sich Nick. “Ja, tust du. Und?” “Was, und?” “Und; hab ich die letzten 3000 Male auf dich gehört?” “Nein..” Murmelte ich und ich lächelte triumphierend. “Dann rate mal, was ich jetzt tun werde.” “Nicht auf mich hören?” Spielte er mich Spiel mit, und ich nickte. “Exakt, Bruderherz!” Bestätigte ich und lächelte. “Honey, heul dich bloß nicht bei mir aus, wenn er dein Herz bricht!” Meinte er vorwurfsvoll und ich lachte. “Keine Sorge, ich hab Demi und Miley!” Entgegnete ich und legte meinen Arm, jeweils rechts und links, um den Nacken der Beiden. “Korrekt!” Stimmten sie gleichzeitig zu und lächelten. Sie unterstützen mich, egal ob sie Cameron mochten oder nicht. Sie hatten eigentlich gar nichts gegen ihn, nur sein angeblich schlechtes Image störte sie etwas. Was die Jungs hatten, wusste ich nicht. Die hatten anscheinend irgendwelche Komplexe die nie jemand verstehen würde, aber egal. Unwichtig! Ich nähere mich so langsam Cameron an und das war das Beste, was passieren konnte. Doch bevor ich mich mit ihm traf, müsste ich Danielle noch frage, was es mit dem Text unter dem Bild auf sich hatte. Das hatte ich nämlich noch nicht erledigt gehabt, aber ich hatte es für heute eingeplant - und ich werde es durchziehen!

Chapter 10

“Uhmm.. Da steht nichts besonders.” Winkte Danielle ab und drückte mir mein Handy zurück in die Hand. Ich war nach der Schule sofort zu ihr gefahren um sie zu fragen. “Was genau steht da?” “Nur, dass das dein Bruder ist und hoffentlich was Großes aus ihm wird.” Zuckte sie die Schultern und ich nickte, obwohl ihr Gefasel gerade echt nicht glaubwürdig rüberkam. “Nichts weiter?” Fragte ich dennoch nach, doch sie schüttelte den Kopf. Warum waren die so schräg? Ich mochte die Jonas-Family bis jetzt ja, aber sie waren echt strange. “Ok, alles klar.. Ich muss gehen, muss noch beim Umzug helfen. Wir sehen uns.” “Alles klar, ich ruf dich an. Bye.” Lächelte sie und umarmte mich kurz, bevor ich ging. Danielle und ich waren, seitdem sie eingezogen ist, Freunde geworden. Ziemlich gute sogar, würde ich meinen. Dennoch war es offensichtlich, dass sie und die Jungs was verbargen. Die Frage war nur, was es war.

“Wo warst du denn? Du müsstest vor einer halben Stunde schon daheim gewesen sein müssen.” Beschwerte sich Nick, als ich in unserem neuen Zuhause ankam und ich sein Zimmer betrat. Er war schon längst am Streichen, was mich dazu brachte mich augenblicklich schlecht zu fühlen. Ich wollte ihm helfen! “Wurde aufgehalten.” “Von?” Hakte er weiter nach, während ich mir eine Rolle schnappte. “Zieh dir erst was altes an.” Forderte Nick auf und ich tat was er sagte. Sofort sprintete ich in mein noch unfertiges Zimmer und wechselte meine Klamotten, anschließend zurück in Nicks Reich. “Also, von wem wurdest du aufgehalten?” Stellte er seine Frage erneut. “Cameron.” Log ich und begann, ihm beim Streichen zu helfen. “Schlechte Lüge.” “Ist nicht gelogen..” “Doch. Cameron ist in der 2. Pause abgehauen um mit seinen ach so coolen Freunden am Strand surfen zu gehen und er ist immer noch dort, David hat mir nämlich ‘ne SMS geschrieben, dass er dort ist.” “Wieso schreibt er dir das?” “Die bessere Frage ist, warum du mich anlügst.” “Ich wurde einfach aufgehalten, ok?” Murmelte ich genervt und er nickte. “Ok, fein.” Gab er nur von sich. Das restliche Streichen verlief schweigend, genau so wie das Möbel einräumen. Wir schwiegen, bis sein Zimmer dann komplett fertig war. “Also.. Wo warst du?” Fragte Nick dann dennoch wieder, als wir uns auf den Weg in mein Zimmer machten. “Nick, du musst nicht alles wissen.” Seufzte ich, während ich die Brombeer-Farbe öffnete. “Es interessiert mich aber.” “Wie kriegen wir jetzt einen Streifen an die Wand?” Ignorierte ich seine Aussage und schaute ihn fragend an. “Abkleben..” Murmelte er nur und machte sich auch schon ans Werk. “Also..wo warst du?” “Was ist nur los mit dir?” Schüttelte ich den Kopf und schaute ihn verwirrt an. “Sei nicht so neugierig.” “Schon ok.. Ich meine, du musst es mir nicht sagen, i-“ ”Gut.” Unterbrach ich ihn und somit verlief der Rest wieder schweigend.

4 Stunden. Ganze 4 Stunden hatten wir uns insgesamt angeschwiegen und das war das allererste Mal, dass wir uns überhaupt mal angeschwiegen hatten. Was interessierte es ihn so, was ich tat, wenn er nicht dabei war? Warum zur Hölle war er denn so neugierig? Ich glaube ich ruf Demi an und diskutier dieses Thema mal bis ins kleinste Detail mit ihr aus..

- Nick’s Sicht -

“Alter, das ist total bescheuert! Sie ist deine Schwester!” Rief mein bester Freund aufgebracht ins Telefon und ich seufzte. “Ich weiß David.. Aber was kann ich denn dafür? Es ist nunmal so. Wenn ich’s ändern könnte, würde ich es tun. Das macht alles kaputt!” Gab ich frustriert von mir und fuhr mir mit der Hand durch die Haare. “Hör zu, Bro, du bist mein bester Freund, aber das ist ja fast schon krank.” “Alter!” “Sorry.. Du weiß was ich mein.” “Nicht wirklich.” Meinte ich nur verwirrt, mit einem wütenden Unterton. “Nick, sie ist deine Schwester. Das ist echt...merkwürdig.” Murmelte er und ich lachte leicht verächtlich. “Als ob ich das nicht wüsste.” “Du kannst dir keine Gefühle für sie leisten. Das wird sowieso nie klappen.” Murmelte er nun in einem tröstenden Ton, doch das half mir nun wirklich nicht weiter. Willkommen Frustration, lang nicht mehr gesehen..

Chapter 11

Verliebt in meine eigene Schwester. Wie bescheuert das einfach nur war.. Aber was sollte ich tun? Die Gefühle verdrängen? Das ging nicht. Denn leider muss ich zugeben, dass sie viel zu stark waren. Warum musste es unbedingt Selena sein? Warum nicht Miley? Die findet mich doch angeblich so rattenscharf, wenn man Demis Worten Glauben schenken mag, der sie das erzählt haben soll - total Schwachsinn, wenn ihr mich fragt - aber ich hatte die Antwort: Miley war eben nicht Selena. Sie war nicht so wunderschön, nicht so verrückt, nicht so spontan, nicht so einzigartig, nicht so kreativ, nicht so fürsorglich, nicht so aufmunternd, sie hatte auch nicht ihren herzlichen Lacher und ihr atemberaubendes Lächeln. Sie würde mein Herz nie so berühren wie es Selena tat. Nie so, wie es meine Schwester tat. Wieso musste ausgerechnet sie meine Schwester sein? War sahen uns noch nichtmal ähnlich, nicht im Geringsten! Jeder unserer Freunde hätte vorher nicht mal im Traum daran gedacht, dass wir verwandt sein könnten. Doch das waren wir und genau das wofür ich sonst so dankbar gewesen war, verfluchte ich gerade am meisten.

- Selena’s Sicht -

“Er ist mein Bruder. Wieso zur Hölle sollte er eifersüchtig auf mich sein?” Lachte ich über Demis absurde Behauptung, als ich ihr von Nicks komischer Reaktion erzählt hatte. “Wer weiß..aber möglich wäre es doch! Du kannst nicht abstreiten, dass ihr Beide ein gutes Verhältnis habt.” Gab sie mir zu bedenken und ich seufzte. “Demz, er ist mein Bruder und ich werde mich doch wohl kaum in ihn verlieben. Außerdem steht Cameron dem auch noch im Weg.” “Mit dem muss es aber erstmal was werden. Momentan ist er immer noch nur eine Schwärmerei.” “Achja? Und wieso hat er mir dann heute seine Nummer gegeben?” Lächelte ich in den Hörer und warf mich mein Bett, wo ich verträumt an die Decke starrte. “Hat er?” “Ja, hat er!” “Dann ruf ihn an, verdammt nochmal! Warum zum Teufel telefonierst du mit mir, wenn du seine Stimme hören könntest?” “Gute Frage.” “Danke.” Meinte sie nur und ich lachte. “Hey, deine Worte!” Verteidigte ich mich und hörte sie nun ebenfalls lachen. “Also, rufst du ihn an?” “Ich weiß nicht.. Er meinte, dass er mir schreiben würde..” Redete ich mich raus und hoffte, sie würde darauf eingehen. “Jungs sollen aber angeblich drauf stehen, wenn die Mädchen die Initiative ergreifen. Also hau dich ran, verdammt nochmal!” “Ich überleg’s mir, ok?” Seufzte ich und sie erwiderte dies. “Trau dich. Versteck dich nicht vor ihn und warte, dass er sich meldet. Zeig ihm, dass er dich interessiert und er wird fasziniert von deiner offenen Art sein! Du wirst ihn regelrecht verzaubern, Selena. Da bin ich mir sicher.” Sprach sie mir Mut zu und brachte mich zum Lächeln. “Du bist die Beste, Demz. Ich erzähl dir Morgen von dem Telefonat, ok?” “Erzähl mir was, was ich noch nicht weiß! Und ja, tu das. Bis morgen.” “Bis morgen.” Verabschiedete auch ich mich und legte auf. Nervös scrollte ich runter zu Camerons Namen und zögerte. Was er wohl denken würde, wenn ich ihn anrufe? Ich wusste doch nichtmal wirklich, was ich sagen sollte!

Chapter 12

Was würde er wohl denken, wenn ich ihn anrufe und nichtmal einen Ton rausbekomme, weil ich nicht weiß, was ich überhaupt sagen soll? Wie sollte das denn bitte rüber kommen? Vielleicht sollte ich es doch lassen. Kaum hatte ich mein Handy zurück auf den Nachtisch gelegt, bekam ich eine SMS. Huh? Wer ist das denn jetzt? Mit Demi hatte ich gerade telefoniert und Miley ist nicht wirklich die Person, die ihr Handy oft benutzt. Nick kann’s auch nicht sein, da er ja sowieso nur ein paar Meter entfernt in seinem Zimmer ist. David vielleicht, oder Avan? Ohne weiter darüber nachzudenken, nahm ich mein Handy in die Hand und verschaffte mir somit eine Antwort: Nicht David, nicht Avan - Cameron! Aufgeregt klappte ich die SMS auf und las sie angespannt durch.

Willst du heute abend mit ins Kino?
Ein paar Freunde & ich gehen nämlich Wink
Sexy

Ok, kein Date, aber immerhin! Wenigstens würde ich ihn mal außerhalb der Schule treffen! Sofort schrieb ich ihm meine Zusage und erhielt als Antwort, dass er mich um 19 Uhr abholen würde. Ein flüchtiger Blick auf die Uhr verriet mir, dass es schon 17:30 Uhr war. Schnell kramte ich Klamotten aus dem Schrank, die passend waren aber nicht zu aufreizend, und verschwand im Bad. Ab unter die Dusche!

