My Heart will go on


Cover by Panda 
Vorwort
Liebe Leser,
Wir haben uns dazu entschieden, das alles in einer PFF zu schreiben, weil es erstens für einen Autor alleine viel zu viel Arbeit wäre und zweitens wir schon die ganze Zeit geplant hatten eine Story zusammen zu schreiben. Vor ein paar Tagen haben wir am Abend durch Zufall die selbe Dokumentation im Fernsehn gesehen, und dachten uns, da das jetzt genau 100 Jahre her ist, dass das doch eine gute Idee für eine Story wäre. Wir hoffen natürlich, dass euch unsere PFF gefällt und ihr fleißig lest. Ich kann euch versprechen, dass es nicht genau so sein wird, wie Film, falls das einge von euch vielleicht denken. Ich meine, jeder kennt den Film, ob man ihn schon gesehen hat oder nicht - jeder weiß zumindest, dass es einen Film gibt, der sich damit befasst. Nun gut, falls ihr irgendetwas anzumerken habt, oder Kritik auszuüben ist, schreibt es in Kommentare, oder schreibt uns einfach an. Natürlich freuen wir uns über jedes noch so kleine Feedback, positives, aber -wie schon gesagt- wenn jemand negatives zu sagen hat, vertragen wir das durchaus. Ansonsten wünschen wir euch viel Spaß beim Lesen 
Prolog
Zitternd stand ich vor dem riesigen Schiff, welches zusammen mit meiner Mutter, meinem Verlobten Sterling und dessen Familie mein Zuhause für die nächsten Tage sein würde. Meine Mutter hatte mich des Geldes wegen dazu gezwungen, mich mit ihm zu verloben, ohne dabei große Rücksicht auf meine Gefühle zu nehmen. Vier große Türme ragten in den Himmel, mit einer gewissen Ausstrahlung von Stolz. In der Menschenmenge, die sich hier versammelt hatte, um der Titanic dabei zuzusehen, wie sie den Londoner Hafen verließ, war es gar nicht so einfach, sich mit all dem Gepäck zurechtzufinden. Mein Äußeres täuschte ein wohlerzogenes, glückliches und immer freundliches Mädchen vor, doch innerlich wünschte ich mir nichts mehr, als die Freiheit endlich ausdrücken zu dürfen, wer ich wirklich war. Anscheinend hatte nur noch das Bestand, was mit Geld zu tun hatte. Liebe, Gefühle und alles was damit in Verbindung stand war wertlos. Mein Inneres sträubte sich gegen die Hochzeit mit Sterling, ich liebte ihn nicht. Meine Mutter jedoch war anderer Meinung. Sie drängte mich zu der Hochzeit, um unserer Familie die Soziale Sicherheit zurückzugeben. Des öfteren hatte ich darüber nachgedacht, mir das Leben zu nehmen. Es war zweifellos und in jedem Fall besser, als einen Mann des Geldes wegen zu heiraten, den ich nicht liebte. Ich hatte natürlich schon oft darüber nachgedacht, wie es wohl wäre, nicht mehr zu leben, jedoch hatte ich noch nie ernsthaft darüber nachgedacht. Allerdings war ich manchmal schon kurz davor gewesen. So stand ich mit meinem Gepäck vor der Brücke der ersten Klasse, welche in das Schiff führte. Trotz allem war dieses Schiff atemberaubend, einfach wunderschön. Von Innen fast noch schöner als von Außen. Zwei Herren in schwarzen Anzügen nahmen mir mein Gepäck ab, während meine Mutter hinter mir in dem Türrahmen des Eingangs erschien. Ich bewunderte die luxuröse Ausstattung, die alleine dieser Raum schon besaß. An der Decke hing ein Kronleuchter aus Glas, Diamanten und Perlen. Große Seulen aus Marmor stützten die Decke, während diverse Verzierungen an den Wänden für eine passende Atmosphäre sorgten. Ich konnte nur hoffen, dass irgentetwas ein Beil zwischen Sterling und mich treiben würde, sodass ich der Hochzeit entkommen und irgentwann mit einem Mann glücklich werden konnte, ohne immer auf Zahlen zu achten. Dieser Wunsch war mir allerdings nicht gegönnt, was dazu führte, dass Gefühle wie Frust, Trauer und Ärger mich innerlich völlig zerstörten - wie ätzende Säure. Was würde wohl passieren, würde ich mich gegen die Ehe weigern, so wie es mir mein Verstand riet, seidem ich ihn das erste Mal gesehen hatte? Es würde im mir noch Unbekannten enden, allerdings konnte ich mir ehrlich gesagt noch nicht vorstellen, wo das hinführen sollte.
Joe's Sicht
Bald war es also so weit, nur noch wenige Stunden trennten mich von der Reise mit der 'Titanic' - dem wohl luxuriösten Schiff, dass derzeit exitierte. Jedoch war es nicht der Luxus, der mich reizte. Ich wollte in New York von vorne anfangen, mein altes Leben hinter mir lassen. Voller Vorfreude in die Zukunft blickend stand ich also hier: Vor der Titanic. Das war mit Abstand das größte Schiff, das ich in meinem ganzen Leben gesehen hatte. Ich drängte mich durch die Menschenmenge, die sich an dem Londoner Hafen versammelt hatte, um der Titanic beim Auslaufen zuzusehen. Dieses Schiff war atemberaubend; einfach wunderschön. Ich wollte mehr von der Welt sehen, sie besser kennen lernen und diese Fahrt war mein Ticket in ein neues Leben. Einfach alles so zurücklassen, ohne lange darüber nachdenken zu müssen. Mein altes Leben war nicht sehr rosig verlaufen. Ich war mit meinen Geschwistern bei meiner Mutter aufgewachsen, da mein Vater bei einem schweren Unfall ums Leben gekommen war. Wir besaßen kaum Geld, um uns am Leben zu halten und so hatten wir 4 Kinder -meine Brüder und ich- öfters zurückstecken müssen. Meine Mutter hatte sich immer mehr zurückgezogen, bis ich ihr irgendwann nicht mehr zur Last fallen wollte und von zu Hause weggelaufen war. Ich dachte sie hätte es vielleicht mit nur drei Kindern etwas leichter. "Joe, kommst du jetzt bitte?", drängte mein bester Freund Taylor neben mir. Ich nickte kurz und griff nach meiner Reisetasche. Taylor hatte mir angeboten, als ich ihm von meinen Plänen erzählt hatte, auszuwandern, sich mit mir zusammen in New York vorerst bei seinem Onkel ein zuquatieren. Ich war ihm mehr als dankbar dafür, da mir schon etwas mulmig geworden war bei dem Gedanken daran, ich würde alleine in einer solch großen Metropole umher irren. So würde ich wenigstens einen Verbündeten an meiner Seite haben, der sich dort etwas auskannte. Ich folgte Taylor, welcher gerade das Schiff bestieg, und verspürte erstmals das ergreifende Gefühl von Freiheit.
Part 1 (by Jemi_Supporter)
Demi's Sicht
Meine rechte Hand ragte weit in den Himmel, als wir den Bewohnern von London zum Abschied winkten. Auf dem Deck hatten sich alle Reisenden der ersten Klasse versammelt, um den Leuten zuzuwinken, die sich am Hafen versammelt hatten. Die meisten Menschen, die sich auf diesem Deck befanden, lächelten glücklich, aufgeregt und stolz darauf, Passagier auf der Titanic sein zu dürfen, dem Schiff der Träume - und das war sie wirklich. Einige Männer durchtrennten die Seile, die das Schiff bis jetzt noch mit aller Kraft im Hafen gehalten hatten - als könnte sie es kaum erwarten, den gewaltigen Ozean mit ihrer Schönheit zu bestreiten und aller Welt zu zeigen, was für ein wunderbares Schiff sie doch war. So hatte sie im Moment ziemlich viel Ähnlichkeit mit meinem Inneren.
Jubelnd hielten alle ihre Hände in die Höhe, als versuchten sie, den Himmel mit bloßen Händen zu berühren, als der Hafen in der Ferne immer kleiner wurde, bis er schließlich nicht mehr zu sehen war. So schaffte ich es endgültig, mich von dem Anblick loszureißen. Während die Fahrtluft mir den Wind in mein Gesicht bließ und meine Haare durch die Luft wirbelte, beobachtete ich das Wasser, wie es Wellen warf, als das Schiff die Oberfläche durchbrach. "Demi?", hörte ich die Stimme meines Verlobten Sterling neben mir, ehe ich seine Hand auf meiner Schulter spürte. Ich drehte mich langsam zu ihm um, unwillig mit ihm zu reden. Ich hatte gelernt, was es bedeutete durch die Hölle zu gehen, seit ich mit Sterling verlobt war. "Lass uns in unsere Kabine gehen", schlug er vor, während ich noch keinen Ton von mir gegeben hatte. Stattdessen nickte ich einfach und folgte ihm in die Abteile der ersten Klasse. Wir gingen einen langem Korridor entlang, welcher mit einem grünen Teppich ausgelegt war, während Sterling unaufhörlich die Nummern unserer Kabine murmelte und die anderen Nummern an den Türen studierte, um die Richtige zu finden. Ich musterte die Glaswand zu meiner Rechten, durch welche ich auf den Ozean sehen konnte. Nachdem Sterling die Richtige Nummer an der Tür gefunden hatte, traten wir ein. Es war nicht sehr viel luxuriöser, als die üblichen Suits der ersten Klasse, sollte man an einer Kreuzfahrt wie dieser teilnehmen. Im Wohnzimmer stand ein brauner, kreisförmiger Tisch, neben welchem ein Stuhl plaziert war, auf dem sich ein grasgrünes Kissen befand. Er war sichtlich gut gepolstert, während sich an der Wand rote Wandvertäfelungen befanden. Auf dem Tisch standen zwei Tassen Tee, welche offensichtlich von den beiden jungen Frauen dort abgestellt wurden, die sich gerade um unser Gepäck und die Bettenbezüge kümmerten. Sterling strich sich eine seiner blonden Haarsträhnen aus dem Gesicht und trat einen Schritt auf die beiden Damen zu, um sich über irgendetwas zu äußern, was ich jedoch nicht ganz verstand. So zog sich der Tag in die Länge, ohne dass sich irgendetwas ereignete, das der Rede wert wäre.
Am Abend half mir meine Mutter, mich zurecht zu machen. Während wir vor dem Spiegel, der sich in meinen Gemächern befand, standen, unterhielten wir uns über die Hochzeit mit Sterling. Natürlich wusste meine Mutter, dass ich keine Gefühle für ihn hatte, jedoch interessierte sie das nicht besonders. Ihr einziges Problem war das Geld, welches wir ohne die Hochzeit nicht haben würden. Dabei ging es ihr natürlich nicht um mich, sondern ausschließlich um sie selbst. "Willst du etwa in verarmten Verhältnissen weiterleben, so wie ich es musste, als ich so jung war wie du? Demi, du hast alle Möglichkeiten! Schmeiß' doch dein Leben nicht so achtlos weg! Willst du so enden, wie die Passagiere in der dritten Klasse?", fauchte sie mich an, während ich mich fragte, ob sie selbst überhaupt wusste, wovon sie da sprach. Er konnte mir alles bieten? Alles bis auf Liebe. "Wieso tust du mir das an?", entgegnete ich ihr fragend, wissend, dass nun keine ernsthafte Antwort zu erwarten war. "Ich weiß nicht, was dein Problem ist, Demi! Ich wäre froh gewesen, hätte mir meine Mutter in deinem Alter solche Möglichkeiten geboten!", rechtfertigte sie sich, während sie meine Haare hochsteckte. Kommentarlos entspannte ich meine Haltung und ließ mich zurück in den Stuhl sinken. Ich hatte nicht vor, meiner Mutter zu antworten, da ich wusste, dass es ohnehin zwecklos war. Die Einladungen waren längst verschickt worden, ich war mir nicht sicher, ob ich wissen wollte, wie viele es gewesen waren. Ich würde alle nur erdenklichen Menschen enttäuschen, würde ich mich weigern, Sterling zu heiraten. Andererseits; wie sollte ich das auch machen? Es blieb mir also keine Wahl: Ich würde Sterling heiraten. Bei diesem Gedanken schossen mir die Tränen in die Augen, jedoch musste ich sie schmerzhaft hinunterschlucken und alles hinnehmen, was wohl noch kommen würde...
Das Haupttreppenhaus war wirklich atemberaubend. Es war einfach nur ein unbeschreibliches Gefühl, unter der erleuchteten Glaskuppel vorbei an der Engelsstatue und den aufwändigen Schnitzereien zu gehen. Mit einem schwarz-weiß gemustertem Boden aus Marmor und einer Glaskuppel als Dach, war sie in meinen Augen der schönste Raum der Titanic. Das Geländer, welches neben der weißen Treppe stand, war aus Kirschholz angefertigt worden. Am Fuß der Treppe befanden sich zwei kleine Säulen, auf welcher sich Holzfiguren befanden. Die große Uhr, die sich in diesem Moment genau hinter mir befand, zeigte unübersehbar an, wie spät es momentan war.Wenig später betraten wir den Speisesaal, pünktlich zu der Zeit, die uns genannt wurde. Auch hier befanden sich gut gepolsterte, jedoch weiße Stühle, welche an einem länglichen Tisch standen, auf dem sich ein großer Kerzenständer, so wie verschiedenes Besteck und Stoffservietten befanden. In einigen Ecken standen Palmenbäume und andere Pflanzen, an der Decke hingen Kronleuchter aus Glas und der Boden war aus Holz, auf dem man hin und wieder einen edlen Teppich entdeckte. Während Sterling meine Hand auf Brusthöhe hielt, gab ich mir große Mühe, stets zu lächeln und vorztäuschen, dass ich glücklich war. Sterling zog einen Stuhl hervor, damit ich mich darauf setzen konnte. Manchmal zweifelte ich an seinen Gefühlen für mich , auch wenn ich nicht wusste, ob ich mir deswegen Sorgen machen sollte, oder ob ich froh sein sollte, dass er mich möglicherweise gar nicht liebte, und ich so der Hochzeit entkommen konnte. Der Speisesaal füllte sich nach und nach mit immer mehr Passagieren der ersten Klasse, die darauf brannten, das Geschirr der Titanic zum ersten Mal zu benutzen, zum ersten Mal mit dem Besteck zu speisen, die ersten Menschen zu sein, die jemals auf diesem Schiff gegessen hatten. Das würde sich niemand freiwillig entgehen lassen, da war ich mir sicher. So war es also kein Wunder, dass sich hier innerhalb weniger Minuten die gesamte erste Klasse eingefunden hatte. Diese Einteilung in Klassen war doch lächerlich. Jeder Mensch hatte das Recht auf ein Leben, so wie jeder andere es auch leben durfte, jedoch hatte hier wieder einmal das Geld die Macht darüber, wie ein Mensch sein Leben verbringen musste. Während ich mit meinen Gedanken beschäftigt war, unterhielten sich Sterling, seine Eltern und meine Mutter über die Hochzeit. Aber ich empfinde nichts für ihn; dachte ich still, hatte aber das Gefühl, als würde ich es aus Leibeskräften durch den Raum schreien; doch niemand beachtete mich, niemand achtete auf meine Gefühle. Als sich sein Vater dann auch noch nach meinem Befinden erkundigte, wurde mir die Situation einfach zu viel: "Ich...", meine Stimme versagte kläglich, worauf ich nocheinmal ansetzte. "Ich...", startete ich meinen nächsten Versuch, erfolglos. So hob ich einfach meinen Rock an und rannte aus dem Speisesaal der Titanic, an Deck. Nun, als die meisten Fahrgäste aßen, dürfte sich hier wohl niemand aufhalten. So konnte keiner die Tränen sehen, die ich nun vergoss, sie strömten wie ein Wasserfall über mein Gesicht. Nachdem ich ein paar Meter an Deck gelaufen war, begann ich zu schluchtzen, hielt mir die Hände vor mein Gesicht. Ich würde das nicht schaffen, es machte mich schon vor der Hochzeit viel zu sehr fertig, denn alleine die Vorstellung einer Ehe mit Sterling war in meinen Augen grausam. Würde mir jemand seine Hand reichen und mir anbieten, mich aus diesem Elend zu ziehen - ich würde seine Hand ergreifen, egal sie mir ausgestreckt hätte. Jedoch war die Hoffnung, dass jemand durch diese ganze Fassade sehen würde, wie schlecht es mir eigentlich ging, sehr gering. Selbst wenn jemand bemerken würde, wie sehr ich unter der Verlobung litt, würde mir niemand helfen.
