You Came Along And You Changed Everything


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ich schon wieder! ;D mit einer weiteren Idee für eine Story und ich hoffe auch hier stoße ich auf freundliche kommentare :>


You Came Along And You Changed Everything

Prologue

“Ach Schätzchen, jetzt zieh doch nicht so ein Gesicht. Freust du dich denn gar nicht, neue Leute kennen zulernen?” Wollte meine Mom mich aufmuntern und schaute von der Beifahrerseite zu mir nach hinten. “Mir geht nur dieses ständige Umziehen aufn Keks.” “Das ist das letzte mal, versprochen.” “Das habt ihr die letzten 3 male auch gesagt.. Trotzdem hat uns Dad’s Job dazu gezwungen, weiter unseren Wohnsitz zu wechseln.” “Die Firma hat uns die Garantie gegeben, dass wir in den nächsten 2 Jahren nicht umziehen müssen. Und wenn die zwei Jahre rum sind, dann hast du deinen Schulabschluss, bist 18 durchaus in der Lage alleine zu leben. Dann musst du nicht mehr mit uns umziehen, Selena.” Versprach sie mir und ich nickte. “Und jetzt lächle endlich mal! Du wirst hier sicherlich viele neue Freunde finden.” Grinste sie und drehte sich wieder nach vorne. Oh bitte.. Das sagte sie jedes mal, und jedes mal wurde ich mit dem Gegenteil konfrontiert. Ich hab irgendwann aufgehört zu zählen, an wie vielen Orten wie gelebt haben. Es waren zu viele verschiedene, aber eines hatten sie immer gemeinsam. Egal wo ich war - ich war der komplette Außenseiter. An jeder einzelnen Schule die ich besuchte wurde ich runtergemacht. Ja, es wurde sogar so heftig, dass mit Dosen oder Essenresten nach mir geworfen wurde und ich weis bis heute nicht warum. Aber ich habe es immer ignoriert. Ich war bis jetzt noch nie länger als 4 Monate an einer Schule und hab es daher immer runtergeschluckt. Das einzige was mich an diese Zeit immer und immer wieder erinnerte, waren die Narben an meinen Handgelenken. Alte oder frische, ganz egal. Damit aufhören konnte ich nicht.. Verstecken tat ich sie unter Armbändern. Das Kommentar meiner Eltern dazu? Ich hätte eben einen Tick für Schmuck. Lächerlich.. Aber besser, als wenn sie die Wahrheit kennen würden.
Jedenfalls saßen ich, meine Mom und mein Dad gerade im Auto auf dem Weg nach Los Angeles; meiner neuen Heimat. Auf Verbesserungen hoffte ich nicht. Eigentlich war es ein Umzug wie jeder andere.. Doch die Tatsache, dass wir hier tatsächlich zwei Jahre bleiben sollten machte es zu einem Alptraum. Diese Schule wird nicht anders sein als die unzähligen zuvor. Sie werden mich auch verspotten, mich auslachen.. Nur, weil ich Träume habe. Aber jeder hält doch an etwas fest, oder nicht? Aber das verstanden sie nicht. Ich fragte mich jeden Tag, wofür es sich eigentlich lohnt noch aufzustehen und zu kämpfen.. Leben war hart, schwer - Sterben war leicht, friedlich. Der einzige Grund wieso ich mein Herz weiterhin schlagen lasse, sind meine Eltern. Ich könnte es ihnen nicht antun, egal wie viel besser es mir dadurch gehen würde. Sie würden sich ewig Vorwürfe machen.. Also werde ich diese Achterbahn die sich Leben nennt weiterhin fahren und versuchen, nicht mehr auf all zu vielen Glasscherben zu laufen. Viel lieber die Blumenwiesen zu nehmen und das Leben genießen -wenn das mal so leicht wäre.

Chapter 1

“Bist du sicher, dass du nicht mit rüber zu den Nachbarn willst?” Seufze meine Mom, die in meiner Zimmertür stand. Ich schüttelte nur stumm den Kopf und kümmerte mich weiterhin um die Deko meines Zimmers. Sie murmelte irgendetwas unverständliches und ging dann schon wieder.
Wir waren vor ca. 3 Stunden angekommen und in dieser Zeit hatte ich meine Klamotten verstaut. Wieso ich deshalb so lange brauchte? Ich hatte nicht gerade wenig, deshalb. Mein Dad war Immobilienmakler und meine Mom Ärztin, Geldprobleme blieben somit aus. Klar war es schön sich alles erdenkliche leisten zu können.. Aber was brachte mir das, wenn ich niemanden hatte mit dem ich dieses Glück teilen konnte? Freunde oder Liebhaber blieben aus, bis heute weiß ich nicht wieso mich die Leute so mieden und lieber runtermachten. Was hatte ich denn getan? Was war so schrecklich an mir? Irgendwas musste doch falsch sein, wenn mich wirklich niemand leiden kannte, überall wo wir je gewohnt hatten! Bis heute hatte ich keine Antwort gefunden, und wahrscheinlich werde ich sie auch nie finden. Seufzend stellte ich die Blumenvase auf meinen Nachttisch und somit war die Deko nun auch vollendet. Wieso ich nicht mit zu den Nachbarn ging? Es interessierte mich nicht, ganz einfach. Ich würde hier gar nicht erst versuchen auf andere Leute zuzugehen, es würde ja eh wieder nichts bringen. Ich werde in der Schule einfach nur meine Nase in die Bücher stecken und meine Freizeit mit Musik und nachdenken verbringen. Ich spielte Gitarre und Klavier, schon seit ich kein war. Es war meine Leidenschaft und jedesmal wenn ich mich damit beschäftigte, schien die Welt nur halb so schlimm. Doch ich wurde jedesmal wieder mit der Wahrheit konfrontiert und es schmerzte. Und diesen seelischen Schmerz verdeckte ich mit dem körperlichen. Ob ich es bereute? Nein, keine einzige Narbe. Wieso nicht? Ich hatte mich selbst dazu entschieden, diesen weg zu gehen. Ich hatte eines Tages zur Klinge gegriffen und sie durchgezogen, niemand anderes. Und ich bereue nichts, nicht einen Schnitt, nicht eine Narbe. Das einzige was ich bereute, war, dass ich bei jedem Umzug optimistisch war und dachte: Jetzt wird alles besser! Aber den Fehler mach ich dieses mal nicht. Nein, nichts würde besser werden! Das wurde es die letzten unzählige Male nicht und das wird es jetzt auch nicht. Wenn überhaupt, dann schlimmer. Da war ich mir nun wirklich sicher. Meine Handy klingelte und ich schreckte kurz auf - eine SMS von Mom..

Spätzchen, komm doch rüber!
Sie haben eine Tochter die ungefähr dein Alter hat.
Ihr werdet euch sicherlich super verstehen!

Küsschen, Mama.

Ich seufzte. Sie gab sich Mühe, dass ich schon jetzt Freunde finde.. Aber meine Hoffnung war einfach weg. Was brachte es mir jetzt darüber zu gehen? Rein gar nichts. Sie würde mich eh nicht mögen; genau so wie der Rest zuvor. Somit schrieb ich meiner Mom die Ausrede, dass es mir nicht gut gehen würde, sie sich aber keine Sorgen zu machen brauchten und ruhig drüben bleiben konnten. Sie schrieb nur noch zurück, dass ich mich hinlegen sollte, weil mir Schlaf gut tun würde. Doch da ich wohlauf war, ging ich in mein Musikzimmer. Man kam nur über mein Zimmer dort - wie auch zum Bad - hinein, was ich verdammt gut fand. So könnte ich mein Zimmer abschließen und wäre so gut wie unerreichbar. Hätte ich jetzt noch eine Küche hier, dann würde ich wahrscheinlich nie wieder mein Zimmer verlassen. Doch leider war das nicht der Fall..
Ich strich kurz mit meinen Fingern über die Tasten des Flügels. Er war neu, genau so wie die ganze restliche Ausstattung des Hauses. Das einzige was hier nicht neu war, waren die Klamotten, die Deko was ich mitgenommen hatte für mein Zimmer; und meine Lieblingsgitarre, versteht sich. Als ich mein Gesicht zum Fenster drehte, trafen mich die Sonnenstrahlen direkt in die Augen, weswegen ich sie etwas zusammenkniff. Ich könnte doch eigentlich die Stadt erkunden gehen, nicht? Wenn ich hier schon die nächsten zwei Jahre bin, dann will ich wenigstens wissen, wo ich denn überhaupt bin.
Kurz entschlossen ging ich runter in die Küche und schrieb meinen Eltern einen Zettel, dass ich frische Luft schnappen gehe, weil mir ja so schlecht ist - ich hoffe ihr erkennt die Ironie; mir geht’s ja gut.
Nachdem ich mir meine Schuhe angezogen hatte, verließ ich auch schon das Haus - oder sollte ich Villa sagen? Ja, sagen wir Villa. Also, ich verließ die Villa und ohne überhaupt einen Plan zu haben, lief ich einfach mal nach rechts. Vielleicht hätte ich mir vorher eine Karte im Internet ausdrucken sollen..? Ach Quatsch, wird schon nichts schief gehen! Bin bis jetzt ja auch gut klargekommen, auch, wenn die Städte vorher nur halb so groß waren.

Chapter 2

Unwissend wo ich mich überhaupt befand, lief ich die Straßen entlang. Ab und zu begegnete ich etwas älteren Leuten, die ich freundlich begrüßte - so wurde ich erzogen, so gehörte es sich nunmal. Meine Mom hatte mich so aufgezogen, Respekt vor Menschen zu zeigen, die älter als ich sind. Klar, wenn es nur ein oder zwei Jahren waren, war diese Regel nicht von großer Bedeutung. Die Leuten denen ich jedoch begegnet war, waren schon über die 60 hinausgeschossen.
Ich hatte das Gefühl, dass diese sommerliche Hitze mich erdrücken würde und kurzerhand suchte ich Schutz in dem Streifen Schatten, den ein Baum stand. Wieso wurde hier auf dem Bürgersteig alle 10 Meter ein Baum gepflanzt? Das sah so eintönig aus, so langweilig, so..perfekt. Nicht mein Geschmack, wenn ich ehrlich sein soll. Aber besser als die abgenutzte Gegend von New Jersey, wo wir vorher gelebt hatten.
Erschöpfte lehnte ich mich mit dem Rücken gegen den Baum und schaute in alle Richtungen. Von links war ich gekommen, soviel wusste ich. Den restlichen Rückweg hatte ich jedoch vergessen, wenn ich ehrlich sein sollte. Sollte ich meine Eltern anrufen? Nein, ich wollte lieber noch etwas alleine sein. Dumm eigentlich.. Ich war jeden Tag alleine, da meine Eltern bis spät arbeiten waren. Manchmal waren sie sogar 1 oder 2 Wochen weg, Geschäftstreffen außerhalb der Staates. Oder meine Mom ging auf Weiterbildungen, wie sie es in ein paar Tagen wieder tun würde, genau so wie mein Dad zur gleichen Zeit auf eines der besagten Geschäftstreffen verschwinden würde. Somit würde ich 2 Wochen alleine in unserem, meiner Ansicht nach, viel zu großem Haus verbringen. Wieso nannte ich es eigentlich nicht gleich Villa? Das war es immerhin. Eine große, protzige Villa die den Eindruck machte, als ob man was besseres wäre als der Rest der Menschheit. Aber so sah jedes Haus - entschuldigt.. So sah jede Villa in unserem Viertel aus. Einfach angeberisch und übertrieben groß, so überhaupt nicht mein Fall. Ich hatte es lieber, mich auf das Nötigste zu begrenzen. Klar, ein wenig mehr Platz war schön, aber man konnte es übertreiben; so wie es meine Eltern taten. Wieso verschwendete ich meine Gedanken eigentlich daran? Ich sollte mich viel lieber darum kümmern, wie ich wieder nach Hause kommen würde.
Verzweifelt über meine jetzige Lage kramte ich trotzdem mein Handy heraus und wählte die Nummer meiner Mom; doch sie ging nicht ran. Wieso verdammt nochmal ging sie nicht ran? Wahrscheinlich war sie gerade in ein Gespräch mit den Nachbarn vertieft und hatte ihr Handy auf Stumm geschalten, und jetzt spürte sie das Vibrieren ihres Telefons nicht. Typisch! Sie war eben genau wie Dad in diesem Falle. Mit einer Vorahnung wählte ich aber dennoch die Nummer meines Vaters; doch wie schon erwartet nahm auch er nicht ab. Seufzend steckte ich mein Handy zurück in meine Hosentasche und schaute mich nochmal um. Es war aussichtslos. Obwohl vorhin einige alte Menschen spazieren gegangen war, war jetzt keine Menschenseele zu sehen. Die Straßen waren wie leergefegt; Kein Wunder, bei dieser Sommerhitze. Okay, ich hatte drei Möglichkeiten. Erstens, ich versuchte alleine den Rückweg zu finden - was eigentlich aussichtslos war. Zweitens, ich warte darauf, dass vielleicht doch noch jemand vorbei schneit - auch aussichtslos, bei dieser Hitze die einen umgab. Drittens, ich klingle beim nächstbesten Haus und frage nach dem Weg - und leider Gottes schien das die schlauste Idee zu sein. Mich grauste es davor, bei Wildfremden zu klingeln und nach dem Weg zu fragen. Aber was sollte ich tun? Ich würde hier noch eingehen. Mit einem eher unwohlen Gefühl in der Magengegend ging ich die erstbeste Einfahrt hoch. Das Haus auf das ich zulief, war groß, sehr groß. Allerdings nicht zu groß. Ehrlich gesagt wäre es genau richtig für mich und eine Eltern gewesen. Es war sehr groß, aber nicht so riesig, dass ich mich nicht mehr wohlfühlen würde. Aber auch nicht so klein, dass meine Eltern nicht genug protzen konnten. Eben ein perfektes Haus, dass man als kleine Villa bezeichnen könnte.
Immer noch unsicher drückte ich auf die Klingel dieses Prachtstücks und hörte kurz darauf auch Schritte auf der Treppe im inneren des Hauses. Gott, Selena, wieso lässt du so eine Blamage nur über dich ergehen?.. Mit einem Ruck wurde die Haustür aufgerissen und ich schaute in das Augenpaar eines kleinen Jungen. “Hallo.” Begrüßte er mich in einem irgendwie beeindruckten, nachdem er mich von oben bis unten gemustert hatte und setzte, trotz seines Alters, das 1A-Lächeln eines Machos auf. “Äh, hi..” Gab ich verunsichert zurück und dachte mir meinen Teil zu seinem Charakter. “Ich weiß nicht wer du bist, aber willst du vielleicht reinkommen?” “Frankie, wer ist da an der Tür?” Hörte ich eine Stimme rufen und somit bleib mir die Antwort erspart. “Nichts was in deiner Liga spielt, Bro!” Rief der Knirps zurück und ich zog überrascht die Augenbrauen nach oben. Schüchtern war er für sein, sicherlich noch junges, Alter ja nicht. Kurz darauf erschien ein Typ im Flur. Er hatte kurze Haare, braune Teddyaugen, hatte einige Muskeln und sah zugeben echt gut aus. “Hat er etwas versucht mit dir zu flirten?” Richtete er sich amüsiert über den Kleinen an mich und ich zuckte überfordert die Schultern. “Ich..hab keine Ahnung.” Gab ich wahrheitsgemäß in einem schüchternen Ton von mir und der mir Fremde lachte kurz. “Zieh Leine, Kleiner. Sie ist eh viel zu alt für dich.” Danke, dachte ich nur, während Mini-Macho seinen Weg nach oben ging. “Ich bin Joe Jonas, und du bist?” Fragte er mich und ich bemerkte wie auch er mich musterte - okay, ich hatte es ja auch bei ihm getan. “Selena.. Gomez.” Antwortete ich murmelnd und strich mir eine Haarsträhne hinters Ohr. “Und wie kann ich dir helfen, Selena?” Hackte er weiter nach und betonte meinen Namen auf eine unbeschreibliche Art, wie es noch niemand zuvor getan hatte. Mir war diese Situation einfach komplett unangenehm, wenn ich ehrlich bin. “Ich find den Weg zurück nach Hause nicht.” Murmelte ich und bemerkte, wie er sich ein Lachen unterdrücken musste. “Wie bitte?” Kam es nur von ihm und er presste seine Lippen aufeinander, um nicht losprusten zu müssen. “Wir sind erst heute hierher gezogen und ich wollte mich umsehen. Jedoch bin ich ohne Stadtplan los und weiß jetzt nicht, wie ich wieder zurück nach Hause finde.” Klärte ich ihn auf und er nickte verständlich, nicht mehr dem Lachen nahe. “Ah, okay, verstehe. Einen Tipp.. Wenn du neu in Los Angeles bist, solltest du nie ohne Begleitung losziehen. Sich hier zu verirren ist nicht gerade schwer, wenn man sich nicht auskennt.” Zwinkerte er mir zu und ich nickte nur leicht. Konnte er mir nicht einfach den Weg nach Hause beschreiben und mich dann gehen lassen? Ich wollte nicht hier sein, bei einem Typen den ich nicht kennen und erst recht war ich nicht hier um Smalltalk zu begehen. Früher oder Später würde auch er mich runtermachen, soviel stand fest. Er sah zwar älter aus als ich, jedoch ging er bestimmt noch auf die Schule. “Also.. Kannst du mir helfen?” Fragte ich nach, bereit, bald nach Hause zu gehen. “Sicher. Wie ist deine Adresse?” Ich gab sie ihm; er musste ja wissen, wo ich wohne; und anschließend begann er mir den Weg dahin zu beschreiben. Ich bedankte mich leise bei ihm und lief wieder die Einfahrt hinunter. “Man sieht sich bestimmt in der Schule! In welche Klasse gehst du?” Rief er mir hinterher und ich drehte mich nochmal um. “In die 10.” Antwortete ich knapp und er nickte. “Dann bist du 16, richtig?” Schlussfolgerte er und ich nickte zustimmend. “Ich bin 19, geh in die 12. Wir sehen uns ja dann morgen.” Zwinkerte er mir zu, jedoch reagierte ich nicht darauf. Ich murmelte ein kleines ‘vielleicht’ was er eh nicht hörte, drehte mich um und ging. Jetzt war er noch nett, aber bald würde auch er auf mir herum trampeln. Ich war schonmal in so einer Situation und packte keine Hoffnung in diesen Joe..