“Jeez, drecks Haare.” Fluchte ich und legte seufzend das Glätteisen beiseite. Noch einmal betrachtete ich mich mit einem kritischen Blick im Spiegel. Eigentlich ganz okay. Ich könnte mich noch tausendmal umziehen und wäre nicht zufrieden, also scheiß drauf. Letztendlich würde ich nie perfekt aussehen, aber nicht perfekt zu sein ist ja keine Schande. Niemand ist perfekt, niemand.
“Wo soll’s hingehen?” Fragte Nick mich, als ich das Wohnzimmer betrat, wo er auf der Couch vor’m Fernseher saß. “Was, willst du mich jetzt wieder ausquetschen?” Zickte ich ihn direkt an, bereute es jedoch gleich wieder. Ich liebte ihn und es tat mir selbst weh, so fies zu ihm zu sein. Aber mit seiner Fürsorge hat er vorhin echt übertrieben. “Man wird ja wohl noch fragen dürfen..” Murmelte er beleidigt von sich hin und wandte seinen Blick von mir ab. “Fragen ist erlaubt. Durchlöchern und alle möglichen Informationen aus einen rausquetschen zu wollen, jedoch nicht!” Rechtfertigte ich mich und er seufzte genervt. “Warum vertraust du mir nicht einfach und lässt mich mein Leben führen? Warum musst du immer ganz genau wissen wo ich bin und was ich mache, mit wem ich unterwegs bin und mit wem nicht? Es ist okay, wenn du dich um mich sorgst.. Aber du übertreibst es.” Gab ich leicht traurig von mir und senkte meinen Kopf. Die Klingel ertönte, doch ich blieb stehen. Als ich jedoch nach ein paar Sekunden bemerkte, dass Nick wohl nichts dazu sagen würde, schüttelte ich kurz traurig meinen Kopf und schritt zur Haustür, um diese zu öffnen. “Hey Cameron.” Begrüßte ich ihn mit einen leichten Lächeln und erwiderte nur zu gerne seine Umarmung, mit der er mich begrüßte. “Na, bereit?” Grinste er mich an. “Mhm..” Meinte ich nur und schloss die Tür hinter mir, nachdem ich meine Tasche geschnappt hatte. “Alles okay?” Fragte er und musterte mich skeptisch. “Kleiner Streit mit meinem Bruder.. Halb so wild.” Winkte ich ab und untermalte es mit einem kleinen Lächeln. “Die Laune heben wir schon wieder.” Zwinkerte er mir zu und zog mich mit zum Auto, wo wir Beide hinten einstiegen. “Okay, das ist Logan, das ist Ariana und das ist Vanessa. Kennst du sicherlich vom sehen, oder?” “Ja, klar. Hey.” Grinste ich leicht und jeder lächelte mich an, bevor Logan auch losfuhr, der am Steuer saß. Ich kannte die drei nicht und eigentlich wollte ich das nicht wirklich ändern, denn sie hatte keinen guten Ruf. Logan soll ein Schläger sein, Ariana soll mit jedem in die Kiste steigen und Vanessa soll eine betrunkene Partychickse sein. Aber hey.. Abwarten! Vielleicht sind das alles auch nur Gerüchte und heute Abend werde ich die Wahrheit erfahren. Mal sehen, was dieser Abend so bringt.

Chapter 13

“Setzt du dich neben mich?” Grinste mich Vanessa an und hakte sich auf meiner linken Seite ein, als wir die Treppen zum großen Kino hinaufliefen. “Uhmm.. Klar, wieso nicht?” Stimmte ich schulterzuckend zu und sie lächelte. “Solange auf der anderen Seite noch ein Platz für mich frei ist.” Ertönte Cameron’s Stimme und kurz darauf hatte er seinen Arm um meine Schulter gelegt. “Natürlich!” Lächelte ich und platzierte meinen Arm um seine Hüfte - oder eher Bauch? - woraufhin er mich leicht an sich drückte, während des Laufens. Somit lief ich mit Vanessa an meiner Rechten und Cameron an meiner Linken voraus, während Ariana und Logan etwas weiter hinten waren.
“Ihr drei geht Essen und Trinken holen, und Selena und ich kümmern uns um die Karten. Okay?” Teilte Cam uns auf, woraufhin jeder nickte. Ich gab Vanessa das nötige Geld und verriet ihr noch schnell was sie mir mitbringen sollte, bevor sie den andern Beiden folgte. “Was für ein Film denn eigentlich?” Fragte ich, als wir am Schalter warteten und nur noch zwei Leute vor uns waren. “Paranormal Activity 2.” “Ich hab vom ersten Teil noch Alpträume!” Beschwerte ich mich, doch er lachte nur. “Ich beschütze dich schon.” Murmelte er und legte erneut den Arm um mich. Nachdem die Zwei vor uns gegangen waren, bestellte Cameron die Karten und ich kramte in meiner Tasche nach meinem Geldbeutel. “Lass stecken, ich mach schon.” “Was? Nein! Die Anderen bezahlen ihre Karten auch selbst!” “Du bist aber nicht wie die Anderen, außerdem hab ich dich ins Kino eingeladen. Ich bezahl dir die Karte, ist doch nicht der Rede wert.” Zuckte er die Schultern und bevor ich weiter argumentieren konnte, hatte er der uns angrinsenden Kassiererin schon das Geld in die Hand gedrückt. Diese wünschte uns noch viel Spaß beim Film, woraufhin wir sie freundlich angrinsten und anschließend Leine zogen.
Zum 5. Mal zuckte ich nun schon zusammen und zum 5. Mal lachte Cameron mich deshalb schon aus. “Wie kann man nur so schreckhaft sein?” Amüsierte er sich, weswegen er einen Schlag auf die Schulter erntete. “Wenigstens bin ich nicht so ‘ne Memme wie Logan!” Verteidigte ich mich und deutete auf ihn. Er hatte sich an Ariana gelehnt und die Augen so weit zusammengekniffen, dass er durch den minimalen noch bestehenden Schlitz wohl kaum was erkennen konnte. “Das können wir besser.” Murmelte Cam, legte seinen Arm um mich und zog mich zu sich, was mich zum Lachen brachte. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie Vanessa uns lächelnd beobachtete, bevor sie sich wieder dem Film widmete, der mich jetzt nicht mehr ganz so sehr erschreckte, wie zuvor.

“Bis Morgen!” Verabschiedete ich mich bei allen im Auto, als wir vor meinem Haus zu stehen kamen. “Ich schreib dir dann nochmal.” Flüsterte Cam, sodass nur ich es hörte, und zwinkerte mir zu. Ich nickte lächelnd, stieg dann aus und ging ins Haus. “Wird auch langsam Zeit, es ist schon halb 11.” Kam es murmelnd von Nick, der gerade den Flur durchquerte, da er vom Wohnzimmer in die Küche ging. “Oh Gott, oh Gott. Entschuldige, ich vergaß, ich bin noch ein kleines, unzurechnungsfähiges und verantwortungsloses Kind, dass schon längst im Bett liegen müsste!” Fuhr ich ihn direkt an und war selbst schockiert über meine plötzliche Tonwahl meinem Bruder gegenüber. Dieser kam wieder aus der Küche und schaute mich enttäuscht an. “Ein Abend.. Genau ein Abend hat gereicht, um dich zu dem werden zu lassen, was sie sind.” “Was willst du damit sagen?” Zischte ich und verschränkte die Arme vor der Brust. “Vergiss es einfach.” Gab er nur von sich und schritt an mir vorbei in den Flur hoch. Eigentlich wollte ich ihm hinterher, doch das Klingeln meines Handys hielt mich davon ab. Ich kramte es aus meiner Tasche, doch es war nicht - wie vermutet - Cameron der mir schrieb, sondern Vanessa’s Name machte sich auf meinem Display breit.

3 Tage, höchstens, dann seid ihr zusammen. Wink

Verwirrt blickte ich auf den Bildschirm. War es so offensichtlich, dass ich ihn mochte?

Wie kommst du darauf?

Schrieb ich zurück und ging nebenbei nach oben in mein Zimmer, wo ich die Tür hinter mir zufallen lies.

Du magst ihn, er mag dich...
Wenn Cameron etwas oder jemanden will, dann
holt er es sich. Und das dauert meistens nicht lange.
Und das was Cameron momentan will, bist du, Sel.
Und das du ihn willst ist wohl auch nicht zu über-
sehen. :b

Er mag mich? ER MAG MICH!? Cameron Quiseng sollte tatsächlich mich, Selena Gomez, mögen? Und das mehr als freundschaftlich? Für mich - unvorstellbar. Für Vanessa hingegen offensichtlich nicht .. Aber was war dran? Konnte sich wirklich etwas zwischen mir und meinem seit Jahren heißbegehrten Schwarm entwickeln? Oder würde es bei einer Freundschaft, gar diesem einen Abend bleiben? Klarheit ist gerade das einzige was ich will und brauche.

Chapter 14

- Nick Sicht -

“Wo ist Selena?” Fragte Demi mich verwirrt, als ich aus dem Auto stieg und zu unserer kleinen Gruppe lief. “Das fragst du am besten Cameron..” Murmelte ich nur schlecht gelaunt von mir, woraufhin ich irritierte Blicke erhielt. Mit Ausnahme von David, der wusste von allem und schaute mich nur aufmunternd an. “Wie jetzt?” Kam es von Miley und ich seufzte. “Anscheinend ist sie mit Cameron und seinen Idiotenfreunden gefahren! Stand zumindest heute früh auf dem Zettel, den ich auf dem Küchentisch gefunden habe..” Klärte ich alle auf, darauf folgte nur ein einheitliches Nicken. “Kommt, lasst uns reingehen. Ich will nicht zu spät kommen.” Wechselte Avan das Thema, doch ich blieb stehen. “Geht schonmal vor. Ich warte, bis Selena hier auftaucht... Ich glaube wir haben einiges zu bereden.” Lehnte ich ab und drehte mich Richtung Ausfahrt, also mit dem Rücken zu meinen Freunden. “Ich regle das schon...” Hörte ich David flüstern und während die Anderen von Dannen zogen, tauchte er neben mir auf. “Alter, du musst aufhören sie wie ein kleines Kind zu behandeln.” “Sie ist meine Schwester.” Entgegnete ich rasch, doch er lachte nur leicht. “Zu allem Übel ist sie aber auch das Mädchen in das du verliebt bist, auch wenn das mehr als nur strange ist.” Meinte er, woraufhin ich stumm blieb. Ich hatte es mir doch nicht ausgesucht! Ich hatte nie geplant, mich in meine eigene Schwester zu verlieben. Es würde mich beruhigen, wenn sie für mich nur eine Schwärmerei wäre. Aber leider weiß ich, tief in mir drin, dass das hier wirklich etwas mit Liebe zu tun hat und nichts mit anhimmeln oder alle dem. Das ist hier war ernst, viel zu ernst. Als David bemerkte, dass ich darauf wohl nichts zu sagen hatte, seufzte er. “Ich hab einen Plan.” Grinste er plötzlich und schaute mich mit einem triumphierenden Blick an. “Soll ich jetzt schon Nein sagen, oder erst nachher?” “Jetzt warte doch erstmal ab und hör dir an, was ich zu sagen habe!” Verdrehte er die Augen und ich nickte ergeben. “Wer weiß, vielleicht steht Selena ja auch auf dich, hat’s nur noch nicht bemerkt?” “Es wäre schon ein verdammt großer Zufall, wenn die sich ein Mädchen in ihren Bruder verliebt, der sich in sie verliebt hat. Meinst du nicht auch?” “Richtig.” Stimmte er mir zu, wodurch er einen irritierten Blick meinerseits erhielt. Worauf zur Hölle wollte er hinaus, verdammt? “Aber Selena war doch noch nie wie die Anderen, oder? Jetzt schau doch mal her.. Sie liebt dich, sie würde alles für dich geben! Du bedeutest ihr mehr als jeder andere Mensch auf diesem Planeten und sie hat es schonmal fertig gebracht, über eine Stunde lang über dich zu schwärmen als wir telefoniert haben. Ernsthaft, Geschwisterliebe ist extremst untertrieben bei ihrem Verhalten, wenn man es näher beobachtet. Und wenn, sagen wir..du eine Freundin ist..naja, dann..könnten die Gefühle ganz plötzlich aus ihr raussprudeln.” Schlug er begeistert von seiner Idee vor, doch ich runzelte die Stirn. “Ich glaube du stellst dir das alles etwas zu einfach vor.” Meinte ich und lies die Schultern hängen. “Vergessen wir’s einfach, das wird nie was werden. Außerdem, was würden die Leute sagen? Sowas ist illegal! Das wird nie klappen, David, nie. Sie wird für immer meine Schwester bleiben, anders geht es nunmal nicht.” “Und das willst du einfach so hin nehmen und versuchen es zu akzeptieren?” “Solange ich noch hier bin, ja.” “Was meinst du damit?” Fragte er sofort nach und erhielt einen kleinen Seufzer. “Ich hab die Nacht lang nachgedacht.. Sobald ich den Abschluss in der Tasche hat bin ich weg hier. Weg von L.A., weg von Selena. Es ist besser, wenn ich sie nicht mehr so oft sehe.” “Abwarten. In den nächsten 2 Jahren kann sich noch verdammt viel verändern! Vielleicht bist du dann glücklich mit Jemanden.” Versuchte er mich aufzumuntern und klopfte mir auf die Schulter. “Und jetzt lass uns reingehen, es klingelt gleich.” Ich nickte nur und folgte ihm stumm. Doch ich wusste schon an diesem Tag, dass die nächsten 2 Jahre rein gar nichts verändern würden. Nicht das geringste.