Plötzlich drang eine mir nur allzubekannte Stimme an mein Ohr. "Demi?", nahm ich den typischen Klang von der Stimme meines Verlobten wahr. "Demi?", wiederholte er, was mir verriet, dass er offensichtlich auf der Suche nach mir war. Irritiert blickte ich das Schiff entlang, worauf ich sah, dass sich Sterling in unmittelbarer Nähe zu mir befand. "Demi!", rief er keuchend, als er endlich vor mir stand. "Was fällt dir ein einfach wegzulaufen?", herrschte er mich an, als wäre ich sein Besitz, etwas, über das er allein Macht hatte. "Ich brauchte-", wollte ich mich rechtfertigen, Sterling jedoch unterbrach mich. "Es interessiert mich nicht was du gebraucht hast. Was sollen die Leute von uns denken? Komm' jetzt wieder mit rein!", forderte er mich auf und griff nach meinem Arm. Er zerrte mich zurück in den Speisesaal, wie ein quängelndes Kind, das einfach weggelaufen war.
Nachdem wir punktgenau im Speisesaal ankamen, als die Angestellten die Vorspeise brachten und ich mich wieder gesetzt hatte, packte mich meine Mutter unauffällig am Arm. "Demi! Was sollte das denn?", erwartete sie eine Antwort auf diese Frage, als Sterling sich wütend auf seinem Stuhl niederließ. "Ich brauchte kurz eine ruhige Minute", gab ich ihr zur Antwort, obwohl ich wusste, dass ihr das als Erklärung nicht genügen würde. Diese Kreuzfahrt war das Schlimmste, was mir jemals passieren konnte! Ich wollte nur noch runter von diesem Schiff, es war mir gleich, ob ich die Titanic in New York oder mitten auf dem Nordatlantik verlassen musste - das war mir völlig egal. Was hatte dieses Leben noch für einen Sinn, wenn ich kein Recht auf irgendetwas habe, mich immer nach anderen richten muss und nie sagen durfte, was ich dachte? War das überhaupt noch ein Leben? Konnte man das noch als ein Leben bezeichnen? Welche Probleme hätte ich wohl, wäre ich etwas ärmer? Niemand könnte mich dazu zwingen, einen reichen jungen Mann zu heiraten, denn er würde mich niemals heiraten. Dachte er jedoch, ich wäre ebenfalls sehr wohlhabend, änderte das einiges an der Situation. Vielleicht wäre ich arm, jedoch wäre ich frei. Ich könnte tun und lassen was ich wollte, müsste mich nicht immer benehmen, als säßen wir am Hofe der Queen von England. Ich wäre frei, auch wenn dieser Begriff weit dehnbar ist. "Du weißt, dass wir uns das nicht leisten können!", sie funkelte mich aus zusammengekniffenen, eisblauen Augen an, während ich in dem Ton ihrer Stimme deutlich den Ärger heraushören konnte. Ich wand meinen Blick von ihr ab und ließ ihn in dem Raum umherstreifen, in dem nun die ganzen Bediensteten, die den Auftrag hatten, alle Passagiere in dem Raum zu bedienen, umherliefen und ihnen das Bestellte servierten. Während ich Sterling musterte, wie er sich mit seinem Vater unterhielt, dachte ich darüber nach, wie es wohl sein würde, hätten meine Mutter und ich seine Familie damals nicht auf der Beerdigung meines Vaters kennen gelernt. Damals hatte ich ihn auch sehr nett gefunden, mehr aber auch nicht. Diese Gefühle, die man verspürte, wenn man jemanden liebte, sie fehlten. Auch das Leuchten in den Augen dieser Person konnte ich bei Sterling nie entdecken. Seine Augen waren kalt, als würden sie nur darauf warten, dass ich das tat, was er mir befahl. Mit Tränen in den Augen versuchte ich mich auf die Speisen zu konzentrieren, die uns serviert wurden. Nach diesem Anfang, den der Abend bereits hingelegt hatte, war mir allerdings jeglicher Appetit darauf absolut vergangen...
Nachdem wir uns wieder auf den Weg zurück in unsere Kabine gemacht hatten, hatte noch niemand von uns ein Wort gesprochen. Es schien mir fast, als wäre das alles meine Schuld, da ich vorhin einfach so an Deck gelaufen war, ohne jeglichen Grund - so dachten sie jedenfalls. Nach außen war ich immer das wohlerzogene Mädchen gewesen, in meinem Innteren jedoch tobte ein Sturm, den man nicht beruhigen konnte. Sterling redete sonst immer sehr direkt mit mir, dass er mir aus dem Weg ging, oder mich gar völlig ignorierte, kam wirklich nur in den seltensten Fällen vor. Wie ich durch die Glaswand des Ganges gut erkennen konnte, war die Sonne längst hinter dem Horizont untergegangen, als hätte der endlos weite Ozean sie verschluckt. Zum ersten Mal sah ich die Titanic nun bei Nacht, ein tolles Erlebnis. Sterling riss mich wenig später aus meinen Gedanken, als er mir mitteilte, dass wir vor unserer Kabine angekommen waren. Meine Mutter stieß mich nur unsanft zur Tür hinein, während sie sich selbst auf den Weg nach drinnen machte. "Wer sind sie denn?", drang plötzlich die empörte Stimme Sterlings an mein Ohr, als meine Mutter die Tür hinter mir geschlossen hatte. Erschrocken hob ich meinen Kopf. Welcher Unbekannte würde sich um diese Zeit in unserer Kabine herumtreiben? Ein Dieb? Ich blickte an dem jungen Mann herunter, welcher mit ertapptem Blick vor unserem Kamin stand. Vor mir stand jedoch kein mitreisender aus der ersten Klasse. Nein, er besaß offensichtlich eine Fahrkarte der dritten Klasse. Das konnte ich an seinen schmutzigen, etwas zu großen Kleidern sehen, die er am Leib trug. "Ich...", stotterte er verzweifelt los. "Erklären sie das dem Kapitän", drohte Sterling ihm an, was er wenig später auch in die Tat umsetzte, in dem er meine Mutter dazu aussandte, den Kapitän oder jemanden, der dafür zuständig war, zu rufen. "Ich bin Joe", kam es schließlich von dem bis zu diesem Moment unbekannten.
Part 2 (by _Jonas_Fan)
Joe's Sicht
Taylor ließ sich seufzend auf eines der Feldbetten fallen, nachdem wir einen längeren Fußmarsch über das Deck der Titanic zurück gelegt hatten und letztendlich in unserer Kabine angekommen waren. „Etwas mehr Luxus hätte ich mir schon vorgestellt.“ klagte er und ließ seinen Blick über unser spärlich eingerichtetes Zimmer schweifen. Auch ich war nicht wirklich begeistert von der Verfassung der Kabine. Doch was hatten wir in der 3. Klasse den erwartet? Etwa einen Wellnessurlaub? Ich positionierte meine Reisetasche vor der einzigen kleinen Komode hier und setzte mich dann ebenfalls auf mein Bett. „Ja ich mir auch.“ gab ich zu. „ Außerdem ist es hier ziemlich frisch. Gibts es denn keinen Kamin, oder etwas ähnliches?"Mein bester Freund sah sich einmal kurz im Raum um, wobei natürlich klar war, dass er nicht mehr als einen müffelnden Teppich und den kastanienbraunen Schrank ausmachen würde. Wieder einmal wurde mir bewusst, dass wir beide aus ärmlichen Verhältnissen stammten und dies uns die Gesellschaft durchaus spüren ließ. Ich hoffte inständig darauf, dass mir der Neustart in New York gelingen würde, sodass ich das hier alles endgültig hinter mir lassen konnte. Ich ließ mich nach hinten fallen und drückte mein Gesicht in die Kissen. Meine Gedanken schweiften ab und kreisten kurze Zeit später wieder um meine Familie, die ich zurück gelassen hatte. Ich musste an meinen 2 jahre jüngeren Bruder Nick denken, der einzige welcher wusste, dass ich nun mit der Titanic auf dem Weg in einer der wohl größten Städte der Welt war. Er hatte mich am frühen morgen bis zu Taylors Haus begleitet und sich dann mit tränennassen Augen von mir verabschiedet. Selbst ich hatte hierbei schlucken müssen, obwohl ich nun wirklich nicht ein Mensch großer Gefühle war. Doch meine Familie und vorallem mein kleiner Bruder bedeuteten mir alles. Für sie würde ich nach New York reisen, einen Job ergatten und ihnen sobald wie möglich einen Teil meines Gehalts zu kommen lassen, sodass meine Mutter dafür sorgen konnte auch ihnen ein neues Leben auf zubauen. Ich war mir sicher, dass Nick es schaffen würde sie so lange hinzu halten. Er benahm sich ziemlich erwachsen für sein Alter und würde sicher auf die anderen aufpassen, solange ich es nicht tun konnte. Ein plötzlicher Ruck ,der das Schiff nach vorne trieb und die kleinen Wasserspritzer, welche an das Bullauge klatschten, verrieten mir, dass die Titanic nun endgültig abgelegt hatte. Nun begann also mein Abenteuer und ich konnte es kaum noch erwarten endlich in meiner neuen Heimat an zukommen. Nach einer ganzen Weile, in der ich nur so vor mich hin gedöst hatte, überkahm mich eine bleischwere Müdigkeit und ich sank ins Land der Träume...
Als ich wieder die Augen aufschlug dämmerte es draußen bereits. Durch das Bullauge konnte ich die untergehende Sonne am Ende des Meeres ausmachen. Taylor hatte bereits unsere Sachen in die Kommode und den kleinen Schrank auf geteilt und saß nun vertieft in seine Lieblingslektüre auf dem Boden. „ Na, auch endlich wach?"fragte er und legte das Buch beiseite. „ Es müsste bald Essen geben, also komm.“ Er bedeutete mir mit einer Handbewegung ihm zu folgen und ich richtete mich auf. Unsere Kleider glatt streichend irrten wir eine Weile durch die Gänge, bis wir letztendlich vor einem riesigem Speisesaal zum Stehen kamen. Für einen Moment raubte mir der Anblick den Atem. Mit Diamanten besetzte Kronleuchter hingen von den Wänden, Silberbesteck war auf den Tischen ausgelegt und die bereits eingetroffenen Gäste erschienen mir wie das genaue gegenteil von mir und Taylor. Nämlich wohlhabend und äußerst gut gekleidet. Mein Blick schweifte noch etwas umher und haftete letztendlich an einem kleinem Schild, welches den Eingang zum Saal zierte. Erste Klasse war dort in goldverzierter Schrift geschrieben. Seufzend hielt ich Taylor, welcher sich schon auf Aussicht für einen geeigneten Tisch für uns beide, begeben hatte, zurück und wies ihn auf das Schild hin. „ Sauerei“ murmelte dieser verächtlich, nachdem er es gelesen hatte. Ich klopfte ihm bedauernd auf die Schulter und nachdem wir uns bei einem der Kellner erkundigt hatten, wo die Passagiere der 3. Klasse ihr Essen bekommen würden, machten wir uns, auf dessen Anweisung hin, auf den Weg in eines der unteren Stockwerke. Dort gelangten wir sehr schnell an die uns zugewiesene Kabine. Mal wiedeer war es kein Vergleich zu dem Speisesaal, den ich vor Kurzem gesehen hatte. Es waren einige Holzbänke in der Mitte des Raumes zusammen geschoben und auf dem beistehenden Tisch eine mickrige Tafel aufgedeckt worden. In der gesamten Kabine tummelten sich Leute aus unseren Stand. Familien, Kinder und auch Personen in unserem Alter. Taylor und ich gesellten uns zu einer Tischgruppe in der hinteren Ecke. Dort saßen bereits ein älteres Ehepaar, zwei etwa 9- 10 jährige Kinder und deren Mutter. Nach einer Weile befanden wir uns bereits in einem anregenden Gespräch mit ihnen und erfuhren, dass beide ebenfalls vorhatten in New York ein neues Leben in besseren Verhältnissen zu beginnen. Nachdem wir uns wieder höflich von ihnen verabschiedet hatten, schloß sich Taylor bereits der nächsten Gruppen von Leuten an. Es handelte sich hierbei um ein etwa 17 jähriges Blondes Mädchen, ihre Zwillingschwester, wie wir kurz darauf erfuhren, und deren beide stemmige Begleiter. „ Ich bin Debby und das ist mein Zwilling Chelsea“ meinte eine der beiden Blondinen und reichte Taylor und mir die Hand. „ Ich bin Joe und das ist Taylor.“ erwiderte ich den Gruß. Die beiden Jungen neben den Schwestern stellten sich als Zac und Trace vor. „ Wir haben vor noch ein bisschen Zeit auf dem Deck zu verbringen. Habt ihr Lust mit zukommen ?“, schlug Chelsea vor und betrachtete dabei besonders Taylor mit einem anzüglichem Grinsen, welches mir natürlich nicht entging. Dieser nickte bereitwillig und führte die beiden Schönheiten an der Hand aus der Kabine. Zac und Trace folgten ihnen ohne ein weiteres Wort und ich blieb etwas betröpprlt zurück. Ich hatte nicht vor mit zukommen. Vielmehr intressierte mich die Einrichtung des Schiffes. Also machte ich mich auf in die entgegengesetzten Richtung, die Taylor mit seinen Begleitern eingeschlagen hatte. Er führte mich wiederholt in das Stockwerk der ersten Klasse, welches ich vorher schon so berrauschend gefunden hatte. Auch nun hatte sich meine Begeisterung nicht wirklich gelegt. Fasziniert betrachtete ich die Dekorationen an den Wänden und den altertümlichen Vasen, die ich in unserem Storckwert noch nie zu Gesicht bekommen hatte. Ich schlug die Richtung ein, in welchen sich die Gänge befanden, in denen man die Kabinen der wohlhabenderen Leute finden konnte um ebenfalls wieder zu staunen. Der Boden auf dem Flur, welcher mit seidigen Teppichen ausgelegt war, war um einiges breiter gebaut worden als der unsere und auch der Abstand zwischen den Zimmertüren verriet mir, dass die Räume hier um einiges größer waren. Als ich am Ende des Ganges angelangt war, fiel mir eine Türe ins Auge, welche einen Spalt weit offen stand. Neugierig darauf, auf was ich im Inneren womöglich stieß, konnte ich es mir nicht nehmen lassen sie ganz zu öffnen und ein zutreten. Mein Blick streifte ein großes Ehebett, welches ebenfalls mit Seide überzogen war, einige Schmuckkästen auf den von silber verzierten Kommoden und den helllodernen Marmorkamin. Nun klappte mir endgültig die Kinnlade herunter. Dies war dann wohl der Crashvergleich zu Taylor und meinem Zimmer. Eine angenehme Wärme, die ich bei uns so sehr vermisst hatte, überzog meine Schultern und ich seufzte wohlig. Im nächsten Moment wurde mein Blick auf ein ganz besonderes Gemälde,welches über dem Kamin prangte, gezogen. Es war eines meines Lieblingskünstlers. Schon seit meinem 11 Lebensjahr hatte ich versucht dieses Bild nach zuzeichnen und nie war es mir gelungen, obwohl ich mit der Zeit wirklich ein Talent dazu entwickelt hatte. Andächtig schritt ich auf das Gemälde zu und streckte meine Hand dannach aus. Ob es sich vielleicht sogar um das Original hierbei handelte. „Wer sind sie denn?“ herrschte eine Stimme hinter mir und ich zuckte zurück. Ich wurde hart an der Schulter gepackt und kurz darauf zornig von einem jungen Mann meines Alters angestarrt. "Ich...", begann ich verzweifelt zu stottern. "Erzählen sie das dem Kapitän", fuhr er fort ohne mich zu Wort kommen zu lassen. „Mrs. Lovato, würden sie sich bitte auf den Weg zu unserem Kapitän machen, damit er uns jemanden schickt, der dafür verantwortlich ist?“ befahl er seiner Begleitung, die ich erst jetzt bemerkte. Kurz darauf huschte die Dame auch schon hinaus, den Gang entlang. Zurück blieb ich mit dem Mädchen und dem blonden jungen Mann. Sie trug, wie auch die anderen Damen, die ich in dem riesigen Speisesaal gesehen hatte, vornehme Kleidung und ich fühlte mich sogar etwas schäbig neben ihr. „Ich bin Joe.“, stellte ich mich vor, da ich keine Idee hatte, was ich sonst machen sollte. Weglaufen war sicher kein guter Einfall. Dieser Typ würde mich mit hundertprozentiger Sicherheit wieder aufspüren und würde mich womöglich wegen Diebstahls vom Schiff werfen lassen und das obwohl ich garnichts getan hatte. Die Brünette setzte ein kurzes Lächeln auf ihre Lippen und für den einen Moment war ich wie verzaubert. Vor mir stand eine wirkliche Schönheit. „Ich bin Demi.“, machte sie sich schließlich ebenfalls bekannt.