Chapter 3

Damals in Nashville - ja, auch das durfte ich mal mein Zuhause nennen. Ich hatte ein Mädchen kennen gelernt auf der Straße, Ashley war ihr Name. Wir haben uns gut verstanden und ich hatte das erste mal seit langem wieder Hoffnung, dass es anders verlaufen könnte in einer der vielen Städte. Wir haben gelacht und rumgealbert, doch am nächsten Tag; der zugleich der erste Schultag war; sah das alles schon ganz anders aus. Die Mitschüler konnten mich nicht leiden und sofort war ich auch bei ihr unten durch. Schon bei ihrem ersten dummen Spruch habe ich sie gefragt, was los sein. Sie meinte nur, sie müsste auf ihren Ruf achten und ich würde diesen in den Dreck ziehen. Das alles war jetzt schon 1 Jahr her, aber nochmal würde ich mir das nicht gefallen lassen. Sie war unter anderem ein Grund dafür, warum ich den Menschen keine Chance mehr gab. Einfach, weil ich schonmal enttäuscht wurde. Aber auch, weil es in jeder Stadt gleich aussah und ich wusste einfach nicht wieso. Vielleicht lag es an dem Geld? Vielleicht lag es daran, dass ich mich im Gegensatz zu anderen Mädchen, nie so viel Schminke ins Gesicht gekleistert habe? Ja, auch Ashley trug etwas mehr als nötig. Das einzige was ich trug war Kajal und Wimperntusche; ich wollte eben nur meine Augen betonen. Egal. Vielleicht lag es an den Zielen die ich erreichen wollte, nämlich Musik zu machen? Jeder den ich je getroffen habe, hielt mich für ein Möchtegernsternchen das es eh zu nichts bringen würde. Auch mein großer Traum war der Grund der Mobbingattacken. Aber wenn mich jemand fragte, antwortete ich dennoch wahrheitsgemäß - jedes Mal. Einfach, weil ich zu dem stand was ich wollte. Aber vielleicht sollte ich das ändern? Vielleicht sollte ich mich ändern, um akzeptiert zu werden? Nein, oh Gott, Selena! Hör sofort auf dir einzureden, dich verstellen zu müssen! Wenn mich die Menschen nicht so akzeptieren wie ich bin, dann eben gar nicht. Lieber werde ich gehasst für den der ich bin; als geliebt für den der ich nicht bin.
Erleichtert bog ich gerade in unsere Einfahrt rein und schloss die Haustür auf, um sie kurz darauf wieder hinter mir zu schließen. Endlich daheim! Zwei glatte Stunden hatte ich in dieser ekligen Hitze verbracht. Und das erste was ich jetzt tat, war nach oben ins Bad zu gehen und mir die Klamotten vom Leib zu reißen. Auch meine Armbänder legte ich ab - sie sollten ja nicht rosten - und somit kamen die Narben zum Vorschein. Einige waren noch frisch, gerade mal 3 Tage alt. Es war der letzte Schultag vor meinem Umzug gewesen und dieser war schrecklich. Sie hatten mich beschimpft mit allen möglichen Beleidigungen, gemeint, dass sie froh wären mein hässliches Gesicht nicht länger ertragen zu müssen. Der Höhepunkt jedoch war, dass mir ein junge im Chemieunterricht etwas in die Mischung geschmuggelt hatte und mein ganzes Experiment in die Luft ging, weswegen ich am Bauch eine kleine Brandwunde hatte. Verraten hab ich ihn nicht, da er mir gedroht hatte, er würde mir sonst persönlich die Gedärme rausreißen. Er war so krank!..
Ohne weiter einen Gedanken an meine alten Mitschüler zu verschwenden, stieg ich unter die Dusche und blieb auch eine gute halbe Stunde darunter. Anschließend trocknete ich mich ab, zog mir meinen Schlafanzug an und verkrümelte mich in mein Zimmer. Die Uhr zeigte 19:00 Uhr an, und obwohl es somit schon abends war, war es verdammt heiß. Als ich nach dem Buch auf meinen Nachtisch griff, fiel mir auf, dass immer noch man nacktes Handgelenk zu sehen war und ich verschwand unter Fluchen über meine Vergessliche Art erneut im Badezimmer. Schnell hatte ich mir die tausenden Armbänder angelegt und war wieder in mein Bett gekrochen. Ich griff nach meinen Buch und die nächsten 3 Stunden verbrachte ich auch mit lesen - ich war eine Leseratte, ja, ich geb’s ja zu. Zwischendurch kamen meine Eltern nach Hause und Mom war direkt in mein Zimmer gestürmt und hat mir gesagt, dass die Nachbarn morgen mal zu uns kommen und ich somit die Tochter kennen lernen könnte. Okay, Plan für morgen: Weggehen! Nichts gegen Nachbarn, aber ihr kennt ja meine Geschichte.

Der Wecker weckte mich wie an jedem Schulmorgen. Und wie an jedem Schulmorgen drückte ich die Stopp-taste und stand anschließend auf. Ich brauchte nicht lange um mich fertig zu machen, vielleicht 30 Minuten. Duschen, Anziehen, Zähne putzen, Haare machen und das wenige Make-Up stahlen mir morgens nicht all zu viel Zeit.
Nachdem das morgige Ritual auch schon erledigt war, ging ich nach unten, schmierte mir ein Brötchen und schlang es schnell hinunter. Die Uhr zeigte zwar gerade mal halb 8 an, aber vielleicht wäre es schlauer gleich los zu fahren. Wer weiß wie lange ich brauche, um die Schule überhaupt zu finden? Mit dem Gedanken schnappte ich mir auch meine Tasche - die bis jetzt nur Stifte und ein paar leere Hefte, sowie einen Block beinhaltete - und verließ unsere Monstervilla. Schnell saß ich in meinem Auto und fuhr aus der Einfahrt, direkt in Richtung Hölle.

Chapter 4

“Ein Glück bin ich eher losgefahren..” Murmelte ich, als ich um 8:45 auf dem Parkplatz der Schule zum Stehen kam. Nachdem ich tausend mal im Kreis gefahren war, hatte ich doch noch den Weg gefunden - ohne jemanden zu fragen.
Etwas genervt von dem in die Irre führenden L.A., stieg ich aus und ging Richtung Haupteingang. Die Blicke der Schüler, die sich noch hier draußen rumtummelten, lagen auf mir und ich bemerkte wie sie mich musterten. Ich hasste es, so sehr. Es war jedes mal das Gleiche, aber jedesmal hasste ich es noch mehr. So schafften es die anderen, noch vor dem Unterricht, dass ich mich unwohl fühlte. Als ich die Eingangstür öffnete und die Schule betrat kam ich mir vor wie in einem Film. Es war mucksmäuschenstill geworden und alle musterten mich; von Kopf bis Fuß. Was ist los mit den Menschen? Noch nie eine neue Schülerin gesehen?! Ich verkniff mir ein genervtes Augenverdrehen und lief unter den Blicken der anderen die Gänge entlang, direkt Richtung Sekretariat, dass zum Glück ausgeschildert war. Und ich war froh, dass ich nach einem kleinen Klopfen, hinter dessen Tür verschwinden konnte.
“Ah, Selena Gomez, die Neue, richtig?” Begrüßte mich die Sekretarin und ich nickte schüchtern. “Deine ganzen Bücher liegen schon in deinem Spint, genau so wie der Stundenplan. Das einzige was du brauchst sind Spintnummer und -code und die hab ich dir hier aufgeschrieben.” Lächelte sie freundlich und drückte mir einen Zettel in die Hand. “Ich wünsch dir einen schönen Schultag.” “Dankeschön..” Murmelte ich und lächelte sie leicht an, bevor ich das Sekretariat auch schon wieder verließ. Glücklicherweise wurde ich diesmal nicht mehr angeglotzt und konnte deswegen mit einem guten Gefühl zu meinem Spint gehen, den ich öffnete.
‘Die sind doch alle verrückt’ Dachte ich mir, als ich die anderen schon wieder dabei erwischte wie sie mich beobachteten, während ich meinen Spint öffnete. “Das ist doch lächerlich.” Flüsterte ich in mich hinein und schloss meine Schranktür wieder, um kurz darauf erschrocken zusammenzufahren. “Was.Sollte.Das?” Fauchte ich Joe an, der grinsend neben meinen Spint lehnte - wie lange wohl schon? Ich funkelte ihn nur böse an. Nicht falsch verstehen, ich konnte es einfach nicht leiden erschreckt zu werden. “Hier kommt es nicht oft vor, dass man eine neue Mitschülerin bekommt. Und wenn sie dann auch noch gut aussieht, ist man sofort im Visier.” “Aha..” Meinte ich nur abweisend. Ich hatte ja die Ashley-Geschichte erwähnt. Außerdem kam er mir irgendwie nicht ganz geheuer vor. Ich bemerkte seinen leicht irritierten Blick, jedoch schien er sich schnell wieder zu fangen. “Was machst du nach der Schule? Ich könnte dir die Stadt zeigen.” “Danke, aber.. Kein Interesse.” Lehnte ich ab, jedoch in einem freundlichen Ton, und schritt an ihm vorbei. “Joe Jonas hat gerade eine Abfuhr bekommen!” Hörte ich einige Mitschüler erstaunt rufen und wie die Menge anfing zu tuscheln. Aha, er war also beliebt. “Was fällt ihr eigentlich ein, ihn abzuservieren?” Ich sagte ja: Er würde mir nur Ärger bringen. “Du gibst mir einen Korb?” Ertönte Joe’s Stimme plötzlich neben mir. “Hör zu, ich kann einfach auf Leute wie dich verzichten.” “Was ist denn bloß los mit dir?!” Fragte er mich irritiert und blickte verwirrt drein. “Ich hab schon so einiges erlebt und einen Fall wie dich hatte ich auch schon. Mein Vertrauen ist nur sehr schwer zu gewinnen und deine Karten sehen schlecht aus.” Entgegnete ich nur und er blieb stehen. “Du bist echt strange.” Rief er mir hinterher und ich hörte einige Mitschüler lachen. Was für eine Überraschung, gleich am ersten Tag so einen Spruch zu hören zu bekommen. Aber das war harmlos, im Gegensatz zum Rest.

Ich war froh, mich nicht der Klasse vorstellen zu müssen. Das hatte Mrs. Heverman nämlich gerade erledigt und überlegte nun, wo sie mich hinsetzen sollte. “Nehm doch bitte neben Taylor Swift platz.” Bat sie mich dann und zeigte auf ein Mädchen in der Letzten Reihe, am Fensterplatz in der Ecke. Sie hatte blond gelockte Haare die ihr bis unter die Brust reichten und ich war mir sicher, dass ihre Eltern sie deswegen Engel nannten. Unnötige Vermutung, aber es war nunmal so.
Mit vorsichtigen Schritten ging ich zu ihr nach hinten. “Sie hat Joe auch abblitzen lassen.” Flüsterte ein mir noch unbekanntes Mädchen, als ich an ihrem Platz vorbei schritt, und anschließend kicherte sie mit ihrer Freundin. Schön, soll ich ihr jetzt Rosen für diese nicht zu gebrauchende Bemerkung schenken? Ich ging bis zu meinem Platz und setzte mich dort hin, sofort begann unsere Lehrerin mit dem Unterricht. “Demi Lovato.” Murmelte meine Sitznachbarin und ich schaute sie irritiert an. “Das Mädchen das dir was zugeflüstert hat, so heißt sie. Ihre Banknachbarin ist Miley Cyrus, in meinem Tagebuch heißen die Beiden jedoch Schulschlampe und Schulhure.” “Ist im Prinzip exakt das Gleiche.” Entgegnete ich und zog eine Augenbraue nach oben. “Ja..aber wenn sie den gleichen Namen hätten könnte man sie nicht auseinander halten.” Zuckte sie die Schultern und ich nickte zustimmend. Warum sprach mich eigentlich jeder hier an? Merkwürdig. Ich war sowas nicht gewohnt, normalerweise waren die Menschen nicht so offen. “Geht’s dir eigentlich schon besser?” Fragte sie nun und musterte mich. “Hä?” Entgegnete ich verwirrt und schaute sie irritiert an. “Dir war doch gestern schlecht, deswegen warst du nicht bei uns... vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich die Tochter der Nachbarn bin.” Lächelte sie leicht und es machte Klick bei mir. Sie wohnte also nebenan. Zugegeben, sie schien nett zu sein, aber trauen tat ich dem Frieden nun wirklich nicht. Dafür hatte ich schon zu viel erlebt, viel zu viel.

Chapter 5

Auf dir Frage ob es mir nun eigentlich besser ging, nickte ich nur. Mir ging’s ja nie schlecht, von daher ..
Die restliche Unterrichtszeit verlief schweigend. Wenn ich mich nicht irre, dann versuchte Tay ein paar Mal ein Gespräch aufzubauen, doch ich blockte ab. Was erwartet die Menscheit von mir? Dass ich jemanden kennen lerne, der nett zu sein schien und deswegen mal eben meine komplette Vergangenheit vergesse und all meine Hoffnung in diesen einen Menschen setze, weil man ja Freunde werden könnte? Nein. Wieso? Könnte. Verstanden? Wir könnten Freunde werden. Genau so gut hätten Ashley und ich Freunde sein können - aber sie lies mich fallen, wegen der Popularität. Es hat sie nicht interessiert, wie viel wir gelacht haben und wie gut wir befreundet hätten sein können. Das Einzige was sie interessiert war ihr Ansehen gegenüber der restlichen Schülerschaft. Hauptsache beliebt sein, mehr wollte sie nicht. Wer sagt mir das Taylor nicht genau so ist? Okay, zugegeben.. Es gab bisher keine Anzeichen, dass sie super-beliebt ist und die Tatsache, dass sie hier in der Schule Gespräche aufzubauen versucht unterscheidet sich mit der Situation mit Ashley. Aber man kann eben nie vorsichtig genug sein. Ich kann nicht vorsichtig genug sein ..

“Wie schaut’s aus.. Soll ich dir die Schule zeigen?” Bot Taylor mir an, nachdem die Schulklinge die Pause eingeleitet hatte. “Uhmm..” Stotterte ich und suchte verzweifelt nach einer Ausrede in meinem Kopf. Vergeblich, ich fand einfach keine. War das jetzt gut oder schlecht? Was es ein Zeichen, dass ich ihr eine Chance geben sollte? Oder demonstrierte das nur meine Unfähigkeit mich vor Allem und Jedem aus dem Staub zu machen? Taylor’s fragender Blick erinnerte mich daran, dass ich ihr wohl langsam mal eine Antwort geben sollte. “Wi..wieso nicht.” Stimmte ich zögernd zu, jedoch immer noch mit schlechten Hintergedanken. Aber somit würde ich jetzt wenigstens die Schule kennen lernen und mich nicht immer wieder verlaufen. “Super, komm.” Lächelte sie sichtlich glücklich darüber und packte mich an der Hand, um mich im nächsten Moment aus dem Klassenzimmer zu ziehen. Auf den Schulfluren beschloss sie aber offensichtlich, sich bei mir einzuhaken und mich hinter sich herzuschleifen. Während sie mir jeden einzelnen Raum zeigte, wunderte ich mich über ihre offene, herzliche Art. Jemanden an die Hand zu nehmen, wenn auch nur für kurze Zeit, oder sich bei jemanden unterzuhaken war etwas, in meiner Ansicht nach, persönliches. Etwas, was man nicht bei jeden machte. Ich meine..ich würde mich nun wirklich nicht bei einer Person einhaken, die mir gerade den Weg zeigt, nachdem ich sie darum gebeten hatte. Irgendein andere Mensch sicherlich auch nicht..oder? Ich denke nicht.

“So, und das hier ist schließlich die Sporthalle. Das war’s auch schon, ich hoffe aber, dass du dich demnächst gut zurecht finden wirst.” Kamen wir vor der großen Halle direkt neben der Schule zum Halt. “Ja, werd ich bestimmt .. Danke ..” Murmelte ich schüchtern, woraufhin sie lächelte. “Nichts zu danken. Wir sollten wieder zurück gehen, sonst kommen wir zu spät zu Physik.” Meinte sie nun, nachdem sie auf ihre etwas altmodische, aber dennoch schöne, Armbanduhr geschaut hatte. “Fänd ich gar nicht so schlimm, eigentlich..” Entgegnete ich und sie lachte, was mich leicht zum Grinsen brachte. Auf sie einlassen werde ich mich immer noch nicht, aber ich schloss es nicht mehr aus. Erst werde ich warten, wie sie zu Sachen Beliebtheit und Co steht. Und wenn sie eine Freundin darstellt auf die man sich wirklich verlassen kann, dann.. Ja, dann werde ich ihr eine Chance geben.

Die zweite Pause verbrachte ich wieder mit Taylor, die mir jedoch gesagt hatte, ich solle sie bitte Tay nennen, sonst müsste sie immer an den Captain vom Basketballteam denken, der den gleichen Namen trug wie sie. Ich lachte leicht über diesen Zusammenhang.
Was mir auffiel, war, dass Tay die ganzen restlichen Schüler zu mieden schien. Es sah so aus, als wäre sie nicht gerade beliebt - ganz im Gegenteil. Ich handelte mit dem Gedanken, dass sie regelrecht unbeliebt war, dass sie hier fast schon gehasst wurde. Während diesen Überlegungen musste ich an den Satz von dieser Demi denken, von der Tay mir während der zweiten Pause noch erzählt hatte. ‘Sie hat Joe auch abblitzen lassen’ - hieß das etwa, dass sie deswegen nicht gemocht wurde? Ich wollte sie nicht fragen, es war zu früh um über so etwas persönliches mit ihr zu reden. Was ich wusste war aber, wie Demis Satz nun eigentlich gemeint war. Er sollte eine Art Hinweis gewesen sein, dass ich mit so einer Einstellung nicht weit kommen würde. Dass es mir hier nicht gut gehen würde, weil ich ihn sausen lassen hab. Aber nicht falsch verstehen: Dieser Hinweis war keineswegs freundlich gemeint, nein. Es war eine Drohung! Denn auch sie würde mich in den Dreck ziehen. Aber hey.. Ist ja nicht so, als wäre es das erste Mal. Neben diesen ganzen neuen Kenntnissen hatte ich mich übrigens dazu entschlossen, heute Mittag nicht zu flüchten. Ich würde zwar lieber alleine sein, aber die Neugierde die ich in Tay gefasst hatte war stärker als der Drang, meinen Schutzwall aufrecht zu erhalten.