- Selena’s Sicht -

“Sehen wir uns in der Pause?” Grinste Cameron mich an, als wir uns vor meinem Klassenzimmer verabschiedete. Ich war mit ihm, Vanessa, Ariana und Logan mitgefahren. Doof nur, dass wir auf dem Weg bei Starbucks angehalten waren, die Zeit vergessen hatten und nun schon 15 Minuten zu spät waren. Aber hey, wenigstens hatte es Spaß gemacht! Und einmal zu spät kommen ist ja nicht großartig von Bedeutung. “Natürlich.” Beantwortete ich nun doch noch seine Frage, mit einem breitem Grinsen im Gesicht. Ich wollte gerade ins Klassenzimmer gehen, als Cameron mich nochmal zurückzog. “Heute abend, du und ich. Date or no Date?” Fragte er mich und brachte mich leicht zum Lachen. “Date.” Strahlte ich und ein Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus.

Ärger hatte ich an diesem Morgen glücklicherweise nicht mehr bekommen, da ich sonst immer pünktlich war. In den Pausen war ich ausschließlich bei Cameron und den anderen, allerdings unter strikter Beobachtung von Nick. Die ganze Zeit hatte er zu mir gesehen, natürlich war es mir nicht entgangen, aber ich ignorierte es so gut es ging. Was mich wunderte war, dass er nicht ausgerastet ist als er erfahren hat, dass ich mit Cameron verabredet war. Wahrscheinlich hatte er endlich verstanden, dass er sich kindisch verhielt. Besser so, dann würde unser Verhältnis endlich wieder das Alte werden, was schön war.
Naja, wie auch immer. Ich betrachtete mich nochmal im Spiegel und zupfte mein Outfit ein letztes Mal zurecht. Perfekt! Schick, aber es hatte dennoch etwas Schlichtes und wirkte nicht zu aufgedonnert. Meiner Ansicht nach. Kaum wandte ich meinen Blick ab, klingelte es auch schon an der Tür. Schnell stürmte ich die Treppen hinunter - naja, so schnell wie es eben mit High Heels geht - und öffnete lächeln die Tür. “Du siehst wunderschön aus.” Lächelte Cameron, was mich automatisch zum Strahlen brachte. “Danke.” Erwiderte ich leicht verlegen und streckte mir seine Hand entgegen, die ich nahm. “Nick, ich bin weg! Ciao!” Rief ich ins Haus und schloss die Tür, ohne auf eine Antwort zu warten, während Cameron seine Finger mit meinen verschränkte und mich zum Auto führte. Der Beginn eines wundervollen Abends!

- Zeitsprung! -

Der 14. Dezember, der Tag des Dates, der Tag an dem ich endlich mit meinem heißbegehrten Schwarm zusammen kam. Mittlerweile ist das alles schon lange her. Wir haben Mitte Juni, die Sonne strahlte und ich und Cameron waren nach wie vor glücklich miteinander. Nick hatte nichts großartiges dazu gesagt, als ich nach Hause kam und es ihm berichtete. Es passte ihm nicht, dennoch hatte er uns viel Glück gewünscht. Mittlerweile schien er sich damit abgefunden zu haben, was mich erleichterte. Unser Verhältnis war jedoch immer noch angeknackst. Wir unternahmen nicht mehr so viel miteinander, wir vertrauen uns nicht mehr alles an, die Pausen verbrachten wir so gut wie nie zusammen, und meistens waren wir zu unterschiedlichen Zeiten Zuhause. Klar war es nicht schön, dass es sich zwischen uns so entwickelt hatte, aber Dinge ändern sich nunmal. Wir verstanden uns trotzdem sehr gut, wenn wir seltenerweise mal etwas zusammen unternahmen. Jedoch erinnerte mich diese Sache zwischen Nick und mir verdammt an die Sache mit Hans...

Chapter 15

*Flashback - 6. Klasse*

Schmollend schaute meine beste Freundin mich an. “Ich hasse es, wie es mittlerweile zwischen Nick und mir abläuft! Er ist mein bester Freund...Warum lässt er mich links liegen?” Weil er dich liebt, du jedoch nur Augen für Hans hast. - schoss es mir durch den Kopf, doch ich konnte ihr ja nicht verraten, dass mein Bruder in sie verschossen ist. Geschwisterehrenwort, dass ich es geheim behalte! “Komm schon. Das wird schon wieder!” “Das hast du vor 1 Monat auch gesagt. Hans und ich sind jetzt schon seit 3 Monaten ein Paar und Nick zeigt mir die kalte Schulter. Wenn ihr dabei seid, verhält er sich relativ normal. Aber wir unternehmen rein gar nichts mehr und.. Ach, keine Ahnung. Es ist einfach nichts mehr so wie es einmal war.” Seufzte sie und zog eine nachdenkliche Miene. “Demi?” Wollte ich sie auf mich aufmerksam machen und schaute sie misstrauisch an. “Denk nicht mal dran!” Rief ich, da ich genau wusste was sie dachte - Hans abzuservieren. “Aber.. Ich will Nick nicht verlieren.” “Und Hans?” “Eigentlich auch nicht..” Murmelte sie, weswegen ich die Augen verdrehte. “Okay, pass auf. Ich frag dich gleich was und du wirst mir sofort die Antwort nennen, okay? Ohne großartig drüber nachzudenken.” Verwirrt nickte sie. “Wen willst du wirklich in deinen Leben haben?”

2 Monate waren seit diesem Gespräch vergangen. Sie hatte direkt am nächsten Tag mit Hans Schluss gemacht, Nick zu verlieren hätte ihr einfach das Herz herausgerissen. Und kaum war es Aus zwischen den Beiden, war das Verhältnis zwischen meines Bruders und meiner besten Freundin wieder so rosig, wie es sonst immer war.

*Flashback - Ende*

Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Nick hatte, als er damals auf meine BFF stand, Demi komplett abgewiesen - genau so wie er mich abwies, seit ich mit Cameron was am laufen hatte. Aber.. Das würde ja bedeuten, das.. Gott, nein! Unmöglich! Nick steht nicht auf mich, seine eigene Schwester, nie und nimmer! Und wenn doch..?

Die ganze Nacht lang hatte ich kaum ein Auge zugemacht. Diese Sache mit Nick beschäftigte mich viel zu sehr, es war nicht auszuhalten! Aber was sollte ich tun? Zu ihm gehen und ihn einfach mal direkt fragen, ob er sich in mich verknallt hat? Wie bescheuert würde das bitte rüberkommen.. Das kann ich nicht machen!
Wie auf ein Stichwort schwang plötzlich meine Zimmertür auf und Nick stand im Raume. “Na, Honey?” Grinste er leicht und setzte sich neben mich auf’s Bett. “Du bist schon den ganzen Mittag lang hier oben, ist alles okay bei dir?” Fragte er besorgt und musterte mich. Ja, unser Verhältnis war nicht mehr das allerbeste, aber wenn mich etwas bedrückte war er komischerweise der Alte. Nick ist manchmal verdammt kompliziert.
Schweigend starrte ich auf den Boden. Was sollte ich tun? Ich wollte ihn auf mein Problem, was ja er war, ansprechen.. Aber das würde nur zu unüberwindbaren Komplikationen führen und das wollte ich nunmal nicht. “Selena?” Drängte er nach und ich bemerkte aus dem Augenwinkel, wie sein sturer Blick auf mir ruhte. Ich seufzte kurz. Ich wollte nicht mit ihm reden, ich konnte einfach nicht. Ich hatte Angst vor dem was passieren würde, wenn er weiß was ich denke. “Selena!” Forderte er mich auf und ich stöhnte. “Das hier ist wie Hans 2.0!” Platzte es aus mir heraus, wofür ich irritierte Blicke erhielt. “Hans 2.0?” Kam es verwirrt von meinem großen Bruder, was mich seufzten lies - schon wieder. “Seit das mit Cameron ernster wurde, insbesondere seitdem wir zusammen sind, hat sich unser Verhältnis dermaßen verschlechtert. Zwischen uns läuft es haargenau so ab wie zwischen dir und Demi damals in der sechsten Klasse, als du eifersüchtig auf ihren Freund Hans warst. Ich meine.. Was soll das Nick?” Gab ich frustriert von mir und war gleichzeitig erleichtert, dass es raus war. Wortlos schauten wir uns an, keiner wusste was nun zu sagen oder zu tun war. Um so überraschter war ich, als Nick plötzlich mein Gesicht in seine Hände nahm, mich zu sich zog und seine Lippen auf meine presste. Doch noch überraschter war ich, als ich erwiderte. Wieso erwiderte ich dieses Verbrechen, was sich so verboten gut anfühlte?

Chapter 16

Erst als mein Handy sich bemerkbar machte, konnte ich wieder einen klaren Gedanken fassen und trennte mich augenblicklich von den Lippen meines eigenen Bruders. Schockiert über das was gerade vorgefallen war, sprang ich vom Bett auf und meine Beine schritten fast wie automatisch rückwärts, bis ich mit dem Rücken an meinem Schrank war. Überfordert blickte Nick mich an, doch meine Gedanken spielten vollkommen verrückt um jetzt etwas Vernünftiges zu tun oder zu sagen. “Raus.” Flüsterte ich und deutete mit meinem Finger Richtung Tür. “Sel, i-“ ”Verschwinde!” Brüllte ich aus tiefster Kehle und in null komma nichts war er aus meinem Zimmer gegangen und hatte die Türe hinter sich verschlossen - selbstverständlich nicht, um mir nochmal einen Blick zu schenken, der sowohl verletzt als auch entschuldigend aussah. Völlig verzweifelt glitt ich an meinem Schrank hinab und fand mich letztendlich auf dem Boden wieder. Dass mein Handy klingelte, ignorierte ich. Wir hatte uns geküsst. Nick und ich. Er war mein Bruder, wie konnte das nur passieren? Schon alleine, dass wir uns geküsst hatten, würde zukünftig für genug Chaos sorgen. Aber das, was mich viel mehr durcheinander brachte, war, dass ich etwas gefühlt hatte. Etwas, dass man gegenüber seinem Bruder nicht fühlte, außer natürlich familiär: Liebe. Das konnte einfach nicht wahr sein! Ich konnte Nick nicht lieben, ich durfte nicht! Was war mit Cameron? Er hatte doch einen festen Platz in meinem Herzen! Cameron, Cameron, Cameron. Ich liebe einzig und alleine Cameron, nur ihn, basta! Immer wieder ließ ich Cameron’s Namen durch meinen Kopf schweifen und sagte mir, dass ich ihn liebte, bis ich es letztendlich auch glaubte. Oder hatte ich mir das nur eingeredet? Egal, ich durfte Nick nicht lieben, ich durfte es ganz einfach nicht. Er war mein Bruder, es war verboten und es war alles andere als normal. Wieder ertönte das Geräusch meines klingelnden Handys ins meine Ohren und ich blickte Richtung Nachttisch, auf dem es lag. Wie in Trance erhob ich mich vom Boden und schritt zu dem kleinen Tischchen aus weißem Holz. Mein Blick glitt zum Display. ‘Demi’. Sehr gut, ich brauchte dringend jemanden zum Reden. Schnell drückte ich auf den grünen Hörer und hielt mir mein Handy ans Ohr. “Man, Sel! Ich ruf jetzt schon das 5. Mal an, was ist nur mit deinen Ohren los, du hörst doch sonst immer? Egal. Du glaubst nicht, wer mir gerade über den Weg gelaufen ist! Es wa-“ ”Demi, kann ich vielleicht ein paar Tage bei dir bleiben?” Unterbrach ich sie mit leiser Stimme und unterdrückte meine Tränen. Ich war sehr nah am Wasser gebaut und so ein Chaos vertrug ich ganz und gar nicht. “Was ist passiert?” Warf sie in einem besorgten Tonfall zurück, doch ich brachte kein Wort raus. “Pack deine Sachen und komm zu mir. Meine Eltern sind ab morgen 2 Wochen lang auf Geschäftsreise, solange kannst du sicherlich bleiben. Und wenn das nicht reicht, überrede ich sie dazu, dass du weiterhin hier unterkommen kannst.” “Danke, du bist die Beste.” Waren meine letzten Worte bevor ich auflegte und die Reisetasche auf mein Bett warf. Mit schnellen Schritten ging ich zu meinem Schrank und öffnete die Türen. Wahllos warf ich irgendwelche Klamotten in meine Reisetasche, warf meinen Kulturbeutel auch noch hinein und zog schließlich den Reisverschluss zu. Schnell hang ich sie mir über die Schulter und stürmte dann die Treppen hinunter. “Sel? Sel wohin willst du?” Fragte Nick mich, der auf dem Sofa im Wohnzimmer saß. Ohne ihn eine Antwort zu geben ging ich in den Flur und zog mir schnell Schuhe und Jacke an. “Selena, was wird das?!” Ertönte seine Stimme hinter mir, doch ich drehte mich nichtmal zu ihm um. Ich konnte seine Anwesenheit jetzt einfach nicht ertragen. Ich schnappte mir die Schlüssel vom Auto und rannte sogleich aus dem Haus hinaus, direkt hin zum Auto. “Selena!” Rief Nick und rannte mir hinterher. Beim Auto angekommen wollte er die Tür aufreißen, doch ich war schneller und drückte die Verrieglung hinunter. Ich atmete kurz tief durch, bevor ich den Schlüsse ins Zündschloss steckte und ihn umdrehte. Vielleicht war diese ganze Aktion hier übertrieben, aber ich wusste, dass ich keinen klaren Kopf bekommen würde, wenn ich mit Nick unter einem Dach bleiben würde. Nick hämmerte mit der flachen Hand gegen die Scheibe des Fensters, doch ich ignorierte es und fuhr los. Ich musste jetzt an mich denken.