Part 3 (by Jemi_Supporter)
Demi's Sicht
Was machte dieser unbekannte bloß in unserer Kabine und warum musterte er mich so ausführlich? Unsanft wurde er nun von Sterling zurückgerissen. "Lassen sie bitte meine Verlobte zufrieden", befahl er ihm, während ich mir wünschte, dass meine Mutter schnellstmöglich wieder zurückkommen würde. Sterling würde dem Mitreisenden aus der dritten Klasse ansonsten womöglich noch etwas antun, und das war schließlich das Letzte, was wir nun noch gebrauchen konnten. Ich war auch nicht gerade erfreut über die Anwesenheit eines Passagiers der dritten Klasse, aber ich wollte nicht, dass es einen Streit zwischen meinem Verlobten und diesem armen jungen Mann geben würde.
Als meine Mutter -wie es mir schien- einige Minuten später in Begleitung eines jungen Mannes, welcher offensichtlich ein Bediensteter der Titanic war, wieder in der Kabine erschien, ging dieser direkt auf diesen Joe zu, welcher jedoch seine Unschuld weiterhin beteuerte, indem er mehrmals wiederholte, er habe doch gar nichts gemacht. Daraufhin wurde ihm von dem Angestellten befohlen, seine Jacke auszuziehen und sich durchsuchen zu lassen. Meine Gedanken schweiften wieder zu dem Tag ab, an dem meine Mutter und ich Sterling's Familie kennen gelernt hatten. Mein Vater war der Vorgesetzte von Sterling's Vater gewesen und so war er auch auf der Beerdigung erschienen. "Sie haben eine reizende Tochter", hatte er gesagt. Nie wieder in meinem ganzen Leben werde ich die Worte von seinem Vater wieder vergessen, denn sie hatten sich in mein Gehirn eingebrannt, sodass es mir wohl unmöglich war, sie jemals wieder daraus zu verbannen. "Drehen sie sich um", nahm ich die Worte des Bediensteten wahr, registrierte sie allerdings nicht wirklich. Eigentlich glaubte ich diesem Unbekannten, dass er nichts gestohlen hatte, andererseits war es mir trotzdem lieb, dass er ihn gründlich untersuchte.
Nachdem er dies abgeschlossen hatte nickte er uns höflich zu und deutete uns mit einer leichten Verbeugung an, dass so weit alles in Ordnung war. "Er sagt die Wahrheit", bestätigte er das nun noch mit Worten, bevor Joe von Sterling nocheinmal unsanft angepackt wurde. "Nun verschwinden sie schon!", schubste er ihn in Richtung Tür, obwohl meiner Meinung nach mehr als nur eine Entschuldigung fällig gewesen wäre. Nachdem er mir einen letzten, lächelnden Blick zugeworfen hatte, verließ er wortlos unsere Kabine, um wahrscheinlich wieder in die seine zurückzukehren. "Und du", kam Sterling nun auf mich zu sprechen, "kümmerst dich jetzt darum, dass unser gesamtes Gepäck dort hinkommt, wo es hingehört", befahl er mir in einem herrscherischen Ton, sodass ich leicht zusammenzuckte. Verzweifelt versuchte ich die Gewissheit, dass so jemand bald mein Mann sein würde, zu verdrängen, allerdings vergeblich. Ich kam mir vor, wie in einem schlechten Film, der einfach kein Ende fand. Einem sehr schlechten sogar. Ich würde nichts lieber tun, als sofort an Deck zu laufen, um mich von dem Schiff zu stürtzen, denn es gab für mich nur einen Ausweg das Schiff ohne Sterling zu verlassen: Ich musste das mitten auf den Nordatlantik zu Ende bringen, bevor jemand auch nur ahnte, was für dunkle Überlegungen in meinem Kopf umherhausten. Ich griff nach dem ersten Koffer und öffnete ihn. Darin befand sich eine meiner Lieblingsspangen, mit der ich meine Haare hochstecken konnte, ein Spiegel aus Silber, welchen ich vor Kurzem von Sterling geschenkt bekommen hatte und viele weitere Dinge, die ich mit gebracht hatte. Der Gedanke, an Deck zu laufen, ging mir in dieser Nacht nicht mehr aus dem Kopf. Auch wenn ich wahrscheinlich zu feige sein würde, diesen schwerwiegenden Schritt wirklich zu wagen, nichts konnte mich noch länger in dieser Kabine halten. Ob ich die Titanic nun in New York oder mitten auf dem Atlantischen Ozean verlassen musste; das blieb sich aus meiner Sicht gleich. Immerhin würde ich in New York nicht glücklich sein, ich musste nur so aussehen, damit alle anderen um mich herum dachten, ich würde mit Sterling eine perfekte Ehe führen, damit sich meine Familie keine Sorge mehr um all das Geld machen musste, das wir verloren hatten. Auch wenn es eigentlich nicht meine Aufgabe sein sollte, diese Probleme zu lösen, bestand meine Mutter darauf, diesen groben, jedoch reichen Mann zu heiraten, anstatt sich selber darum zu kümmern, dass wir etwas mehr Zahlen in der Tasche hatten. Doch dafür war sie sich ja offensichtlich selbst zu schade, da sie lieber ihre Tochter unglücklich verheiratete und mich zwang, mit ihm eine Familie zu gründen.
Nachdem ich damit abgeschlossen hatte, unser ganzes Gepäck in den Holzschränken zu verstauen, beschloss ich, mir die Füße an Deck noch ein bisschen zu vertreten, das konnte immerhin nicht schaden. Vielleicht würde mir die frische Seeluft helfen, meine Gedanken etwas zu ordnen, schließlich war das dringend nötig. Nachdem ich mir meinen Mantel angezogen hatte, öffnete ich vorsichtig die Tür der Kabine und schloss sie hinter mir wieder. Zum ersten Mal nahm ich nun bewusst die Geräusche wahr, die das Schiff von sich gab, als es über den weiten Ozean fuhr. Nur Schade, dass hier draußen niemand ihre Schönheit zu Gesicht bekam, denn das hätte sie wirklich verdient. Durch das verglaste Fenster, an welchem ich heute Nachmittag zum ersten Mal vorbeigelaufen war, zeigte mir den endlos weiten und zu dieser Tageszeit dunkelblau gefärbten Ozean, der heute Nacht ruhig war, nur vereinzelte Wellen bahnten sich ihren Weg über die Wasseroberfläche. Still und ruhig lag der Ozean da, das einzige was er von sich gab, waren die Geräusche der Wellen. Diese Stille wurde von den Geräuschen der Maschinen jedoch machtlos erstickt, sodass ich sie nicht mehr hören konnte.
An Deck angekommen sog ich vor allem anderem die kühle Luft ein, die auf dem Nordatlantik herrschte. Einige Passagiere aus allen Klassen liefen hier noch umher, bevor sie sich schlafen legen wollten. So auch ich. Ich ging das Deck in kleinen Schritten entlang, während ich die gesamte Titanic musterte. Dazu war mir ja bisher noch nicht sonderlich viel Zeit geblieben. An der Reling angekommen warf ich einen Blick nach unten, sodass ich erkennen konnte, wie das gewaltige Schiff das eiskalte Wasser zurückwarf, um seinen Weg nach New York zu finden. Würde ich nun also über die Reling klettern, um mich von dem Schiff zu stürtzen, gäbe es kein Zurück mehr. Ich würde sterben, ganz gleich wie. Ich könnte ertrinken, erfrieren, verhungern oder verdursten. Niemand würde mich je wieder sehen; ich war mir ziemlich sicher, dass ich sehr schnell in Vergessenheit geraden würde. Ob Sterling nun Gefühle für mich hatte oder auch nicht, war fraglich und meine Mutter würde mich nicht mit ihm verheiraten, würde ihr etwas an mir liegen. So hätte ich keine großen Schwierigkeiten wegen schlechten Gewissens. Eigentlich war ich nicht hier her gekommen, um über einen Suizid nachzudenken, ganz im Gegenteil. Ich war an Deck gekommen, um endlich wieder durchatmen zu können, um nach so langer Zeit wieder schöne Gedanken und Gefühle haben zu können, jedoch musste ich nun wieder mit mir selbst kämpfen. Und das alles nur wegen einer Hochzeit. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, mein Leben mit ihm zu verbringen. Sterling war für mich nichts weiter als ein Fremder, und das, obwohl ich ihm bald das 'Ja' Wort geben sollte. Jedoch war irgendetwas in mir, das sich nur danach sehnte, endlich erhört zu werden: Hoffnung. Ja, ich hatte noch Hoffnung, nach alle dem, was ich schon mitmachen musste. Ich wollte nicht in Selbstmitleid versinken, denn das würde mich ebenso wenig weitebringen. Viel lieber würde ich gemeinsam mit jemandem, dem ich vertauen konnte über eine Lösung nachdenken, doch genau das war das Problem: Ich konnte niemandem vertrauen. So musste ich also alles hinnehmen, was noch kommen würde, und das, ohne mich darüber beklagen zu können. Egal wie groß mein Schmerz war, es war niemand da, der mir helfen würde, es war niemand zur Stelle, der meine Tränen trocknen würde und mir zur Seite stehen würde.
Nachdem ich eine Weile so auf das Wasser gestarrt hatte begann ich zu frösteln. Hätte mir jemand gesagt, dass es hier Nachts so kalt ist, hätte ich mir einen wärmeren Mantel mitgenommen. Ich schlang die Arme um meinen Körper, um mich selbst ein bisschen zu wärmen, damit ich mich nicht auch noch erkälten würde. "Ist ihnen kalt?", hörte ich plötzlich eine warme und liebliche Stimme neben mir, die mir irgendwoher bekannt vorkam. Ich konnte mir im Moment noch nicht erklären, woher mein Kopf glaube, diese Stimme zu kennen, deshalb drehte ich mich um, damit ich sehen konnte, wer wohl ein Gespräch mit mir anfangen wollte. Als ich meine Drehung vollendet hatte, stand vor mir der junge Mann, welchen Sterling eben mit Gewalt aus der Kabine geworfen hatte, da er dachte, er hätte etwas stehlen wollen. Etwas misstrauisch blickte ich ihn an. "Nein. Warum?", läugnete ich den Frost, der mich dazu zwang, das zittern zu unterdrücken, welches eigentlich dazu dienen sollte, meinen Körper wieder etwas zu wärmen. "Sie wirken nur so auf mich", gab er mir lächelnd zur Antwort, während er seine Zigarette auf den Boden warf und mit dem Fuß ausdrückte. "Das mag schon sein", fuhr ich die Konversation fort, "Dem ist jedoch nicht so", beendete ich meinen Satz schließlich und wand meinen Blick von ihm ab. Ich hörte ihn nur belustigt auflachen, als ich mich wieder umdrehte und meine Aufmerksamkeit wieder dem eiskalten Wasser widmete, das unter uns gewaltig von der Titanic schäumend zurückgeschlafen wurde, um anschließend wieder seine alte Stellung einzunehmen. Joe lehnte sich zu mir an die Reling und wand seinen Blick in meine Richtung. Ich gab vor, nichts davon zu bemerken, allerdings konnte ich aus dem Augenwinkel genau erkennen, dass er mich ansah. Auf irgendeine Art und weise machte mich das wirklich nervös, denn eigentlich kannte ich ihn gar nicht und ich hatte keine Ahnung, was er nun von mir wollte. "Warum reisen sie nach New York?", brach er endlich diese unangenehme Stille, die sich über uns gebreitet hatte, seit dem er sich zu mir an die Reling gelehnt hatte. "Ich wüsste nicht, was sie das anginge", gab ich ihm schlicht und einfach zur Antwort, was ich dachte, ohne meinen Blick von der Wasseroberfläche zu heben. Ich meine ich kannte ihn doch kaum, das einzige was ich von ihm wusste war sein Name, was nun wirklich nicht sonderlich viel war. Die erste Begegnung zwischen uns beiden war auch nicht unbedingt gut verlaufen, da vermutlich niemand begeistert davon sein würde, einen völlig fremden Passagier in seiner Kabine vorzufinden. So war es also kein Wunder, dass ich zu diesem Zeitpunkt noch etwas auf Distanz ging und keine Lust dazu verspürte, mich weiter mit ihm zu unterhalten.