Chapter 6

Die Schule war vorüber und ich verließ das Gebäude gemeinsam mit Tay. Doch während ich auf die Parkplätze zusteuern wollte, wollte sie vom Gelände laufen. “Läufst du?” Fragte ich, woraufhin sie nickte. “Mein Auto ist bis nächsten Montag in der Werkstatt und das von meinem Eltern darf ich nicht nehmen.” Zuckte sie die Schultern und ich zögerte kurz, bevor ich meinen Gedanken aussprach. “Ich kann dich die Woche auch mitnehmen.” Bot ich an, weshalb sie lächelte. “Wirklich?” Fragte sie erfreut nach und schritt die paar Schritte, die uns entfernten, auf mich zu. “Danke!” Rief sie glücklich, nachdem ich leicht genickt hatte, und umarmte mich, was ich sogar erwiderte. Was machte ich hier eigentlich? Ich wusste nichtmal ob sie clean war! Gott, Selena.. Du verhältst dich, als wäre sie eine verdächtige Drogendealerin, schalt mal ‘nen Gang runter. “Uhmm..du hilfst mir uns nach Hause zu lotsen, richtig?” Murmelte ich und sie nickte lachend, während wir einstiegen. “Ich liebe sie!” Rief sie, sobald mein Radio ansprang und Avril Lavigne ertönte. Sie war meine absolute Lieblingskünstlerin, mein Idol, mein Vorbild! “Sie ist sowas wie meine Inspiration..” Murmelte ich leicht grinsend, woraufhin Tay fragend auf den Lautstärkeregler zeigte. Ich nickte nur und kurze Zeit später hatte sie die Musik auch schon volle Kanne aufgedreht. Während ich losfuhr, begann sie lauthals mitzusingen, was mich zum Lachen brachte. Nicht, weil es peinlich für sie wäre - sie hatte ehrlich gesagt eine wunderschöne Stimme - sondern, weil ich von so viel Offenheit überwältigt war und es einfach nur ein spaßiger Moment war. “Komm schon, sing mit!” Forderte sie mich auf, in dem sie versuchte gegen die laute Musik anzukommen. “I-ich weiß nicht.” Schrie ich unsicher zurück. Eigentlich war es mein Traum vor einer großen Menge zu singen..wieso traute ich mich dann nichtmal vor ihr? Das war doch dämlich. “Wieso nicht? Jetzt hab dich nicht so!” Lachte sie und sang weiter, und nachdem sie mich zum 4. Mal auffordernd angestupst hatte, gab ich mir einen Ruck. “..maybe you should just shut up, even when it gets tough - Baby, ‘cause this is love! And you know when push comes to shove it’s gonna take the both of us - Baby, this is love! Baby, this is love. Love, love, love..” Sangen wir die letzten Zeilen lauthals mit und kamen lachend in meiner Einfahrt zum Stehen. “Hast du gesehen wie uns die Fußgänger angesehen haben?” Rief ich immer noch lachend und schaltete währenddessen den Motor aus. “Ein paar haben mich vielleicht erkannt, von meinen Spritztouren.” Erwiderte sie nur und so langsam beruhigten wir uns. “Ich würde ja sagen, dass es peinlich war.. Aber dafür war es viel zu lustig.” Gab ich wahrheitsgemäß zu, als wir aus dem Wagen stiegen. Sobald wir im Zimmer waren, würde ich sie ausfragen. Ja, wir hatten Spaß. Aber je mehr Spaß wir hatten, desto mehr musste ich an Ashley denken und ich war mir immer noch nicht sicher. “Kommst du gleich mit rein oder gehst du nochmal rüber zu deinen Eltern?” “Meine Eltern müssten schon längst bei dir sein! Wir hatten ausgemacht, dass ich gleich nach der Schule zu euch rüberkomme.” Klärte sie mich auf und ich nickte.
“Selena? Taylor?” Hörte ich auch schon meine Mom rufen, nachdem ich die Haustür aufgeschlossen hatte. “Jup!” Rief ich nur zurück und wir zwei gingen ins Esszimmer. “Na? Wie war der erste Schultag?” Fragte mein Dad und musterte mich mit einem prüfenden Blick. “Uhmm..” Begann ich und schaute kurz zu Tay, bevor ich wieder zu ihm blickte. “Anders als erwartet.” Lächelte ich leicht und er nickte zufrieden. Während des Essen blieb ich ruhig, genau wie Tay. Wir beeilten uns und offensichtlich wollte sie das selbe wie ich - so schnell wie möglich von diesem Erwachsenen-Gelaber weg. “Fertig!” Riefen wir gleichzeitig und sorgten somit für einen Moment Ruhe. “Uhmm.. Wir gehen nach oben, ok?” Meine Mom nickte nur kurz und anschließend verfielen meine und Tays Eltern wieder zurück in ihr Gespräch.
“Cooles Zimmer, ist echt schön.” Komplimentierte sie mein kleines Reich und ich erwiderte ihr Lächeln. “Danke. Sag mal...” Begann ich auch schon mit der Frage, die mir schon auf der Zunge brannte. “Ja?” “Kannst du mir vielleicht was über die Schule erzählen?” “Über die Lehrer oder die Schüler?” “Letzteres.” “Dacht ich mir schon.” Grinste sie leicht und nickte anschließend. Wir setzten uns auf die Couch in meinem Zimmer und dann begann sie mir auch schon, dass Wichtigste zu erzählen. “Fangen wir doch direkt mit denen an, mit denen wir aufgehört haben. Demi Lovato und Miley Cyrus. Sie gehören zu der Clique, die nicht nur die Schule, sondern auch ganz Los Angeles in den Händen hält. Naja, zumindest die Generation Teenager. Sie haben wirklich jeden unter Kontrolle.. Was sie sagen, ist Gesetz. Wenn du dich nicht daran hältst, wirst du eine verdammt schwere Zeit durchleben, die erst beendet sein wird, wenn du wegziehst. Glaub mir, so einen Fall gab’s schonmal. Ariana Grande. Sie hat Joe den Laufpass gegeben und von da an begann die Hölle für sie! Vorerst sollte ich wohl erstmal die Mitglieder aufzählen.. Also, zu der Clique gehören Demi Lovato, Miley Cyrus, Joe Jonas, Avan Jogia und zwanghaft auch Nick Jonas.” “Zwanghaft?” “Darauf komm ich später zurück.” Winkte sie ab und ich nickte. “Jedenfalls hat sie ihn abblitzen lassen - genau so wie du und ich - und von da an hat Joe begonnen, sie runter zu machen. Erst hat er nur ab und zu mal einen Spruch losgelassen, aber dann wurde es schlimmer. Er hat sich täglich, bei jeder erdenklichen Möglichkeit über sie lustig gemacht. Unterstütz wurde er dabei vom Rest der Clique, wenn man mal von Nick absieht. Er stand zwar immer dabei, aber weder hat er auch noch seinen Senf dazugegeben, noch hat er über die Sprüche der anderen gelacht. Er stand eben einfach nur rum .. Der Horror ging so weit, dass Ariana begann sich Schmerzen zuzufügen, sie musste letztendlich eine Therapie machen und ihre Eltern wissen bis heute nicht den Grund, da die Clique mit schlimmen Sachen gedroht hat, falls sie sie verpetzen sollte. Sie hat ihre Eltern einfach nur angebettelt soweit wegzuziehen, dass sie die Schule nie wieder sehen müsste. Jetzt leben sie in New York, also am anderen Ende.” “Ach du heilige Scheiße..” Murmelte ich überwältigt über so viel Zerstörung und Hass. “U-und was genau ist jetzt mit diesem Nick? Warum ist er in der Clique? Er scheint anders zu sein?” “Er ist in der Clique, weil er Joe’s Bruder ist. Er ist sozusagen dazu verpflichtet.. Er hat viel zu viel Angst, dass sein Bruder ihn hassen könnte, wenn er kein Mitglied er ist. Seine Familie bedeutet ihm alles.” “Du scheinst ihn ja wirklich zu kennen.” “Naja, er ist mein bester Freund.” Lachte sie leicht und ich schaute leicht überrascht. “Heimlich.” Fügte sie hinzu, und verwirrte mich somit noch mehr. “Nick und ich sind befreundet, seitdem wir uns in der 1. Klasse kennen gelernt haben. Aber Joe hat, als ich ihn abblitzen lassen habe, ihm vor einem Jahr den Kontakt verboten. Er hat mir davon berichtet und ich hab gesagt er soll mitspielen, weil ich nicht will, dass es ihm so ergeht wie mir. Das hätte er nicht verdient, dafür ist er ein viel zu guter Mensch .. Nach langem diskutieren hat er sich schließlich darauf eingelassen.” “Uhmm.. Wo war dieser Nick eigentlich heute?” “Krank. Ihm ging’s nicht gut, ihm war total schwindelig. Du musst wissen, dass er Diabetes hat, und dann ist damit nicht zu spaßen. Aber er kommt morgen wieder, dann lernst du ihn kennen. Naja, indirekt .. Wohl eher lernst du ihn mal irgendwann nach der Schule kennen. Wir können ja mal was zu dritt machen, oder?” “Mhm..” Erwiderte ich nur und musterte sie dann. “Sie beleidigen dich also auch, genau wie diese Ariana?” Sie nickte nur stumm. “Und heute?” “Da waren sie still. Sie wollten sicherlich erst wissen, auf welcher Seite du stehst. Wenn es dir nicht genau so ergehen soll, dann wechselt du morgen wohl besser.” Murmelte sie und wenn ich mich nicht täuschte, sah ich Trauer in ihren Augen. “Nein, danke. Wenn ich jemals Freunde haben sollte, dann wahre Freunde. Ich bin mir noch nicht sicher, aber du könntest eine von diesen sein.” Versuchte ich sie aufzumuntern und das Lächeln auf ihren Gesicht zeigte mir, dass ich es offensichtlich geschafft hatte. “Und..noch was.” Redete ich weiter und erhielt einen fragenden und auffordernden Blick. “Gehst du mit den Sprüchen so um, wie es diese Ariana getan hat?” Fragte ich die Frage, die mich am meisten interessiert und war auf ihre Antwort wirklich mehr als gespannt.

Chapter 7

Einen Moment lang schwieg sie und bewegte sich keine Zentimeter. Ihr Blick war stur auf ihre Hände gerichtet, doch irgendwann lachte sie leicht verächtlich und schüttele den Kopf. “Ich war zu feige..” Flüsterte sie und hatte einen missbilligten Ton. “Ich hab dort gesessen, die Klinge in der Hand, hatte sie schon an meinem Handgelenk angesetzt.. Aber ich war einfach viel zu feige es durchzuziehen, egal wie groß mein Verlangen war.” “Feige zu sein ist in diesem Fall ein Segen.” “Möglicherweise, ja.. Vielleicht wäre es aber besser gewesen, wenn ich einmal im Leben Mut bewiesen hätte. Ich bin nicht stolz drauf, dass ich es tun wollte. Aber irgendwie bin ich auch nicht stolz drauf, dass ich es nicht getan hatte.” “Glaub mir, wenn du es getan hättest, dann würdest du es bereuen.” “So wie du?” Fragte sie nun und schaute mich an, woraufhin ich die Augen leicht aufriss. Ausreden wäre sinnlos, sie wusste es. “Es ging nicht mehr.” Murmelte ich und flüsterte mit den Tränen. “Willst du darüber reden?” “Ich weiß nicht, ob ich dir vertrauen kann.. Tut mir Leid.” Meinte ich unsicher und schaute auf den Boden. “Man kann niemals zu hundert Prozent wissen, ob man jemanden vertrauen kann. Man kann lediglich ein Risiko eingehen und sehen, ob derjenige dir sein wahres Gesicht zeigt. Das tue ich. Aber du musst selbst wissen, was und wie viel du mir verrätst.” Redete sie ruhig auf mich ein und ich nickte leicht. Anscheinend war heute der Tag gekommen, an dem ich das erste Mal über meine Probleme reden würde, insbesondere über das Ritzen.
“...Vielleicht wär’s besser es wär so nie passiert, doch ‘vielleicht’ ist so ein feiges Wort..” Beendete ich meine Geschichte flüsternd und schüttelte leicht mit den Kopf. “Wie du schon gesagt hast..Feige ist in diesem Fall ein Segen. Es mag doof klingen, aber möglicherweise solltest du feige werden. Oder dich zumindest bei mir melden wenn dein Leben dir mal wieder die kalte Schulter zeigt. Dir Schmerzen zuzufügen ist nicht die Lösung deiner Probleme, sie verschlimmert sie doch eigentlich nur noch. Rede mit mir, wenn du dich wieder allein gelassen fühlst, ich bitte dich darum.” Grinste sie mich aufmunternd an und ich lächelte leicht. “Ich denke, dass ich darauf zurückkommen werde. Ich verspreche es aber nicht, da ich immer noch nicht all zu großes Vertrauen in dich habe. Nimm’s mir nicht übel, a-“ ”Tu ich nicht, keiner Sorge. Ich wäre an deiner Stelle genau so vorsichtig, glaub mir.” Unterbrach sie mich und ich nickte dankend. “Ok, wie wäre es, wenn wir aufhören mit dem Trübsal blasen und irgendwas lustiges machen?” “Uhmm..und was?” Fragte ich unsicher, da ich nun wirklich keine Ahnung von solchen Dingen hatte. “Wie wär’s mit e-“ ”Taylor?” Hörten die Stimme ihrer Mutter rufen. “Komm, wir gehen!” Schrie sie und ich schaute verwundert auf die Uhr. “What the heck.. Schon 19 Uhr?” Las ich überrascht vor und auch Tay konnte es nicht glauben. “Wie viel Zeit doch verstreicht, wenn man über die Vergangenheit plaudert.. Der Wahnsinn.” Murmelte sie nur und schüttelte ungläublig ihren Kopf. “Naja, dann bis morgen ok?” Grinste sie und ich nickte. “Ich kann dich früh’s auch mitnehmen, ja?” “Alles klar. Ich komm Viertel vor Acht zu dir rüber.” Lächelte sie und ich nickte. Sie umarmte mich noch kurz und ging dann auch schon, sodass ich wieder alleine war.

Ich stöhnte, als mich der Wecker am nächsten Morgen aus dem Schlaf riss. Nach meinem morgigen Ritual setzte ich mich an den Tisch und schenkte mir ein Glas Cola ein. Ja, nicht das Gesündeste am Morgen, aber ich war nunmal süchtig danach, entschuldigt. Mit einem Zug hatte ich es ausgetrunken und dann klingelte es auch schon an der Tür. “Perfektes Timing...” Murmelte ich nur zu mir selbst, nachdem ich auf die Uhr geschaut hatte. Pünktlich war sie definitiv bis auf die letzte Sekunde.
“Morgen.” Lächelte sie mich an, nachdem ich die Tür geöffnet hatte. “Morgen.” “Bereit für eine weitere Karaoke-Runde in deinem Auto?” “Ja, warte.” Meinte ich und schnappte mir meine Tasche und den Autoschlüssel. “Auf geht’s!” Rief ich und wir nahmen Platz. Direkt schaltete ich das Radio an und fuhr auch schon los. Natürlich ertönte Avril Lavigne aus den Lautsprechern, diesmal mit dem Song ‘My Happy Ending’. Natürlich sangen wir wieder mit, bei allen Liedern. Beenden taten wir unsere Fahrt zur Schule dann mit dem Song ‘Complicated’. “Aaah, ich liebe es. Das müssen wir echt öfters machen.” “Hey, ich nehm dich noch die ganze Woche mit!” Lachte ich uns sie nickte lächeln. “Wenn ich mein Auto wiederhabe, können wir ja trotzdem zusammen fahren, nicht? Du fährst die Woche, nächste Woche fahr dann ich, dann wieder du, dann wieder ich, und so weiter und so fort. Verstehst du? Jeder immer jeweils eine Woche, und jeden Tag frühs und mittags Party beim Fahren. Wär doch cool, oder?” “Uhmm..ja, sicher! Warum nicht? Machen wir.” Grinste ich, während wir ausstiegen und Richtung Gebäude liefen. “Na Kleine?” Ertönte eine Stimme dicht neben meine Ohr, sobald wir die Schule betreten hatten. “Was willst du?” Meinte ich kühl, nachdem ich in Joes Gesicht geschaut hatte. “Dir noch eine zweite Chance geben.” Tay lachte nur, während ich ihn fragend anschaute. “Na, ne zweite Chance Ja zu einem Date mit einem unglaublich gut aussehenden Typen zu sagen.” “Ich hab irgendwie das Gefühl, dass du dich mächtig überschätzt.” “Ach komm schon. Warum sagst du nicht Ja, lässt mich meine Spaß haben und gesellst dich dann zu den Mädchen dort hinten?” Fragte er aufgebracht und deutete auf die Truppe von Mädels, die weiter weg standen und ihre Köpfe zusammengesteckt hatten - sie redeten über uns. “Pass mal auf, Casanova, wenn du deinen Spaß haben willst, dann leih dir ‘nen Porno aus und besorg’s dir selbst.” Fauchte ich ihn an und Tay musste sich sichtlich beherrschen, nicht laut loszulachen. “Na, hast du sie kleingekriegt?” Kam es plötzlich von einem Typen, der wie aus dem Nichts neben Joe aufgetaucht war, in Begleitung eines Weiteren und neben denen befanden sich wiederum Demi und Miley. “Nein, sie ist genau so stur wie Blondie daneben.” Zischte er und schaute mich wütend an. “Ich weiß sowieso nicht, warum du dich mit so jemanden treffen willst. Sieh sie dir an... die fass’ ich nicht Mal mit der Pinzette an.” “Lass sie in Ruhe, Lovato.” Verteidigte mich Tay und schenkte ihr einen hasserfüllten Blick. “Du kannst dich daraus halten, Swift.” Fauchte nun Miley und mir wurde die Konfrontation langsam zu viel.