Chapter 17

DU HAST WAS!?” Schrie Demi völlig aus dem Häuschen und schaute mich mit großen Augen an. “Ich konnte doch nichts dafür!” “Du hast erwidert, du bist ebenso beteiligt wie Nick. Und ob du was dafür kannst!” “Man Demi was mach ich denn jetzt..?” Gab ich völlig frustriert von mir und seufzte. “Was wohl? Du musst mit ihm reden, eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Er wird dich wohl kaum grundlos geküsst haben, Selena.. Wenn Nick tatsächlich Gefühle für dich hegt, dann müsst ihr darüber reden. Und wenn du Gefühle für ihn hast, da-“ ”Das hab ich nie behauptet!” “Ach, und weshalb hast du den Kuss dann erwidert?” Stellte sie mich zur Rede und ich schaute zu Boden. “Weil es sich gut angefühlt hat, richtig.. Auch, wenn es verboten ist.” “Siehst du.” Begann sie nun in einem beruhigenden Ton. “Du hast etwas gefühlt und du quälst sowohl dich als auch Nick, wenn du das nötige Gespräch aufschiebst. Schaff diese Sache so schnell wie möglich aus der Welt.” “Und was ist mit Cameron?” “Ehrlich gesagt bin ich für Ehrlichkeit in Beziehungen, ist ja logisch... Da es sich hier allerdings um deinen eigenen Bruder handelt, würde ich eher die Klappe halten. Das ist total strange und Cameron könnte es aus Wut überall rumerzählen, e-“ ”Demi, du hast immer noch ein völlig falsches Bild von ihm! Wieso gibst du ihm nicht einfach mal ‘ne Chance?” “Weil ich weiß, wie seine Freunde drauf sind und im Gegensatz zu dir will ich mich nicht mit so etwas Erbärmlichen abgeben.” “So schlimm sind sie gar nicht..” “Achja? All die Gerüchte haben sich in den letzten 6 Monaten, die du mit Cameron zusammen bist, bestätigt! Als du auf einer von Cameron’s Partys warst, hast du mir am nächsten Morgen erzählt, wie betrunken Vanessa war. Und das war sie auch auf all den anderen Partys die du mit ihnen verbracht hast. Und während sie sich die kannte gegeben hat, hat Ariana bei jeder Fete jemand anderen abgeschleppt. Und Logan? Nun, der hat sich immer mit jemanden geschlagen. Meist unter Alkoholeinfluss, aber Prügelei ist Prügelei.” “Okay fein, vielleicht sind sie doch so. Aber Vanessa ist eine sehr gute Freundin von mir geworden, okay? Mag sein, dass sie hier und da mal ein bisschen zu viel trinkt, aber man kann sich immer auf sie verlassen, ehrlich.” “Deswegen verbringst du auch so viel Zeit mit ihr, hm?” Meinte sie nun und ohne, dass sie es wollte, klang es wie ein Vorwurf. “Ist dir noch nicht aufgefallen, dass wir kaum noch etwas miteinander machen, seitdem du mit Cameron zusammen bist? Du bist nach wie vor meine beste Freundin und ich weiß, dass ich auch deine bin..aber ich vermisse es einfach, dich fast jedes Wochenende zu sehen und die Pausen mit dir zu verbringen. Ich vermisse die alte Zeit.” Ein kurzer Rückblick der letzten 6 Monate zeigte mir, dass sich nicht nur mein Verhältnis zu Nick verschlechtert hatte. Ich unternahm so gut wie gar nichts mehr mit Demi, Miley, Avan oder David. Sie waren alle total in den Hintergrund gerutscht. Wir schrieben zwar alle regelmäßig SMSn oder telefonierten, aber wir unternahmen so gut wie nie etwas miteinander. Innerlich zerbrach mir diese Tatsache das Herz. Ich hatte mich total von meiner alten Clique abgewandt und hatte sie unbewusst durch neue Leute ersetzt. “Ich bin die mieseste beste Freundin der Welt.” Gab ich schulbewusst zu und blickte sie entschuldigend an. “In den letzten Monaten warst du zugegeben nicht die Beste.” Stimmte sie mir zu und als sie meinen schockierten Blick sah, lachte sie kurz. “Aber du bist verliebt, Sel. Es ist in Ordnung.. Liebe macht blind und wir alle haben Verständnis dafür, dass du deinen Freundeskreis erweiterst. Wir vermissen es nur viel mit dir zu unternehmen.” “Das wird sich ab sofort ändern, ich verspreche es dir.” “Okay.” Grinste sie und wir umarmten uns kurz. Egal wie viel Mist ich baute, ich konnte mich immer auf meine besten Freunde verlassen. “Themawechsel, okay?” “Okay.” “Wen hast du heute getroffen? Ich hatte dich ja am Telefon unterbrochen, entschuldige übrigens deswegen.” “Das glaubst du mir nie!” Lachte Demi nun. “Hans!” Lies sie die Bombe platzen und ich schaute sie mit hochgezogenen Augenbrauen an. “Hans? Den Hans? Deinen Ex-Hans?” “Genau den!” “Was macht der denn hier? Der ist doch in der 7. Klasse nach New York gezogen?” Gab ich verwirrt von mir. “Tja, in New York haben sie schon Ferien. Und jetzt rate mal, mit wem er da ist..” “Sag schon!” Forderte ich sie auf und machte eine auffordernde Handgeste. “Carina!” Rief sie, erntete jedoch nur einen verwirrten Blick. “Wer ist das?” “Seine neue Flamme aus New York! Mensch, Sel!” “Woher soll ich das denn wissen? Kann ja nicht wissen, dass er in New York ein Mädchen namens Carina kennen gelernt hat und nun mit ihr zusammen ist!” Verteidigte ich mich und hob abwehrend die Hände. “Stimmt.. Egal! Du hättest sehen müssen, wie er im Eiscafé total provokativ auf mich zugelaufen kam, Hand in Hand mit ihr und dann einen auf ‘glückliches Wiedersehen’ gemacht hat.” Meinte sie in einem abwertenden Ton, was mich zum Lachen brachte. “Bist du etwa eifersüchtig?” Spaßte ich, woraufhin sie die Augen rollte. “Ja, total! Der Bitch kratz ich erstmal die Augen aus, weil sie sich an meinem Ex vergreift über den ich schon seit Jahren hinweg bin.” “Der Satz war zu lang für eine ironische Aussage.” Gab ich trocken von mir und sie schaute mich ausdruckslos an. Gleichzeitig bildete sich ein Grinsen in unseren Gesichtern aus und wir verfielen in schallendes Gelächter. Wieso? Das wussten wir selbst nicht so richtig, aber solche Anfälle hatten wir des Öfteren und es war einfach nur verdammt lustig.

Chapter 18

“Sel, wie langst willst du Nick noch aus dem Weg gehen?” Stöhnte Demi, während sie neben mir im Busch kniete. “So lange wie’s nötig ist, und jetzt pssht!” Flüsterte ich und deutete auf Nick, der auf der Parkbank gegenüber saß und uns nicht entdecken sollte - naja, mich nicht entdecken sollte.
Mittlerweile waren 2 Wochen vergangen. In der Schule zog ich mich in den Pausen meistens auf’s Klo zurück, wenn ich Nick in meiner Nähe sah. Cameron wunderte sich zwar verdammt über dieses komische Verhalten, sprach mich jedoch nicht drauf an und ließ es mich durchgehen. Ich wette, dass er es insgeheim auf das schlechte Verhältnis schiebt, dass ich zu meinem Bruder schon einige Zeit lang pflegte - selbstverständlich wusste er davon. Jedenfalls: Wie gesagt, ging ich Nick aus dem Weg. In der Schule, in der Freizeit, überall und zu jeder Zeit. Ich wollte unbedingt das Gespräch vermeiden. Ich tat genau das, was ich nicht tun sollte: Es aufschieben. Aber ich war einfach noch nicht soweit! Der Kuss ist eine verdammt verzwickte Sache! Das kann man mir nun wirklich nicht verübeln, oder? Ich meine, jetzt mal ernsthaft.. Das war nicht einfach irgendein Typ, irgendein Kumpel oder sonst was.. Wir sprachen hier von meinem Bruder und das ist nicht nur verdammt merkwürdig und unnormal, sondern auch verboten. Außerdem hatte ich gegenüber Cameron ein extremst schlechtes Gewissen, aber ich konnte ihm einfach nicht sagen, dass Nick und ich uns geküsst haben! Schon alleine, dass ich ihn betrogen habe, war schwer zu beichten. Dass ich ihn jedoch mit einem Typen betrogen hab der die gleichen Gene hat wie ich, setzt nochmal einen drauf.
“SELENA!” Zischte Demi mir ins Ohr und schlug mir auf die Schulter, was mich zurück in die Realität brachte. “Hä, was? Sorry, war in Gedanken.” “Hab ich bemerkt..” Murmelte sie nur und rollte mit den Augen. “Entschuldige. Was hattest du gesagt?” “Ich hab dich gefragt, wie lang du dich jetzt bitter hinter diesem...Gestrüpp verstecken willst?” Wiederholte sie sich und kämpfte mit den Ästen um sich herum. Tja, wir waren nämlich wortwörtlich im Busch, nicht dahinter. Es war ein ziemlicher großer Strauch, sodass wir locker rein passten, und ich wollte eben wissen was Nick hier macht. Und hinter dem Busch hätte wir nichts gesehen, da hab ich Demi mit in dieses, wie sie es nannte, Gestrüpp gezogen. “Selena!” Machte sich meine beste Freundin erneut auf sich aufmerksam und ich schüttelte kurz mit dem Kopf, um meine Gedanken abzuschütteln. “Entschuldige, erneut.” Begann ich und seufzte dann kurz. “Ich will doch nur wissen, was er hier macht.” “Bis jetzt sitzt er auf dieser Bank und ich denke, dass es auch dabei bleiben wird. Wahrscheinlich will er einfach nur seinen Kopf freikriegen und ist dafür in den Park gegangen! So ungewöhnlich? Nein! Also hör gefälligst auf einen auf Detektiv Conan zu machen und komm mit mir aus dem Gebüsch raus!” Redete sie auf mich ein, doch ich blieb standhaft. “Achja? Nichts ungewöhnliches? Und was bitte macht dann Danielle, unsere Nachbarin, hier?” Gab ich in einem besserwisserischem Ton von mir und deutete auf die Bank, auf der jetzt nicht nur Nick saß, sondern, wie gesagt, auch Danielle. Skeptisch beobachteten wir die Beiden. Schweigend saßen sie nebeneinander. Was machten die da nur? “Sel, selbst wenn sie zu sprechen beginnen, aus der Entfernung wirst du keinen Ton verstehen. Lass uns gehen, komm schon.” “Kannst du gar nicht verstehen, dass mich das hier interessiert?” “Wenn es dir so übertrieben wichtig ist, dann frag Nick! Du musst sowieso noch mit ihm reden.” Sagte sie in einem fordernden Ton und verschränkte die Arme vor ihrer Brust. “Okay, fein, überredet..” Gab ich nach und seufzte leicht. “Lass uns gehen.” Fügte ich noch hinzu, während wir aus den Busch krabbelten. “Geht doch...” Hörte ich sie noch leise vor sich hinmurmeln, bevor wir endlich aus diesem Gestrüpp draußen waren und uns auf den Heimweg machten.