Nachdem er auf meine Antwort ein weiteres Mal aufgelacht hatte, drehte ich mich kommentarlos um und trat den Rückweg an, der für mich geradewegs zurück in meine Kabine zu meinem Verlobten und meiner Mutter führen würde. Joe blieb an der Reling stehen und beobachtete das in dem Mondlicht glänzende Wasser, während ich mich zum Gehen wandte. Noch immer konnte ich in diesem Gespräch, das er vor wenigen Augenblicken mit mir angefangen hatte, keinerlei Sinn erkennen, geschweigedenn verstehen, was er denn von mir wollte. Vielleicht war er einfach nur neugierig und wollte wissen, was ich denn so in New York vorhätte. So wie sein Eindruck auf mich wirkte, könnte man wirklich denken, er würde versuchen, sich fort ein neues Leben aufzubauen, womit er möglicherweise auch gute Chancen hatte. Im Gegensatz zu mir war er frei, er konnte gehen wann und wohin immer er wollte, ohne lange um Erlaubnis fragen zu müssen. Das musste doch ein tolles Gefühl sein. Einfach morgens die Augen aufschlagen, ohne daran denken zu müssen, was einem heute alles bevorstand; da man nicht wusste, was wohl passieren würde. Es musste ein herrliches Gefühl sein, einfach ausdrücken zu können, wer man wirklich war und nicht ständig darüber nachdenken zu müssen, warum manche Dinge eben so waren, wie sie nun mal waren.
Als ich wieder in der Kabine ankam, schienen Sterling und meine Mutter schon zu schlafen, denn ich hörte keinen einzigen Laut mehr, als ich beinahe geräuschlos die hözerne Tür öffnete, um sie danach auch genau so leise wieder zu schließen. Langsam machte ich mich auf den Weg in das Schlafzimmer, wo ich Sterling jedoch sitzend in unserem Bett erblickte, als er noch etwas in einem Buch las. "Demi", begrüßte er mich gleichgültig, "Du bist etwas spät dran", fuhr er mit seinem ohnehin schon viel zu unfreundlichem Satz fort. "Ich wollte noch einmal kurz an Deck, um mir die Füße zu vertreten", gab ich ihm zur Antwort, ohne ihm von dem Treffen mit Joe zu erzählen, welches ich aus irgendeinem Grund noch immer nicht vergessen konnte. Ich zog mich noch um, bevor ich mich zu meinem Verlobten legte und er das Licht ausknipste, damit ich besser einschlafen konnte. Der erste Tag auf der Titanic hatte mir mein sicheres Unglück noch einmal deutlich vor Augen geführt, und gleichzeitig hatte war ich aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen, seit ich das Schiff betreten hatte...
Part 4 (by _Jonas_Fan)
Ich wandte Joe den Rücken zu und machte mich wieder auf den Weg zurück in die Kabine. Ich wollte schließlich nicht, dass Sterling noch dachte, ich würde gemeinsame Sache mit einem anderen Passagier machen. Meine halbe Zukunft hing von diesem Mann ab und, wenn ich ihn schon nicht liebte, wollte ich es mir auch nicht unnötig mit ihm verscherzen. Meine Mutter würde mir das nie verzeihen. Kurz bevor ich jedoch um die Ecke des Gangs bog, welche mich zu meiner Kabine führte, machte ich auf dem Absatz kehrt und schlenderte zurück aufs Deck. Dieses Mal aber in die entgegengesetzte Richtung um nicht noch einmal Joe zu begegnen. Ich wollte mich nun nicht schon wieder von Sterling herumkommandieren lassen, ich wollte einfach mal ein paar Minuten für mich sein. Wenn ich in nicht allzu langer Zeit schon ein Leben mit einem Mann verbringen musste, der sogar nicht meinen Idealen entsprach, konnte ich doch wenigstens einige Stunden der jetzigen Freiheit auskosten und mich etwas umsehen. Mein Weg führte mich in eine Richtung, aus welcher ich lachende Stimmen vernehmen konnte. Einen Moment später sah ich schon zwei junge Mädchen auf mich zu kommen. Die eine hielt eine qualmende Zigarette in der Hand und nahm ab und an einige Züge von dieser, während die andere unbeirrt auf sie einredete. Sie bemerkten mich erst, als ich nur noch wenige Schritte von ihnen entfernt war. „Hallo“, sprach die eine der beiden Blondinen mich an. „Bist du nicht ein erste Klassepassagier?“ Ihre Begleiterin kicherte grundlos, während ich schüchtern nickte. Einmal mehr wurde mir klar, wie sehr man mir das ansah. Auch wenn ich es hasste, ich konnte nichts dagegen tun. Diese ewigen mit Perlen bestickten Kleider, das Geradehalten beim Gehen, das alles war auf mich übergegangen. Auch meine Haare waren hochgesteckt, mit Spangen aus Silber, welche farblich sehr gut zu meinen braunen Haaren passten. „ Was dagegen?“, fragte ich, ließ aber ein kleines Lächeln mitschwingen um die Aussage nicht allzu genervt klingen zu lassen. Die Mädchen machten einen sympathischen Eindruck auf mich und ich hatte nicht vor mir hier auf dem Schiff irgendwelche Feinde zu machen. „Nein,natürlich nicht.“, meinte eine von ihnen, „aber ich dachte immer, ihr seid euch zu fein dafür in die Nähe der Untergeordneten zu treten“ Sie setzte das Wort in Anführungszeichen und ich musste erneut grinsen. „Blödsinn“, sagte ich und ließ meinen Blick über den Teil des Decks schweifen, auf dem wir uns gerade befanden. „Wie ich sehe sind hier einige nette Leute unterwegs, also dachte ich mir ich vertrete mir an Deck ein wenig die Füße, bevor ich mich wieder in meine Kabine zurückbegebe. Ein bisschen Spaß kann ja nicht schaden.“ Es erschreckte mich, dass ich so offen mit ihnen darüber redete, immerhin kannte ich sie überhaupt nicht. Normalerweise war ich eher der schüchteren Typ, der nie den Mund aufbrachte. „Spaß kannst du haben“, meinte die andere Blondine und streckte mir ihre Hand entgegen. „Ich bin Debby und das ist meine Zwillingsschwester Chelsea.“ Ich nahm den Gruß höflich entgegen. „Demi“ Chelsea nickte und harkte sich auch sogleich bei mir unter. „Dann lass uns mal die Nacht zum Tag machen.“, trällerte sie und zog mich und ihre Schwester in Richtung dritte Klasse Kabinen.
----- Zeitsprung----
Lächelnd vergrub ich die Hände in den Rocktaschen meines Kleides, nachdem ich mich von den Zwillingen verabschiedet hatte und mich so langsam auf den Weg in die erste Klasse begab. Es war ein wirklich lustiger Abend geworden. Die beiden Schwester hatten mir in ihrer gemeinsamen Kabine sofort einige Geschichten von ihren bisher erlebten Abenteuer unterbreitet, da sie meinten ich als eine Person ´der Hochgestochenen´, sollte auch mal eine andere Seite des Lebens kennen lernen. Ich war begeistert gewesen von ihren Erzählungen, so etwas hatte ich bisher nur aus irgendwelchen Märchenbüchern heraus gelesen. Natürlich war auch mein Alkoholpegel in dieser Nacht etwas gestiegen, doch heute hatte ich erstmals nichts dagegen gehabt. Frei nach dem Motto ´Ich lass es jetzt auch mal krachen, ich mache nicht immer, was mein Verlobter mir sagt´, hatte ich gemeinsam mit Chelsea und Debby irgendwelche alberenen Trinkwetten bestritten bis schließlich der Morgen anbrach und ich mich wieder den Tatsachen meines verkorksten Lebens stellen musste. Innerlich konnte ich nur hoffen, dass Sterling meine Abwesenheit noch nicht bemerkt hatte, sonst würde es womöglich einen ziemlichen Ärger geben. Leise öffnete ich also die Türe zu meiner Suite und trat ein. Kaum hatte ich sie jedoch wieder geschlossen, vernahm ich auch schon die herrschende Stimme meines Verlobten. „Wo bist du so lange gewesen, Demi?“ Ich zuckte bei seinem scharfen Ton etwas zusammen und blickte scheu in seine Augen. Verdammt, er hatte es doch bemerkt, dass ich die Nacht über nicht da gewesen war. „Ich verlange eine Antwort! Wo warst du?“,dieses Mal schwang eindeutig der Zorn mit und er trat einen bedrohlichen Schritt näher. „Ich war weg... mit Freunden.“,stotterte ich drauf los. „Freunde?“,er lachte verächtlich auf. „Du hast keine Freunde.“ Sterling packte mich am Handgelenk und zog mich etwas näher zu sich. Ich versuchte ein Zittern zu unterdrücken. Er sollte nichts davon mit bekommen, dass er mich einschüchterte. „Du hast etwas getrunken, das rieche ich.“, angewidert ließ er von mir ab. „Mit wem warst du Weg. Einem aus der 3. Klasse?“ Ich senkte den Blick. Lügen hatte noch nie zu meinen Stärken gezählt und da ich auch nicht vor hatte weiter aus zu packen, war es wohl das beste einfach garnichts zu sagen. Sterling deutete mein Schweigen als eine Antwort. „Schämst du dich eigentlich nicht dich mit so einem Abschaum herum zuschlagen?“, fragte er und musterte mich mit tadelndem Bilck. Ich knirschte mit den Zähnen. Abschaum? Er hatte die Leute, die mir in den letzten Stunden einiges an Freude beschert hatte, nun nicht wirklich Abschaum genannt? In mir brodelte es und normalerweise hätte ich wirklich meinen Mund gehalten, doch mein hoher Alkoholpegel trug dazu bei, dass ich nicht auf meinen Verstand zu hören vermochte. „Wenigstens sind sie nicht so unverschämt und abartig wie du!“ Sobald ich meine Gedanken ausgesprochen hatte, schlug ich mir auch schon die Hand vor den Mund. Was hatte ich da nur gesagt? Einen Moment herrschte die Stille im Raum. Man hätte eine Stecknadel fallen hören, doch so vernahm ich nur Sterlings Schritte in meine Richtung. Ich sah in sein empörtes Gesicht; dann ging alles ganz schnell. Er hob mein Kinn mit der einen Hand an und schlug mir hart auf die Wange. Den Schall konnte man nun im ganzen Raum hören. Es war nicht der aufflamende Schmerz, der sich kurz darauf in meinem Wangenknochen ausbreitete, sondern viel mehr der Schock, der mir die Tränen in die Augen trieb. Sterling trat wieder einen Schritt zurück, während ich ihn nur geschockt anstarrte. „Hüte deinen Mund!“, drohte er mir und wandte sich dann schließlich ab. Ich tat einige Schritte rückwärts zur Tür, griff mit zittrigen Fingern nach dem Kanuf und hastete kurz darauf auch schon aus dem Zimmer. Als ich schließlich auf dem Gang stand, begann ich zu rennen. Die Tränen liefen mir über die Wangen, während meine Füße wie von selbst den Weg zum Deck der Titanic einschlugen. Ich hatte Glück, dass es noch ziemlich früh war und mir keiner entgegen kam. Nun konnte mich niemand mehr auf halten, das zu tun, was schon so lange in meinen Gedanken umher spukte.
Part 5 (by Jemi_Supporter)
Warum musste meine Mutter mich auch mit diesem groben Mann verheiraten? Sein vieles Geld konnte mir auch nicht helfen, da es mir vollkommen egal war, ob er nun reich war oder nicht. Für mich hatte das Geld keinen Wert. Deshalb fand ich auch diese Einteilung in Klassen so lächerlich! Nur weil die Menschen in der dritten Klasse nicht genauso viel Geld hatten wie die Passagiere der ersten und zweiten Klassen mussten sie unter den ärmsten Verhältnissen leben, ohne eine Chance auf ein besseres Leben zu haben.
Ich rannte weinend über das Deck, meine Hand auf die noch immer schmerzende Wange haltend. Ich konnte noch immer nicht glauben, was Sterling mir so eben angetan hatte. Es war nicht der äußerliche Schmerz, der mich dazu brachte, zur Reling zu laufen und das zu tun, was ich schon längst hätte tun sollen, sondern viel mehr die Erkenntnis, dass mein Leben ohnehin nichts wert war. Ich kam mir vor als stünde ich auf einer Klippe, bereit zum Absprung, alle anderen würden zu mir hersehen, doch niemand würde es auch nur für nötig halten zu mir zu laufen und mich davon abzuhalten. Mein Leben war nichts wert, jeder achtete nur auf das Geld. Die Realität war nun einmal nicht zu verändern.
Innerlich blutend, so kam es mir jedenfalls vor, stürzte ich die letzten Schritte auf die Reling zu, bevor ich mich fest an das weiße Metall klammerte und auf das von den frühen Morgenstunden noch schwarz gefärbte Wasser starrte. Der tosende Lärm, den das Schiff von sich gab, entging mir dabei nicht. Ich nahm ihn zwar wahr, registrierte ihn jedoch nicht wirklich. Alles war mich in dem Moment interessierte war der schnellste Weg, um dort unten umzukommen. Sterling würde das ganze Schiff nach mir absuchen lassen, um mir danach gleich die nächste Ohrfeige geben zu können, doch er würde mich nicht finden. Nicht dieses Mal. Wenn es für mich die einzige Möglichkeit war, der Heirat zu entkommen, dann wollte ich es nun hinter mich bringen. Hier und Jetzt - bevor Sterling noch hinter mir auftauchte. Ich drehte mich noch ein letztes Mal um, um sicher gehen zu können, dass niemand hinter mir stand, der mich von meinem Vorhaben abbringen konnte. Denn ab nun an war es ganz gleich was passieren würde; meine Entscheidung war gefallen. Zitternd kletterte ich die Sprossen der Reling hinauf, bis ich mich auf die andere Seite schwang und mich wieder festklammerte. Ich holte tief Luft, streckte meine Brust heraus und öffnete zum letzten Mal meine Augen. Wieder strömten Tränen über mein Gesicht, welche ich nicht mehr länger zurückhalten hätte können.
Aus irgendeinem Grund brachte ich es einfach nicht fertig zu springen. Es war, als würde mich eine unsichtbare Wand davon abhalten mich umzubringen. Würde Sterling von meinem Suizid erfahren, hätte er doch sicherlich gleich wieder die nächste Frau an seiner Seite, die er herumkommandieren konnte. Um mehr ging es ihm schließlich nicht; so wie es mir schien. Ich konnte das nicht. Ich konnte mich nicht umbringen. Ich wusste nicht, was an meinen Leben noch so anziehend war, dass es stark genug war, um mich von dem eiskalten Wasser dort unten fernzuhalten. Dem eiskalten Tod. Nun stand ich ihm direkt gegenüber und wagte den Schritt, welcher mich erlösen sollte doch nicht. Ich schluchtzte kurz auf, konnte mich einfach nicht mehr beherrschen. Sobald ich ertrunken oder erfroren wäre, würde mich jeder hier auf diesem Schiff vergessen haben. Mein Körper würde bedeutungslos auf dem Grund des Ozeans landen, wo er langsam aber sicher verwesen würde, bis nichts mehr von mir übrig war. Nichts. Niemand würde sich darum scheren.
