Witches (PMMFF)


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PROLOG: (by beide)
“Schwetsern!”, hob sich barsch eine kehlige Frauenstimme von dem wirren Stimmdurcheinander hervor.
Mit strengem Blicke aus glasigen, blauen Augen sah die Besitzerin der Stimme, eine alte, schaurig aussehende Frau, in die Runde. Nach und nach verstummte das Gemurmel der anderen Anwesenden.
“Danke.”, meinte die Alte und erhob sich von ihrem thronartigen Stuhl.
Langsamen Schrittes begab sie sich zu dem großen, scheibenlosen Fenster und sah hinaus in die Vollmondnacht.
Wir befinden uns in einer mittelalterlichen Burg im Norden Englands im Jahre 2011.
Der Rat der Hexen war zusammen getreten. Ein großes Problem beschäftigte sie:
Sie wurden immer weniger!
Genaugenommen waren sie vierzig Mitglieder des Rates die einzigen noch lebenden Hexen.
“Meisterin Walpurga.”, trat nun die Hexe, die eben noch zur Linken der Urhexe Walpurga gesessen hatte, ans Fenster, “Wir beratschlagen uns schon seit Wochen und kommen zu keinem Ergebnis. Die Kirche hat unsere Art weitgehend ausgerottet und unsere Lehren zur Sage erklärt. Wir sind in Vergessenheit geraten. Neue Mitglieder sind nicht zu erwarten. Ich sehe also keine andere Möglichkeit, als dass Ihr Euer Werk wiederholt, Meisterin, und neugeborene Mädchen herbringen zu lassen und sie als Kinder der Magie aufzuziehen.”
Die Urhexe seufzte: “Das es wieder soweit kommen musste und ich wieder kleine Babys aus ihren Familien reißen muss, um das Fortbestehen der Hexen zusichern... Aber so sei es dann... Armina, Kaylee, Tama, Yuna, Akira, Luna und Luzi! Ihr werdet ein Mädchen eurer Wahl, egal von wo, solange es nicht älter als drei Tage ist, her bringen, dass wir sie zu Hexen ausbilden können. Der Rest kann gehen!”

Starring:
Stella Valerius created by rock_girl97
Melissa Sophie Engel created by Rockgirl-fan
Leila Williams created by FaffeeSuchtiie/Beautiful♥
Patricia-Viola Kertéz created by ♥KekseBabyBling♥
Nikki Rood created by ilovedjs
Chiara Foxcroft created by Anuuk
Ellen Adeline Doyle created by KaylaTiger4

Part 1: Me thon vayienne!
Über England hatte sich friedlich und still eine laue, sternenklare Augustnacht gelegt. Der Vollmond schien hell am schwarzen Himmelgestirn und tauchte die grasigen Hügel in ein mattes, geheimnisvolles Licht.
Kilometerweit war nichts zu sehen, was auf menschliche Anwesenheit schließen ließ. Doch auf einer der vielen moorigen Anhöhen erhob sich, groß und mächtig, eine nur vom Mondschein belichtete Burg.
Würde nicht in dem ein oder anderem Fenster helles Licht brennen, könnte man das alte Gemäuer für verlassen und leerstehend halten. Fledermäuse umkreisten umkreisten die mittelalterliche Festung, in der Ferne schrie ein Uhu; beides unterstrich die schaurige Atmosphäre in der sumpfigen Hügelebene und passten hervorragend ins Bilde der Burgherrin.

Trotz so fortgeschrittener Stunde war in der Burg noch nichts von Zu-Bett-Geh-Stimmung zu spüren.
Klar und voll hallte die auf einer Violine gespielten Melodie von 'Amazing Grace' durch die dicken Mauern der Bastei.
Folgte man den harmonischen Klängen, gelangte man in einen großzügigen, steinernen Saal, der in vergangen Zeiten vielleicht mal als Ballsaal, für Hochzeiten oder die Ausführung des ein oder anderen Ritterschlages genutzt worden war. Nun waren hier allerdings sieben Mädchen versammelt, die allesamt jeder einer anderen Beschäftigung nach gingen.
Zurückgezogen in der Ecke stand zum Einen mit vor Konzentration geschlossenen Augen ein Mädchen, die die als Ursache für die Vionlinentöne bezeichnet werden sollte. Ihre schön geschwungene Lippen formten geräuschlos den Text des von ihr gespielten Liedes. Die Länge der kastanienbraunen Haare ließ sich nur erahnen, da sie ordentlich hochgesteckt waren und nur einige Strähnen des nach rechts gescheitelten Ponys waren nicht mit in die saubere Hochsteckfrisur genommen.