- Nick’s Sicht -

Immer noch saßen Danielle und ich stumm nebeneinander auf der Parkbank. Sie hatte mich angerufen, weil sie dringend mit mir sprechen müsste. Ich hatte wirklich null Plan, worum es gehen sollte. Ja, ich verstand mich ziemlich gut mit der Familie Jonas, jedoch hatten wir auch nicht übermäßig viel miteinander zu tun. Eben ganz durchschnittlich. Wenn wir uns mal zufällig begegneten verwickelten wir uns häufig in ein Gespräch, jedoch blieben Privatbesuche aus. Und diese zufälligen Begegnungen kamen auch nicht mehr all zu oft vor, seitdem ich und Selena in unser eigenes kleines Häuschen gezogen sind - dass ich ja nun, leider Gottes, alleine bewohnte. Zumindest vorerst. Wie konnte ich mich auch so dumm verhalten? Was hatte ich erwartet? Dass sie ‘ne Weile mit mir rummacht und wir danach einen auf glücklich vergeben machen? So etwas war völlig ausgeschlossen, das hätte ich mir denken können! Jedoch gingen in dem Moment einfach meine Gefühle mit mir durch und ich konnte mich nicht mehr beherrschen. Es war eine idiotische Aktion, aber es hat sich unglaublich gut gefühlt.
“Hör zu, Nick..” Begann Danielle nun zu sprechen und brachte mich somit in die Realität zurück. “Da gibt es etwas sehr, sehr wichtiges, was du wissen solltest. Uns war das alles schon klar, als wir dich kennen gelernt haben.. Aber wir wollten nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen.” “Ich..kann dir nicht wirklich folgen.” Meinte ich irritiert und schüttelte verwirrt meinen Kopf. “Es hat etwas mit deiner Familie zu tun.” Murmelte sie nun, woraufhin ich meine Augenbrauen nach oben zog. “Meine Familie? Nichts für Ungut, aber du hast doch überhaupt keine Ahnung von meiner Familie?” Entgegnete ich, doch sie lachte nur leicht. “Ich, und die Anderen, wissen mehr als du denkst. Das kannst du mir glauben.” “Wovon zum Teufel redest du!?” “Nick..Du wurdest adoptiert.” Platzte es nun aus ihr heraus. Bitte, was?

Chapter 19

“Was?” Gab ich nur total irritiert von mir und schaute sie von oben bis unten mit zusammengezogenen Augenbrauen an. “Du wurdest adoptiert, Nick. Wi-“ ”Bist du eigentlich vollkommen bescheuert?” Fing ich ohne Vorwahnung zu schreien an und sprang wütend von der Bank auf. “Nick, d-“ ”Ihr zieht hierher, macht einen auf gute Nachbarschaft und nach über 7 Monaten erzählst du mir einfach mal so, dass ich adoptiert wurde? Glaubst du, ich bin doof? Ich bin mit Selena aufgewachsen, ich hab die Schwangerschaft von Mom miterlebt, ich hab die Geburt von Hailey mitbekommen, ich weiß alles was sie wissen! Und jetzt willst du mir allen Ernstes einreden, dass ich adoptiert wäre?!” Fuhr ich sie an und konnte nicht verhindern, dass meine Stimme sehr laut wurde. “Aber es ist die Wahrheit!” Verteidigte sie sich und stand ebenfalls auf. “Nein, dass ist die reinste Lüge!” “Nick, i-“ ”Halt einfach deine Klappe und lass mich in Ruhe! Ich will mit deinen Lügengeschichten nichts zu tun haben! Und ich sag euch eins, lasst meine Familie auch in Ruhe, sonst lernt ihr mich kennen.” Zischte ich, wandte ihr den Rücken zu und ging fort. “Nick, warte doch! Ich kann’s dir...” Den Rest hörte ich nicht mehr, da ich schon zu weit weg war, aber es interessierte mich auch nicht. Was bildete sie sich überhaupt ein?! Klar, ich und adoptiert. Wäre ich adoptiert, dann hätten Mom und Dad keine Bilder von mir im Babybett im Krankenhaus! Solche Vollidioten! Allerdings.. Wenn ich Selena erzählen würde, ich wäre adoptiert, dann hätten wir eine Chance! Wir könnten endlich zusammen sein! Aber das wäre nicht richtig. Es ist eine Lüge und die würde auffliegen, spätestens, wenn sie Mom und Dad darauf anspricht. Und wenn ich sie bitte, es erstmal geheim zu lassen? Okay, Moment, was rede ich da eigentlich? Sie hat den Kuss abgebrochen, mich brüllend rausgeschmissen und ist anschließend abgehauen - höchstwahrscheinlich ist sie bei Demi. Wieso zur Hölle sollte sie uns überhaupt eine Chance geben? Gott, wie ich solch ein Gefühlschaos hasste. Weshalb musste auch immer alles so kompliziert sein?

- Selena’s Sicht -

Geschockt starrte ich in die Augen von Dani. Sie war vor ca einer viertel Stunde hier aufgetaucht, nachdem sie mich angerufen und um ein Gespräch geboten hatte. Doch was sie mir gerade gesagt hatte, konnte ich nicht glauben, eher gesagt, ich konnte es nicht wirklich realisieren. “W-was?” Stotterte ich, stütze meine Ellenbogen auf dem Küchentisch ab und lies mein Gesicht in meinen Händen hängen. “Das..das kann doch nicht sein.” Murmelte ich und blickte wieder auf. “Das kann doch alles gar nicht sein.” Meinte ich nun etwas lauter und stieß mich mit einem Ruck vom Tisch ab. Überfordert mit der jetzigen Situation fuhr ich mir mit den Händen erst übers Gesicht und dann durch die Haare. In der Mitte des Kopfes stoppte ich, ließ meine Arme schließlich wieder baumeln und schaute Dani mit Tränen in den Augen an. “Adoptiert? Wie kann das sein?” Flüsterte ich und schüttelte fast automatisch den Kopf. “Sel, setz dich besser wieder.” Erklang Demi’s Stimme nun und sie deutete auf den Küchenstuhl. Sie war die ganze Zeit ruhig dagesessen und hatte das kurze Scenario schweigend beobachtet. “Setz dich schon!” Forderte sie mich erneut auf und ich tat was mir gesagt wurde. “Also, erklär’s mir bitte. Ich kann’s nicht verstehen!” “Kurzfassung oder die lange Version?” “Kurzfassung, für Details hab ich gerade echt keinen Nerv.” “Okay.. Also, so richtig adoptiert wurde er eigentlich nicht. Nick wurde als Baby im Krankenhaus vertauscht.” “Okay, lange Version. Eine kleine Erklärung wäre ganz hilfreich.” Änderte ich meine Meinung und schaute sie mit einem auffordernden Blick an, sie lachte nur leicht. “Weißt du, abgesehen von Kevin, Joe und Frankie, gab es noch einen 4. Jungen in der Jonas-Family, und zwar David. Er wurde exakt am gleichen Tag wie Nick geboren, im gleichen Krankenhaus. Eine der Schwestern sollte Nick und David in die Neugeborenenabteilung bringen, jedoch muss sie die Babys verwechselt haben. Somit landete Nick in David’s Bettchen und umgekehrt.” “Und woher wisst ihr das? Und weshalb haben unsere.. Bzw meine Eltern nie etwas gesagt?” “Ich bin mir nicht sicher, ob deine Eltern überhaupt Bescheid wissen, Selena. Weißt du.. David ist letztes Jahr im November gestorben. Er hatte Gelbsucht und hätte eine neue Leber gebraucht. Jedoch hat keine der Lebern von den Jonas’ gepasst, niemand hätte der Spender sein können, was ziemlich ungewöhnlich war. Wie sich herausgestellt hat, war David gar nicht ihr Sohn und die Ärzte sind dieser Tatsache auf den Grund gegangen, denn immerhin hatten Denise und Paul, die Eltern, David nicht adoptiert. Sie haben herausgefunden, dass David’s Gene nicht mit denen von den Jonas-Eltern übereinstimmen, in keiner Weise. Sie haben nachgeschaut, wer noch am selben Tag geboren wurden und haben verglichen. Nick ist der leibliche Sohn von Denise und Paul und David war dein eigentlicher Bruder. Und dann haben wir euch gesucht.. Wir sind nach Dallas gereist, weil das die letzte angegebene Adresse von euch war, jedoch vergebens. Denise und Paul sind währenddessen bei David geblieben und waren immer an seiner Seite. Sie hatten ihm erzählt, wir wären im Urlaub. Wie gesagt, wir waren in Dallas und als wir bemerkt haben, dass es hoffnungslos ist, weiter zu suchen, haben wir rumgefragt. Eine alte Dame hatte uns erzählt, dass ihr neben ihr gewohnt habt u-“ ”Miss Merrow.” Unterbrach ich sie leicht lächelnd. Sie war eine goldige alte Dame, hatte Nick und mir damals immer Kekse gebacken und wir durften mit ihrem Hund rausgehen. “Genau.” Nickte Denise grinsend. “Also, Miss Merrow hat uns erzählt, dass ihr vor einigen Jahren nach L.A. gezogen seid. Dann haben wir in der Behörde von Los Angeles angerufen und uns nach eurer Adresse erkundigt, mit dem Vorwand, es hätte mit was Geschäftlichem zu tun. Wie auch immer, wir haben eure Adresse rausgefunden und hatten das unfassbare Glück, dass direkt gegenüber von euch ein Haus frei war. Selbstverständlich haben wir es sofort gekauft! Dann ging’s zurück nach Tennessee, unsere Heimat. Während den Umzugsvorbereitungen bekamen wir dann die schreckliche Nachricht, dass David verstorben ist.. Wir haben zu lange gebraucht. Wir waren so kurz davor euch zu finden und eine geeignete Leber zu finden, doch es war zu spät. David war tot, weg, für immer.. Er ist gestorben mit dem Glauben, dass die Jonas’ seine richtige Familie sind. Wir haben’s im nicht erzählt. Wir wollten es für uns behalten bis wir euch gefunden haben und euch alles erklärt hatten. Wir wollten abwarten, ob ihr euch bereit erklärt, ihm zu helfen. Jedoch war’s zu spät.. Umgezogen sind wir trotzdem, während Denise und Paul in Tennessee blieben. Wir wollten euch aufklären. Jedoch haben wir ziemlich lange gezögert.. Du und Nick ihr saht so glücklich zusammen aus, wie das perfekte Geschwisterpaar. Das wollten wir nicht zerstören, wir wollten euer kleines Familienglück nicht kaputt machen. Doch dann haben sich eure Eltern getrennt und deine Mom ist weggezogen und du und Nickt, ihr habt euch eine eigenen Wohnung gesucht. Dann waren wir erst Recht zu feige es euch zu berichten, da wir nicht wussten, wie ihr miteinander umgeht, wenn ihr es erfahrt. Immerhin dachtet ihr euer lebenlang, ihr wärt Geschwister! Tja, das ist die ganze Geschichte.” Stumm und mit offenen Mund saß ich ihr gegenüber und starrte Löcher in die Luft. Das konnte doch alles nicht wahr sein, oder?
“Ich glaube meine Eltern wissen es.” Flüsterte ich, nachdem wir geschätzte 20 Minuten in kompletter Ruhe dagesessen hatten. “Wie kommst du darauf?” Fragte Demi mich, die genau so neben der Spur war. “Ich hab dir doch erzählt, dass ich mitbekommen habe, wie sie über die Scheidung geredet haben, richtig?” Begann ich und meine beste Freundin nickte schnell. “Das war nicht das Einzige.. Sie hatten etwas davon gelabert, dass Nick’s ganzes Leben eine einzige Lüge wäre. Meine Mom wollte es ihn sagen, jedoch war mein Dad strickt dagegen. Und, sie hatten auch euch erwähnt.” Meinte ich nun und widmete mich beim letzten Satz an Danielle. “Sie müssen wissen wer ihr seid und sie müssen über diese Austausch-Sache Bescheid wissen.” Stellte ich fest und empfand gerade allen Ernstes Hass gegenüber meinen Eltern. Wie konnten sie uns das nur verschweigen?

Chapter 20

“Nur wie haben sie es rausgefunden?” Sprach Danielle die Frage aus, die wir uns gerade alle stellten. “Warte.. Nick war doch mit 11 im Krankenhaus wegen seinem Diabetes. Da haben sie ihm doch Blut abgenommen..oder?” “Die Blutgruppe.” Bestätigte ich, worauf sie hinauswollte. “Nickt hat die Blutgruppe B. Ich habe A, genauso wie Hailey.” “Es kommt auf die Blutgruppen deiner Eltern an, weißt du die?” “Nein, keine Ahnung.” Schüttelte ich seufzend den Kopf, doch keine 5 Sekunden später schlich sich ein Lächeln auf meine Lippen. “Ich hab ‘ne Idee.” “Und zwar?” “Biohausaufgaben!” Rief ich und griff zum Telefon. “Hä!?” Gab Demi völlig verwirrt zurück und auch Danielle schien nicht ganz mitzukommen. “Wartet’s ab.” Zwinkerte ich nur, bevor ich die Nummer meiner Eltern wählte. “Hey Mom, kannst du mir einen Gefallen tuen? Ich bräuchte die Blutgruppe von dir und Dad.” Begann ich auch schon, nachdem sie abgenommen hatte. “Unsere Blutgruppen? Wofür brauchst du die denn?” Fragte sie verwirrt nach. “Für den Biologieunterricht. Ist echt verdammt kompliziert zu erklären, wozu wir die brauchen. Also, gibst du sie mir? Bitte, es wird benotet” “Uhmm, ok. Wenn ihr’s unbedingt braucht. Dein Dad und ich haben beide Blutgruppe A.” “Okay, danke. Bye.” Meinte ich noch knapp und legte dann auf. “Und?” “A. Ich hasse sie.” Zischte ich voller Wut und ließ mich auf den Stuhl sinken. “Demi kannst du bitte Nick anrufen, ihm alles erklären und ihm sagen, dass wir uns in 20 Minuten vor dem Haus meiner Eltern treffen? Ich will sie zur rede Stellen. Sie wissen das seit 6 Jahren, sie hätten es uns erzählen können.” “Mach ich.” Nickte sie sofort und verschwand im Flur um telefonieren zu können. “Selena?” Machte Danielle auf sich aufmerksam, weswegen ich meinen Blick auf sie richtete. “Bitte macht ihnen nicht zu viele Vorwürfe. Sie sind 11 Jahre lang mit dem Glauben aufgewachsen, dass Nick ihr Sohn wäre. Somit haben sie ihn auch geliebt wie ihren eigenen. Klar hätten sie euch die Wahrheit sagen sollen, aber denk dran: Auch sie haben es nicht von Anfang an gewusst und waren anfangs sicherlich überfordert mit der Situation.” Redete sie auf mich ein, was mich zum seufzen brachte. “Ich hätte mir einfach gewünscht, dass sie uns die Wahrheit gesagt hätten, sobald sie sie wussten..” Murmelte ich und sie nickte verständlich.