"Warten sie!", erklang plötzlich eine mir bekannte Stimme an meine Ohren, auch wenn ich sie zu diesem Moment noch keiner Person zuordnen konnte. Ich drehte meinen Kopf vorsichtig in die Richtung, aus der die männliche Stimme gekommen war. "Joe? Was machen sie denn hier?", erschrocken musste ich feststellen, dass der junge Mann vor mir stand, welcher siche letzte Nacht in unserer Kabine umgesehen hatte. Er trat vorsichtig an mich heran. Ich fand es irgendwie seltsam, dass er sich oft an Deck aufhielt. "Ich hatte Lust einen kleinen Spaziergang an Deck zu machen, da mein Freund noch schläft. Ich konnte nicht mehr schlafen, genauso wie sie, so wie es mir scheint. Allerdings bezweifle ich, dass wir die selben Absichten hatten, um an Deck zu kommen.", gab er mir zur Antwort, was an meinem Entschluss jedoch nicht das Geringste änderte. "Bleiben sie mir vom Leib, ich kenne sie doch gar nicht! Lassen sie mich in Ruhe, es geht sie nichts an wer oder was mich dazu veranlasst hat das Deck zu betreten. Verschwinden sie!", fuhr ich ihn an, worauf er seine Augenbrauen hochzog und mir seine Hand reichte. "Sie wollen das doch gar nicht. Geben sie mir ihre Hand.", seine ruhige Stimme hatte auf mich allerdings keinerlei Einfluss. "Verschwinden sie, ich lasse los!", diese leere Drohung schien ihn keineswegs zu beeindrucken, ganz im Gegenteil. "Treffen sie keine Entscheidungen, die sie in spätestens zehn Sekunden bereuen. Nämlich dann, wenn sie mit einer solchen Wucht auf das Wasser aufprallen, dass sie alleine dadurch schon große Schmerzen erleiden. Noch hinzu kommt diese Eiseskälte des Ozeans. Ich kann ihnen von hier aus nur meine Hand anbieten und hoffen dass sie sie annehmen.", meinte er mit einem Lächeln auf den Lippen. Ich erinnerte mich wieder an meinen Gedanken von letzter Nacht: Würde mir jemand seine Hand reichen, um mich aus diesem Elend zu befreien, ich würde sie annehmen, egal wer sie mir ausgestreckt hatte. "Sie kennen mich doch gar nicht!", wahrscheinlich hätte er eine vernünftige Anwort erwartet, doch ich wusste einfach nicht, was ich tun oder lassen sollte. Vielleicht hatte er recht und ich würde meinen Entschluss schon nach wenigen Sekunden bereuen, vielleicht aber wäre ein Leben mit Sterling schlimmer, vielleicht wäre dieser Entschluss meine ewige Erlösung. "Nun geben sie mir schon ihre Hand!", lächelte er trotz allen Umständen weiter. Ich hatte Angst vor dem Sprung ins kalte Wasser - im wahrsten Sinne des Wortes. Ich wusste nicht, was mich dort unten erwarten würde. Ein qualvoll, langsamer Tod oder ein schneller, schmerzfreier Tod. Die Ungewissheit trieb mir die Angst in alle Glieder, sodass diese schließlich auch überwog. Allerdings wollte ich nicht wieder zurück in mein Leben; wenn man das überhaupt noch Leben nennen konnte. "Was ist ihnen so schreckliches wiederfahren, dass sie glauben, es gäbe keine Lösung für ihre Probleme? Es gibt doch sicher einen anderen Ausweg, da bin ich mir sicher.", redete er weiter auf mich ein, während ich wieder anfing leise zu schluchtzen. "Das ist einfach alles zu viel für mich!", ich entschloss mich, ihm einen Teil meiner Geschichte zu erzählen. Es war mir ganz gleich, ob ich ihn nun kannte oder nicht. Ich würde ihn nach dieser Reise ohnehin nie wieder sehen, also konnte er dies auch keinem erzählen, der dies zu einem Problem machen würde. Ich brauchte nun einfach jemanden, dem ich mein Leid klagen konnte. "Was?", fragte er mit einem mitleidigem Blick, der eigentlich nicht mein Ziel gewesen war.
"Sie kennen meinen Verlobten, Sterling?", fragte ich ihn. "Dieser blonde junge Mann, der mich vor wenigen Tagen in ihrer Kabine erwischt hat?", schlussfolgerte er richtig. "Lieben sie ihn?", fragte er mich nun, worauf ich ihm eigentlich keine Antwort geben wollte. Ehrlich gesagt schämte ich mich sogar ein wenig vor ihm, denn er war frei, er konnte tun und lassen was er wollte, musste sich nicht nach Dingen richten, mit denen er eigentlich gar nichts zu tun haben wollte, mal abgesehen von der Armut. Doch er kam mir nett vor, ich mochte ihn. Auch wenn ich ihn kaum kannte, allein schon, dass er so viel Geduld hatte, sich neben mich zu stellen und mich davon abzuhalten von dem Schiff zu springen, beweiste schon so vieles.
"Ob ich ihn liebe?", fragte ich nun verwirrt. Er nickte nur bestätigend, doch ich vermochte nicht ihm darauf zu antworten. Ich konnte es einfach nicht. Er würde wissen, dass ich eigentlich keinerlei Gefühle für ihn hatte, er würde den Grund für meinen versuchten Suizid kennen, den er gerade versuchte zu verhindern. Andererseits hätte ich endlich jemanden, der mir zuhören würde, ohne dass ihm meine Probleme in jeder Hinsicht egal waren, ich hätte jemanden, der sich für mich und meine Sorgen interessieren würde! Ich wäre endlich nicht mehr allein damit! Was für eine schöne Vorstellung...
"Wieso sagen sie ihrer Mutter nicht einfach, wie sehr sie ihr Verhalten verletzt? Hätte mich meine Mutter zu solchen Dingen gezwungen, ich hätte niemals je wieder ein Wort mit ihr gesprochen. Sie dürfen nicht mehr länger nach deren Pfeife tanzen! Sie müssen sich von diesen Menschen befreien, die ihnen nicht gut tun, Demi.", machte er mir ein weiteres mal klar, wie wichtig das Stichwort 'Freiheit' doch war. Doch ich konnte ihm nicht antworten. Viel zu weinerlich würde meine Stimme mittlerweile klingen. Doch wie sollte ich alleine aus der ganzen Situation herauskommen? Das war unmöglich.
"Reichen sie mir ihre Hand. Bitte.", bettelte er weiter, doch auch meine Arme schmerzen langsam von dem vielen Festhalten an der Reling. Ich musste mich jetzt also entscheiden - wollte ich leben oder sterben? Ein Tod würde mir sicherlich ein Ende meiner Qualen garantieren, allerdings hätte ich keinerlei Chancen auf einen Neuanfang mit jemandem, der mich lieben würde, so wie ich bin und nicht des Geldes wegen. Auch wenn ich diese Hoffnung länst aufgegeben hatte, musste ich Joe recht geben: Ein Suizid würde sicherlich keine Lösung für all meine Probleme sein, die derzeit mein Leben bestimmten. Nein, ich würde ihm meine Hand reichen, das hatte ich mir gestern Abend vorgenommen. Ich konnte nicht wissen, dass sich mir so schnell eine passende Gelegenheit bieten würde, dem Tod so nahe gegenüber zu stehen. Ich konnte nicht wissen, dass mir so schnell jemand seine helfende Hand reichen würde, die mich von all den Schmerzen, die dort unten auf mich warten würden, bewahren würde. "Vertrau' mir.", versuchte er mich weiterhin zu beruhigen. Ich drehte meinen Kopf also langsam in seine Richtung, während ich meine linke Hand langsam von dem weißen Metall löste, aus dem die Reling bestand. Er bewegte seine Hand vorsichtig auf meine zu, bis sie schließlich geborgen in der seinen lag, sodass ich nun praktisch sicher war. Ich drehte mich um, während er seine rechte Hand an meine Hüfte gelegt hatte, um mir noch mehr Halt zu geben. Vielleicht war es die richtige Entscheidung gewesen, mich nicht dem Tod, sondern dem Leben hinzugeben. Ich war ihm in diesem Moment einfach nur unendlich dankbar dafür, dass er mir das Leben gerettet hatte. Auch, wenn Sterling diese neugewonnene Hoffnung in wenigen Minuten wieder zerstören würde, nämlich dann, wenn ich unsere Kabine betreten würde, war ich mir sicher, dass dies die richtige Entscheidung gewesen war. "Steigen sie über die Reling.", forderte er mich lächelnd auf, während mein Blick den Seinen traf. Es war fast so, als wäre er die einzige Person in meinem Leben, die nicht ganz abgeneigt von meinen Problemen zu sein schien, und das, obwohl ich ihn kaum kannte - praktisch gar nicht. Nachdem ich endlich wieder 'festen Boden' unter den Füßen hatten lehnte ich mich erleichtert aufstöhnend gegen die Reling fallen und murmelte ein kleines "Dankeschön", damit er auch die Bestätigung dafür erhielt, dass ich glaubte, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. "Wollen sie mich später auf ein Fest in der dritten Klasse begleiten? Natürlich nur, wenn sie wollen.", fragte er mich verlegen lächelnd. Eigentlich wusste ich, wie Sterling darauf reagieren würde und eigentlich wusste ich auch, was meine Mutter davon halten würde. Doch nun erinnerte ich mich an Joe's Worte: Ich sollte mich nicht an die Leute binden, die mir nicht gut taten. Und so wie ich das sah, wäre es Balsam für meine Seele, etwas mit einem Mann zu unternehmen, den ich zur Abwechslung wenigstens leiden konnte. So wie ich es gestern schon erleben durfte, waren die Feten in der dritten Klasse um einiges schmackhafter als das Dinner in der ersten Klasse. Also sagte ich zu und blickte dem Abend mit voller Vorfreude entgegen, egal was Sterling dazu sagen würde.
Part 6 (by _Jonas_Fan)
Ich war ziemlich erstaunt, dass Demi eingewilligt hatte, als ich ihr angeboten hatte mit mir ein bisschen Zeit zu verbringen. Sie war mir zwar nie überheblich oder etwas der gleichen vorgekommen, doch als Passagier der ersten Klasse gab man sich doch nicht wirklich mit Leuten wie mir ab. Demi musste wohl anders sein. Im positiven Sinne versteht sich. „Also was hast du denn so vor?“, fragte sie mich und riss mich somit aus den Gedanken. „Vielleicht sollten wir erstmal etwas Essen gehen und dann könnten wir das Schiff besichtigen.“, schlug ich spontan vor und Demi nickte. „Dann mal los.“ Ich war ziemlich froh,dass sie wie selbstverständlich den Weg zur dritten Klasse einschlug, da es mir wirklich etwas peinlich gewesen wäre, wenn ich ihr hätte beibringen müssen, dass sie heute wohl nicht gerade Delikatessen zu essen erhalten würde. Da es ja noch ziemlich früh am Morgen war, saßen wir letztendlich so gut wie alleine in der Essenskantine. Nur einige jüngere Mädchen spielten auf Teppichen mit ihren Puppen. Wir setzten uns an Taylor und meinen Stammtisch und begannen uns das spärliche Frühstück auf die Teller zu laden. „Erzähl mir doch mal was von dir.“, meinte Demi nach einer Weile, in welcher wir uns schweigend gegenüber gesessen hatten. „Was willst du denn wissen?“, konterte ich und fixierte ihren Blick. „Na hör mal, ich habe dir gerade mein halbes Ich offenbart, da wird dir wohl einfallen, was du mir zu erzählen haben könntest.“, antwortete sie, „Wieso bist du zum Beispiel auf die Titanic gekommen?“ Ich schluckte einen Bissen Brot hinunter. Mein Leben war ja nicht gerade das Spektakulärste, ob sie das also wirklich interessieren würde? „Ich bin hergekommen, weil ich einen Neuanfang in New York starten möchte.“, erklärte ich schließlich. „Und was ist mit deiner Familie? Hast du sie mit genommen?“ Ich schüttelte den Kopf. „Nein, genau genommen hat nur mein jüngerer Bruder gewusst, dass ich mit der Titanic wegfahre. Ich bin mit meinem besten Freund hier.“ Demi überlegte kurz. Wahrscheinlich wog sie gerade ab, ob sie mich weiter mit Fragen löchern oder es doch lieber bleiben lassen sollte. Sie entschied sich dafür. „Und was hast du dann in New York so geplant für deinen Neuanfang.“ Ich grinste, sie war so unglaublich neugierig. „Ich hatte vor etwas Geld dort zu verdienen und es dann meiner Familie zu kommen zu lassen. Wir sind ziemlich knapp bei Kasse, weißt du ?“ Demi nickte verständnisvoll. „Deine Eltern können wirklich stolz auf dich sein, dass du so viel auf dich nimmst nur um ihnen zu helfen.“ „Genau genommen nur meine Mutter, mein Dad hat uns verlassen als ich 2 Jahre alt war.“, erklärte ich und mein Gegenüber sah mich mitleidig an. „Oh, das tut mir leid für dich.“ Wieder musste ich grinsen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie einer dieser Menschen war, welche von Innen heraus herzensgut waren. Genau so einer wie Nick es war. „Das muss dir nicht leid tun, bin darüber hinweg.“, versuchte ich sie etwas von meinen eigentlichen Gefühlen ab zu lenken. In mir sah es nämlich ganz anders aus. Es hatte mich damals unheimlich verletzt, als mein Vater von einem Tag auf den anderen ohne ein weiteres Wort verlassen hatte. Doch ich musste ihr nun wohl kaum alles auf die Nase binden. Schließlich wollte sie heute etwas erleben und nicht mit meiner tragischen Vergangenheit konfrontiert werden. „Du bist nicht wirklich so ein Mensch der großen Gefühle, nicht wahr ?“,vermutete Demi und biss dabei von ihrem Apfel. Nun war ich eindeutig sprachlos. „Ähm... Also...“, stotterte ich darauf los, da mir in diesem Moment nichts Intelligeneres einfiel. „Schon in Ordnung du musst nichts dazu sagen, ich weiß es auch so.“, meinte sie und erhob sich kurz darauf auch schon. Ich folgte ihr zur Türe hinaus. „Na gut Miss, was haben sie denn vor heute noch alles zu erkunden?“, fragte ich scherzhaft und hielt ihr meinen Arm entgegen, damit sie sich einhacken konnte. „Wie wäre es, wenn wir uns mal im unteren Teil des Schiffes etwas um sehen? Also in den Bereichen der Arbeiter?“,schlug sie vor und ich betrachtete sie mit gespielt tadelnden Blick. „Sie wissen schon, dass so etwas, gegen sie Regeln auf dem Schiff verstößt, oder Miss?“ Demi kicherte nur leise und zog mich auch schon in Richtung Treppe. „Heute tun wir mal Verbotenes, okay ?“
„Okay, wo sind wir jetzt?“, fragte Demi mit etwas Skepsis in der Stimme. „Das ist eine Art Heizraum. Hier wird das Schiff mit Kohle angetrieben, siehst du?“, erklärte ich ihr und zeigte auf einen der Arbeiter, welcher gerade begann einen Ofen an zu schüren. „Der Geruch ist ja nicht sonderlich angenehm.“, meinte sie darauf und rümpfte demonstrativ die Nase. „Du hast es dir so gewünscht.“, neckte ich sie und stieß ihr spielerisch meinen Ellenbogen in die Seite. Gerade wollte sie darauf etwas erwidern, wurde jedoch von einer anderen Stimme unterbrochen. „Hey!“, fuhr uns einer der Angestellten ziemlich unfreundlich an. Demi und ich wandten uns dessen Richtung und in meinem Bauch machte sich ein komisches Gefühl breit. Ich wusste, dass uns jetzt wahrscheinlich eine gehörige Portion Ärger drohte, da der Zutritt in diesen Bereich des Schiffes eigentlich verboten war. „Wissen sie, dass sie hier nichts verloren haben?“, herrschte der Arbeiter weiter und baute sich, die Hände in die Hüften gestemmt, vor uns auf. „Ähm...“, begann ich zu stottern und kratzte mich verlegen am Kopf. Normalerweise fiel ihm immer schnell eine kleine Ausrede ein, die ihn aus der Affäre zog, doch dieses Mal schien sein Kopf wie leer gefegt. Anders als Demis: „Oh mein Gott sehen sie mal. Da hinten!“, kreischte sie urplötzlich auf, schlug sich geschpielt schockiert die Hand vor den Mund und zeigte in die angegebene Richtung. Der Mann drehte sich natürlich sofort suchend um, während wir unsere Chance ergriffen und rannten. „Bleiben sie stehen°“, vernahm ich die Stimme des Angestellten, nachdem er den kleinen Schwindel durchschaut hatte. „Komm schnell!“, feuerte ich Demi an, griff nach ihrer Hand und zog sie hinter mir her. Hinter uns polterten bereits die Schritte der Arbeiter, welche auf uns beide aufmerksam geworden waren und anscheinend auch die Verfolgung aufgenommen hatten. Schnell bogen wir an der nächsten Ecke ab und blickten uns hektisch um. Irgendwo musste man sich doch verstecken können. Wir hatten Glück: Am Ende des Ganges befand sich eine Art Schrank in den ich uns beide auch sogleich hinen quetschte und die Türe hinter mir zu zog. Für einen Moment herrschte eine gedrückte Stille. Demi, welche ihr Gesicht in meiner Halsbeuge vergraben hatte, musste sich anscheinend ein leichtes Lächeln verkneifen, als wir wiederholt die Schritte, der vorbei ziehenden Arbeiter, vom Gang aus vernahmen. „Was gibt´s denn da zu kichern ?“, flüsterte ich und hob ihr Kinn mit meiner Hand an, sodass ich in ihre Augen sehen konnte. „ So was aufregendes habe ich schon lange nicht mehr erlebt.“, gab sie leise zu und strich mir leicht mit den Fingern über die Wange, sodass ein wohliger Schauer über meinen Rücken flutete. In diesem Augenblick schien alles so unendlich passend, dass ich nur noch meine Lippen mit den ihren verband um den Moment endgültig perfekt zu machen.