“Hey, Ellen.”, meinte da plötzlich eines der anderen Mädchen, “Jetzt reicht's langsam. Meinst du nicht auch? Unsere Ohren hast du jetzt wirklich lange genug gequält.”
Die Angesprochene unterbrach ihr verträumts Spiel und blickte de Ketzerin aus gutmütigen, pechschwarzen Augen, in denen momentan allerdings ein erbostes Funkeln lag, an.
Ein paar Sekunden lieferten sich die Beiden ein abschätzendes Blickduell. Dann setzte Ellen mit einem leicht hämischen Grinsen den Bogen wieder an die Saiten an und erzeugte einen schrillen Ton, der kratzenden Fingernägeln auf einer Tafel glich.
Egal, was sie eben getan hatte, jede im Raum unterbrach ihre Tätigkeit und presste die Hände auf die Ohren, um sie vor dem markerschütternden Klang zu bewahren.
“So quäle ich deine Ohren, liebe Stella.”, meinte Ellen dann triumphierend lächeln.
Stella warf die blonden, lange Haare über die Schulter und stocherte mit dem Zeigefinger im rechten Ohr herum: “Vielen Dank, jetzt hab' ich 'n Tinitus.”
“Da bist du nicht die Einzige...”, mischte sich nun ein weiteres Mädchen ein, die auf den schönen Namen Chiara hörte.
“Das war jetzt echt unnötig, Ellen.”, meinte auch die Nächste, die hier allgemein als Pat bekannt war, mit vollem Namen aber Patricia-Viola Kertéz hieß.
“Ich beschwer' mich doch auch nicht, wenn Meli stundenlang auf höchster Lautstärke ihre 'Musik' hört und dazu albern durch die Gegend zappelt.”, legte Ellen ihre Violine beiseite.
“Man nennt es nicht 'albern durch die Gegend zappeln', sondern tanzen. Streetdance, um genau zu sein.”, funkelte Melissa Sophie Engel eingeschnappt aus ihren hellbraunen Augen zu Ellen hinüber.
Manchmal war die Irin mit ihrer dann und wann etwas arroganten Haltung, von wegen nur klassische Musik und Standartänze wie Wiener Walzer waren die Königsklassen, richtig nervig.
Sie war zwar ein unheimlich geistreicher Mensch und zweifelsfrei ein musikalisches Genie, aber es war ebenso gewiss, dass Bescheidenheit alles andere als ihre stärkste Disziplin war.
Ellens Überheblichkeit war auch dass, was am häufigsten zum Streit unter den Sieben führte.
Meistens fing es immer mit einer Diskussion über die verschiedenen Musikgeschmäcker an: Stella, oder auch Ella geannt, hasste klassische Musik, während es für Ellen nichts Schöneres gab. Dass Meli immer unweigerlich mit in diese Debatten – ob sie es nun wollte, oder nicht – früher oder später reingezogen wurde, machte das Ganze nicht besser.
Da sich Ellen und Stella – eigentlich kamen sie ja doch miteinander aus – wieder kurz vor einem solchen Streit befanden, griff nun Nikki, die sich die ganze Zeit über still und fast schon teilnahmslos um die Frisur der Siebten im Bunde Laila Williams gekümmert hatte, ein: “Denkt dran, wenn ihr euch mit Zauberei jetzt wieder eine Schlacht liefert, sind L und Tama wieder die ganze Nacht mit eurer Genesung beschäftigt. Außerdem gibt's wieder Ärger mit Kaylee und Luzi. Und vielleicht sogar mit Meisterin Walpurga.”
Den letzten Satz hatte die blonde Amerikanerin besonders an Ella gewandt. Es hatte den gewünschten Effekt: Die Farbe des runden, soweiso schon sehr hellen Gesichtes nahm einen kreidebleichen Ton an und das herausfordernde Lächeln mit den Grüpchen in Ellens Richtung verschwand.
Vor nichts auf der Welt hatte Stella nämlich mehr Angst als der Urhexe: Die raue hohle Stimme der Walpurga jagten ihr jedes Mal einen kalten Schauer über den Rücken und die von jahr zu jahr immer durchsichtigeren Augen waren ließen Ella das Blut in den Adern gefrieren.
Streit mit der Alten wollte sie sich also wirklich nicht einhandeln.
“Na also.”, meinte Ellen zufrieden, “Dann kann ich mich ungehindert wieder meinem Spiel widmen.”
“Nein, kannst du nicht.”, erklang eine neue Stimme.