Als wir in die Einfahrt meiner Eltern bogen, wartete Nick schon vor der Haustür. Schon von hier aus erkannte ich, welche große Wut in ihn brannte. Er war auf 180, das bemerkte ich sofort. Schnell stieg ich aus und eilte zu ihm, Danielle und Demi folgten mir. Das war unser erstes Treffen nach dem Kuss, aber diese Aktion war jetzt wirklich Nebensache. Jetzt ging es einzig und alleine darum, dass Nick gar nicht mein Bruder war. “Hey...” Murmelte ich leise und umarmte ihn kurz. Das musste einfach sein, und ich bemerkte auch, dass er sich darüber freute. “Bereit?” “Nicht wirklich.” Entgegnete er kopfschüttelnd. “Ihr packt das.” Sprach Demi uns Mut zu. “Danke. Aber ich glaube, dass wir da alleine durchmüssen. Ist es okay, wenn i-“ ”Sicher.” Unterbrach Danielle mich und Demi nickte zustimmend. “Ciao ihr Zwei.” Verabschiedete sie sich und ging die Straße rüber zu sich nach Hause. “Bis später, Sel. Bye Nick.” Kam es nun auch von Demi und sie umarmte uns noch, bevor sie in ihr Auto stieg und davonfuhr. “Komm, lass es uns hinter uns bringen. Das einzige was ich wissen will ist, warum sie es uns nicht gesagt haben. Sobald ich die Antwort habe bin ich weg hier und werde vorerst kein Wort mit ihnen reden, soviel steht fest.” “Ich liebe unsere E-“ ”Deine.” Unterbrach er mich leise, was mich seufzen lies. “Ich liebe meine Eltern..” Verbesserte ich mich. “..aber auch ich werde vorläufig den Kontakt abbrechen. Ich brauch Zeit das ganze zu verdauen, anschließend werd’ ich mich wieder melden. Immerhin ist Hailey noch hier.” Stimmte ich ihm zu und er nickte. “Ja, die Kleine werde ich auch besuchen kommen.” Meinte er noch, bevor er auf die Klingel drückte. Kurze Zeit später öffnete uns Mom auch die Tür. “Selena, Nick? Was macht ihr denn hier?” “Wir müssen reden.” Kam es kalt von mir und sie deutete uns an, reinzukommen. “Wo ist Dad?” Fragte ich und sie zeigte in Richtung Wohnzimmer. “Was wollt ihr denn?” Hackte sie nach, während sie uns folgte. “Kleines, Nick! Was macht ihr denn hier?” Begrüßte uns mein Dad lächelnd und deutete auf das Sofa gegenüber von sich. Während wir dort Platz nahmen, setzte sich Mom zu ihm. “Also, worum geht’s?” “Ich hab keine Lust um den heißen Brei herum zu reden, also we-“ ”Warum habt ihr mir nie gesagt, dass ich nicht euer leibliches Kind bin?” Unterbrach Nick mich und er konnte nicht verhindern, dass er wütend klang. “Wie habt ihr es rausgefunden?” Seufzte Mom und blickte uns entschuldigend an. “Das tut nichts zu Sache. Wir wollen nur wissen, wieso ihr es uns nicht erzählt habt.” “Anschließend sind wir erstmal raus aus eurem Leben.” Fügte Nick hinzu. “Meint ihr nicht, dass ihr übertreibt?” Mischte sich Dad nun ein. “Meinst ihr nicht, ihr habt übertrieben als ihr uns sechs Jahre lang was vorgemacht habt?” Konterte Nick. “Sagt uns einfach, weshalb!” Kam es nun von mir. Ich hatte Angst, dass das hier noch eskalieren würde. “Wir hatten Angst, Nick ganz zu verlieren. Wir wussten nicht wie er reagieren würde und wir wollten ihn bei uns behalten. Deshalb haben wir nichts gesagt.” Beantwortete meine Mom uns die einzige Frage, die wir wissen wollten. “Und wie es mir dabei ging war euch völlig egal, was?!” Zischte Nick wütend und ballte seine Hände zu Fäusten. “Natürlich nicht, Junge! Wir wollten nur, dass du weiterhin den Glauben hast, wir wären deine richtigen Eltern.” Entgegnete Dad, ich unterbrach sie durch ein Seufzen. “Ihr habt es uns also nur nicht gesagt, weil ihr Angst hattet, ihn zu verlieren? Wisst ihr was? Wärt ihr von Anfang an ehrlich gewesen, hättet ihr niemanden verloren. Aber ihr habt nicht nur Nick was vorgemacht, sondern auch Hailey und mir. Ich für meinen Teil bin hier fertig. Ich werde Hailey zwar noch besuchen kommen, aber mit euch will ich vorerst nichts mehr zutun haben. Ich will das ganze erstmal verdauen und vielleicht kann ich euch irgendwann wieder so behandeln, als hättet ihr nicht 6 Jahre lang mit einer Lüge gelebt. Aber momentan ist es zu früh dafür. Ich bin weg, mir reicht’s. Ich hab meine Antwort und das ist alles was ich wollte. Tschüss.” Gab nun auch ich meinen Senf dazu und stand auf. “Dito.” Murmelte Nick knapp und in einem abweisenden Ton, dann folgte er mir. “Selena, Nick, bitte wartet! Ihr zieht voreilige Schlüsse!” Wollten sie uns aufhalten, doch wir ignorierten es und knallten die Haustür hinter uns zu.
“Ich begleite dich noch, Demi’s Haus ist eh auf’n Weg zu unserem.” “Okay.” Nickte ich und wir machten uns auf den Weg. “Können wir reden?” Fragte er nach wenigen Minuten des Schweigens, wieder nickte ich nur. Ich wusste was jetzt kam, aber ich wusste auch was ich sagen würde. Ich hatte mir viele Gedanken über diese Sache gemacht und war mir nun sicher, was bzw wen ich wollte. “Diese Kusssache.. Hör zu, Sel. Du gehst mir nicht mehr aus dem Kopf und jetzt da wir keine Geschwister mehr sind.. Ich meine, wir hätten eine Chance!” Fiel er mit der Tür ins Haus, genau zu diesem Zeitpunkt waren wir bei Demi angekommen. “Nick, pass auf.. Zugegeben, der Kuss war ziemlich schön, aber..” Begann ich und sah, wie sein Lächeln augenblicklich verschwand. “..ich liebe Cameron.” Flüsterte ich und sah ihn entschuldigend an. “Es tut mir wirklich Leid, Nick. Aber jetzt mal ehrlich.. Was hast du dir gedacht? Ich meine, ich schwärme für Cameron schon seit Ewigkeiten und habe mir so lange gewünscht, das Mädchen an seiner Seite zu sein! Und dann hat er meine Gefühle endlich erwidert und ich war und bin glücklicher denn je mit ihm. Fändest du es nicht etwas unrealistisch, wenn ich mich von der einen auf die andere Sekunde entlieben würde und mit dir happy sein würde? Ich mag dich Nick, wirklich..Aber eben nur, wie einen besten Freund, oder einen Bruder.” “Ich bin aber nicht dein Bruder.” Widersprach er und hatte die Hoffnung noch nicht verloren. Es tat weh, ihm davon den letzten Rest zu nehmen, aber ich musste es tun. “In meinem Herzen schon, da wirst du es immer sein. Verstehst du nicht? Ich bin mit dem Glauben aufgewachsen, dass du mein großer Bruder bist. Und auch, wenn es biologisch nicht mehr der Fall ist, für mich wirst du nie mehr sein als das! Aber auch nicht weniger. Ich liebe dich, auf geschwisterliche Art und Weise. Mein Herz gehört Cameron, es tut mir Leid, Nick. Ich hoffe, dass du das verstehen kannst.” Machte ich ihn meinen Standpunkt so schonend wie möglich klar. “Ich werde versuchen es zu verstehen. Bitte lass die Gefühle meinerseits nichts an unserem Verhältnis ändern, ich will dich nicht komplett verlieren. Wenn ich dich nicht als Freundin haben kann, dann als die kleine Schwester, als die ich dich in Erinnerung habe. Bitte.” “Sicher.” Lächelte ich kurz und küsste ihn auf die Wange. “Wann kommst du wieder nach Hause?” “Glaubst du es ist gut, mit mir unter einem Dach zu leben?” Zweifelte ich und zog eine nachdenkliche Miene. “Ignorier die Gefühle. Tu so, als wär alles wie immer.” “Ich weiß nicht ob ich das kann und ich bin mir sicher, dass dir das nicht gut tun wird.” “Bitte.. Ich weiß was das Beste für mich ist.” Bat er mich. “Okay, fein.” Gab ich seufzend nach, woraufhin er ein Lächeln auf den Lippen hatte. “Die Nacht bleib ich noch bei Demi, morgen nach der Schule zieh ich wieder bei uns ein.” “Dann sieht man sich morgen?” “Natürlich.” Bestätigte ich, umarmte ihn noch kurz und verschwand dann hinter der Haustür.

“...und jetzt werden wir erstmal Abstand halten.” “Okay, folgendes. Das mit deinen Eltern tut mir verdammt Leid. Du weißt, ich bin für dich da, wenn du mich brauchst. Den kleinen Fehltritt mit Nick verzeih ich dir, immerhin hat er dich geküsst.” “Ich könnte verstehen wenn du sauer bist.” “Nein, vergessen wir das. Du warst eh total durcheinander, weil euer Verhältnis im Keller war.” Meinte Cameron in einem beruhigenden Ton. Ich hatte ihn vor einer Stunde angerufen und ihm alles erzählt, bis ins kleinste Detail. Vorher hatte ich allerdings Demi aufgeklärt. “Ich liebe dich, Selena.” Flüsterte er in den Hörer, was mich zum lächeln brachte. “Ich liebe dich auch.” Erwiderte ich und war froh, mich für ihn entschieden zu haben. Ich weiß zwar nicht, ob ich in 5 Jahren noch immer mit Cameron zusammen sein würde, oder ob das mit Nick wirklich endgültig vorbei sein wird in Sachen Liebe, immerhin bin ich keine Hellseherin - aber für diesen Augenblick, für diesen Moment, für diese Zeit fühlte es sich verdammt richtig an und das war gut so.