Part 7
Demi legte ihre Hand an meine Hüfte, ohne unseren Kuss zu unterbrechen. In diesem Moment war ich einfach nur unendlich glücklich, hatte aber irgendwie Angst vor ihrem Verlobten, welcher mir sonst etwas antun würde, wenn er hiervon erfahren würde. Die Arbeiter, welche immer noch auf der Suche nach uns waren, hatte ich in diesem Moment total vergessen. Es stand außer ihrem Verlobten und ihrer Mutter nichts mehr zwischen uns - Gott sei Dank.
"Wir sollten den Schrank wohl besser verlassen.", kicherte Demi, als ich leicht begann zu husten. Ich musste ebenfalls lachen. "Ich frage mich ohnehin wie die Männer das hier unten aushalten."
Sie öffnete die Schranktür langsam, bevor mir auch schon die heiße Luft der Heizkessel entgegenstieg. Sie setzte vorsichtig einen Schritt aus dem Schrank und zog mich an der Hand hinter sich her. Neben uns befand sich eine weiße, aus Stahl gefertigte Tür, von der ich nicht wusste, wohin sie führte. Demi musste erneut auflachen, dieses Mal sah ich darin allerdings keinen Grund. Sie musste wohl eben genauso glücklich sein wie ich. Ehrlich gesagt hatte ich schon Bedenken gehabt, sie würde mir wieder aus dem Weg gehen, immerhin würde ihr Verlobter alles andere als einverstanden damit sein, dass wir uns weiterhin trafen. Ich war ihm seit dem ersten Tag hier an Bord schon ein Dorn im Auge gewesen, weshalb ich seine Gegenwart auch bewusst mied.
Demi schritt vorsichtig auf die Tür zu und öffnete sie, während ich mich nach den Arbeitern umblickte, die wie durch ein Wunder noch immer nichts bemerkt hatten. Mein Herz hämmerte in meiner Brust so laut, dass ich Angst hatte, Demi hätte es hören können. Sie schloss die Tür wieder hinter sich und ließ sich erleichtert aufseuftzend gegen die Tür fallen. Wie durch ein Wunder hatten die Männer in den Heizräumen nicht gemerkt, dass wir durch die Tür entkommen waren - wir hatten uns wohl einiges an Ärger erspart. Vor allem Demi, welche von Sterling sicherlich eine gewaltige Standpauke bekommen hätte, dürfte darüber mehr als nur froh sein. Demi begann wieder zu grinsen, als sie mich wieder anblickte.
"Mit dir hatte ich in den letzten zwei Stunden so viel Spaß wie schon lange nicht mehr, Joe. Danke.", sie legte ihre Arme erneut um meinen Nacken und küsste mich, bevor ich meine Hände um ihre Hüften legte und sie näher an mich drückte. Ich hatte mich noch nicht einmal umgesehen, wo wir genau waren, denn das einzige was mich in diesem Moment interessierte war Demi. Ich erwiderte ihren Kuss, ohne lange darüber nachzudenken. Sie musste währenddessen leicht lächeln, was mich auf irgendeine Art und Weise ansteckte.
Sie griff nach meiner Hand und rannte weiter in diesen riesigen Raum hinein, von dem ich noch immer nicht wusste, welcher es war. Der Raum war unglaublich hoch, ich konnte mich nicht erinnern, jemals einen Raum gesehen zu haben, bei dem die Decke so weit von mir entfernt gewesen war. Um uns herum stand alles mögliche - Kisten, in denen sich wahrscheinlich die Ladung befand, Decken, Lampen und sogar Bücher. Es war ein richtiges Labyrinth aus Schachteln, Kisten und jede Menge anderem Zeug. Immer noch lachend rannten wir immer weiter in die Gänge, auch wenn wir keine Ahnung hatten, wie wir hier je wieder herauskommen sollten.
Demi begann plötzlich ein wenig zu zittern. Ich vermutete, dass das an der Teperatur hier unten lag. Es war schließlich nicht sonderlich warm. "Ist dir kalt?", fragte ich sie schließlich. "Ein wenig.", gab sie schließlich zu, während sie mich weiterhin anblickte. "Wir sollten wieder an Deck gehen - sofern wir den Ausgang finden.", grinste ich sie an und hing ihr meine Weste um. Wir suchten eine geschlagenge halbe Stunde nach einer Tür, bis wir endlich eine kleine stahlerne Leiter entdeckten, welche zweifellos nach oben führte. Wir stiegen nach oben und fanden uns in einem kleinen, kühlen Raum wieder, in dem sich nichts weiter als der Ausstieg befand, den man noch weiter ausklappen konnte.
Wir öffneten eine weitere Tür, welche uns auf einen Gang führte, wo viele weitere Passagiere unterwegs war. Es war noch sehr früh am Morgen, die meisten würde wohl der Hunger aus ihren Kabinen getrieben haben. "Wo sind wir?", prustete Demi erneut los, als ich mich nur verwirrt umsah. "Wenn ich das wüsste...", stimmte ich mit ein, bevor ich die Tür hinter mir schloss. Wir folgten einfach den Menschen, welche dort unten ebenfalls ihren Weg gingen, um wieder an Deck zu finden. Und Tatsächlich: wir fanden durch die zahlreichen Gänge und Türen wieder an Deck. Ich hatte nie herausgefunden, wo wir gelandet waren, nachdem wir die große Halle wieder verlassen hatten.
An der Reling angekommen, bemerkte ich, wie Demi verträumt auf das Wasser. Sie wirkte auf mich nachdenklich, vielleicht sogar ein bisschen traurig. "Was ist los?", fragte ich sie schließlich. "Wissen sie...", begann sie, doch ich blickte sie nur vielsagend an. "Weißt du...", korrigierte sie sich daraufhin selbst, "Ich weiß nicht, wie ich dieser verdammten Hochzeit entkommen sollte. Ich verstehe meine Mutter einfach nicht. Erkennt sie nicht, wie weh sie mir damit tut? Sterling ist der grobste, jedoch auch reichste Mann, den ich kenne. Für meine Mutter darf es nur einen geben: sich selbst. Das war noch nie anders. Deshalb hatte ich wohl auch eine sehr schwere Kindheit. Und als mein Vater gestorben ist, hat sie den ganzen Tag nur gemeckert, er habe uns doch so viele Schulden hinterlassen. Also hat sie sich an Sterling's Vater gewendet.", erklärte sie mir. "Manchmal wünschte ich mir einfach, ich wäre mehr wie sie.", seuftzte sie nur auf. "Das wollen sie nich. Mein Vater hat meine Familie im Stich gelassen, als ich noch ziemlich klein war. Meine Mutter war schwanger, mein Bruder vielleicht sechs; ich hab' die Welt nicht mehr verstanden. Mein Vater war von dem einen Tag auf den anderen plötzlich verschwunden. Natürlich wollte ich wissen, wo mein Papa war. Doch meine Mutter hat mir immer nur mit 'Er musste ganz dringend weg. Er kommt bald wieder.' geantwortet. Stundenlang hatte ich auf einem Hügel vor unserem Haus gesessen und darauf gewartet, dass er endlich wieder kommen würde. Oftmals bis nach Sonnenuntergang. Es war unerträglich.", schilderte ich ihr die wohl schlimmsten Erinnerungen meines Lebens. "Wieso ist ihr Vater gegangen?", fragte sie mich nun. "Das weiß ich nicht. Er hat meine Familie im Stich gelassen, solche Dinge kann man niemandem verzeihen. Mein kleiner Bruder Nick ist der einzige, der weiß, dass ich hier bin. Ich wollte nicht, dass er sich zu viele Sorgen macht.", fuhr ich fort. Der Himmel färbte sich mitterweile schon rötlich, vereinzelte Wolken waren zu sehen. Der Wind spielte mit Demi's braunen Locken, während sie noch immer nachdenklich das Wasser musterte.
♪♫♪♫
Demi's Sicht
"Geben sie mir ihre Hand.", bat er mich nun. Ich lächelte ihn an, während ich ihm schließlich meine Hand reichte. Meine Blick traf den Seinen; es war ein wundervoller Moment. "Jetzt schließen sie ihre Augen.", er zog mich näher zu sich. "Na los.", flüsterte er leise. Also schloss ich meine Augen, nachdem ich ihn fragend angesehen hatte. "Steigen sie auf die Reling.", meinte er und führte mich zu der Reling, damit ich auf sie steigen konnte. Ich begann zu lächeln, als ich seine Arme an meinen Hüften spürte. "Halten sie sich an der Reling fest.", er legte meine Hände an die eiskalte Eisenstange. "Die Augen bleiben zu; nicht aufmachen.", seine warme Stimme ließ mich erneut lächeln. "Nein, mach' ich nicht.", gab ich ihm zur Antwort. "Jetzt steigen sie oben auf die Reling.", ich stieg nach oben und hielt mich fest, bis er hinter mir auf die Reling kletterte und seine Hände an meinen Hüften platzierte. "Schön festhalten; und nicht die Augen aufmachen.", ich spürte seien Atem an meinem Hals, aber es machte mir nichts aus. Ganz im Gegenteil. Ich begann leicht zu lachen, jedoch aus Freude. Ich fühlte mich das erste Mal seit Monaten wieder besser; und ich hatte es Joe zu verdanken. "Vertrauen sie mir.", flüsterte er, während er nach meiner Hand griff. "Ich vertraue ihnen.", gab ich ihm zur Antwort, bevor er nach meinen Handgelenken griff und diese nach außen streckte, aber ich zögerte. Doch ich gab mich seinem Vorhaben, was auch immer das warr, hin. Ich breitete meine Arme aus, bis sie komplett zur Seite ragten. "In Ordnung.", meinte er zufrieden und legte seine Hände an meine Hüften. In mir breitete sich ein warmes Gefühl aus, als ich das spürte. "Jetzt öffnen sie die Augen.", flüsterte er, woraufhin ich zögernd die Augen öffnete. Sofort begann ich etwas lauter auszuatmen. Vor mir lag zwar immer noch der Ozean, also nichts, was ich in den letzten Tagen nicht zu genüge gesehen hatte, jedoch war es ein unglaubliches Gefühl. Ich fühlte mich, als würde ich ... fliegen! "Ich fliege!", stieß ich überglücklich hervor und konnte dieses Gefühl noch immer nicht richtig deuten; es war einfach unbeschreiblich. "Joe!", atmete ich aus, während das tosende Geräusch des Wassers zu hören war. Es störte mich allerdings keineswegs. Er legte seine Arme nun ganz um meinen Unterleib und drückte mich sanft an sich, während meine Arme noch immer ausgebreitet waren. Anschließend griff er nach meinen Händen strich zärtlich darüber. Danach verschränkte er seine Finger mir den Meinen, doch ich lächelte noch immer. Ich fühlte mich so unbeschreiblich frei! Er begann leise zu singen, und ich begann erneut überglücklich zu lächeln. Mein Herz schlug mir bis zum Hals; das war der wohl schönste Moment in meinem ganzen Leben! Er spielte mit meinen Fingern, bevor er meine Hände zurück zu meinen Hüften führte, ohne seine von meinen zu nehmen. Ich drehte meinen Kopf nach hinten zu ihm und sah direkt in seine Augen, bevor wir uns fast gleichzeitig küssten. Für diesen Moment konnte ich sogar Sterling und meine Mutter vergessen. Es gab nur Joe und mich; es war wunderschön. Ich legte meine Hand in seinen Nacken, bevor er seine rechte Hand an meiner linken Hüfte platzierte und ich mich schließlich etwas weiter zu ihm drehte.
Bescheidsagliste:
demi.4.ever
JeMi_fAN
SZYundsoweiter
LittleÄnna♥
joedemifan
TheJBandDLfan
sevgi
DemiLovato 4-Ever
Cino.
Antonia_xx16
Imane
stars-fan
- Anmelden um Kommentare zu schreiben








Man merkt wie sehr Demi sich
Man merkt wie sehr Demi sich bei Joe fühlt das ist so schön *_*

Die Story ist einfach der Hamma
Und man merkt auch das Joe Demi sehr mag *-*
Ich liebe diese Story
<3
der part war der hamma mach
der part war der hamma
mach ganz schnell weiter
demi fühlt sich sehr wohl in die arme von joe und das finde ich gut
demi sollte ster und irher mutter die wahrheit sagen
sie liebt joe und joe ,liebnt sie
sie passen besser zusammen also
toller part
Der Part war wirklich
Der Part war wirklich extremst toll
Demi fühlt sich wirklich wohl in Joe's Nähe und das merkt man, das merkt man wirklich sehr !