In der Tür zu dem großzügigen Saal, in dem sich die Mädchen befanden, stand eine 30-jährig aussehende Frau. Ihr schlanker Körper war in einem schwarzen, langen Kleid gehüllt, dessen Ärmel bis knapp zu der Mitte ihres Oberarmes reichte. Um ihre Wespentaille war ein breiter, dunkelbrauner Ledergürtel gebunden, dessen schwarz angelaufene Silberschnalle einen großen Teil ihres Bauches verdeckte. Die Arme steckten in ellenbogenhohen Handschuhen. Um das rechte Handgelenk war ein goldenes Armband gelegt. Ihre pechschwarzen Haare waren zum lockeren Zopf geflochten und über die linke Schulter gelegt worden.
“Hey, Tama!”, begrüßte L(eila) ihre Lehrmeisterin sofort, “Was gibt's denn noch? Wir haben doch Feierabend.”
Mit empörtem Blicke stemmte Tama die Hände gegen die Hüfte: “Sagt bloß, ihr habt alle vergessen, welcher Tag beziehungsweise welche Nacht heute ist.”
“Die Walpurgisnacht?”, fragte Chiara schwerzhaft.
“Nein, die ist am 30.April.”, warf Pat altklug dazwischen.
Unter den sieben Junghexen brach unwillkürlich eine Debatte zum Thema “Datum der Walpurgisnacht” aus.
Tama presste gestresst Daumen und Zeigefinger ihrer rechten Hand gegen die Schläfen und murmelte unverständliche asiatischklingende Worte vor sich hin.
“Also”, meinte Nik(ki) nachdem sich die Diskussion weitgehend wieder beruhigt hatte, “Was steht heute Nacht besonderes an?”
“Denk' mal scharf nach.”, forderte Tama kontrolliert auf, “Wir haben Vollmond und es ist August. Was fällt dir dazu ein.”
Hinter Nikkis Stirn begann es zu arbeiten und auch die Anderen dachten jetzt fieberhaft nach, was sie denn Wichtiges vergessen haben könnten.
“Sorry, Tama”, sprach Leila für alle, “Wir kommen nicht drauf.”
Tama jagte erst noch ihren berühmten, luftzerschneidenden Blick durch die Runde, bevor sie antwortete: “Heute Nacht steht eine Versammlung an. Das haben wir euch doch monatelang eingebläut!”
“Habt ihr...?”, versuchte Chiara sich zu erinnern.
Doch nur der Südafrikanerin fiel es schwer, sich zu erinnern. Bei allen anderen machte es augenblicklich “Klick!”
“Am Ende von jeder Lektion hat man es euch gesagt.”, erklärte Tama tadelnd.
“Ach, am Ende...”, winkte Chiara ab, “Da hör' ich schon gar nicht mehr zu.”
“Das ist kein Geheimnis.”, meinte die Althexe, “Aber was ist mit den anderen?”
Mit plötzlich todmüden Tonfall erklärte Meli: “Ihr habt uns heute fünf Stunden lang mit Hexenhistorik gequält. Mein Kopf ist voll von Jahreszahlen, Namen und Ländern. Ich bin komplett überfordert.”
“Ditto.”, hob L die Hand.
“Wie auch immer.”, gab Tama auf, “Abmarsch! Umziehen!”
“Umziehen?”, kam es im Chor zurück.
“Seit wann müssen wir uns für Versammlungen umziehen?”, fragte Nikki.
“Die Versammlungen, bei denen ihr bis jetzt anwesend wart, waren inoffizille von Walburga angesetzte Treffen, um eure Lernfortschritte zu begutachten. Heute aber findet eine offizielle Versammlung statt, bei der alle Hexen der Welt anwesend sein werden und auch wir haben einen Dresscode.”
“Ach, deswegen rennst du heute nicht im Kimono durch die Gegend.”, schlußfolgerte Leila.
“Hast du etwas gegen meine Kimono?”, dreht sich Tama, die sich eigentlich schon zum Vorrausgehen gewandt hatte, wieder um.
“Nein, nein. Europäische Kleidung ist nur sehr ungewohnt bei dir.”, hob L abwährend die Hände.
Sie wusste, mit welchem Stolz ihre Lehrmeisterin ihre tarditionelle japanische Kleidung trug, und wenn man Tama wütend machen wollte, äußerte man sich am besten abwertend darüber.
“Darüber reden wir später. Aber jetzt dalli, wir sind ohnehin schon spät dran.”
Mit strammen Schritten führte Tama die sieben Junghexen durch die nur mit Fackeln beleuchteten Korridore. Die Mädchen mussten schon beinahe joggen um mit der Althexe Schritt zu halten.