Chapter 8

Schwer hoffte ich, dass Tay mich einfach packen und wegziehen würde. “Wieso sollte ich? Was ihr könnt, kann ich schon lange.” Vernichtete sie sogleich meine Hoffnung und brachte mich innerlich zum Seufzen. “Komm schon Alter..lass die Kleine Leine ziehen, die is’es doch eh nicht wert.” “Avan, ich habe immer bekommen was ich wollte!” Avan hieß der Trottel also. Der daneben muss Nick sein, denn er schaut die ganze Zeit Tay und mich an und schweigt. “Mich nicht.” Grinste Tay und ich konnte mir mein Lachen nun wirklich nicht verkneifen, weswegen ich strafende Blicke bekam. “Das..wirst du bereuen.” Zischte Joe und schritt mit Avan an mir vorbei. “Mach dich auf die Hölle gefasst, Süße.” Lächelte Miley und Demis arroganter Blick streifte mich noch, bevor die Beiden dem Rest hinterher dackelten. “15 Uhr bei mir?” Fragte Tay an den Jungen gerichtet, welcher nickte, bevor auch er verschwand. “War das dieser Nick?” “Ja, das war er. Kommst du heute nach der Schule dann auch mit zu mir? Vielleicht freundest du dich auch mit ihm an, wäre cool.” “Ich weiß nicht..” Zweifelte ich und sie seufzte. “Komm schon. Gestern hast du doch zugestimmt, dass wir mal was zu Dritt machen können.” “Da wusste ich ja auch nicht, dass das heute sein würde!” Versuchte ich mich rauszureden und blickte kurz darauf in ihr trauriges Gesicht. “Schon okay.. Ich sollte dich echt nicht zu etwas drängen u-“ ”Fein.” Seufzte ich und sie schaute mich überrascht an. “Wenn du mich jetzt zulaberst von wegen, dass es okay sein, dann hab ich ein schlechtes Gewissen! Weil ich weiß, dass es nicht okay ist für dich.” “Aber du sollst nicht gezwungenermaßen bei mir rumsitzen.” Widersprach sie und ich zuckte die Schultern. “Vielleicht wird’s ja ganz lustig. Und wenn’s mir nicht gefällt, dann kann ich ja immer noch gehen, oder nicht? Ich find es nicht okay dich sitzen zu lassen, nachdem du gestern für mich da warst und mir zugehört hast, und mich anschließend auch nicht verurteilt hast. Du versuchst mir zu helfen und mir zu zeigen, dass ich dir vertrauen kann und ich geb dir nicht einmal die geringste Chance dazu, mir das zu beweisen. Ich verschließe mich so sehr, obwohl du offensichtlich nur Gutes tun willst.” Gab ich leicht aufgelöst von mir und schaute sie entschuldigend an. “Du hast einen langen, harten Weg hinter dir, Selena. Es ist normal, dass du Niemanden an dich heranlässt. Aber ich werde wegen einer Absage nicht aufgeben, weiterhin die Freundschaft zu dir zu suchen. Ich werde dich nicht aufgeben, weil ich weiß wie es ist, alleine dazustehen. Ich habe hier auch niemanden. Nick kann sich ja schlecht zu mir sitzen, aber das ist okay. Nimm dir die Zeit die du brauchst um mir zu vertrauen, auch wenn’s ein Jahr lang dauert, dass wäre verständlich. Es ist okay, hörst du?” Beruhigte sie mich und schenkte mir ein leichtes Lächeln. “Es ist okay, Angst zu haben.” Fügte sie noch hinzu und zauberte somit auch mir ein Lächeln auf’s Gesicht. “Danke, Taylor.” Grinste ich, doch sie schaute mich mahnend an. “Danke, Tay!” Korrigierte ich mich und wir lachten. “Komm, lass uns zum Unterricht gehen.” “Was haben wir?” “Das beste Fach überhaupt: Mathematik!” Strahlte sie voller Ironie, was mich zum Lachen brachte. “Yuhu.” “Sarkasmus scheint nicht deine Stärke zu sein.” Meinte sie und ich winkte grinsend ab, während wir Richtung Klassenzimmer liefen.

“Fünf...” Murmelte ich seufzend und Tay schenkte mir einen verwirrten Blick an. “Noch 5 Minuten und wir sind endlich frei.” Klärte ich sie auf, woraufhin sie leicht lachte. “Was heißt frei? Wir haben dann nur Mathe hinter uns. Jetzt steht erstmal die Pause an und ich fürchte, die wird noch tausend mal schrecklicher.” Seufzte sie und wollte auf Joe’s Clique hinaus, weshalb ich sie aufmunternd anschaute. “Wir regeln das schon. Wir sind zu zweit, da ist man nicht mehr so schwach. Zumindest fühle ich mich etwas stärker als vorher.” “Ob das reichen wird?” “Mit dieser Einstellung sicherlich nicht!” Warf ich ihr lachend vor und sie stimmte mit ein. “Wir regeln das schon.” Wiederholte sie meine Worte und lächelte nun. Ob wir diese Pause tatsächlich überleben würden, war dennoch fraglich..

Chapter 9

Noch ohne Kratzer, Bisswunden oder aufgeschlitzten Augen setzten wir uns an einen der Tische der Cafeteria. “Was ist das nur für eine eklige Grütze?” Gab ich angewidert von mir und stocherte im Cafeteria-Essen rum. “Ich hab keeeine Ahnung.. Die Frage ist, ob ich’s überhaupt wissen will. Widerlich!” Meinte sie nur und schob das Tablett auf Sicherheitsabestand, ich tat es ihr gleich. “Gestern war das Essen nicht so eklig.” “Ja, aber Lui ist nicht da.” “Lui?” Fragte ich und schenkte ihr einen verwirrten Blick. “Unser Schulkoch. Er hat irgendeinen Termin und daher kocht die Vertretung für uns. Nur leider hat diese keinerlei Kochkünste.” Antwortete sie und ich nickte nur. “Na ganz klasse..” Murmelte ich und deutete unauffällig in die Richtung von Joe und seiner Clique, die gerade auf uns zukamen. Innerlich machte ich mich schon auf einen fiesen Spruch bereit, während sie immer näher auf uns zukamen und schließlich direkt vor uns standen. Joe schaute zu Miley und DEmi und nickte in meine Richtung, die beiden verstanden anscheinend sofort. “Könnten wir kurz mit dir reden?” Fragte Miley mich mit einer außergewöhnlich freundlichen Stimme und schaute mich mit hochgezogenen Augenbrauen an, während Demi ausdruckslos und ruhig daneben stand. “Weshalb?” Entgegnete ich und schaute sie irritiert an. Sie gab nur einen genervten Seufze von sich, packte mich am Handgelenk und zog mich mit. “Hey!” Rief Tay und wollte mir helfen, jedoch stellten sich ihr Joe und Avan in den Weg. “Ihr Vollidioten, lasst sie aus dem Spiel!” Hörte ich noch ihren wütenden Schrei, bevor ich mit Demi und Miley hinter der Cafeteriatür verschwand. “Lass mich los, verdammt!” Zischte ich und versuchte mich loszureißen, was sich als hoffnungslos herausstellte. Kurzerhand beugte ich mich zu ihrem Arm runter und biss ihr ins Handgelenk. Sie stieß einen schmerzerfüllten Schrei aus und bevor ich überhaupt realisierte was passieren konnte, hatte sie mir schon eine gescheuert. “Du Miststück!” Schrie sie, packte mich an den Schultern und rammte ihr Knie geschlagene 5 Mal in meinen Bauch, woraufhin ich automatisch zu Boden sackte. Ich sah, wie Demi ihr einen strafenden Blick schenkte und mir anschließend die Hand reichte. “Jetzt nimm sie schon!” Forderte sie mich auf, doch anstatt zu hören, stützte ich mich an der Wand ab und zog mich selbst wieder auf die Beine. Demi schüttelte nur leicht mit dem Kopf und lies ihren Arm wieder hängen. “Okay, hör zu.” Übernahm Miley das Wort und drängte mich bis zur Wand. “Wir lassen dir die Wahl. Entweder du schließt dich uns an, oder du bleibst bei Tay und wirst durch die Hölle wandern. Doch dieser Weg wird tausendmal schlimmer sein, als der, den sie gegangen ist und immer noch geht. Also überleg es dir gut.” “Als würde mein Leben durch eure kindische Tückerei tatsächlich schlimmer werden.” Antwortete ich kalt und schaute sie automatisch mit einem Blick an, der unheimlich leer war. Miley schaute mich kurz überrascht an, fasste sich jedoch schnell wieder. “Wie du meinst. Übrigens, das eben.. War nur eine kleine Kostprobe von dem was dich erwarten wird. Glaub bloß nicht, dass ich Angst davor habe meine Fäuste in deine Visage zu rammen. Und wenn du auf dem Boden bist, dann werde ich dir nochmal in den Rücken treten, so oft bist der Schmerz dich innerlich zerreißt.” Flüsterte sie und lächelte mich anschließend schadenfroh an. “Du wirst untergehen, Gomez.” Meinte sie nur noch, bevor sie sich umdrehte. “Komm, Demi, unsere Arbeit ist getan.” Sagte sie dann und ging wieder Richtung Cafeteria. Diese schaute abwechselnd zwischen mir und Miley hin und her. “Worauf wartest du schon?” Keuchte ich leicht und hielt mir meine Hand auf den Bauch, der schmerzte. “Demi!” Rief Miley genervt und stemmte ihre Hände in die Hüfte. “I.. Ich will mich noch etwas austoben!” Warf diese zurück und Miley nickte nur mit einem fiesen Grinsen auf den Lippen, bevor sie wieder in der Cafeteria verschwand. “Was willst du?” Zischte ich und bemerkte, wie mir nach und nach immer übler wurde. “Komm schon mit..” Murmelte sie nur und ging ein paar Schritte, doch ich blieb stur stehen. “Na los!” Forderte sie mich auf, ergriff meine Hand und zog mich hinter sich her. “Wo willst du denn hin!?” Rief ich und versuchte mich mit aller Kraft zu wehren, weshalb sie stehen blieb. “Mädchenklo. Aber wenn du dich in 5 Minuten auf den Flurboden übergeben willst, dann können wir auch gerne hier bleiben.” Entgegnete sie und schaute mich an, ich blickten nur schweigend zu Boden. “Siehst du.” Flüsterte sie kaum hörbar und zog mich weiterhin voran, bis in die Toilette hinein. “Woher willst du wissen, dass ich mich übergeben muss?” Zischte ich und würdigte sie nicht eines Blickes. “Das fragst du noch? Fünf Kniestöße in den Bauch. Das tut nicht nur weh, sondern dir wird auch kotzübel. Ich weiß wovon ich rede.” “Ach tust du, ja? Das bezweifle ich.” Gab ich nur verächtlich von mir. “Mach das ruhig, stört mich nicht wirklich.” Zuckte sie die Schultern, von da an herrschte Stille. Ein paar Minuten des Schweigens umhüllten uns, bis ich ein aufstoßendes Gefühl verspürte. Sofort rannte ich in eine der Kabinen und ohne zu zögern, folgte Demi mir und hielt mir die Haare hoch, während sich mein Magen entleerte. Nachdem ich mir ganze dreimal hintereinander übergeben hatte, blieb ich einfach vor dem Klo sitzen und lehnte sich an die Kabinenwand. Demi ließ sich ebenfalls zu Boden fallen und setzte sich direkt neben mich. “Warum?” Gab ich verzweifelt, aber auch irritiert von mir, mit einer Stimme die vom geradigen Ereignis leicht kratzig war. “Warum was?” “Warum machst du das hier?” “Dir helfen?” Traf sie ins Schwarze und ich nickte stumm. Sie lachte leicht verächtlich und schaute mit einem hasserfüllten Blick zu Boden. Irgendwas verbarg sie vor den Menschen um sich herum. Irgendein dunkles Geheimnis schleppte sie mit sich rum. Irgendeine grausame Geschichte kennzeichnete sie. Und ich möchte wissen, was es ist, dass sie so belastet.

Chapter 10

Ich musterte Demi mit einem durchlöchernden Blick. Mit einem hasserfüllten Blick, der aber gleichzeitig so unfassbar leer war, starrte sie stur auf den Boden. Sie zitterte am ganzen Körper und ihre Augen glänzten durch die Tränen die sich darin gesammelt hatten, jedoch versuchte sie stark sie zu unterdrücken. Je trauriger sie wurde, desto neugieriger wurde ich. Was war nur passiert? Was für Schreckliches kann jemanden wiederfahren sein, dass er sich so unendlich sehr damit rumquält? Welches Leid muss man ihr angetan haben, dass sie hier neben mir sitzt und kurz vor einem Tränenausbruch stand? Ich kannte Demi nicht, kein Stück, aber auch ohne nur ein einziges Detail über sie zu wissen, konnte ich sehen, wie schwach sie eigentlich war. Sie war verletzlich, ganz und gar zerbrechlich. Sie war das perfekte Beispiel für einen verstörten Teenager. Verstört im Sinne davon, dass man viel durchgemacht hatte - ungefähr so wie ich. Nur schien es bei ihr nochmal eine Stufe schlimmer zu sein. Sie schien mehr gelitten zu haben, als ich. Und das ist, was das Mitleid in mir auslöste. Denn wenn es mir schon so schrecklich ging, wie muss es dann ihr erst gehen? “Rede mit mir.” Flüsterte ich mit einer Stimme, die nun nicht nur kratzig vom vielen Erbrechen war, sondern auch zittrig war. Nicht, weil ich fror oder sonst was - sondern weil ich Angst hatte was mich erwarten würde, wenn ich ihre Vergangenheit erkunden würde. “Von kaputtem Mädchen zu kaputtem Mädchen. Ich werde dich nicht verurteilen, egal was vorgefallen ist.” Versuchte ich sie zu überreden, doch leider bezweckte ich damit nur, dass sie in Tränen ausbrach. Ohne großartig darüber nachzudenken riss ich sie an mich und schloss sie in meine Arme. Warum ich das tat? Weile eine Schulter zum ausheulen genau das ist, was ich brauchte als ich viel zu oft zusammen gekauert auf meinem Bett lag. Minuten vergingen, ihr Tränen ließen nicht nach, doch es störte mich nicht. Selbst als die Klingel das Ende der Pause einläutete blieben wir stur auf dem Boden der Toilettenkabine sitzen, machten nicht mal den Ansatz uns vom Fleck zu bewegen.

“Taschentuch?” Bot ich Demi an, als wir nach weiteren 10 Minuten aus der Kabine gegangen waren und nun vorm Waschbecken mit großem Hängespiegel standen. Sie nickte und murmelte ein kaum hörbares ‘Danke’ von sich, bevor sie damit die verwischte Schminke wegwischte. “Grässlich.” Gab sie von sich und betrachtete sich mit einem verachtenden Blick im Spiegel. “Mit einem Lächeln sieht man generell schöner aus, jedoch bist du auch mit verheulten Augen wunderschön, Demi. Das schwöre ich dir.” “Bedauerlicherweise fällt es mir unglaublich schwer dir das zu glauben.” “Ich kenn das Gefühl, du bist nicht allein..” Versuchte ich sie aufzumuntern, erhielt jedoch fragende Blicke. “Wieso bist du so nett zu mir?” Wunderte sie sich, ich musste leicht lächeln. “Du hast mich in Ruhe gelassen als Miley sich an mir vergnügt hat, du hast sie nicht unterstützt bei dem was sie tat.. Und du hast dich um mich gekümmert.” “Aber erst, als sie nicht mehr da war und außerdem denkt sie, dass ich dich runterputze.” “Das kümmert mich nicht. Ganz ehrlich? Du bist ihr genau so unterlegen wie ich es bin und an deiner Stelle hätte ich genau so gehandelt. Du lässt dich von ihrer Macht in die Ecke drängen. Das ist zwar falsch, aber nichts weswegen man dich verurteilen könnte.” “Dennoch ein Fehler.” Widersprach sie mir, doch ich lachte nur leicht. “Menschen sind nie perfekt und sie werden es nie sein. Jeder baut Fehler! Sie sind dafür da um aus ihnen zu lernen. Dein Fehler war harmlos und deutlich vergänglich, nichts was man als nachtragend bezeichnen sollte. Vergiss die Umstände, die Taten zählen.. Und die fallen doch eindeutig positiv aus, oder nicht?” Grinste ich und sie lächelte leicht. “Ich meine, wer hilft schon einer eigentlich Wildfremden und hält ihr die Haare beim Kotzen hoch?” Spaßte ich und wir zwei lachten leicht. “Ich hätte mich nicht mitreißen lassen sollen und dir eine Chance geben sollen. Es tut mir Leid, dass ich mich von Joe und Miley beeinflussen haben ließ.” “Angenommen. Wieso hast du Nick weggelassen?” Fragte ich interessiert nach, doch sie winkte ab. “Nick ist ein guter Freund, im Gegensatz zu Miley und Joe - eine Schande, er ist immerhin sein Bruder - kenne ich ihn und wenn er dachte ich würde nicht bemerken, wie er sich immer heimlich mit Taylor trifft und wie es ihn stört, wenn er mit ansehen muss was Miley und Joe den Anderen antun, dann... Tja, dann ist er ziemlich doof.” Amüsierte sie sich etwas. “Warum machen die Beiden das?” “Weil sie die Macht haben. Es gibt keinen bestimmten Grund dazu.. Sie tun es weil sie Spaß daran haben, Andere leiden zu sehen und weil sie wissen, dass sich nie einer gegen sie wehren würde.” “Ich hab mir genug gefallen lassen. Hier wird alles anders werden, alles besser. Taylor und ich haben keine Lust uns diese vernichtenden Piesackereien weiterhin gefallen zu lassen, wir wollen zusammen stark bleiben. Wir wollen das durchstehen, Seite an Seite, als Duo.” “Was haltet ihr davon euch in ein Trio zu verwandeln? Wenn es nicht zu spät ist, dann würde ich gerne die Seiten wechseln und herausfinden was Freundschaft wirklich ist.” “Es ist nie zu spät jemand völlig Neues zu sein.” Lächelte ich und keine Sekunde später fiel sie mir erleichtert um den Arm. Überrascht darüber zögerte ich kurz, erwiderte letztendlich jedoch. “Wir sollten jetzt wirklich zurück in die Klasse gehen. Wir sind schon eine halbe Stunde zu spät, wir kriegen sowieso schon viel zu viel Ärger.. Den sollten wir nicht noch weiter hocharbeiten.” Meinte ich nun und Demi nickte zustimmend. “Auch wenn wir die Phsyikstunde wirklich ganz hätten schwänzen können..” Seufzte ich, woraufhin sie nur lachte. “Immerhin ist Miley nicht bei uns mit im Kurs!” “Nicht?” “Nein. Miley ist nur in Mathe, Geschichte, Chemie und Sport bei uns. Ansonsten haben wir unsere Ruhe vor ihr. Und wir Zwei sehen uns nicht in Englisch und Bio.” Klärte sie mich auf und ich stöhnte. “Immer diese Stundenpläne!” “Heute ist dein zweiter Tag, kein Wunder, dass du noch nicht durchblickst.” Winkte sie ab und lachte dabei, während wir auf dem Weg Richtung Phsyiksaal waren.

Chapter 11

“Was ist mit Taylor? Welche Kurse habe ich mit ihr?” “Bei ihr ist es das Gleiche wie mit mir. In Englisch und Bio geht ihr getrennte Wege. Das heißt, dass du nach Phsyik erstmal auf dich alleine gestellt bist.. Aber wenn ich mich nicht irre, dann ist Nick bei dir. Sieh zu, dass du neben ihm sitzen kannst! Je eher wir ihn dazu bringen zu Taylor und uns Beiden zu stehen, desto besser.” “Glaubst du, dass es schwer werden wird?” “Joe ist sein Bruder und seine Familie bedeutet Nick alles. Einen seiner Brüder zu verlieren würde ihn das Herz herausreißen, glaub mir.. Er hasst Joe’s jetzige Art, aber dennoch bedeutet er ihm viel. Also ja, es wird schwer.. Verdammt schwer sogar, denke ich.” “Na dann haben wir ja was vor uns.. Und was meinst du mit ‘jetzige Art’? War er mal anders?” “Ja, aber dazu später.” Entgegnete sie nur und klopfte an die Tür des Phsyiksaal. “Ich regle das.” Murmelte sie noch bevor wir eintraten. Sofort lagen alle Blicke auf uns, insbesondere die von Taylor, Nick und des Lehrers. “Entschuldigen sie, Mr. Brown, aber Selena musste sich übergeben und wir waren anschließend noch bei der Krankenschwester.” “Das werde ich nachprüfen. Setzt euch. Selena, du kannst gleich neben Demi Platz nehmen.” “Was ist mit Victoria?” Widersprach Demi mit einem verwirrten Blick. “Die sitzt ab heute neben Avan! Ihr labert mir viel zu viel.” Winkte er ab, bekam jedoch nur ein Schulterzucken von Demi. Somit setzten wir zwei uns auf unseren Platz und verfolgten die restlichen 5 Minuten Unterricht.