))))))))))))))))))
Nun ja, dass sie einfach mal in den Arbeiter-Bereich gehen, war keine schlaue Idee, aber es war durchaus witzig
Und der Kuss
Entschuldig den knappen Kommentar, aber ich bin beschäftigt³, da ich Abschlussprüfungen habe, nachdem die Ferien vorbei sind.
comment & rate: http://www.camp-rock.de/cr/fanfiction/cino/slipped-away
Einfach nur geil *-* Ich
Einfach nur geil *-*


Ich liebe die Story
Mal die Sicht von Joe ist echt interresant
Das ist schon witzig wie die beiden diese Arbeiter reingelegt haben xD
Macht bitte schnell weiter
Sonst sterbe ich vor warten und das kann ich nicht muss ja den nächsten Part mit Erleben :DDD
<3
oh man schon wieder toller
oh man schon wieder toller part
mach ganz schnell weiter und sag wieder bescheud
freu mich schon wenn es wieter geht
oh man die zwei in einem kleinen schrank eingespeert ist doch cool
ich finde das romantosch
hoffentlich gibts noch einen kuss
oh man wie werden sterling und so reagieren wenn die das rauskriegen aber da siszt ja egal hauptsache die beiden sind zusammen
okay ich und meine blühenden fantasie
mach ganz schnellk weiter
Also Joe's Sicht dieses Mal,
Also Joe's Sicht dieses Mal, interessant, finde ich gerade sogar etwas interessanter als Demi's Sicht, weiß nicht warum, aber die Sicht von Joe finde ich gerade total spannend, könnte daran liegen, dass er der ärmere von beiden ist und auch schon viel durchmachen musste, obwohl das bei Demi ja eigentlich auch der Fall ist, ich glaube ich sollte mich nicht daran aufhalten, sondern den Punkt einfach auslassen, sonst rätsele ich Morgen noch


Das ist voll süß, wie erleichtert Joe ist, dass es Demi nicht's ausmacht in der dritten Klasse essen zu müssen, jetzt ist er also mit seiner Lebensgeschichte dran.
Ich finde es voll traurig, dass sein Vater die Familie verlassen hat als Joe gerade mal zwei Jahre alt war, ziemlich verantwortungslos, seine Familie einfach so zurückzulassen, vor allem da die Geschichte ja in einer anderen Zeit spielt und es da für Familien ohne Väter noch viel schwieriger war, wie kann der Vater das seiner Familie nur antuen?
Was ich nicht verstehe, warum Joe sich so 'gefühlskalt' gibt, er kam bis jetzt eigentlich nicht so rüber und er verstellt sich ja quasi, nur weil er Demi nicht belasten will? Das finde ich schon irgendwie süß, aber ob das jetzt unbedingt richtig ist?
Demi ist ja auch voll süß und wie sie jetzt in Joe's Gegenwart langsam auftaut und richtig Spaß hat mit ihrem Leben, daran sieht man wieder, wie scheiße es ihr mit Sterling geht und das zeigt, dass sie Menschen wie Joe braucht, um richtig leben zu können, aber wenn sie Sterling heiratet wird sie das komplett zerstören.
Ui, jetzt machen die Beiden etwas verbotenes, das kann ja nicht gut gehen
Hauptsache, Sterling bekommt von der Sache nicht's mit, der wird nämlich gar nicht begeistert sein, wenn er erfährt, dass Demi sich mit Joe herumtreibt und dabei auch noch echt viel Spaß hat.
Warum werden die Beiden denn auch noch erwischt? Und Joe ist zu allem Überfluss noch sprachlos, zum Glück kann Demi die Situation gerade noch retten, sodass die Beiden entkommen können, sonst hätte Sterling das auf alle Fälle mitbekommen und das wäre weder für Demi, noch für Joe gut, da bin ich mir sehr sicher.
Ah, sie sind zusammen im Schrank und stecken dort bis auf's weitere fest und jetzt küssen sie sich auch noch, das ist so süß! Aber ich habe jetzt etwas Panik, dass Demi sich jetzt von Joe entfernt, weil sie ihn ja eigentlich nicht lieben darf, das wäre gar nicht gut, wenn der Kuss sie jetzt auseinander treiben würde und was passiert, wenn Sterling davon erfährt, dass will ich gar nicht erst wissen, der dreht bestimmt völlig durch und bringt die beiden womöglich noch um
Die beiden sind so süß
Die beiden sind so süß zusammen
soo eine tolle
soo eine tolle geschichte.

zum glcük kam Joe♥
sag mir Bitte Bescheid jaa?
Okay, Demi ist schon mal
Okay, Demi ist schon mal gerettet, aber ich habe ja immer noch leichte Panik, dass sie sich irgendwas antuen könnte, immerhin war sie ja wirklich kurz davor und was passiert wäre, wenn Joe nicht gekommen wäre ist ja wohl mehr als fraglich, apropos Joe, der kam ja wirklich im richtigen Moment, gar nicht auszudenken, was passiert wäre wenn er nicht gekommen wäre, da wäre Demi vermutlich gesprungen und das wäre nicht so toll gewesen.
)
Es ist wirklich bemerkenswert, wie gut Joe reden kann, also du weißt schon wie ich das meine, ich meine jetzt nicht im Sinne von viel reden, sondern von überzeugend und aussagekräftig reden (Gott, klingt das bescheuert
Also die Beiden sind purer Zucker und Demi hat endlich jemanden, dem sie ihr Herz ausschütten kann, das tut ihr bestimmt wahnsinnig gut, sie wird sich endlich verstanden fühlen und sie kann ihren Kummer für eine kurze Zeit auch vergessen und vielleicht ihr Leben so leben wie sie es gerne hätte und nicht so, wie ihre Mutter es für sie vorgesehen hat.
Und sie wird mit Joe zu dem Fest gehen, egal was Sterling dazu sagen wird, finde ich einerseits super, weil sie sich nicht mehr alles gefallen lässt und ihr Ding durchzieht so wie sie es will, andererseits aber auch eine schlechte Idee, weil wenn Sterling das mitbekommt bekommt Demi sicherlich wieder richtig großen Ärger und wer weiß wozu Sterling nicht noch alles fähig ist?!
Das Fest wird bestimmt super werden und ich hoffe ja, dass Joe und Demi sich dort um einiges näher kommen werden, obwohl die beiden jetzt schon total süß zusammen sind, aber Sterling steht ja noch zwischen ihnen und Demi's Mutter ja eigentlich auch, eigentlich stehen alle Menschen aus Demi's näherem Umfeld zwischen den Beiden, oder irre ich mich da?
JOE
JOE
))))))))))))))))))))))))))))
da muss was laufen!
Immerhin hat sie schon eine gescheuert bekommen und nochmal? muss nicht sein. wer weiß, es ist mit joe, nicht, dass sterling dann RICHTIG drauf los prügelt! :ooooooooooooooooo
YES! :DD gut die beiden haben ein date. und ja es ist nur ein treffen aber ich nenne es date!
Nun gut, ich bin gespannt wie Sterling darauf reagieren wird, dass Demi mit Joe abdüsen will und Party machen möchte.
Sorry, ich kann gerade nicht mehr schreiben, ich hab allehand zu tun
:***
comment & rate: http://www.camp-rock.de/cr/fanfiction/cino/slipped-away
Ich hab es doch gewusst Aber
Ich hab es doch gewusst
Aber ein Glück kam Joe um ihr das Leben zu retten *-*

Demi sollte sich wirklich nicht mehr von allen rumkomandieren lassen!
Sie sollte versuchen auf eigenen Beinen zu stehen auch wenn das erst mal schwer sein wird aber ich denke das sie das schaffen wird wenn sie sich selbst davon überzeuegn kann, dann kann sie es auch wirklich durchziehen
Joe ist wirklich ein Gentelman *-* Ich liebe diesen Mann so
Macht bitte schnell weiter
<3
dieser fast selbstmord, ist
dieser fast selbstmord, ist der richtige schritt in das richtige und wahre leben. Sie erkennt, dass sie in einen goldenen Käfig ist, auch wenn sie Tod ist, würde sie immer Sterling's verlobte sein. Und joe hielt sie von diesen schritt ab, das ist das beste was jetzt passieren konnte. Joe steigt in demis leben ein, und sie währte sich zwar aber jetzt hält auch sie seinen hand. Ich bin doch erleichtert, dass demi sich umdrehte. Sie ist endlich bei joe. Da bin ich echt froh. Ah ..der zweite schritt in die richtige Richtung, eine Feier. Das freut mich total <3 endlich für sie eine chane sich besser kennen zu lernen. Ich habe das Gefühl dass sie sich bald gut verstehen werden. Demi ist eine von ihnen, das erkennt man. Denn sie hat gefühle, die man bei sterling leider nicht erkennen kann. Ja das einzige wofür sein herz schlägt, ist das liebe, liebe geld. Sterling ist die boshaft in Person. Er schlägt seine verlobte, nur damit sie ihm später wieder hinkriechen kann damit er sich großartig fühlt. Doch demi will frei sein, einfach nur frei. Und joe öffnet jetzt die Tür. Mit ihm an ihrer Seite, da kann nichts mehr schief gehen. Ich hoffe diese Party zeigt demi endlich dass es auch ein anderes Leben gibt.
der part war wieder so ergreifend schön <333
Ich liebe eure Story, ich hoffe dass ihr bald wieder eine story zusammen schreibt. Denn ich habe das dumpfe gefühl dass die story bald zuende ist, und das tut sehr weh ;( WENN ihr eine neue story schreibt, würdet ihr mir bitte bescheid geben? ich wäre echt stolz darauf, eure erste leserin für eure neuen story zu sein <3333
danke fürs bescheid geben und bitte wieder bescheid geben ja??
glg chrissi ^^
"Ich liebe dich", flüsterte ich.
"Du bist mein Leben", antwortete er schlicht.
Es gab nichts weiter zu sagen in diesem Moment.
[Biss zum Morgengrauen]
zum glück kam joe um demi
zum glück kam joe um demi davoon abzubringen
hoffentlich macht demi jetzt das was joe ihr geraten hat und sich nicht mehr von sterling und ihrer mum
und wenigstens kann demi mal einen abend genießen ohne jeglichen stress
der part war der hamma ich freu mich schon wenn es endlich weiter geht
sag mir bitte immer bescheid
joe hat recht sie sollte nicht zu dennen hingehen wo sie es nicht gut tut
Da hat Demi einmal Spaß und
Da hat Demi einmal Spaß und kann die anderen Dinge vergessen die sie zu schaffen machen aber da musste Sterling ja noch kommen -.-

Und was er gemacht hat das war wirklich das allerletzte! Solchen Männern könnte ich einfach nur eine kleben und was weiß ich noch
Die Story ist einfach nur der Hamma *-*
Hofendlich macht Demi jetzt nicht das was ich denke
Macht schnell weiter
<3
wenigstens lernt demi jetzt
wenigstens lernt demi jetzt mal wahre freunde kennen...ich hoffe sie bleiben doch in Kontak, wäre doch blöd wenn es anders wäre. Sie tat endlich mal das, worauf sie lust hat...nach bestimmt langer langer zeit. Doch sofort muss sie an sterling denken, was der dazu wohl sagen würde..und wie es "klar" war würde der ausflippen. Oje aber ich dachte nicht dass er sie schlägt, ich finde es immer wieder wiederlich wie er sie behandelt. Aber am meisten wiedert mich seine art an. Wie kann er nur eine Frau schlagen? jeder idiot weiß, dass sich eine frau SELTEN gegen einen mann wehren kann..eigentlich war dies noch sie so der fall..und das weiß er ganz genau, und deswegen schlug er zu. Mistkerl...tut mir leid aber das muss gesagt sein ^^
Jetzt tut sie mir so leid, ich hoffe nur sie macht jetzt keinen rießen fehler, obwohl ich dies total nachvoll ziehen könnte..sie tut mir so leid. Ich hoffe nur jemand kann sie jetzt aufhalten und sie trösten...ich hoffe sehr.. es ist joe ^^ ich hoffe es..und ich wünsche mir dass demi endlich lernt, auch mal richtig "nein" zu sagen
danke fürs bescheid geben und bitte wieder bescheid geben ja? ^^
glg chrissi <3
"Ich liebe dich", flüsterte ich.
"Du bist mein Leben", antwortete er schlicht.
Es gab nichts weiter zu sagen in diesem Moment.
[Biss zum Morgengrauen]
Oh maaaan. Ich LIEBE Titanic!
Oh maaaan. Ich LIEBE Titanic! Du hast bei mir voll ins Schwarze getroffen.. diese Fanfiction werde ich auf jeden Fall lesen, und bin sogar etwas neidisch diese Fanfiction nicht führen zu können, weil du früher auf die Idee kamst!
Das Leben spielt verrückt. Nichts scheint wie es einmal war. Jeder verachtet dich. Deine einzige Notlösung, der... - AntiBullying!
oh man arme demi dieser arsch
oh man arme demi
dieser arsch von sterling ich bring ihn noch um wenn er soweiter macht
wie kann man sie nur shlecht behandeln
weil sie was mit anderen gemacht haben wo nicht reich sind hallo gehts noch
oh nein hoffentlich macht sie nicht das was ich grad denke
sie soll am leben bleiben anderst gehts net
bitte sie darf sich net umbringen aber ich würde es auch in ihrer situation machen
aber sie hat noch ihr ganzes leben vor sich
toller part mach ganz schnell weiter und sag mir bitte bescheid
Okay also Demi wollte
Okay also Demi wollte eigentlich zurück zu Sterling, damit sie keinen Ärger mit ihm bekommt, wurde aber von den Zwillingen aufgegabelt und redet gegen ihre Art sofort mit den beiden? Irgendwie cool, aber bestimmt nicht so gut für sie, wegen Sterling, dem wird das ja sicherlich nicht so sehr gefallen, wenn er es mitbekommt. Aber die Zwillinge scheinen wirklich in Ordnung zu sein, bis auf die Idee mit dem Alkohol die ist vielleicht keine so gute Idee, das merkt Sterling doch dann sicherlich wenn Demi was getrunken hat und der wird dadrauf wohl nicht grade gut reagieren
Der ist ja wirklich noch brutaler und fieser als ich dachte...

Und dann merkt Sterling auch noch Demi's Abwesenheit, so ein Mist aber auch
Ich meine der kann doch die Leute nicht einfach so nach ihrem Reichtum beurteilen, er kennt die Leute doch gar nicht und er darf Demi doch nicht verbieten mit Freunden Spaß zu haben, was ist das denn für ein scheußlicher Typ?
Und dann schlägt er Demi auch noch! Der gehört in den Knast und nicht auf die Titanic
Demi tut mir so leid, sie muss sich wirklich total beschissen fühlen, aber sie will doch jetzt nicht wirklich von Board springen oder?