“Wow”, stellte Nik erstaunt fest, “Ich war noch nie in diesem Teil der Burg.”
“Kein Wunder.”, erklärte Tama, “Normalerweise ist dieser Teil der Festung auch mit einem Barrié-Zauber versiegelt.
“Was ist hinter dieser Tür?”, griff die neugierige Chiara nach einem der Türknaufe.
Sofort packte Tamas behandschuhte Hand die Junghexe am Unterarm und meinte mit unheimlichem Ton: “Nichts für Junghexen!”
“Wohin gehen wir überhaupt?”, wollte Pat wissen.
“Offizielle Versammlungen finden nur äußerst selten statt.”, erklärte Tama, “Die Gewänder dafür werden demnach auch nicht häufig benötigt. Um sie vor Verschleiß zu schützen, werden sie in einem zeitlosen Raum aufbewahrt.”
“Interessant...”, murmelte Chiara seeeeehr desinteressiert.
Tama blieb plötzlich vor einer besonders großen Eichentüre stehen. Rhytmisch murmelte sie einige fremdartige Laute und wie von Geisterhand schwang die schwere Türe knarrend auf.
Beherzt trat die japanische Hexe ein und in gleicher Weise gerade aus. Mit jedem Meter, den sie zurücklegte, flammten gegenüber an den Wänden jeweils eine Fackel auf.
Langsam folgten Ellen, Ella, Meli, L, Pat, Nik und Chiara der Althexe.
Es dauerte ein paar Sekunden, bis sich die Augen der Mädchen an das Halbdunkeln des Raumes gewohnt hatten.
“Wow...”, raunte Pat beeindruckt und den anderen hatte es komplett die Sprache verschlagen.
“Da staunt ihr, was.”, lächelte tama erfreut über die Reaktion der Lehrlinge, “Das sind alle Artefakte, die mit uns Hexen in Verbindung stehen. Schade, dass wir nicht mehr Zeit haben, die Sammlung zu bewundern. Wir können Meisterin Walburga und die anderen nicht noch länger warten lassen.”
Nach ein paar weiteren Metern meinte Tama schließlich: “So, da wären wir.”
Nacheinder reichte sie den Mädchen je eines der schwarzen Kleider, wie sie selbst eines trug.
Da Tama schon wieder auf die Verspätung hinwies, schlüpften die Sieben schnell in die schwarzen Gewänder.
Modefan Nikki beschwerte sich sogleich: “Wenn Walburga, wie wir heute gelernt haben, ursprünglich aus dem alten Griechenland kommt, warum tragen wir dann so hässliche, kratzende Leinenfetzen aus dem Mittelalter? Wären weiße mit Goldstickereien verzierte Roben nicht passender?”
“Walburga besteht darauf, dass wir uns so kleiden. Das Mittelalter symbolisiert die für uns Hexen schwärzeste Zeit. Aber auch die prägenste. Wir würden heute nicht leben, wie wir leben, hätte es im Mittelalter nicht diese massive Hexenverfolgung gegeben.”
“Aber das könnte wirklich einen schöneren Schnitt haben.”, beharrte Nik, “Schau' mal, das hängt an mir dran wie ein Sack.”
“Dafür ist ja auch der Gürtel gut.”
“Boah, ist der schwer!”, bemerkte Pat als sie ihn sich wie Tama um die Taille legte.
Skeptisch betrachtete sich die Ungarin im Spiegel. Es hatte kein passendes Gewand in ihrer Größe gegeben und Tama hatte es schnell mit ein paar Silben auf magsche Weise verkleinern müssen. Offensichtlich war Pat mit 1.55m Körpergrößedie kleinste Hexe, die jemals gelebt hatte. Auch der Zopf, den sie sich wie Tama hatte flechten und über die Schulter hatte fallen lassen müssen, wollte Pat einfach nicht gefallen. Offen standen ihr die blonden, glatten, gescheitelten Haare tausend mal besser. Die Frisur wollte auch irgendwie nicht sorecht zu ihrer ovalen Gesichtsform passen, die Farbe machte sie irgendwie blass und überhaupt war diese ganze Dresscode-Geschichte total bescheuert.
Die ungarische Junghexe sah in die Runde ihrer Freundinnen.
Ellen öffete sich gerade die Hochsteckfrisur und fuhr sich ein paar mal mit den Fingern duch die seidigen, rot-braunen Haare, bevor sie sie langsam zum Zopf flocht. Ihr stand es. War ja auch eine ihrer Standartfrisuren. Das Kleid allerdings stand ihr am schlechtesten von allen. Von Ellen war man stets ordentliche und elegante Kleidung gewohnt. Das schwarze, mittelalterliche Kleid ließ sie stillos und ungewohnt informell aussehen.