Readers
NELENAFOREVER, CarryG, cara1, sweety2011, ilovedjs, SellyFan98, jemilover113

bester Kommi EVER [!!] von Carina (CarryG) am 25 Oktober, 2011 um 21:01 (:

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Ende der

Ende der Story?!?!?!?!!?!?
Gibt's das?!?!?!
HILFE!
Ich will eine FORTSETZUNG! Warum willst du nicht weiterschreiben? Ey man, die Story ist geil! *__*
Ich helf dir auch wohl? Laughing out loud Ooooder.. ich helf dir einen neue Idee zu entwickeln? U know..scheiße labern & so..^^
Also. Erstmal werde ich den Part kommentieren.
Sau gut, dass Sel einfach mal so die Blutgruppe von Nick auswendig kannte..;D Ich kenn noch nicht mal mehr meine eigene! Shock Vllt bin ich auch in Wirklichkeit adoptiert?! AH?! Laughing out loud
Nein Quatsch. Zu viele Gemeinsamkeiten mit Mama und Papa und bla bla.
Jedenfalls. Wenn jemand hier von deinen Lesern sich nicht gut mit Bio auskennt, sprich 11-Jährige, die kp von Blutgruppen, Vererbung etc. haben, haben das sicher nicht kapiert. Fällt mir gerade so auf.. -.- Laughing out loud Sag denen, die sollen in 5 Jahren nochmal den letzten Part durchgehen und dann gucken ob sie's jetzt checken. Wenn nicht, ist das schlecht.^^
Die Reaktion der Eltern war einerseits passend, andererseits verwirrend. Nein Stopp. Die Reaktion der Eltern ist völlig angebracht. Deren Grund kann man verstehen, auch wenn das Verhalten arsch bescheuert ist!
Nur hat ich Selenas Reaktion verwirrt. Erst war sie kalt und wirkte richtig wütend, aber zum Ende hin, war sie total lässig drauf, als würde es sie gar nicht wirklich interessieren? Jedenfalls hat es so gewirkt.
Bei Nick hat wieder alles perfekt gepasst. Obwohl.. ich liebe riesige-Ausraster..... Laughing out loud
Dann zum Nick-Sel-Teil.
Ich finds schade, dass aus den beiden nichts mehr geworden ist.
Selenas Entscheidung kann man einerseits verstehen, aber andererseits hättest du vllt vorher noch ein wenig mehr ihren inneren Konflikt zur Schau stellen müssen, in dem es darum ging, dass sie Cam wirklich liebt. Das kam für mich jetzt so wie ein plötzlicher Meinungsumschwung, der eigentlich was anderes als Ziel hat...
Öh, was gibts noch? Ja..der abschließende Teil mit Cam.
Richtig gut gelungen! *__* Wie er das sagt... und auch dass sie es ihm gebeichtet hat. Und er es ihr verziehen hat! *__* Auch das "Fazit" am Ende ist echt schön. Dass man nicht weiß, was die Zukunft bringen kann...

So.. Story:
Lieblingsszene: Nick und Sel am knutschen.
Was hat mir am meisten gefallen: Dein Schreibstil.. Wink & die Idee.

Die Idee war wirklich arsch gut. Die Adoption, dann noch die beiden "Geschwister", die sich von einer Seite verlieben.. super! Wink
Und ich bin ja noch immer für eine Fortsetzung! Es gäbe ja wohl noch Möglichkeiten!
Vielleicht 4 Jahre später, Sel ist Single. Nick in einer Beziehung mit Delta...
Die beiden sehen sich nach einer langen Auszeit(Arbeit...) endlich wieder.
Und worauf will ich hinaus? NELENA! Laughing out loud

Ich wollte fast schon schreiben "Schreib schnell weiter.". Leider tust du das ja nicht mehr.. -.-

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dumachst zufälliger weise

dumachst zufälliger weise keine fortsezung
oder den ich wette jeder hat gedacht das diese

story eine NELENA story ist also so endet aber
irgendwie gefoíehl mir das ende aber es wöre
viiiel besser gewesen wen am ende doch nelena
wör aber egal so ist es auch gut ich hoffe dus
chreibst wieder und hoffe auch das es
auch eine nelena ist

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Schon ende?? ( schade ich

Schon ende?? Shock Sad(

schade ich fand die story voll krass die war halt mal was anderes ..als die anderen storys hier drin Wink
haha oke kommen wir mal zur story Laughing out loud

Nicks reagtion Fand ich ja mal guut Laughing out loud
und sel so DITO Laughing out loud haha ...naja aber ich kann die beiden auch verstehen ich mein ...
Nicks leben war 6 Jahre eine reine Lüge Sad
und Sel hat das Mit Hailey auch noch glauben müssen :/
schade das die beiden doch nicht zusammen sind Sad Aber das ende finde ich auch schön Laughing out loud
hah Laughing out loud ich hoffe du machst weiter soooo tolle storys Big smile Love

__________________________

Bitte mach weiter so coole storys und wenn du mal wieder eine anfängst kannst
du mir ja bescheit sagen Wink Party
Also wenn du noch nh Story machst mach ich erstmal Fett PARTY Party
haha wenn ich keine schule hab Stare
Aber ich mein das jetzt ernst wenn du wieder so storys machst sag Mir BITTE BITTE wieder bescheit :DD
Und danke fürs bescheit Sagen Laughing out loud
man schreibt sich mal ;**

xoxo Paulina Big smile Tongue Cool

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Mein herz ist unten in der

Mein herz ist unten in der Hose, ich hoffe du bist dir im klarem darüber was du angerichtet hast! Oups
Allerdings bin ich erstaunt wie gut mir das Ende trotzdem gefallen hat, auch ohne Nelena!
Diese Geschichte war so etwas reales, etwas so wunderbares verfasstest. Smile
ich konnte mich echt schlecht davon lösen aber alles tolle hat mal ein Ende oder?
Wie gesagt das Cameron und Selena ein paar bleiben, so weh es tut, macht es zu etwas besonderem. Etwas das ich so zuvor noch nicht gelesen habe. Aber ja irgendwie ist es gut!
Ich meine es wäre nicht Real, wenn sie sofort in seinen Armen liegen würde. Das ist zu krass um es von der einen auf die anderen Sekunde zu vergessen aber es ist gut !
Das ich mit der Adoption schließlich doch daneben lag, wo ich dir seit Wochen auf den Ohren liege, dass ich es weiß und du nicht um den heißen brei herum reden sollst, macht imch traurig Sad
Aber das nächste mal liege ich wieder richtig, mach dich darauf gefasst !
Die Angst der Eltern ist in irgendeiner Weise zu verstehen, dennoch hätten sie es sagen müssen!
ich hätte gerne gewusst ob Nick ein verhältnis zu seiner richtigen Familie aufbaut aber das offene Ende hier lässt meinen eigenen Ideen genug platz und zerstört nicht noch weitere Träume :/ ;DDD
Großartig, großartig, großartig! Smile

Ich hätte noch mehr schreiben können aber ich weiß nicht was ich noch sagen soll Oups
na ja alleine das ich hier für on komme, sollte dir zeigen wir toll ich es finde oder? :DDD
so, iks deh. Ich verabschiede mich! BLEIB TÜRKIS ! Smile

in liebe, die unglaublich tollste Person,
ich selbst. iks drei Smile
(vielleicht nicht die tollste aber ne unglaublich Person! :b)

Goodbye Lullaby. (:

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Hihihi..ich bin SO fies!

Hihihi..ich bin SO fies! Stichpunktkommentar!! Obwohl ichs nicht extra mache.. -.-

-Nicks Reaktion! Epic! *__* So ein schöner Ausraster muss ja auch manchmal sein. Und bei ihm triffts ja auch zurzeit hart auf hart. Erst die Eltern, dann Sel, dann das... hui hui hui. Bei Jungs baut sich dann wohl mal Aggressionen auf.
-REDEN HILFT!
-Er hätte sie ausreden lassen sollen. Wäre einfacher gewesen.
-Und yeah.. ich wusste es.
-Das er sich sofort Gedanken um Sel macht.
-Und Sel denkt erstmal nicht an ihn.
-Ihre Eltern sind böse! Muhahaha...Fight for fairness!

Schreib schnell weiter... hihi. Ich bin gespannt auf das Gespräch zwischen Sel und ihren Eltern. Und zwischen Sel und Nick.. *__*

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uuuh David ist gestorben ??

uuuh David ist gestorben ?? Shock
und Nick ist adoptiert ich wusste es Smile
aber schon scheiße das die eltern sich nur deswegen gestritten haben Sad
und wenn ich an selenas stelle wäre dann hätte ich auch so reagiert Big smile
also jetzt kommt der hauptsatz denn ich immer schreibe Wink

MACH SCHNELL WEITER UND SAG WIEDER BESCHEIT Big smile

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das ist fies das devid

das ist fies das devid gestorben ist ist doch doof
warum konnte er nicht einfach über leben maaan
du bist fies aber die schlimsten sind die eltern von
selena aber irgendwie kann man die auch
verstehen vielleicht haben sie erst kürzlich
erfahren das nick nicht ihr sohn ist und wollten
ihn nicht verliren als sonh da sie ihn so sehr lieben
also ich finde den part richtig gut mach schnell
weiter und sag mir bescheid fängst du vielleicht
eine neue nelena story ann

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Okay, also wenigsten glaubt

Okay, also wenigsten glaubt Selena Danielle. Aber es ist auch fies von sagen wir jetzt mal Sel's Eltern, dass sie ihnen nichts davon gesagt haben! Tja, eben die üblich Baby-Vertausch Nummer. Sowas kommt öfter in Krankenhäusern vor... Okee, also warum will Nick Danille eig. nicht glauben? Erst ist er enttäuscht, weil er und Selena 'angeblich Geschwister sind, und jetzt will er nicht glauben, dass er eine Chance hat, weil er 'adoptiert isdt.... Okay, also mach schnell weiter!

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Ich muss mich mal eben kurz

Ich muss mich mal eben kurz von meinem Biolernen ablenken und hier meine ausbleibenden Kommis nachholen. Wird aber nicht lang. Ich hab nicht viel Zeit... Laughing out loud

- ICH wurde eingebaut!!! Laughing out loud YEah man! ^^ Und Hans ist schon ein ganz süßer... ist das eig. noch jmd aufgefallen dass ich das Vorbild dieser misteriösen Person, die keine große Rolle in der Geschichte spielt, bin? Laughing out loud
-Demi's Reaktion passt vollkommen... schön geschockt sein! ;D Muss so!
-Mal gucken ob Sel ihren "neuen" Freunden bald den Rücken kehren wird...wenn sie mit Nick zsm kommt.... Laughing out loud

next Chapter:
-Warum belauschen die beiden Nick?! Warum sitzen die in einem Busch?! Gestört?! Laughing out loud Aber sau witzig.. ich will nicht wissen wie die aussahen, als die aus dem Busch kamen..
-I knew it.. Nick ist adoptiert. Also kann die Beziehung funktionieren.. da beide unterschiedliche DNA haben bla bla bla.. wird spannend wie sich das entwickeln wird..
- Und genau! Die Eltern von Sel und Nick.. das wird ja wohl noch Folgen haben oder? Einfach alle unwissend lassen.. pff.

Bin gespannt.. und ich würde längere Kommis abgeben, wenn ich nicht so schrecklich unmotiviert wäre und nicht so wenig zeit hätte!

<3

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supi part sag mir bitte

supi part sag mir bitte wieder bescheid....!!!!!freu mich schon...!!!!

lg Lea

ps.:bin nicht so gut im kommis schreiben...!!!1

Wenn ihr meine Storys auschecken wollt einfach auf mein profil gehen ^^

http://www.camp-rock.de/cr/users/jemilover113

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hahahah ich hab es doch

hahahah ich hab es doch gewussst :DD
du stellst zurzeit oft neue parts online Laughing out loud ich kamm ja mit dem kommentierne gar nicht mehr mit :DD
uhh bitte mach schnell weiter & mach im nächsten part das gespräch zwischen nick & sel (: biiiiitte Sexy

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omg okey da gibt es nicht

omg okey da gibt es nicht schokierendes ich
wusste es oder hsbe es vermutet also ich finde
den part schon witzig mit selena und demi im
busch und so man schade das die story zum #
ende kommt ich hoffe es geht wieder so
schnellw eiter und sag mir ebscheid

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hah ich hab es gewusst Nick

hah ich hab es gewusst Nick wurde adpthert Laughing out loud

sry ich kann nicht viel schreiben
mach schnell weiter und sag wieder bescheit Wink

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Nickist adoptiert! Ich wusste

Nickist adoptiert! Ich wusste es! Ich wuste es sowas von! Ja, dass ist so ein Sinn von mir Manchamel srtell ich mnir was vor, was in Storys vorkommen könnte, und manchmal passiert es, aber ich denke, dass das hier schon irgendwie klar war. Tja, also mehr fällt mir nicht ein. Also sorry das meine Kommis momentan so kurz ausfallen....

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ich versteh selena eiinfach

ich versteh selena eiinfach nicht aber irgendwie
auch schon hat sie jetzt die ganzen 6 monate
nicht bemerkt das sie kein festen kontakt mehr
zu ihren alten freundinen hatte nd warum ich ihr
recht gebe liebe macht blind aber was ich mich
wirklich schon die ganze zeit frage ob cameron
selena wirklich liebt oder nicht mach schnell
weiter und sag mir bescheid

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Okay, ich gebe Demi Recht.

Okay, ich gebe Demi Recht. Sel hat wirklich zu wenig mit ihr und den Anderen unternommen. Aber liebe macht echt blind. Einer meiner besten Freunde hat seit einigen WEichen einen Freund, der ist so ein halb-bester Freund von mir und auch bei unds in der Klasse, und in den ersten Wochen hat sie uns eigentlich fast ganz ignoriert...Ja, also wenigstens hat >Sel es jetzt erkannt und macht wieder etwas mit den anderen. Laughing out loud
Okay, also machs chnell weiter!