Und wenn doch, dass muss Joe sie davor retten, wäre ja doof wenn Demi nicht mehr da wäre
demi ist wirklich SEHR
demi ist wirklich SEHR unglücklich dass erkennt man sofort nur wenn man einen satz liest. Die arme, sie ist eingesperrt wie ein Wellensittich in einen kleinen Käfig. Sterling bewundert sie nur von der äußeren schönheit. Doch ihr wahres inneres erkennt er niemals... er kann nie gefühle aufbauen. Er denkt doch nur an Geld. Er denkt er kann jeden kaufen..naja irgendwie kann er ja Ihre mutter kaufen, und automatisch kann er auch demi kaufen...gegen ihren willen. Mir tut es richtig in der seele weh. Sie kann ja nicht einmal ein paar schritte nach draußen wagen, ohne den verdacht zu haben, das der wütende sterling gleich neben ihr steht und sie irgendwie runter macht oder unter druck setzt. Ich kann mir natürlich sehr vorstellen, dass sie da Joe auch nicht ernst nimmt. Na gut..er ist von der dritten klasse und sie von der ersten klasse...da redet sie natürlich mit keinen. Kann ich total verstehen. Sie wurde so erzogen, wie soll sie es anders kennen. Aber joe war doch nur höflich, er wollte sie doch zu nichts drängen..aber naja..ist ja jetzt nicht so schlimm. Sie bekommen schon eine Chance damit sie sich richtig kennen lernen...das schiff ist ja dann doch nicht soooo groß ;D... ich bin mir sicher sie laufen sich wieder mal über den weg wenn sie etwas frische luft schnappt..genau wie er. Sie sind so unterschiedlich..aber doch sind sie sich so ähnlich...beide sind so...alleine... Joe erkennt dass noch nicht..er hat taylor..sein wahrer freund.. aber joe ist so gefühlsvoll <3 ich liebe es
nun zu euren schreibstiel <33333
ich kann mich richtig in demis situation reinversetzten. Wie ihr das schreibt, das ist so einzigartig und selten... sowas liest man hier total selten..klar schreiben viele toll und süß..aber das gefällt mir total gut <33
danke fürs bescheidg eben und bitte wieder bescheid geben ja?
PS: bitte seit mir nicht böse, dass ich mich so spät erst gemeldet Habe. Hatte meine Abschlussprüfung...sehr viel zu lernen..aber naja ...heute WAR sie ;DDD
glg chrissi ^^
"Ich liebe dich", flüsterte ich.
"Du bist mein Leben", antwortete er schlicht.
Es gab nichts weiter zu sagen in diesem Moment.
[Biss zum Morgengrauen]
Soo .. erst mal sorry, das
Soo .. erst mal sorry, das mein Kommi so spät kommt,
aber ich hatte ja versprochen das es noch kommt :')
zu Part 1:
A´lso schlimmer kann es
Och man .. wird die wirklich zur Hochzeit mit Sterling
gezwungen .. mit Streling ?!
nicht sein !
War doch aber auch klar das es nur ärger mir ihrer mutter
gibt .. -.-
zu Part 2:
Na ja, ist ja normal das die armen es immer schlimmer
haben .. das finde ich aber echt scheiße .. nicht jeder
kann so viel geld haben ._.
zu Part 3:
Also .. ne ich kann Demis Mutter wirklich nicht ab ! -.-
na ja mal schaun wie alles noch kommt
sorry das so kurz, wird länger ..
Grüß'chen,
Domii.
oh man arme demi sie tut mir
oh man arme demi sie tut mir so leid
wie kann man ihr sowas antun
hoffentlich werden sich joe und demi bald verstehen
und demi joe alles erzählt
sie hat sowas nicht verdient
und sterling ist so ein ekel wie kann ihre mutter nur sowas von ihr verlangen
liegt ihrer mutter überhaupt was an demi oder so so kommt es mir nämlich nicht vor
mal sehen wie sich die story entwickelt und sag weiter bescheid
Also Demi tut mir immer mehr
Also Demi tut mir immer mehr leid, Sterling scheint ein wirkliches Ekel zu sein, Demi hat ja sogar Angst, dass er Joe irgendwas antuen könnte.
Joe hat im Übrigem echt noch mal Glück gehabt, das hätte auch böse ausgehen können mit der Besichtigung der Kabine...
Noch mal zu Sterling, der ist ja wirklich fruchtbar, fährt Demi total an, nur weil sie noch nicht ausgepackt hat.... Also ich kann Demi absolut verstehen, so jemanden würde ich auch nie im Leben heiraten wollen, aber sie wird ja dazu gezwungen.
Von Joe scheint sie ja im Moment gar keine so gute Meinung zu haben, also zumindest klingt es jetzt nicht so, als würde sie ihn so gut finden, aber ich bin mir sicher, dass wird sich noch ändern, vielleicht ja sogar sehr bald.
Das Wiedersehen von den Beiden ist ja schon mal romantisch, auf irgendeine Art und Weise, aber Demi muss ja leugnen, dass ihr kalt ist...
Auf alle Fälle stelle ich mir das voll schön vor, wie die Beiden so dort stehen, am Rand vom Schiff und die Dunkelheit und die Wellen, irgendwie so richtig schön dramatisch, womit wir wieder bei Demi's Gedanken wären.
Ich hoffe mal, sie zieht es nicht ernsthaft in Erwägung, sich irgendwas anzutun, oder wenn, dass Joe sie davon abhalten kann, denn sonst wäre das ja voll doof. Aber Demi hat ja eigentlich Recht, ihr Mum kommt nicht so rüber, als würde Demi ihr was bedeuten, denn sonst würde sie ihr das ja wohl kaum antuen, auch wenn sie Geldsorgen haben (obwohl Demi's Dad der Vorgesetzte von Sterling's Dad war und die demzufolge eigentlich weniger Geld haben müsste, oder hab ich das falsch verstanden?), das ist doch auf Dauer keine Lösung.
Und zu Sterling muss ich mich vermutlich nicht weiter äußern, da hab ich das Wichtigste ja schon gesagt.
Sorry falls der Kommi bisschen komisch geworden ist, ich bin heute bisschen lustlos, weil wir in Deutsch heute einen Aufsatz geschrieben haben
Ah gut, die Geschichte die
Ah gut, die Geschichte die ich vermisst hatte, wie Sterling und seine Familie ins Spiel kamen!
Okay, also Joe kam ja nun wirklich ziemlich harmlos davon. Dafür, dass er einfach mal sozusagen in eine fremde kabine "eingebrochen" ist ^^ müsste eigentlich eine strafe geben, oder nicht? Nun gut, ich will nicht weiter darauf rumhacken, ist nur eine kleinigkeit;)
Also, will sich Demi umbringen? Bzw spielt mit dem Gedanken? Denn mitten auf dem atlantischen Ozean wird wohl kein Fleckchen Land sein, oder?
Also ich muss nachfragen - Demi's Vater war der Vorgesetzte von Sterling's Vater. Sprich, der verdiente dann ja mehr! WO IST DAS GANZE GELD HIN?
Ich meine er ist Tod, aber Demi und ihre Mom müssen das ja geerbt haben? Was ist mit dem Batzen Geld passiert? Wäre gut, sehr gut sogar, wenn ihr das noch einbauen würdet;)
Hast du dich ein bisschen mit der Zeit vertan?
Du hast geschrieben, dass Demi das gepäck verstaut. Dann dass sie die ganze nacht darüber nachdenkt sich von Deck zu stoßen und dann hast du geschrieben "Nachdem ich damit abgeschlossen hatte, unser ganzes Gepäck in den Holzschränken zu verstauen, beschloss ich, mir die Füße an Deck noch ein bisschen zu vertreten, das konnte immerhin nicht schaden."
:D:D oder hat demi die nacht über gepäck verstaut!?
ich bin verwirrt, aber egal, mach dir nichts draus:D
Verständlich, dass Demi auf Distanz ging
Realistisch vor allem. Wäre sehr merkwürdig wenn sie gleich so "yay hey joe"-mäßig gewesen wäre ... ^^
Ich muss noch mal - wie in meinem letzten kommi - nachfragen, wieso demi nie abgehauen ist. wieso sie nie ihre sachen gepackt hat und einfach weg ist. das müsst ihr unbedingt aufklären, bitte, denn das ist ein sehr wichtiger punkt, der fehlt, und den ich persönlich nicht zu lange weg lassen würde;)
guter part!
comment & rate: http://www.camp-rock.de/cr/fanfiction/cino/slipped-away
was ist so schlim dran joe
was ist so schlim dran
joe hat sich doch nur umgesehen
er ist eben sowas nicht gewöhnt und ster muss gleich wieder so ausflippen
und sagemn ms lovato hallo gehts noch
ich mag ihn einfach net und finds auch voll gemein von demis eltern aber so was von
oh man das war ein toller part
mach ganz schnell weiter
joe tut mir so leid hoffentlich bekommt er eine chance für ein neues leben das würde mich freuen für ihn
uhhhhh joie un demi haben sschon namen ausgetauscht finde ich coool
hoffentlihc freunden sie an und dann verlieben sie sich ineinander das würde mic freuen wenn sie zusammen kommne würden
Joe hat sich also bloß
Joe hat sich also bloß umgesehen. Ja Neugier kann auch Probleme bereiten, das sieht man ja hier wozu es führt...
Die Unterschiede zwischen den Klassen scheinen ja wirklich krass zu sein, das fängt bei den Zimmern an und hört beim Speisesaal auf.
Das war voll süß wo Joe sich an seine Verabschiedung von Nick erinnert hat, Nick scheint wirklich sehr süß zu sein, schade dass er hier wohl keine große Rolle spielen wird...
Das ist ja auch von Taylor sehr freundlich einfach so abzuhauen und Joe stehen zu lassen, der wäre sonst vielleicht gar nicht in solche Schwierigkeiten gekommen, wenn Tay bei ihm geblieben wäre, aber das kann man ja jetzt nicht mehr ändern.
Okay Demi ist nach wie vor sehr sympathisch und Joe scheint sie ja SEHR zu mögen schon vom ersten Moment an
Endlich kommt auch mein
Endlich kommt auch mein Kommentar-sorry,ich hatte keine Zeit,aber immer den Link schinken,früher oder später wird auch ein Kommi von mir kommen (: -danke ;*
Zu Part 1.
▬Erstmal wieder klasse Schreibstyle.
▬Dass Demi zu der Hochzeit mit Sterling gezwungen wird,ist echt schlimm,die Mutter denkt nur ans Geld und nicht an ihre Tochter,sowas gehört verboten. Zwangsheirat !!
Als Demi aus dem Speisesaal gegangen ist,kann ich total verstehen,ihr wird das alles zu viel.
Als Sterling dann Demi fand,dachte ich nur ach du scheiße,das gibt wieder ärger.
Und dieser Raue Ton in sterling stimmt ist echt schrecklich,noch ein negativer Punkt.
Als Demi dann in den Speisesaal zurück kam,wusste ich,dass es dort von ihrer Mutter,wieder ärger gibt ! -Schrecklich -.-
Zu Part 2.
▬Suppii geschrieben ;]
▬Die Unterschiede zwischen Joes und Demis Kabine sind echt zu viel ..
Auch der Speisesaal. Ich finde das echt eine Frechheit,dass die 'armen' so viele Abstriche bekommen. Nicht jeder kann sich halt das Teuerste leisten !
Ich finde,dass Sterling schon etwas überreagiert hat,als Joe in der Kabine stand..
hoffentlich muss er nicht die Titanic verlassen .__.
--
Sagt mit bitte wieder bescheid,daaankii ;*
Okay, ich muss sagen, heute
Okay, ich muss sagen, heute gibt es einen kurzen Kommentar, denn ich bin am Koffer packen und aufräumen und fertig machen. ich fahr morgen auf Abschlussfahrt nach Berlin;) Daher gibts auch keine garantie, ob ihr in der zeit einen kommi von mir bekommt ...
Also, ich find's krass wie der Unterschied beschrieben wird. Man könnte wirklich meinen, Taylor und Joe hausen in einer Putzkammer, während die 1.-Klasse-Passagiere wie Könige veehrt werden. Ich fand es leicht unrealistisch, dass die unterschiedlichen Klassen so dargestellt wurden, muss ich ehrlich zugeben .. Der Grundgedanke ist gut, zu zeigen, wie die Gesellschaft die Unter- und Mittelschicht behandelt und wie die Oberschicht beachtet wird. Ich meine den Unterschied deutlich zu machen war eine gute Idee, allerdings finde ich, wird das schon ein tick übertrieben dargestellt. Aber nun gut ^^
Okay, ich bin mal gespannt, wie das Gespräch weiterverlaufen wird und ob Joe viel Ärger kriegen wird. Immerhin ist er sozusagen "eingebrochen" und das müsste eigenlich ziemlichen Trouble geben.
Liebe Grüße ;*
comment & rate: http://www.camp-rock.de/cr/fanfiction/cino/slipped-away
Ihr bekommt das so gut hin
Ihr bekommt das so gut hin *-*

Ich liebe es
Als wäre ich mitten drin
Ich mag Sterling nicht besonders!!
Joe *-*
Schnell weiter
<3
Demi scheint ja wirklich sehr
Demi scheint ja wirklich sehr unglücklich zu sein, ich meine sie kommt wirklich schon sehr verzweifelt herüber. Ihre Mutter muss doch merken, dass es Demi damit so schlecht geht, aber ihre Mutter scheint absolut kein Herz zu haben, so wie es im Moment aussieht, ich meine sie stürzt ihre Tochter ins Unglück, will Geld einsammeln und merkt anscheinend nicht mal, wie sehr das Demi zusetzt.
Sterling ist ja auch mal ein totales Arschloch. Ich meine, Hallo, wie kann man so herzlos und eiskalt sein?! Der muss doch auch merken, dass Demi ihn gar nicht liebt und irgendwie ist er ja auch voll unsympathisch, das kommt auch nicht so rüber als hätte er Gefühle für Demi, dem geht es doch bloß um seinen Ruf, sonst würde er Demi auch nicht so anschreien, wo sie abgehauen ist.
Die Familie muss wirklich schrecklich sein, es ist voll verständlich, dass Demi da am liebsten raus will, hoffentlich schafft sie das auch.
Die Titanic ist ja wirklich ein Traum, das muss voll schön sein dort mitzufahren, na ja es sei denn, man ist in Demi's Lage.
Ich bin ja gespannt, wie das jetzt mit Joe weitergeht. Was wollte er eigentlich in der Kabine, oder besser erst mal, wie ist er da überhaupt reingekommen? Ich gehe ja mal nicht davon aus, dass er etwas klauen wollte. Nächste Frage: Was macht er am Kamin? Sucht er vielleicht irgendwas, oder war das bloß ein Zufall? Und meine wichtigste Frage: Wird der Kapitän jetzt kommen, oder kommt Joe so davon und redet er mit Demi und wie reagiert Sterling (der hier ja absolut übertrieben hat, nur weil Joe in der Kabine war, hallo?!)?
Toller Part, ich bin schon gespannt wie es weitergeht.
wow einfach hamama mach ganz
wow einfach hamama mach ganz schnell weiter#ih freu mich schon drauf
ich finds echt unfair wie sie demi behandeln wie können sie sie zwingen
hallo das ist doch total unfair
sie liebt ihn doch garnet mal was solln das danm
nur weil sie kein geld haben müssen die doch net gleich mit ihr so umspringen
hallo das ist echt gemein
ich mag ihre eltern nicht
die sind gemein hinterhältig und interessieren sich nicht mal für die gefühle von demi
arme demi sie tut mirr schrecklich leid
aber joe was macht er in der kabine von demi
mal sehen wie es wieter geht