“Kommst du Selena?” Forderte Tay mich auf, als es zur nächste Stunde geklingelt hat. “Moment, lass uns noch auf Demi warten.” Irritiert blickte sie mich an, woraufhin ich leicht lächelte. “Ich erklär’s dir später, okay? Gib ihr einfach nur eine Chance.” “Ich wüsste nicht wieso.” “Bitte.” Unterbrach Demi unser Gespräch, als sie neben uns auftauchte. “Wir sehen uns zur 5., Selena.” Meinte Tay nur, drückte mich und zog dann Leine. Erschüttert blickte Demi auf den Boden. “Du musst sie verstehen. Ihr hasst euch eigentlich. Das wird sich ändern, glaub mir, sie muss dich einfach nur kennen lernen. Muss ich ja auch noch..” “Sicher, wenn du meinst.” Murmelte sie. “Bis später. Und denk dran: Häng dich an Nick!” “Jaja.” Rollte ich lachend die Augen und machte mich auf den Weg zum Englischunterricht, nachdem ich sie kurz umarmt hatte.

Chapter 12

Ruhig ließ ich meinen Blick durch den Englischsaal gleiten. Von Nick war weit und breit keine Sicht. Und nun? Ich sollte mich an ihn halten und Demi hatte Recht: Am Besten wäre es, wenn wir alle Drei auf ihn einreden. Aber dazu müsste ich mich erstmal mit ihm anfreunden. Sicher, heute Nachmittag hatte ich die Gelegenheit dazu, aber ich würde es auch selbst für sehr willkommen heißen, wenn ich ihn vorher schon etwas kennen lernen konnte und nicht auf eine mir komplett fremde Person stoßen würde. Somit waren schon zwei Gründe da, den Platz neben ihm zu wählen. Leichter gesagt als getan, denn er war ja nicht zu sehen. “Selena?” Ertönte plötzlich eine Stimme dicht hinter mir, was mich dazu brachte, erschrocken herumzuwirbeln. Zwei braune Rehaugen betrachteten mich und ein Lächeln bildete sich auf seinem Gesicht. “Tut mir Leid, ich wollte dich nicht erschrecken.” Lachte er leicht und so langsam fasste ich mich wieder. “Schon okay..” Murmelte ich, während ich mir ein paar Strähnen hinter’s Ohr strich. “Du bist Nick, richtig?” Fragte ich, obwohl ich die Antwort kannte. Ein kleines Schmunzeln schlich sich ihm auf, bevor er zustimmend nickte. Kurze Stille herrschte zwischen uns, in der ich ihn einfach nur musterte. Angefangen bei seinen lockigen Haaren, durch die er hin und wieder mit seiner Hand fuhr, bis hin zu den schwarzen Chucks, die schon ziemlich abgenutzt waren, und wieder aufwärts. Bei seinen Augen stoppte meine ‘Tour’. Diese wundervollen braunen Rehaugen waren wirklich faszinierend, sie zogen einen ganz automatisch in ihren Bann. “Du bist ziemlich gut mit Taylor befreundet.” Wollte er eine Frage stellen, lies es jedoch eher wie eine Aussage klingen. “Naja, ich kenn sie gerade mal seit gestern. Aber ja, wir verstehen uns gut. Du kommst heute Nachmittag auch zu ihr, stimmt’s?” “Ja, stimmt.. Du wirst auch da sein?” Schweigend bewegte sich mein Kopf auf und ab. Wie hypnotisiert ruhte mein Blick auf ihn - er hatte irgendetwas an sich, was mich faszinierte. Ich kannte ihn nicht, ich sah ihm zum allerersten Mal direkt vor mir und von der ersten Sekunde an hatte er mich in irgendeiner unbeschreiblichen Art und Weise überwältigt. Durch sein Räuspern holte er mich wieder zurück in die Realität. “Hinten bei mir ist noch ein Platz frei, also, wenn du willst, dann...” Begann er seinen Satz und deutete nach hinten in die letzte Reihe, anstatt ihn zu vollenden. Ich nickte nur stumm und ging mit ihm zum Platz.

Die Stunde über hatte ich mich nicht sonderlich viel mit Nick unterhalten. Hier und da mal ein Blick, dann ein leichtes Lächeln und die üblichen ‘Was-müssen-wir-machen?’ und ‘Kann-ich-ein-Blatt-haben?”- Fragen. Aber dennoch war es .. Naja, nett gewesen. Es war noch nichts freundschaftliches, aber auch nichts hassendes. Eben nichts Halbes und nichts Ganzes, aber vollkommen in Ordnung. Irgendeine Art Spannung herrschte zwischen uns, meiner Ansicht nach, und ich fragte mich ob er wohl das gleiche dachte. Doch darüber konnte ich mir später Gedanken machen. Gerade saß ich nämlich in der Mensa am Tisch - mit Taylor und Demi. Während Demi stur auf den Tisch starrte, stocherte Taylor in ihrem Essen rum und musterte sie von oben bis unten, immer und immer wieder.
“Okay, es reicht!” Rief ich und sofort hatten sie mir ihre Aufmerksamkeit geschenkt. “Demi hat den ersten Schritt gemacht und jetzt bist du dran, Taylor. Gib ihr eine Chance, ok? Ich weiß, dass ihr euch eigentlich hasst, aber ihr kennt euch doch nicht einmal! Ihr wisst gar nichts übereinander, null, nada, niente! Lernt euch kennen, gibt der Freundschaft eine Chance.. Und selbst, wenn ihr es nur Nick zu Liebe tut. Wir wissen alle, dass wir Nick nur auf unsere Seite ziehen können, wenn wir alle an einem Strang ziehen. Wenn Zwei von uns Gegeneinander arbeiten, dann wird das nichts. Wir müssen und immer hundertprozentig aufeinander verlassen können. Und mir fällt es genau so schwer wie euch, Vertrauen zu schenken, aber ich tue es, um was an dieser Schule zu verändern! Ich tue es, damit hier nicht mehr eine Schichtenregelung herrscht, sondern, damit alle gleichberechtigt sind und keiner Oben und keiner Unten steht, sondern alle in der Mitte platziert sind. Egal wie reich, arm, hübsch, hässlich, schlau, dumm, dünn oder dick man ist. Ab sofort soll jeder nach seinen inneren Werten beurteilt werden! Das ist doch unser Ziel, oder nicht? Also, gebt euch einen Ruck, rauft euch zusammen und lasst uns für das kämpfen, was uns am Herzen liegt!” Hielt ich meine preiwürdige Motivationsrede und schaute ihn zwei überraschte Gesichter. Ja, mit so einer Rede hatte nun wohl niemand gerechnet. “Fein, für Nick.. Waffenstillstand?” Wagte Taylor sich nun, und reichte Demi die Hand. “Waffenstillsand.” Strahlte diese und schlug ein. Der Beginn für eine dauerhafte Veränderung hatte soeben stattgefunden!

Chapter 13

“Mom, Dad, ich bin Zuhause!” Rief ich, nachdem ich von der Schule nach Hause kam, während ich mir die Jacke abstreifte und an den Haken des Kleiderständers hängte. “Hallo? Jemand Zuhause?” Wie zuvor blieb alles stumm und Stille war die einzige Antwort, die ich bekam. Verwundert legte ich meine Tasche in die Ecke des Flures und ging ins Wohnzimmer - Totenstille und Leere erwartete mich. Normalerweise wären sie zu dieser Zeit auf der Arbeit, was ihr Nicht-Dasein erklären würde, jedoch hätte meine Mom heute eigentlich ihren freien Tag und mein Dad müsste nur Halbtags arbeiten, wie jeden Dienstag. Verwundert ging ich in die Küche und mein Blick fiel direkt auf den Zettel, der auf der Küchentheke lag.

Hallo Spätzchen,
Dein Dad und ich sind den ganzen nächsten Monat nicht Zuhause.
Ich bin auf einer Fortbildung, dein Dad hat demnächst viele Termine
im Ausland. Tut uns Leid, dass wir dich damit so überfallen. Wir wurden
heute Morgen selbst ins kalte Wasser geschubst. Aber du bist ja nicht
das erste Mal alleine, du packst das schon! Wir wissen zwar, dass wir
und auf dich verlassen können und du anständig bist, aber dennoch
wollen wir es erwähnen: Keine Partys, keine Jungs, kein Alkohol und
halte bitte das Haus in Ordnung! Geld liegt in der Keksdose.
Haben dich lieb, Mom & Dad.

Na also, da hatte ich meine Antwort. Aber einen ganzen Monat? Bisher waren sie immer nur 2 Wochen weg, und jetzt sollte ich geschlagene 4 Wochen lang den Haushalt schmeißen, während mich die Schule noch mit Hausaufgaben erdrückt und ich nebenbei mit Taylor und Demi was verändern will? Mein Terminplan würde definitiv sehr eng werden, super. Mein Blick schweifte zur Uhr. 13:46 Uhr, also hatte ich noch ca 1 Stunde Zeit, bis ich zu Taylor rüber muss.

Eine halbe Stunde war vergangen, in der ich mich geduscht und fertig gemacht hatte. Nun saß ich auf der Couch im Wohnzimmer vorm laufenden Fernseher und versuchte, die restliche Zeit totzuschlagen. Klar, ich könnte auch eher zu Taylor, aber das war nicht wirklich mein Ding. Ich kannte sowas nicht, zu ..naja, zu Freunden.. zu gehen, war mir vollkommen fremd. Ich wollte es nicht überstürzen, indem ich eher komme. Klingt für jeden Außenstehenden sicherlich total dämlich, wenn man selbst in so einer Situation steckt, ist es jedoch verständlich.
Das Klingeln meines Handys unterbrach die Langeweile. Demi’s Name machte sich auf dem Display breit, was mich zum Lächeln brachte - wir hatten nach der Schule noch schnell unsere Nummern ausgetauscht. “Hay Demi.” Meldete ich mich mit fröhlicher Stimme, doch das Lächeln das sich auf meinem Gesicht ausgebreitet hatte verschwand sofort, als ich ihr Geschluchze hörte. “Demi?” Murmelte ich in einem besorgten Ton. “Vielleicht ist es noch zu früh um zu fragen, aber könnte ich vielleicht für ein, oder auch zwei Nächte bei dir bleiben? Bitte?” Wimmerte sie und ich lüge nicht, wenn ich sage, dass ich mir fürchterliche Sorgen machte. “Meine Eltern sind für einen Monat lang nicht Zuhause. Pack deine Koffer, du kannst solange bleiben wie du willst.” “Danke, Selena. Ich bin in 10 Minuten bei dir.” “Wie schnell packst du bitte deine Koffer?” Warf ich verwundert zurück und hörte ein kleines Lachen durch ihre Schluchzer hindurch. “Ehrlich gesagt hab ich meine Koffer schon gepackt. Hätte ich bei dir keinen Unterschlupf gefunden, dann wäre ich ins Hotel gegangen.” “Bis gleich.” Lachte ich nur leicht und rollte mit den Augen, bevor ich auflegte.

“Also, was ist passiert?” Fragte ich Demi, nachdem sie die Koffer ins Gästezimmer gestellt hatte und wir uns auf’s Sofa gesetzt hatten. Ihre Augen waren rot angeschwollen, anscheinend hatte sie ziemlich lange geweint bevor sie mich angerufen hatte. “Mein Dad ist mal wieder ausgerastet..” Flüsterte sie kaum hörbar. “Wie meinst du das?” Hakte ich nach und als Antwort schob sie die Ärmel ihres langen Pullovers nach oben. Zum Vorschein kamen nicht nur tausende blaue Flecken und Schürfwunden, sondern auch etliche Narben an ihren Handgelenken. “Verurteil mich bitte nicht, i-“ ”Ich mach’s auch, ich versteh dich. Dein Dad schlägt dich also?” “Wenn’s nur das wäre.. Er wirft mit Gegenständen nach mir, ist schonmal mit dem Messer auf mich losgegangen und schreit mich tägliche 24 Stunden lang an. Er hasst mich, dass sagt und zeigt er mir. Er will mich einfach nicht in seinem Leben haben.” “Was ist mit deiner Mom? Tut die denn nichts dagegen?” “Meine Mom ist gestorben als ich 6 Jahre alt war. Ein Autounfall, mein Dad und ich haben überlebt.. Von da an begann die Hölle. Du musst wissen, dass ich meiner Mom sowohl im Aussehen also auch vom Charakter her sehr ähnlich bin und mein Dad kommt damit nicht klar, dass ich ihn tagtäglich an sie erinnere. Als ich heute von der Schule heimkam, saß er auf der Couch und hatte ein Bild von ihr in der Hand. Er hat mich gesehen und.. Und..” Wieder kamen ihr die Tränen hoch und wie heute in der Schultoilette, nahm ich sie in den Arm. “Er hat das Bild auf mich geworfen.” Schluchzte sie und deutete auf die Schürfwunde an ihrem Oberarm. “Dann hat er mich angeschrieen, dass er mich hasst. Dass das alles meine Schuld wäre und dass ich ihm nur Kummer und Sorgen bringe. Er hat mir gesagt, dass er sich wünschte, dass ich nie geboren wäre und dass es ein großes Missverständnis war, dass Mom und nicht ich gestorben bin. Er hat mir gedroht, dass wenn er mich nochmal unter seinem eigenen Dach sehen würde.. Dass er dann persönlich dafür sorgt, dass ich endlich dahin komme, wo ich hin sollte: In die Hölle.” Erzählte sie mir was vorgefallen war und brach letztendlich komplett in Tränen aus. Ich hatte mit einigem gerechnet, aber nicht mit etwas so herzzerreißendem.

Chapter 14

“Wenn du willst, dann musst du nicht zu deinem Dad zurück.” Bot ich ihr an, nachdem sie sich etwas beruhigt hatte. “Ich könnte meine Eltern sicherlich dazu überreden, dass du ins Gästezimmer ziehen kannst.” “Das ist sehr nett von dir, aber ich will euch nicht zur Last fallen.” Widersprach, ich rollte nur mit den Augen. “Du fällst hier niemanden zur Last, Demi! Ehrlich nicht. Und hier wird’s dir tausendmal besser gehen als bei deinem Vater.” “Das hab ich nicht verdient..” Murmelte sie und senkte ihren Kopf. “Doch, das hast du sehr wohl. Nach der Zeit mit so einem grausamen Dad hast du eine Familie die dich liebt verdient. Hast du Geschwister?” “Nicht mehr. Meine Mom war schwanger beim Autounfall, sie konnten das Baby nicht mehr retten. Und meine große Schwester Dallas studiert in München, die ganzen nächsten 4 Jahre. Aber selbst danach ist es unklar ob sie wieder zurückkommt, sie hat dort einen Freund gefunden. Entweder beide ziehen hier nach Los Angeles, oder sie bleiben in Deutschland.” Erklärte sie mir, woraufhin ich nickte. “Okay. Aber bitte, Demi, bleib hier. Ich kann dir helfen, indem ich dir das Zimmer anbiete! Und wenn du es nicht annimmst, dann würde ich mir Vorwürfe machen, weil es dir weiterhin schlecht gehen würde, obwohl du hier Unterschlupf finden würdest.” “Weißt du was ich nicht verstehe?” Meinte sie nun leicht lächelnd und blickte mir in die Augen. “Was?” Gab ich nur verwirrt von mir und schaute sie fragend an. “Ich verstehe nicht, wieso du so nett zu mir bist und mir nach ein paar Stunden Freundschaft ein Zimmer in deinem Haus zur Verfügung stellst, für was weiß ich wie lange. Das ist sehr großzügig und liebevoll von dir, weißt du das? Sowas ist einfach unglaublich, dass du so etwas tust. Das würde die Mehrheit bestimmt nicht tun. Danke, Selena.” Lächelte sie glücklich und brachte mit automatisch zum Strahlen. “Das heißt, du nimmst das Angebot an?” Fragte ich nochmal nach um mich zu versichern, dass ich das eben richtig verstanden hatte und sie nickte. “Brauchst du noch was von Zuhause?” “Meine Gitarre, auf jeden Fall. Und noch ein paar andere Sachen. Die hol ich morgen nach der Schule ab, da ist mein Dad nicht Zuhause. Ich werde ihm einfach einen Zettel hinterlassen, den wird er wahrscheinlich eh nicht lesen und in den Müll werfen, aber egal. Hauptsache ich bin weg von ihm..” “Ab morgen wird es besser werden, Demi, das verspreche ich dir.” Munterte ich sie auf, woraufhin sie mich dankend anlächelte.
“Wir sollte langsam zu Taylor rüber, meinst du nicht?” Wechselte sie das Thema und ich blickte kurz auf die Uhr. Schon fast 15:00 Uhr, ja, wir sollte tatsächlich loslaufen. Zustimmend nickte ich und wir erhoben uns vom Sofa. Nachdem wir unsere Schuhe angezogen hatte und ich mir noch den Haustürschlüssel in die Hosentasche gesteckt hatte, rannten wir schnell zum Haus gegenüber und klingelte spontan auch noch sturm. Nach kurzer Zeit öffnete uns eine verwirrte Taylor die Tür und als sie uns sah, schüttelte sie kurz ihren Kopf. “Kein Kommentar zu dieser komischen Aktion.” Meinte sie nur, weswegen wir lachten. “Ist Nick schon da?” Fragte Demi und erhielt als Antwort ein knappes Nicken. “Kurz vor euch gekommen.” Fügte Taylor dann noch hinzu und führte uns ins Wohnzimmer. “Was machst du denn hier?” Kam es auch schon von Nick, sobald wir den Raum betreten hatten. Natürlich war diese Frage an Demi gerichtet. “Zeit mit meinen Freunden verbringen, genau so wie du.” Meinte sie nur leicht lächelnd. “Okay, ich bin verwirrt.” Gab er nur völlig irritiert von sich, während wir uns zu ihm setzten. “Also entweder wir beginnen jetzt ein ernstes Gespräch oder wir haben einfach nur Spaß zusammen, ganz egal wie verrückt das ganze hier ist.” Kam es nun von Taylor und ich nickte zustimmend.