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ehm okey...sel und demi haben

ehm okey...sel und demi haben ja jetzt wieder richtig spaß
Sel soll die alte Cqulike vergessen und wieder zur ihrer alten gehen Wink
Und ich glaube sowiso noch das Nick nicht der Bruder ist aber wann das raus kommt
dauert ja voll lange Laughing out loud
und mich würde mal gerne Nicks sicht interesieren also

Mach schnell weiter und sag wieder bescheit Wink)

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alter ich weiß gerade

alter ich weiß gerade garnicht was ich schreiben soll :DD der part war einfach nur toll *_*
oh gott ich kann mich immernoch nicht fangen Laughing out loud scheiße :DD Es ist ewig krass, ich mein er küsst sie - sie erwiedert.... uh man Laughing out loud mich würde jetzt mal ein part aus nick's sicht interessieren(: was der wohl dabei gedacht hat (:
mach schnell weiter Laughing out loud freu mich Sexy <3

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alter ich weiß gerade

alter ich weiß gerade garnicht was ich schreiben soll :DD der part war einfach nur toll *_*
oh gott ich kann mich immernoch nicht fangen Laughing out loud scheiße :DD Es ist ewig krass, ich mein er küsst sie - sie erwiedert.... uh man Laughing out loud mich würde jetzt mal ein part aus nick's sicht interessieren(: was der wohl dabei gedacht hat (:
mach schnell weiter Laughing out loud freu mich Sexy <3

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Alter! Sau gut der Part! Ich

Alter! Sau gut der Part!
Ich finde du hast die Gefühlslage von Selena sehr gut und passend zum Ausdruck gebracht!
Super gut sogar! Ihren Schock, der Ekel vor sich und Nick und auch die Angst, dass etwas nicht mit ihr stimmen könnte. Außerdem noch die Verzweiflung über ihre Beziehung mit Cam.
Die Kurzschlussreaktion passt auch ziemlich gut rein. Erst mal weg und dann an das Problemchen denken. Am besten noch mit der besten Freundin! Egal wer sich in den Weg stellt.
Laughing out loud Ich stells mir gerade so vor, Nick hätte sich vors Auto gestellt.. haha... Laughing out loud hätte sie ihn umgefahren.. Laughing out loud :D
"Stop Sel!" Nick steht vor dem Auto. "Scheiß drauf!" Sel tritt aufs Gaspedal... Zack. Ein Problem weniger. Aber auch ziemlich viele mehr.... Laughing out loud
Wohoooo.. i.wie sind meine Gedanken gerade echt absurd. Ich sollte mal wieder zur "Realität" kommen.
Nick fühlt sich sicher gerade sehr verletzt und beschissen. Er weiß, dass es falsch war was er getan hat. Nur hab ich das Gefühl, dass er den Ekel nicht verspürt, den Sel fühlt. Und jaaaa... was der wohl machen wird?
Ich finde ja..das die Familie von Nebenan jetzt mal so langsam ins Spiel gebracht werden sollte. Obwohl..
Drama und Stress: Vorherschend. Wink
Nein..belassen wir es noch mal ein bisschen beim Chaos.. oder? ;D Hihihi...
Naja.... jetzt zu Demi. Was die wohl zu berichten hatte? Irgendwas von Cam vllt? Das sie ihn mit ner anderen gesehen hat? Ooooooder.. Irgendwas was mit dem Verlauf der Geschichte zu hat, denke ich. Oder auch nicht? Kann ja sein, dass du dir nichts dabei gedacht hast, so wie ich immer. Dann kommen da so Sachen "Was hat es denn damit auf sich?" und ich häng da "NICHTS?!".. ;D Sau witzig. Wie man die Leutchen doch so leicht verwirren kann.. hihi.
Naja. Ich komm jetzt mal langsam zum Ende.
Ich bin echt gespannt auf das Gespräch zwischen Sel und Demi, ob Sel ihr von dem Problemchen berichten wird, was ich denke, da Demi ja weiß, dass etwas nicht stimmt. Und dann wäre da noch Nicks Reaktion. Und Cam spielt ja auch noch eine Rolle. Wenn auch nur eine kleine..
So! Schreib schnell weiter meine Liebe!
& never forget HANS! ;*

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man beide tuen mir irgendwie

man beide tuen mir irgendwie voll leid aber
was denlt nick den über den kuss ich hoffe
der nächste part ist aus nicks sicht aber was
wird den jetzt mir selena udn cameron okii ist
ja schön und gut das sie jetzt zu demi geht aber
so werde ihre probleme auch nicht gelöst vielleicht
sogar schlimmer und was ist den jetzt mit der sache
von selena was sie im keller
gefunden hat ich hoffe sie hat es nihct
vergessen mach shcnell
weiter und sag mir bescheid

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Okay, also ich verstehe Sel.

Okay, also ich verstehe Sel. Ihr Kopf ist durcheinander und jetzt braucht sie Zeit zum nachdenken. Weil ich meine sie und Nick sind Geschwister unddass ist ja nicht gerade normal.. mhm ja, also und Nick braucht sich ja eigentlich auch gar nicht wundern, dass Sel auf Abstand geht. Ich meine das ist ja jetzt auch nicht alletage, dass zwei Geschwister sich küssen und so. Ja! Also mehr fällt mir nicht ein, also mach schnell weiter und sry, wegen dem kurzen Kommi.

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Boah ... wäre ich Nick hätte

Boah ... wäre ich Nick hätte ich sie fahren gelassen...
und ich wäre ihr nicht hinterher gerannt..-.-
Naja das ist guut das Selena jetzt auch mal...ruhe von dem Braucht..
und endlich verbringt sie mal wieder zeit mit Demi wenn sie zu ihr geht..
ich freu mich schon...

mach schnell weiter und sag wieder bescheit Laughing out loud

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Also erstmal muss ich mich

Also erstmal muss ich mich mal wieder entschuldigen dass ich erst jetzt schreibe :DD aber ich bin in letzter zeit wenig online :DD
Aber scheiße! nick hat gerade ohne scheiß selena geküsst :DD verdammt mach sofort weiter :DD ich möchte so gerne wissen wie es weiter geht -.-
freue mich auf den nächsten part Sexy <3

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Ja Hans ok Das ist also die

Ja Hans ok
Das ist also die Hans Geschichte.
Also Hans 2.0 Das war ja i-wie voll lol.
Also Nelena.
Naja ich denke ja dass Nelena gar nicht verboten ist, weil Nick ja adoptiert wurde !
Bitte schrieb schnell weiter

Du siehts die selbe Sonne wie ich,
Du siehst die selben Sterne wie ich,
Du siehst den selben Mond wie ich,
doch die Tränen die ich wegen Dir weine,
die siehts Du nicht !

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AH! DER HANS PART! OH MEIN

AH! DER HANS PART! OH MEIN GOTT!
JA! Du darfst dir jetzt ruhig vorstellen, dass ich das letzte geschrieen habe. ;D Hätte ich auch. Aber normalerweise sage ich ja meine Kommis nicht auf. Aber nur so zum Vorstellen... Laughing out loud
Hans 2.0.. haha.. ;D Bezieht sich das auch noch auf die andere Geschichte? So versteckt...^^
Hans 1.0 = Fehler und saublöder neuer Sinn & Hans 2.0 = Person für deine Story? Wäre ja geil.. ;D
Aber naja, hier steht das Hans 2.0 ja für was anderes.. und hihihiiii... Selena war sooo dumm und hat es durch HANS gecheckt! *__* Süß, süß..
Aber, bevor ich zum wichtigen Teil komme, was ist denn dann aus Demi und Nick geworden? Doch nichts? Oder...? ;D Wäre ja mal interessant... ^^
Sorry, aber ich liebe diesen Hans-Story, du solltest sie wirklich noch ein wenig ausführen.. *__*

Ach ja..falls ich jetzt nicht so viel schreibe, nicht traurig sein, dass ich den Part doch komischerweise scheiße fand... NEEEIIIINN..Mama macht Probleme, ich soll eher ins Bett und es waren vorher noch warte...5? ander Stories dran. Die haben aber auch nicht so viel abgekriegt.
Also: SORRY! :S

Weiter im Text:
SELENA hat NICK geküüüsst! SELENA HAT NICK GEKÜSST!
(Bitte jetzt so vorstellen: Kinder stehen in einem Kreis. Das "Liebespaar" steht in der Mitte, die Kinder singen "Selena hat Nick geküsst" mit Wiederholung..Du weißt, so wie Kinder das immer machen.. ;D)
Jedenfalls: AH! Nur leider tjaa.. ist da noch die Sache mit der Ungewissheit. Falsches Wort. Da ist noch die Sache mit der Keine-Ahnung-Haben.
Die beiden denken, sie seien Geschwister, die Inzucht betreiben...ach falsch! Die sind ja noch gar nicht im Bett gelandet!.. aber jedenfalls: Sie lieben sich obwohl sie Geschwister sind, ihrer Meinung nach.
Doch in Wirklichkeit sind sie es nicht!
Man! Ich hoffe Denise schaut gerade zufällig in das Zimmer von den beiden und sieht sie rumknutschen. Dann muss sie ja wohl eingreifen! Oder Demi platzt ins Zimmer, ist total geschockt, erzählt Joe davon.. und dann kommt alles raus, Sel und Nick können ihre Beziehung öffentlich zeigen ohne ausgeschlossen zu werden bzw. sie wird akzeptiert und im Endeffekt werden alle glücklich. Nur vielleicht die Eltern von Sel und Nick nicht. Und Cam könnte auch noch traurig sein. Wegen ja.. Beziehungsende.. U know. Obwohl, der kann sich wohl schnell eine andere zum Fi**** besorgen. So wie der da am Anfang beschrieben wurde.
Mmmh.. aber naja. Ich glaube die Version, die ich jetzt dargestellt habe, ist zu einfach. Es muss mehr Drama her. Mehr Drama. MEHR!
Und noch mehr Knutsch-Szenen zwischen Sel und Nick! *__* So wie ich mir das vorstelle..hach! *__*
Okay.. Ich denke ich sollte mal langsam aufhören.. genug habe ich doch jetzt geschrieben, oder? ;D
Schreib schnell weiter, du weißt ja das ich mich wahnsinnig auf Parts freue.. Wink

<3

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OMG! Nick hat Sel

OMG! Nick hat Sel geküsst!
Awwwww. Einfach süß.
Okay, also Nick war mal in Demi
verknallt? Irgendwie komisch.
Aber naja das ist ja jetzt schon ne Weile
her. Hm, also wahrscheinlich hat Selena auch
Gefühle für Nick. Sonst würde sie ja nicht erwiedern
oder? Okay, mehr fällt mir jetzt nicht ein, und ich muss
auch noch andere Storys kommentieren, also
sorry wegen dem kurzen Kommi.

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OMG Nick hat Selena geküsst

OMG Nick hat Selena geküsst und sie hat erwiedert??
Ich hoffe Danielle kommt i-wann Mit dem zettel IHR SEIT KEINE GESCHWISTER...
Dann würde es legal Nelena geben haha Laughing out loud
Ich hoffe sie klatscht ihn jetzt keine oder so Sad
Und Nick war mal in Demi verliebt??
WOOOW ist ja mal was Wink
als ich gelesen habe das Nick sie geküsst hat hat sich automatsch auf meinem Gesicht
ein Lächeln getan Laughing out loud
Ich hoffe Danille kommt bald mit dieser nachricht

mach ganz schnell weiter und sag wieder bescheit Laughing out loud

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omg omg omg ich hätte nie

omg omg omg
ich hätte nie gedacht das selena drauf kommt
also das mit nick in sie verliebt omg
ich bin voll geschockt und dan noch das nick
sie küsst und selena auch erwidert aber wie
wird es weiter gehen es gab ja noch die sache
mit joe und kevin uns ist allen bestimmt klar
das die 2 nicks richtige familie ist aber wer
wird den kus abbrechen oder werden die beiden
so lange knutschen bis ihre luft ausgeht omg
ich bin voll geschockt hätte ich NIE im leben
gedacht das so etwas kommt und dan auch
noch soetwas ich hätte vielleicht gedacht das
selena mit hans zusammen gekommen istz und
nick sich wieder so benommen hat aber das ist
auch chon süß sogar selena hat sich gewundert
omg sie hat auch gefühle ohne es zu wissen wie
süß was ist mit cameron ? was wird aus den beiden ?
mach schnell weiter den diese fragen will ich
beantwortet haben Smile

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Ich hab es endlich geschafft

Ich hab es endlich geschafft :DD endlich hab ich alle kapitel durch & kann jetzt immer regelmäßig kommentare schreiben Laughing out loud also erstmal rießen kompliment an deine story (: sie ist einfach nur hammer ;*
Uhh man das ist schon irgendwie krass dass nick auf seine 'schwester' steht Laughing out loud
hmm die sache mir cameron & sel gefällt mir natürlich nicht :DD aber ja Laughing out loud
bin gespannt auf die hans story Tongue
sag bescheid Sexy

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