Chapter 15

“Ich werde jedenfalls nichts machen, bevor ich weiß, was Demi hier zu suchen hat. Ich meine..das ist strange. Mega strange.” Sagte er in einem entschlossenen Ton und schaute uns der Reihe nach an. “Okay, hör zu..” Übernahm Demi das Wort und suchte wohl einen Moment lang nach den richtigen Worten. “Ich weiß, dass ich viele Fehler gemacht habe. Ich hab mich Miley und Joe unterworfen, um an Macht zu gelangen und hab unschuldige Menschen runtergemacht, nur, um dazu zu gehören. Ich hab mich einschüchtern lassen und andere mussten für meine Dummheit bezahlen. Meine Angst, selbst so krass runtergemacht zu werden, war einfach viel zu groß um sich dagegen zu wehren. Doch wenn wir alles was tun, dann können wir was verändern! Wir können dafür sorgen, dass Miley und Joe keinem mehr überlegen sind und sie aufhören, anderen Leuten Leid hinzuzufügen!” Versuchte sie sich kurzzufassen und atmete kurz durch. “Aber dafür reichen drei Leute nicht. Taylor ist durch unsere Aktionen ziemlich weit unten, wofür ich mich nochmal entschuldigen möchte.” Fuhr sie fort und blickte kurz zu Tay, die annehmend nickte, bevor sie wieder zu Nick schaute. “Selena ist neu hier, zu neu. Sie hat nichts zu sagen, wenn man ehrlich ist. Klar kann sie versuchen gegen Miley und Joe anzukämpfen, aber durch deren Macht werden ihr die Schüler nicht zuhören. Und dann wäre da noch ich. Ich habe einen Teil der Macht, jedoch nicht genug. Einer alleine reicht nicht und deshalb brauchen wir dich... Nick ich kenn dich. Ich hab schon lange bemerkt, dass du dich heimlich mit Taylor triffst und ich weiß auch, dass dir die Piesackereien total auf den Wecker gehen. Mir ist durchaus bewusst wie beschissen du das ganze findest. Also hilf uns was zu verändern, bitte. Wir zwei haben eine Menge an der Schule zu sagen und wenn Taylor und Selena uns unterstützen, steht es vier gegen zwei und wir sind ihnen überlegen! Die Schüler werden sich auf unsere Seite stellen und wir werden Miley und Joe in Grund und Boden stampfen, wir werden sie büßen lassen für all ihre Schandtaten, wir we-“ ”Demi.” Unterbrach ich sie und hielt sie vor zu fiesen Ausdrücken zurück. “Ich glaube er hat verstanden.” Meinte ich nur, woraufhin sie leicht nickte. “Also, was sagst du?” Kam es nun von Taylor und wir alle schaute Nick abwartend und gleichzeitig hoffend an. “Okay, dazu hab ich genau zwei Dinge zu sagen. Erstens: Es wird Zeit, dass sich was ändert, daher bin ich dabei.” Begann er und schon hatten wir ein Lächeln auf unseren Gesichtern. “Und zweitens..” Fuhr er fort und richtete seinen Blick nun auf Demi. “..ich bin froh, dass meine kleine Schwester wieder die Alte ist.” Grinste er glücklich und wuschelte ihr durch die Haare, weshalb sie lachte. “Hätte nicht gedacht, dass das so einfach wird.” Murmelte Taylor nun, ich zuckte nur mit den Schultern. “Was hattet ihr erwartet? Dass ich aufspringe, rumbrülle und euren Plan, was zu verändern, total niedermache? Glaubt mir, ich tue alles, damit Miley und Joe nicht mehr auf Herrscher machen! Ich will meinen großen Bruder zurück.” “Darf ich fragen, was vorgefallen ist?” Fragte ich mit leiser Stimme und schaute unsicher in die Runde. “Da gibt’s eigentlich nicht viel zu erzählen. Miley ist vor ein paar Jahren hier hergezogen und hat sich mit uns angefreundet. Wir waren schon immer ziemlich beliebt und nach kurzer Zeit war sie es auch. Dann hat sie angefangen, auf anderen herumzutrampeln.. Sie hat Joe, Avan und Demi mitgerissen, mich glücklicherweise nicht. Bei Demi und Avan konnte ich nicht einschätzen, ob es nur Fassade oder Realität ist, dass sie sich so verändert hatten, denn wir hatten nichts mehr alleine unternommen. Miley und Joe waren immer dabei. Joe jedoch ist genau so geworden, wie Miley. Er verhält sich nicht nur in der Schule wie der King, auch Zuhause ist er nicht besser. Ich will wieder meinen alten, idiotischen, lustigen und doch vertrauenswürdigen Bruder haben. Den Typen, der nicht nur mein Bruder, sondern eben auch einer meiner allerbesten Freunde war..” “Verstehe, also hat Miley dafür gesorgt, dass er so... ein Arschloch wird?” “Richtig.” Beantwortete Demi mir meine Frage. “Weißt du, zwischen mir und Joe hatte es ziemlich gefunkt.. Doch als Miley kam, wurde alles anders. Er hat jedes Mädchen angegraben, bei mir hat er sich nie wieder gemeldet, nur in freundschaftlichem Interesse. Es tat weh zu sehen, wie er auf jeder Party mit einer Anderen Tussi in seinem Zimmer verschwand.” Kam es nun von ihr und ich sah, wie glasig ihre Augen von den Tränen, die sich darin sammelten, geworden waren. Gerade wollte ich etwas sagen, jedoch schnitt mir die Klingel das Wort ab. “Wer ist das?” “Keinen Plan.” Antwortete Tay nur auf meine Frage und ging Richtung Haustür. Was dann passierte, hatte wirklich niemand erwartet.

Chapter 16

Keine fünf Sekunden nachdem Taylor die Haustür öffnete, flog die Tür des Wohnzimmers sperrangelweit auf und eine wütende Miley kam hineingestürmt. “Du kleine, hinterhältige, miese Schlampe!” Brüllte sie aus tiefster Kehle und kam auf mich zugeschritten, weswegen ich mich vom Sofa erhob. Dicht vor mir kam sie schließlich zum stehen. “Glaubst du allen Ernstes, dass du hier auftauchen kannst und mir alles kaputt machen kannst!? Glaubst du tatsächlich, mir meine Freunde wegnehmen zu können und meinen Ruf in den Boden zu stampfen?! Glaubst du wirklich, dass ich das zulassen würde?!” Schrie sie mich an und schaute mich mit einem hasserfüllten Blick an. “Zulassen nicht, aber du wirst es nicht verhindern können.” Gab ich in einem ruhigen Ton zurück, was sie nur noch rasender werden lies. “Pass mal auf, du hast kein Recht, hi-“ ”Halt die Fresse, Miley, halt deine verdammte Fresse und lass Selena in Ruhe!” Unterbrach Demi sie in dem gleichen, lauten Ton den unsere Konkurrentin schon die ganze Zeit hatte. “Ist schon oka-“ ”Nein, es ist nicht okay!” Fiel sie nun mir ins Wort. “Ich habe es satt wie du Jeden um dich herum behandelst! Du denkst du bist die Prinzessin auf der Erbse, aber du bist nur ein kleines, verbittertes Biest, dass es nicht ertragen kann, wenn etwas nicht so läuft wie du es gerne hättest! Weißt du was? Mir reicht’s! Diese Freundschaft, wie du sie bezeichnest, ist Geschichte! Ich habe keine Lust mehr auf deine Intrigen, ich habe keine Lust mehr andere unschuldige Leute runterzuputzen, ich habe keine Lust mehr dir beim Shoppen alle Tüten zu tragen, ich habe keine Lust mehr dir übertrieben viel Geld zu leihen und es nie wieder zu bekommen, ich habe keine Lust mehr immer nach deiner Pfeife zu tanzen, ich habe keine Lust mehr auf viel zu viele Dinge, aber am wenigsten Lust habe ich auf ein solches Miststück wie du es bist! Ganz ehrlich? Verpiss dich aus meinem Leben! Und jetzt verschwinde! Wenn du hier noch ein einziges Mal auftauchst, dann knallt’s, aber gewaltig, darauf kannst du dich verlassen!” Brüllte sie so laut sie nur konnte, während sie immer näher auf Miley zuschritt und inzwischen nur noch eine Nasenspitze von ihr entfernt war. Taylor schaute überrascht und beeindruckt zu Demi, ich war eine Mischung aus Beidem und gleichzeitig schockiert und Nicks Gesicht deutete eine stolzes Lächeln auf, als er in Mileys ängstliches Gesicht schaute. “Raus hier, sofort.” Zischte Demi in einem hasserfüllten Ton und schaute sie mit einem drohenden Blick an. Kurze Sekunden des Schweigens traten ein, in der sich keiner traute irgendetwas zu sagen. Wir wussten alle, dass das noch nicht Demis letztes Wort gewesen war. Die Schlussexplosion würde in ein paar Sekunden eintreten und dann würde diese Ziege, die immer noch ängstlich dreinschaute, endlich aus Taylors Haus verschwinden. “JETZT HAU ENDLICH AB!!!” Kam auch schon die vorausgesehene Explosion und Miley zog so schnell sie konnte Leine. Taylor atmete laut aus und lies sich auf’s Sofa plumpsen. “Wow..” Murmelte sie leise und richtete ihren Blick auf Demi. “Das war..beeindruckend, ehrlich. Das hatte ich nun wirklich nicht erwartet.” Meinte sie in einem aufrichtigen Ton und schenkte ihr einen anerkennenden Blick. “Diese Worte wollten schon lange raus. Und endlich hab ich sie rausgelassen.” Entgegnete sie erleichtert und lächelte leicht über ihre vorige Aktion. “Das ist meine beste Freundin.” Strahlte Nick und zog sie in seine Arme. Demi erwiderte glücklich. “Mir fehlen die Worte.” Gab ich nur von mir und setzte mich zu Tay. “Aber danke, dass du mich verteidigt hast.” Grinste ich, was sie erwiderte, während sie immer noch in Nicks Armen lag. “Also, Leute, was machen wir nun?” Wechselte ich das Thema und blickte in die Runde. “Party!” Kam es von Demi, die sich von ihrem wieder-besten Freund löste. “Wie jetzt?” Meinte ich verwirrt, da ich damit nicht gerechnet hatte. “Party!” Wiederholte sie sich, ohne eine Erklärung abzuliefern. “Muss ich dich allen Ernstes dazu auffordern, uns zu erklären, warum du eine Party schmeißen willst?” Entgegnete ich und konnte mir ein Lachen nicht verkneifen. “Naja, um den Anfang zu machen.” Meinte sie und ich seufzte. “Demi, du musst das schon genauer erklären.” Meldete sich nun Nick zu Wort und ich schenkte ihm einen dankenden Blick, den er mit einem Lächeln erwiderte, welches unbeschreiblich war. Ich weiß nicht was es war, aber irgendwas hatte er an sicht, was mich auf magische Weise anzog. “Also.” Unterbach Demi meinen kurzen Gedankengang und ich schenkte ihr mein Ohr. “Ich und Nick geben bekannt, dass hier eine Party stattfindet und alle sind eingeladen! Alle, außer Miley und Joe. Wir haben alle Spaß zusammen und am Ende kommt eine Rede von uns Vieren. Eine Rede, in der wir diese Möchtegern-Kings niedermachen, in der wir sie von ihrem Plastikthron schubsen! In der wir ihnen die Macht rauben. Diese Rede wird der Anfang einer Veränderung, die schon morgen einsetzen könnte. Wenn wir den Schülern eine Gehirnwäsche verpassen, dann sind Miley und Joe schon morgen unten durch!” Schlug sie überzeugt vor, doch meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Taylor Blick verriet mir, dass es ihr nicht anders ging. Nur Nick stimmte ihr zu. “Okay, an sich eigentlich kein schlechter Plan. Doch ich hab zwei Sachen einzuwenden. Erstens: Wenn wir eine Party schmeißen, dann bei mir. Meine Eltern sind jetzt ein paar Wochen lang weg und ich will Taylors Haus nicht verwüsten, ihre Eltern kommen schon heute Abend wieder. Zweitens: Wie sollen die Leute so kurzfristig von einer Party erfahren? Ich meine, okay, sowas spricht sich rum, wenn ihr SMSn verteilen würdet. Aber wir müssten uns erstmal darauf vorbereiten! Wir haben keine Getränke, keine Snacks, nichts! Lasst uns heute die Party planen und sie morgen abend schmeißen, okay? Wir könnten Flyer in der Schule verteilen, auf der genauere Informationen sind.” Überdachte ich das ganze nochmal und erhielt Zusagen von allen Dreien. “Guter Plan. Besser, als das ganze jetzt so überstürzt anzugehen.” Stimme Nick mir nochmal zu und ich lächelte leicht. “Gut, dann planen wir jetzt, oder?” Kam es von Tay, wir nickten. “Ich bin wirklich kein Organisationstalent.” Beichtete Demi, Nick lachte nur. “Ist sie wirklich nicht.” Bestätigte er und erntete einen bösen Blick und einen Schlag auf die Schulter. “Hey!” Gab er beleidigt von sich. “Leute!” Unterbrach ich ihre kleine Szene und bekam ihre Aufmerksamkeit. “Planen ist angesagt. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!” “Dominant. Gefällt mir.” Murmelte Nick und setzte sich neben mich. War das jetzt ein Kompliment? Wenn ja, ein sehr merkwürdiges. Trotzdem wurde ich leicht rot, was Tay und Demi sofort auffiel. “Also, l-lasst uns anfangen.” Stotterte ich leicht und strich mir ein paar Haarsträhnen hinter’s Ohr. Peinlich, irgendwie. Was fand ich nur an Nick? Ich kannte ihn doch gar nicht. Dennoch hatte er was Wundervolles an sich, was mich in den Bann zog. Merkwürdig.

Chapter 17 - Part 1

Tay, Demi, Nick und ich hatten vor Schulbeginn in jedes Fach eine Einladung gesteckt und an den Schulwänden ebenfalls unsere Zettel aufgehängt. Schlusssatz: Miley, bitte Zuhause bleiben. Joe wollten wir ja die Chance geben, sich auf die richtige Seite zu stellen: Immerhin war er nicht immer so gewesen. Im Prinzip wurde er genau so mitgerissen, wie Demi. Egal, weiter im Text - mittlerweile war Mittagspause. Taylor und ich hatten uns auf einen der Tische in der Mensa gestellt und die Aufmerksamkeit auf uns gerissen, in dem wir laut gepfiffen hatten.
“Party! Heute Abend um 19:00 Uhr, bei mir Zuhause. Bis auf die Schulprinzessin, oder wie ich sie gut und gerne nenne - Schulschlampe, sind alle eingeladen.” Rief Tay der Menge zu und zeigte beim letzten Satz auf Miley, die mit Joe und diesem Avan wenige Tische entfernt stand und uns mit einem hasserfüllten Blick beobachtete. Die Schüler tauschen unsichere Blicke aus, was Miley ein Grinsen auf’s Gesicht lockte. Auch wir wussten, dass es nichts brachte, wenn nur Tay und ich der Meute zusprachen. Ich warf einen vielsagenden Blick zu Demi, doch statt ihr stieg Nick zu mir und Tay auf den Tisch. “Hört mal zu Leute, lasst euch das was Miley, Avan und auch mein Bruder Joe abziehen nicht mehr gefallen. Demi und ich haben dazu gelernt, wir lassen uns nicht mehr mitreißen, w-“ ”Obwohl Nick sich eigentlich nie mitreißen lassen hat!” Unterbrach Demi ihn und stieg nun ebenfalls auf den Tisch, was dazu führt, dass es langsam ziemlich eng hier drauf wurde und Tay auf der anderen Seite fast herunterfiel, was wiederum dazu führte, dass sie sich nun damit zufrieden gab, nur auf dem Stuhl zu stehen. “Wisst ihr, ich möchte mich an dieser Stelle bei allen entschuldigen, denen ich je Unrecht getan habe. Für jeden noch so dummen Spruch bitte ich um Vergebung. Aber ernsthaft, ihr müsst euch Miley nicht unterwerfen. Wenn wir uns alle zusammen tun haben wir genug Macht, für Gleichberechtigung zu sorgen. Egal ob hässlich, hübsch, reich, arm, schlau oder dumm.. Ab sofort wird einzig und alleine nach dem Charakter geurteilt! Ihr müsst euch nicht sagen lassen, ihr wärt es nicht wert, denn das seid ihr sehr wohl! Egal was euch dieses Biest auch eingeredet hat, es waren alles Lügen. Jeder Einzelne von euch ist wundervoll, auf seine eigene Art und Weise. Lasst uns diesem bescheuertem Herrscherzeugs endlich ein Ende setzen und etwas verändern. Lasst uns diese Schule zu etwas besonderem machen. Kommt heute Abend alle zu der auf dem Zettel angegebenen Adresse und feiert mit uns einen Neubeginn. Ihr wollt das doch, oder nicht? Traut euch. Eine ganze Schule gegen eine einzige Person, was meint ihr, wer gewinnt? Sie hat keine Chance gegen euch!” Sprach Demi eine Motivationsrede von erster Klasse und ich sah das Funkeln in den Augen der Schüler. “Glaubt ihr allen ernstes, diese zurückgebildeten Vollidioten würden auf euch hören?” Schrie Miley und ich wusste, mit diesem Satz hatten wir gewonnen. “Zurückgebildet?” Rief eine der nun aufgebrachten Schüler und stemmte ihre Hände in die Hüfte. “Wenn hier jemand zurückgebildet ist, dann bist du das!” Rief ein anderer Schüler und nun vermischten sich unzählige Stimmen mit einander, weswegen Miley eingeschüchtert ein paar Schritte zurückging. “Okay, OKAY!” Unterbrach Nick die Meute, bevor alles außer Kontrolle geraten würde, denn sie klangen verdammt wütend - verständlich, aber ich wollte Miley nicht unter der Erde sehen. Zwar am Boden, aber nun wirklich nicht darunter. “Wenn ihr wirklich was verändern wollt, hilft es nicht, sie genauso runterzumachen wie sie es mit euch getan hat. Es hilft aber, nicht mehr auf sie zu hören und gut und gerne mal die kalte Schulter zu zeigen. Lehnt sie ab, sie wird sich dadurch selbst fertig machen. Aber aufeinander loszugehen ist keine Lösung, Leute. Lasst’s uns auf die friedliche Weise beenden, einverstanden?” “Einverstanden..” Murmelten alle miteinander auf Nick’s Worte und ich lächelte stolz. Wir hatten es geschafft. Es würde sich so vieles ändern!

“What the.. Alkohol!? Wie seid ihr denn bitte da rangekommen!?” Rief ich schockiert, und starrte die Reihe von Falschen auf der Küchentheke an, was mir überraschte Blicke von Nick und Demi einbrachte. “Deiner Reaktion nach zu urteilen wird das heute dein erster Tropfen Alkohol sein, was?” Traf Demi ins Schwarze, ich nickte zur Bestätigung. “Mein Bruder ist 22.. Er hat’s besorgt, wie schon so oft. Ich dachte es wäre klar, dass wir was trinken?” Kam es von unserem Lockenkopf, doch ich schüttelte verwirrt den Kopf. “Was hattest du dir den vorgestellt?” Fragte er nun, ich seufzte kurz. “Naja, ich dachte wir setzen uns hier alle zusammen, legen ein bisschen Musik auf und tanzen und haben Spaß..” “Hör zu, so etwas klappt, wenn man im kleinen Kreise feiert. So zu fünft vielleicht. Aber glaubst du ernsthaft das klappt, wenn wir die komplette Schule eingeladen haben?” “Klar, eine Menge Leute werden wahrscheinlich gar nicht kommen, weil sie entweder keine Lust haben oder schon etwas vorhaben. Aber dieses Haus hier wird mindestens mit 150. Leuten gefüllt sein! Wir brauchen etwas, um sie aufzulockern und Alkohol ist Pflicht.” Übernahm nun wieder Demi das Wort. “Aber warum solche harten Sachen wie Wodka, Whiskey und Malibu? Hätten es ein paar Flaschen, oder von mir aus auch Kisten, nicht auch getan?” Widersprach ich und versuchte dadurch diese Sünde aus meinem Haus zu verbannen. “Selena, wir kennen uns aus. Vertrau uns.” Lächelte Demi leicht und verschwand. Wahrscheinlich ging sie zu Tay ins Wohnzimmer, sie kümmerte sich gerade um die Stereoanlage. “Was ist dein eigentliches Problem?” Hakte Nick nach und schaute mich misstrauisch an. “Was meinst du?” Versuchte ich mich vor der Antwort zu drücken, doch er lachte nur leicht und schaute mich durchdringend an, was mich letztendlich doch zum Sprechen brachte. “Ich hab Angst, dass es durch den ganzen Alkohol ausartet. Was, wenn sich ein paar Leute betrinken und das randalieren anfangen? Wenn hier was kaputt geht, krieg ich höllischen Ärger!” Offenbarte ich ihm meine eigentliche Sorge. “Ich verspreche dir, dass euer Haus diese Party heil überstehen wird, okay? Wenn jemand betrunken ist, ist das nicht weiter schlimm. Wenn jemand beginnt, Radau zu machen, dann werde ich ihn persönlich vor die Haustür setzen, alles klar?” “Ehrenwort?” Fragte ich bedenklich nach und ein Lächeln stahl sich auf seine Lippen. “Ehrenwort.” Erwiderte er, was mich zum Grinsen brachte. “Was krieg ich dafür?” Fragte Nick nun und ich lachte leicht. “Was willst du denn?” Entgegnete ich, woraufhin er seinen Kopf zur Seite drehte und auf seine Wange tippte. Leicht schüchtern schaute ich auf den Boden und bemerkte, wie rot ich wurde. Als ich wieder aufblickte, sah ich das Lächeln, welches sich auf seinem Gesicht gebildet hatte. Offensichtlich hatte er meine Reaktion beobachtet. “Komm schon, ich beiß nicht, das schwöre ich dir.” Lachte er leicht, was mich zum Kichern brachte. Nach kurzer Überwindung meiner unfassbaren Schüchternheit beugte ich mich zu ihm hoch und drückte ihn einen Kuss auf die Wange. “Awww, sie hat sich getraut!” Neckte er mich leicht, legte den Arm um mich und zog mich mit aus der Küche. Demi und Tay musterten uns augenblicklich, als wir im Wohnzimmer standen, und tauschten wissende Blicke aus. Gerade wollte ich meine Klappe aufreißen, doch die Klingel schnitt mir das Wort ab. Die Party konnte beginnen!

Chapter 17 - Part 2

“Siehst du? Läuft doch alles gut, oder nicht?” Lächelte Nick mich an, während er mich raus auf die Terrasse schleifte. “Zugegeben, der Alkohol scheint keine all zu schlechte Idee gewesen sein.” Stimmte ich zu und grinste ihn an. “Und weshalb sind wir jetzt hier draußen?” Fragte ich nach, seine Antwort war ein Schulterzucken. “Vielsagend.” Lachte ich und auch er stimmte mit ein. “Keine Ahnung. Dachte, der Sternenhimmel und die Lichterketten in eurem Garten würden die perfekte Kulisse sein, ein Mädchen um ein Date zu fragen, dass ich eigentlich kaum kenne, welches mich aber vom ersten Moment an total in ihren Bann gezogen hat.” Lächelte er leicht, mir durchgehend in die Augen schauend. Diese Aussage ließ er so lässig rüberkommen, aber gleichzeitig machte er deutlich, wie ernst er es mit seinen ausgesprochenen Worten meinte. “D-d-du willst ein Date..mi..mit mir?” Stotterte ich peinlicherweise herum und er konnte es nicht verhindern, leicht zu lachen. “Wieso sollte ich kein Date mit dir wollen?” Stellte er die Gegenfrage und ich schaute ihn unsicher an. “Naja.. Ich bin eben nicht dieses typische Mädchen.. Ich mein, ich hau mir gut und gerne 5 Burger hintereinander an, ich bin heimlich ein totaler Fuß- und Basektball-Fan und beim Schlagzeug Vollgas zugeben find ich spitze, doch Skateboarden ist auch was Geniales. Ich bin nunmal..anders.” “Anders ist gut.” Konterte er sofort. “Nein, halt. Anders ist perfekt, würde ich sogar meinen.” Korrigierte er sich und zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht. Einige Minuten lang standen wir nur still da und schauten uns in die Augen. Ein eigentlich magischer Moment, doch wie alles andere Schöne musste auch das irgendwann zu Ende gehen. “Also, krieg ich noch eine Antwort oder willst du mich im Ungewissen lassen?” Unterbrach er das Schweigen in einem Flüsterton. “Ich..würde sehr, sehr gerne mit dir auf ein Date gehen.” Strahlte ich ihn an und auch ihm entwich ein Lächeln. “I-“ ”Leute, Joe ist da!” Fiel Tay ihm ins Wort, die plötzlich neben uns stand. Sie muss eben erst aufgetaucht sein, da sie uns fragend musterte. “Was macht ihr hier draußen?” Kam auch schon die erwartete Frage, doch bevor wir antworten konnten, sprach sie schon weiter. “Wie auch immer. Joe ist anscheinend schon ein bisschen länger da, denn ich hab ihn gerade aus dem Bad kommen sehen.” “Was macht er im Bad?” Unterbrach ich sie und schaute sie verwirrt an. “Weißt du, auch ein Joe Jonas muss mal auf’s Klo.” Erklärte sie und Nick lachte leicht über meine zugegeben dämliche Frage. “Weiter im Text. Demi hat ihn offensichtlich früher gemerkt, denn als ich sie darauf angesprochen habe, meinte sie, dass er sich gerade bei jedem Einzelnen da drinnen entschuldigt. An seiner Stelle würde ich ja nicht zu jedem der bestimmt 120 Leute hinrennen und ‘Tut mir Leid’ sagen, ich meine, er könnte genau so gut a-“ ”Tay, komm zum Punkt!” Fiel ihr diesmal Nick ins Wort und sie seufzte kurz genervt. “Nach dieser Aktion hätte auch er eine zweite Chance verdient, nicht? Klar es ist scheiße was er abgezogen hat, aber Demi hat ihre Chance bekommen, also sollte auch Joe eine kriegen. Meint ihr nicht auch?” “Von mir hätte er sie so oder so bekommen. Das Einzige was ich erwartet habe, war, dass er hier auftaucht und eine kleine Entschuldigung abliefert.” Kam es von meinem, dass muss ich jetzt einfach sagen: zukünftigem Date. Yay! “Seh ich genau so.” Lächelte ich zustimmend. “Er hat sich entschuldigt.” Rief eine Stimme von der Terassentür aus und als wir zu ihr blickten, sahen wir Demi im Rahmen lehnen. “Er meinte, dass es ihm Leid täte wie es zwischen uns Beiden gelaufen wäre und dass er sehr gerne eine zweite Chance hätte. Er hat regelrecht gebettelt.” Sagte sie in einem abwertenden Ton und ich ahnte nichts Gutes, doch Nick hatte merkwürdigerweise ein Lächeln auf den Lippen. “Ihr seid zusammen, huh?” Grinste er und Demi seufzte enttäuscht. “Hättest du mich das Spiel nicht zu Ende spielen lassen können? Sel und Tay haben’s mir abgekauft! Du bist ein mieser bester Freund!” Rief sie beleidigt und verschwand wieder nach drinnen, ohne uns die Möglichkeit zu geben ihr freudig um den Hals zu springen. “Zusammen? Hätte ich jetzt nicht erwartet.” Kam es von Tay. “Ich schon. Mir war klar, dass Joe noch was für sie empfindet. Es war vorauszusehen, dass er sie um eine Beziehung bitten würde, wenn er wieder der Alte ist. Ich war nur unsicher, ob Demi da mitmachen würde, doch offensichtlich ist sie ja nicht nachtragend.” “Weil sie fast den gleichen Fehler gemacht hat und weiß, wie es ihm geht. Sie weiß wie es ist um Vergebung zu betteln und einfach nur eine zweite Chance bekommen zu wollen.” Klärte ich ihn auf und er nickte verständnisvoll. “Kommt ihr rein tanzen oder wollt ihr Turteltäubchen hier draußen bleiben?” Fragte Tay uns grinsend, woraufhin Nick meine Hand nahm und mich zurück ins Haus zog. Perfekter Abend und Ende einer harten Zeit. Ab jetzt wird das Leben hier in L.A. wundervoll werden!

- Zeitsprung, 1 Monat -

“Mimimimi, heul doch!” Neckte ich Nick, der mich mit einem bettelnden Blick ansah. “Komm schon, das ist wirklich gemein!” Beschwerte er sich und versuchte sich eine Erdbeere aus der Schüssel zu stibitzen, doch ich zog sie weg. “Meine Erdbeeren klauen? Das hast du davon! Jetzt bekommst du gar nichts! Ich werde nicht mehr gnädig sein!” “Gnädig? Wann warst du je gnädig?” Disste er zurück und ich schaute ihn gespielt empört an. “Und du willst mein Freund sein?” Rief ich und warf ihn eine Erdbeere an den Kopf. “Jap, und du weißt, dass ich dich liebe.” Lächelte er und nahm meine Hände in seine. “Ach ist das so, ja?” Schaute ich ihn herausfordernd an, was ihn zum lachen brachte. “Das weißt du ganz genau, also frag nicht so blöd.” Entgegnete er nur. “Ich liebe dich, Selena.” Lächelte er nun und brachte mich automatisch zum Grinsen. “Ich liebe dich auch.” Erwiderte ich und drückte ihm einen Kuss auf.
Letztendlich hatte sich alles zum Guten gewendet. Ich war nach dem Date vor 3 Wochen glücklich mit Nick zusammen, Demi war seit der Party vor einem Monat in einer Beziehung mit Joe und Tay war einsam, aber ebenfalls zufrieden damit - denn Dateanfragen standen ‘ne Menge an und dieses Wochenende würde sie mit Taylor Lautner ins Kino gehen und ich hoffe, dass da was draus wird. Auch in der Schule hatte sich viel verändert. Miley war bei den Schülern untendurch, jeder hasste sie, wirklich jeder - nun ja, Avan blieb auf ihrer Seite. Wie sich herausgestellt hatte, hatten die Beiden schon ziemlich lange was am Laufen und waren nun offiziell ein Paar. Tja, ihr Ding. Die restlichen Schüler genossen das neue Schulleben und damalige Außenseiter entpuppten sich zu einem wunderschönen Schmetterling. Alles in Einem hatte sich sehr vieles zum Positiven gewendet, ich war mehr als glücklich darüber.
Das Ritzen hatte ich beendet, mit Unterstützung von Tay, Nick und auch Demi. Apropos Demi, sie wohnte nun unter Einverständnis meiner Eltern bei mir. Von ihrem Vater hat sie nie wieder was gehört, als wir letzten an ihrem alten Haus vorbeifuhren, stand dort ‘zu verkaufen’, doch darüber hatten wir uns gefreut, denn dieser Bestie würde sie somit nie wieder über den Weg laufen, somit hatte auch sie ihr Happy End gefunden. Ende gut, alles gut, oder nicht?

Readers
CarryG, Chakalaka, sweety2011, cara1, xx total Blingelingeling xx

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Richtig Genial.....und voll

Richtig Genial.....und voll süß.....sowas ist leider auch so ein Problem....wenn es doch immer nur so gut ausgehen würde...:I
Aber du hast das echt sehr gut gemeistert Wink

Gast
Gast

Wow Super Parts Demi hat es

Wow Super Parts
Demi hat es Miley ja so richtig gezeigt. Toll.
Jett eine Party das wird alles richtig cool.
Die vier schaffen es schon die anderen zu überreden.
Miley wird untergehen *fies Crazy lach*
Und Joe wird normal
Hat sich sel vllt in Nick verknallt ? Love
Sorry dass ich solange kein kommi Gamasche habe war nicht auf dieser Seite.

Du siehts die selbe Sonne wie ich,
Du siehst die selben Sterne wie ich,
Du siehst den selben Mond wie ich,
doch die Tränen die ich wegen Dir weine,
die siehts Du nicht !

Gast
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großartige story also ich

großartige story
also ich finde es toll das demi nicht so
eine miese schlange ist wie es am anfang
gesagt wurde
toll das sel und demi jetzt so gute freundinnen
geworden sind
also was demi durchmachen musste ist wirklich
furchtbar aber jetzt ist der alptraum ja vorbei
und sel`s eltern zustimmen das demi bei ihr
wohnen darf für immer da sel ja sonst immer alleine
zuhause ist
toll das nick mit macht bei der sache joe und miley
zuvernichten ob wohl ja eigentlich miley an der sache
schuld ist
bin gespannt wie joe früher war ich hoffe sie schaffen
es ihn wieder in den alten joe verwandeln
ich haffe nick und sel kommen zusammen und demi und joe
kommen sich wieder näher und kommen zusammen
schreib ganz schnell und gib mir bescheid

Gast
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Nächster

Nächster Stichpunktkommi:

-süße Rede von Demi... ;D Wie sie so schnell ihre Fehler einsieht. Kann man von Miley & Joe sicher nicht erwarten...wäre zumindest wahrscheinlich..
-Nick ist geil! Und so lieb und gerecht..!
-Miley die Bitch! An allem Schuld? Pff.. Nieder mit dem Luder! Laughing out loud Nein scherz..aber sie soll ihr blaues Wunder erleben!
-Demi und Joe! Da muss später noch was laufen! UNBEDINGT!
-Wie siehts mit Nelena aus?
-WER steht vor der Haustür? Miley? Joe? Demi's Vater? Hans? Laughing out loud
-WAS passiert? Fight? Versöhnung? Knutscherei?

Schreib schnell weiter! Und bitte orientier dich dabei nicht an der kürze von meinem Kommi! Schlimm ey.... Sexy

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So.. ein weiterer

So.. ein weiterer Stichpunktkommi.
Der andere war sogar noch länger als deine Minnikommis! Laughing out loud Eigentlich hätte ich dann ja mal frei... Wink ;P
- "Das hab ich nicht verdient!" Kommt mir sehr bekannt vor. JEDER hat etwas verdient... Und sowas sowieso! Und wer sowas sagt, der hat es erst recht verdient! Wenn er es ernst meint...
-Gitarre? Geil. Will ich auch können. Obwohl ich meine Finger nicht so weit spreizen kann glaub ich. Obwohl.. nein! Ich will lieber richtig geil singen können! *__*
-hihi Nick.
- also. Der weitere Verlauf: Ernst. Dann Joker. Next: Knutschparty! ;D Following: Dramaaaaaaa! *_*

Also.. konstruktive Kritik Teil:
- es passiert rel. wenig.. Und man weiß nicht was kommen soll?
- Miley? Wooo steckt Miley? Wo bleibt das Dramaaaaa?! Laughing out loud
-und das Chapter ist kuuuurz! ;D

Eins noch: Bring "Steffen" mit ein! ;DDD
Wenn du das bringst ne... ^^ Sexy

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Geiler Part.. wie immer.

Geiler Part.. wie immer. Kannst du dir ja denken.
Kommentare:
- 1 Monate ohne Eltern im Haus.. fette Sache! Für mich würde es dann so laufen: erst Geschwister verbannen & dann Party!
- Das leere Haus ist passend dafür, dass Demi einziehen kann: Sel ist nicht mehr so alleine & Demi ist weg von ihrem Vater
- Ihr Vater ist ein Arsch. Man sollte ihm Hilfe anbieten. Oder ihn dazu zwingen. Was er ihr antut, sowohl seelisch als auch körperlich sollte angezeigt werden

Dann zum konstruktivem Kritik Teil. Den führe ich jetzt neuerdings ein, nicht weil deine Story so arsch kacke ist.. Laughing out loud sondern weil mir das selbst auch immer ziemlich hilft. Kann ja sein das dir das auch hilft. Falls du meine Kritik komisch findest, sag mir Bescheid.^^
- Würde ein Vater jemals so reagieren? Auch Väter lieben ihre Kinder. Auch wenn du das vllt derzeit nicht so siehst..
- 1 Monat Fortbildung? Laughing out loud Ein bisschen übertrieben? Ooooder gibts sowas? Ich bin mir nicht ganz sicher.

Positives:
-Gefühlsbeschreibung: Arsch gut und passend zur jeweiligen Situation. Und das immer! Reinversetzen in die jeweilige Person ist garantiert! Also: weiter so!
-Situationsbeschreibung (Gibts das Wort? Laughing out loud): Alles wird verständlich für den Leser beschrieben, es gibt keine Gedankensprünge oder Passagen, wo man nur denkt "Höö, Häää?!". Also.. geiler Schreibstil!
- Auch geiler Schreibstil deswegen, weil du alles abwechslungsreich gestaltest... ;D

So. Mein Minni-kommi..der nicht allzu schwer war zu schreiben und auch allgemeiner gehalten ist als sonst.. oder? ;D Und sorry. Bald wird das ganze besser. Und vllt auch wieder interessanter und witziger.. ;D

<3

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Gast
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OMG wie heftig. Arme Demi sie

OMG wie heftig.
Arme Demi sie tut mir soo Leid ich war voll geschockt.
Das ist ja unglaublich. Ich hasse Demis Dad.
Sorry wegen meinen kurzen Kommi.
Aber muss wahrschceinlich blad off sorry

Du siehts die selbe Sonne wie ich,
Du siehst die selben Sterne wie ich,
Du siehst den selben Mond wie ich,
doch die Tränen die ich wegen Dir weine,
die siehts Du nicht !

Gast
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OMG wie heftig. Arme Demi sie

OMG wie heftig.
Arme Demi sie tut mir soo Leid ich war voll geschockt.
Das ist ja unglaublich. Ich hasse Demis Dad.
Sorry wegen meinen kurzen Kommi.
Aber muss wahrschceinlich blad off sorry

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Also..jetzt muss ich nur noch

Also..jetzt muss ich nur noch schnell diesen Kommi schreiben, dann noch den von 2 anderen Stories und dann kommt deine andere Story dran.
Okay, ich hab mich dazu entschlosse doch deine Story nach dieser zu kommentieren. Weil das der nächste Tab ist.. ;D
Also..der Kommi wird kürzer ausfallen. Meine Kreativität beim Kommischreiben hat arg nachgelassen... warum auch immer.
Jedenfalls das wichtigste: Awww.. Nick und Sel *__*
Auch wenn die nicht wirklich viel machen, dieses Schweigen ist irgendwie so süüß! Und wie sie so fasziniert ist von seinen braunen Augen. Klar.. da kann man auch nur fasziniert sein. Ich hoffe aber, dass wir hier vom noch etwas jüngeren Nick sprechen.. Der etwas ältere, also jetzige Nick gefällt mir nämlich nicht mehr sooo gut.. so komisch Schniegel-gestriegelt mit seiner Freundin Delta. Kommt die auch noch drin vor? Wär sau aktuell dann.. *__*
Das Sel und er zusammen kommen werden steht ja jetzt schon fest. Aber bitte mit ganz viel Stress und Drama zwischendurch! Gaaaaaanz viel!
Der Waffenstillstand ist aber auch ganz süß. Nur... hoffentlich gibt es da auch nochmal Drama..
Boah, heftig wie doll ich auf Drama steh! Aber das macht das ganze halt so interessant... *_*
So schön spannend und Soap-mäßig irgendwie.. ;D
Ich frag mich jetzt jedenfalls, wie der Nachmittag bei Tay verlaufen wird mit Nick und Sel.
Und was mir noch gerade einfällt: Ob Joe und Miley das auch nochmal merken werden, dass Nick arsch viel mit der gehassten Taylor unternimmt? Laughing out loud Ein Punkt der Stress bringen könnte....
Schreib schnell weiter! ;)*

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Echt Klasse.....erst war ich

Echt Klasse.....erst war ich geschockt, dass Demi so doof sein sollte.....aber jetzt ist es besser.....sehr schön gemacht Wink

Gast
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haha endlich mal nh

haha endlich mal nh versöhnung haha Laughing out loud

mach schnell weiter und sag wieder bescheit Wink

Gast
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Richtig cooler Part Also das

Richtig cooler Part
Also das war ne tolle Rede
Sel und Nick verstehen sich ja ganz gut das ist toll.
Tay schließt Waffenstillstand mit Demi für Nick
Wie cool
Bitte schreib schnelle eiter

Du siehts die selbe Sonne wie ich,
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Du siehst den selben Mond wie ich,
doch die Tränen die ich wegen Dir weine,
die siehts Du nicht !

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Richtig cooler Part Also das

Richtig cooler Part
Also das war ne tolle Rede
Sel und Nick verstehen sich ja ganz gut das ist toll.
Tay schließt Waffenstillstand mit Demi für Nick
Wie cool
Bitte schreib schnelle eiter

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Hey, ist zwar ziemlich kurz

Hey, ist zwar ziemlich kurz aber gut!!!! Bin gespannt wie die anderen darauf reagieren das Demi jetzt mit Sel und Tay abhängt!!! Und was sie meint das Joe früher anders war!!! Freu mich schon auf den nächsten PArt!!! Ich hoffe der wird ein bisschen länger!!!

LG
Total Blinglingling !!!!!!!!

Gast
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Alsoo, wenn ich Tay wäre,

Alsoo, wenn ich Tay wäre, hätte ich wohl genauso reagiert
Ich denke, jeder hätte so reagiert
Aber ich hoffe, sie gibt Demi eine Chance :')
Und ich hoffe auch, dass sie Nick "auf ihre Seite ziehen" können ^^
Vielleicht begreifen Joe und Miley ja mal, wie kacke ihr Verhalten ist, wenn sich alle von ihnen abwenden
Hoffe ich jedenfalls, denn dann gibt es irgendwann ein Happy End :'))
Sorry für mein kurzes kommi, das nächste wird wieder länger <3

υηтιℓ ι ƒιη∂ тнє ρєяƒє¢т gιяℓ, ι нαvє ℓσυιs нαяяy
ι ℓσvє αℓℓ тнє ℓα∂s, bυт нαяяy ιs my bєsт mαтє ℓσυιs

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Was ist das denn für ein

Was ist das denn für ein kurzer, kurzer, KURZER Part?!
Geht doch nicht.. nein, nein, nein! (Hat sicherlich auch die ganze Zeit HANS geflucht. Der Arme.) Eigentlich kommt das "nein, nein, nein!" ja von Ducky aus "in einem Land vor unserer Zeit".. Ich liebe das noch immer irgendwie. Mit dem LangHANS Littlefoot..mit Cera, Spike, Pietry...
Okay. Das HANS weder mit der Realität zu tun, noch mit diesem Part.
*räusper; tiefe Stimme* Ich bitte um Entschuldigung.
*leiernde Stimme* Kommen wir zu Kapitel 11.
Also..
Irgendwie dachte ich, dass ich hier schon einen Kommi geschrieben hatte..aber naja. Nachdem ich nach HANS geschaut hatte, wurde ich eines besseren belehrt. Ich hatte VERGESSEN! SCHANDE ÜBER MICH!
Nach diesem Schock überkam mich die Idee, einen noch längeren Kommi zu schreiben, als den Part. WagHANSig...oder? Aber ich werde es schaffen. Sicher. HANS drückt mir die Daumen.

Also. Nochmal Also. Vllt sollte ich mir etwas besseres überlegen....wie... HANS!

HANS..es war eine schöne Zeit mit dir... okay. Lassen wir den Scheiß.
Kommen wir zum HANSlungsstrang.
Als erstes wird Sel von Demi erklärt, wie ihr Stundenplan genau aussieht & mit wem sie welche Fächer HANS.
Auch wird ihr erzählt, dass Joe mal anders war. Was für ein HANS er doch ist! So unverschämt.. vllt wurde er früher verlassen? Und es führte zu solchen Problemen? Nein.. Himmel! Rettung muss her! Oder muss ich mit eigenen HANSen anpacken?
Aber das Gute ist, dass Sel und Demi nebeneinander sitzen dürfen. Keiner der beiden würde den andern während des Unterrichts vergessen. Definitiv nicht! Nicht so wie jemand anderes....pff!
Was blöd ist, ist Tays Reaktion. Sie fühlt sich verlassen und einsam, da sie von der fiesen Demi vorher geärgert wurde. Sie fühlt sich als hätte Sel sie verraten. Sie denkt, Sel hätte die Seite verwechselt, weil sie von dem bisher Geschehenen noch nichts weiß. Da sie vorher Sel verlassen hatte. Ob Sel das wohl vergessen hatte?

Jedenfalls.. Pass auf, Hans!
Schreib schnell weiter, meine Liebe.. & please don't forget! Sonst werde ich HANSgreiflich!

Laughing out loud :D Laughing out loud

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Sorry das ich letztens noch

Sorry das ich letztens noch kein kommi gemacht habe ich musste weg und Hans dannvergessen.
Also Demi will wissen was wahre freundschaft bedeutet
Das ist toll. Demi ist so ein nettes Mädchen . Aber tay mag sie nicht. Aber wenn Sel tay alles erklärt hat wird tay Demi bestimmt mehr mögen.
Aha Demi hat das mit bekommen das tay und Nick sich heimlich treffen. Hoffentlich klappt das mit Sel dass sie sih an Nick hängt
Wie süß. Für Nick bedeutet seine Familie alles und es würde ihn das Herz herrausreissen wenn er einen seiner Brüder verliert.
Joe war also nicht immer so hab ich mir schon gedacht. Aber wieso ist er jetzt so ?

Ich hoffe dass kommi ist schön lang geworden. Und verzeih mir das ich letztens kein kommi gemacht habe. Ich würde die Story auch gerne weiterlesen
Also bitte schreib schnell weiter und mach hinter meinen Namen ein herzchen

Du siehts die selbe Sonne wie ich,
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Du siehst den selben Mond wie ich,
doch die Tränen die ich wegen Dir weine,
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sooo, jetzt kommt auch mal

sooo, jetzt kommt auch mal mein Kommi ^^
endlich, sorry, aber bei mir dauert das immer ein bissel
Ich bin nicht so oft on, habe wie jeder wohl mit der Schule zu kämpfen :'P
alsooo wieder ein ganz ganz toller Part
yeah, Demi hat auf die gute Seite gewechselt :'P
man, ich bin echt froh, dass sie nicht so schlimm ist wie Miley
jetzt sind sie schon ein Trio... Moment... ein Quartett, nicht??
Nick ist zwar nicht offiziell dabei, aber er gehört ja mehr zu Tay als zu Joe, nicht?
alsooo vielleicht sehen Miley und Joe ja auch noch ein, dass es falsch ist, was sie dort machen...
das werden wir ja irgendwann sehen :'D
soo, ich fange an, nur noch kacke zu schreiben :'P
also hör ich an dieser Stelle auf und sag bloß: Gib mir wieder bescheid :')

υηтιℓ ι ƒιη∂ тнє ρєяƒє¢т gιяℓ, ι нαvє ℓσυιs нαяяy
ι ℓσvє αℓℓ тнє ℓα∂s, bυт нαяяy ιs my bєsт mαтє ℓσυιs

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Jay!!!!!!!!!!!Ein Trio!!!!

Jay!!!!!!!!!!!Ein Trio!!!! Klasse!!!! Selena krempelt die Schule mal ordentlich um und das schon an ihrem zweiten Tag. Ich finds super von Demi sich ändern zu wollen!!!! In Demi findet Sel bestimmt ihre beste Freundin!!!!Echt Klasse Part!!! Schreib schnell weiter!!!!!

LG
Total Blinglingling !!!!!!!!

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cooler part mach schnell

cooler part mach schnell weiter okeeey ich hab auch stress in der
schule mach dir nichts drauß...

Wink

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Wooow.. und zack, ist eine

Wooow.. und zack, ist eine Dritte in der Runde! ;D
Wenn Nick dann noch dazu kommt, sinds vier.. & ich denke das wird die Macht von Joe und Miley doch ein wenig einschränken.. Wink Ich freu mich schon wahnsinnig auf die ganzen Streit-Parts... -.- hehe.. dramatic! *__*
Das wird Beef geben.
Erstens, weil Miley Selena verletzt hat. Und zwar körperlich. Das kann man auch gut anzeigen... so eine gute Option, weil sie nämlich dann mal verlieren müssten. Der Richter ist ihnen wohl ein wenig zu überlegen.. Wink
Und zweitens, weil sie versuchen Selena und Taylor seelisch fertig zu machen. Und auch schon Demi gemacht haben? Und weil sie alles haben wollen und es sich, egal mit welchen Mitteln auch besorgen.
Mmh.. und irgendwann lernen sie daraus und dann gibts Nelena und Jemi! Hoffentlich! *_*
Aber erstmal müssen die ganzen Wunden geflickt werden, vor allen Dingen die von Selena. Und Demi vllt auch? Vorher sind sie sicher nicht für eine Beziehung bereit..
Okay.woha.Ich sollte mal aufhören... Ich red hier schon von Beziehung, obwohl sich Nick und Selena noch nicht einmal kennen! Aber das wird schon noch.. wollten die sich nicht auch noch am Nachmittag treffen? ;D
Was ich aber noch sau süß finde, ist dass Sel überhaupt nicht nachtragend ist gegenüber Demi und ihr sofort vergibt.. Obwohl sie auch von ihr vorher verletzt wurde. Ich denke aber, dass es daran liegt, dass sie dieses "Haare hochalten beim Kotzen" als total gut angesehen hat. Also...mmh. Wie drücke ich das jetzt aus. Also ich mein das so: Selena wurde ja vorher von ALLEN fertig gemacht. Hat von NIEMANDEM vielleicht ein klitze-kleines Lächeln geschenkt bekommen. NIE irgendetwas freundschaftliches. Und deswegen wirkt das "Haare-Hochhalten-beim-Kotzen-anstatt-fertigzumachen" für sie vielleicht auch fast schon wie eine Freundschafts"anfrage". Weil das für sie sehr viel bedeuten muss. War aber bei Taylor genau das gleiche glaub ich.. Smile
Das einzige das ich jetzt fies finde, ist, dass du uns im Dunklen lässt, was Demi betrifft.
Hat das alles damit zu tun, dass sie auch von Miley & Joe unter Druck gesetzt wurde?
Oder ein anderes Problem?
Aber das war auch klar irgendwie, dass das so kommt.. Spannung *__*

Also liebe Cino.. du darfst dir jetzt genau 4 Tage Zeit lassen, aber am Freitag will ich dann den nächsten Part lesen! *__* So als Willkommensgeschenk.. okay? ;DDD

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Na endlich, die nette Demi

Na endlich, die nette Demi kommt zum Vorschein!!! Mal sehen was ihr dunkles Geheimnis, wie Sel so schön gesagt hat, ist!!!!! Schreib schnell weiter!!!! Miley ist ja gemeingefährlich, ich hätte nicht von ihr gedacht, das sie Gewalt anwendet!!!!

LG
Total Blinglingling !!!!!!!!

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hmm, ich frage mich echt,

hmm, ich frage mich echt, warum Demi ihr jetzt hilft
ich vermute mal, dass sie eigentlich gar nicht so sein will, wie Miley und co
aber aus irgendeinem Grund macht sie das...
vielleicht weil sie schon lange mit miley oder Joe oder so befreundet ist und sie nicht verlieren will??
aber das ist nur so eine theroie, wir werden ja sehen, wie es wirklich ist ^^
Miley ist echt krass, sie hat Sel einfach mal verpügelt O.o
ich hoffe wirklich, dass Sel nichts mehr passiert!
nun ja, bin gespannt, was Demis erklärung ist ^^

υηтιℓ ι ƒιη∂ тнє ρєяƒє¢т gιяℓ, ι нαvє ℓσυιs нαяяy
ι ℓσvє αℓℓ тнє ℓα∂s, bυт нαяяy ιs my bєsт mαтє ℓσυιs

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demi ist aj voll nett aber

demi ist aj voll nett aber das macht sie ja vielleicht nur weil sihr i-was passiert ist ich weiss es niht
bitte schreib schenll weietr

Du siehts die selbe Sonne wie ich,
Du siehst die selben Sterne wie ich,
Du siehst den selben Mond wie ich,
doch die Tränen die ich wegen Dir weine,
die siehts Du nicht !

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dass tay und sel sich so gut

dass tay und sel sich so gut verstehen ist echt cool
jaaaaaaa streit aber dass nick so daneben steht ist auch nicht richtig biutte schreib schnell weietr

Du siehts die selbe Sonne wie ich,
Du siehst die selben Sterne wie ich,
Du siehst den selben Mond wie ich,
doch die Tränen die ich wegen Dir weine,
die siehts Du nicht !

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soo.. kriegst du hier auch

soo.. kriegst du hier auch mal endlich einen Kommi.. & danach mach ich den Laptop auch kurz aus & mach HAs... & geh dann wieder ran. Muss meinen Zaubertrank beenden.. ^^

also erstmal: geiler Part...
boah.. ich liebe solche kleinen Streitstorys.. mit viel Sarkasmus und Ironie! Tay und Sel: GO GO GO!
Da sollen Joe und Avan mal schön was zu hören bekommen. Und Demi & Miley natürlich auch! Schön mal fertig machen.. vor den Augen Aller! hehe.. freu ich mich jetzt schon aus..
Freu mich jetzt schon auf Sels und Tays Sprüche... ;D
Und mmmh... ein Treffen mit Tay, Sel & Nick! Also.. ein Treffen zwischen Tay und NELENA! yeah man!
Hoffentlich verstehen sich die beiden. Oder nein! Hoffentlich gibt es zwischen denen auch noch ein weeenig Stress.. würde die Sache noch ein wenig interessanter machen.
Du weißt ja.. ich liebe Stress & Drama! ((: Aber da bin ich ja nicht die einzigste.. Wink
Und jetzt kommt erstmal die Pause... Smile yeah man!
Stress ist angesagt! (:
Freu mich schon.. deswegen: hurry up - schreib schnell weiter! (:

<3

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Cool das sie was zu dritt

Cool das sie was zu dritt machen Laughing out loud
Joe ist wirklich so ein Idiot.
Das ist unglaublich
Und Demi und Miley auch. So arrogant.
Das war ein super Part Laughing out loud

I love you forever & longer & always <33

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Guter Part und es ist schon

Guter Part und es ist schon okay, wenn es mal länger dauert bis der Part kommt Smile
Yey, Sel hat zugestimmt, etwas mit Tay und Nick zu machen!
Ich finde es klasse, dass sie Tay an sich ranlässt und das Tay sie nicht unter Druck setzt!
Joe ist so arrogant, das nervt echt
Und dass er Nick irgendwie kontrolliert, ist auch kacke!
Naja, ich hoffe, das bessert sich alles noch!
Sag mir wieder bescheid, ja?

υηтιℓ ι ƒιη∂ тнє ρєяƒє¢т gιяℓ, ι нαvє ℓσυιs нαяяy
ι ℓσvє αℓℓ тнє ℓα∂s, bυт нαяяy ιs my bєsт mαтє ℓσυιs

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Super Part!!! Mal sehen was

Super Part!!! Mal sehen was in der Pause und am Nachmittag passiert!!!!!!
Das einzigste was mich stört, ist das Demi so zickig ist!!!!! ICh hoffe das ist von ihr nur gespielt oder so!!!!!!
Schreib schnell weiter, freu mich schon auf den nächsten Part!!!!!

LG
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uuuhh.. geiler Part! ;D Zum

uuuhh.. geiler Part! ;D
Zum Glück ritzen sich nicht die beiden! Das wärs nämlich noch, wenn sie sich damit gegenseitig noch weiter runterziehen...
Partner-Ritzen sozusagen ^^
Okay..denk dir die '^^' weg bitte. Sowas ist nicht witzig!
Denn wenn man sich ritzt, ist man psychisch angeschlagen und braucht dringend Hilfe.
;D
Und ouh. Joe.
Was. Für. Ein. Arrogantes. Arsch!
Und er denkt sogar, dass sie mit ihm gehen würde, wenn er ihr erzählt, er möchte Spaß mit ihr haben & sie danach in die Tüte zu den anderen stecken.. altaaa! Eingebildet oder so?
Sel und Tay sollten mal mit kühlen Antworten und Ironie zurückschlagen..
Oder vllt eine Verarsche-Aktion?
Wär doch auch mal was.. aber wo bleibt eigentlich Nick?
Je veux Nelena!! Laughing out loud

I.wie ist das schon klar für dich, dass das kommt, weil das ja immer geschrieben wird. Aber hier nochmal: Schreib schnell weiter! (:

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