Chiara kämpfte noch mit ihrer – man konnte es nicht anders nennen – Löwenmähne. Die Korkenzieherlocken waren bei dem südafrikanischen Mädchen von Natur aus wild verwuschelt und so sah sie stets aus, als wäre sie eben auf dem Highway mit einem Cabrio ohne Verdeck mit 200 Sachen unterwegs gewesen. Nur mühsam schaffte es Chiara ihren widerspenstigen Kopfschmuck mit einem olivgrünen Strinband zu bändigen. Der Zopf stellte eine wahre herausforderung für die frisurentechnisch wenig bewanderte Junghexe dar.Hilfreich übernahm also Frisurenexpertin Nikki den Kampf mit dem haselnussbraunen Haargewirr.
Ihre mit viel Liebe gepflegten Haare sahen grundsätzlich immer super aus. Der lockere Zopf stellte da keine Ausnahme dar. Auch das eigentlich recht unförmige Kleid schmiegte sich in einer gewissen Weise nahezu perfeckt an ihren sportlichen Körper und die Farbe unterstrich ihre kurvige Oberweite zusätzlich.
Leila sah mit dem schwarzen Gewand und dem geflochtenen Zopf ihrer Lehrmeisterin unwahrscheinlich ähnlich. Der Hautton war gewiss ein anderer und auch die Größe stimmte natürlich nicht zu hundert Prozent. Aber aus der Weite könnte man die beiden durchaus verwechseln. Wenn die beiden so nebeneinander standen natürlich nicht. Die Haarfarbe war zwar exakt dieselbe, aber die Gesichter glichen sich in keinster Weiser. Tama hatte, wie für japanische Frauen üblich, einen recht kleinen Mund, während Leilas Gesicht von schönen, vollen Lippen geziert wurde; die pechschwarzen Augen Tamas hatten mit Sicherheit auch etwas, aber die smaragdgrünen Augen Leilas wurden nur von Chiaras mit wildem Blick versehrten Raubtieraugen getoppt.
Stella und Meli musterten sich gegenseitig. Beide hatten grundsätzlich zwar nichts gegen die Farbe schwarz, aber diese Eintönigkeit, die nur von dem Gürtel ein klein wenig unterbrochen wurde, störte sie beide. Wenn schon schwarz, dann doch wenigstens mit schrill bunter Aufschrift oder ein paar bunten Armbänder. Aber außer dem goldenen Armreif war ja nichts erlaubt. Und auch die Handschuhe könnten doch wenigstens dunkelbraun oder so sein. Hauptsache nicht so langweilig und schlichtes schwarz.
“Na ja”, bemerkte Tama nachdem die Mädchen gerichtet waren, “Begeistert seht ihr alle nicht aus.”
“Ich seh' aus, wie'n gerupftes Huh!.”, jammerte Chiara verzweifelt versuchend die vielen aus der Reihe tanzenden Haarsträhnen glatt zu streichen.
“Sorry”, meinte Nikki aufmunternd, “Schneller hab' ich's auf die Schnelle nicht hinbekommen. Das widerhohlen wir noch mal, wenn mehr Zeit ist.”
“Also nicht jetzt!”, drängte Tama die Mädchen aus dem Artefakten-Saal ans andere Ende der Burg in den Versammlungssaal.
Der war wie die Gänge nur mit schwummrigen Fackeln beleuchtet und die sieben Junghexen waren von dem Aufgebot von 40 Hexen nicht schlecht beeindruckt. Auch wenn es auf der anderen Seite erbärmlich war. Immerhin waren das alle Hexen, die der Planet Erde noch zu bieten hatte.
Die allesamt in schwarzen Gewändern gekleideten und mit einheitlichen Zöpfen ausgestatteten Hexen waren in das Aufsagen einer rhytmischen Formel aus den fremdartigsten Klängen überhaupt vertieft und registrierten die Ankunf von Tama und ihren Begleiterinnen überhaupt nicht.
“Stellt euch zu euren Lehrmeisterinnen und verhaltet euch ruhig!”, wisperte Tama, bevor sie zu dem einzigen freien Platz an der von Hexen umsetzten Tafel ging und sich geräuschlos niederließ. Innerhalb dem Bruchteil einer Sekunde hatte die Hexe mit den Heilkräften in die Verse gefunden und murmelte sie eben so meditativ wie ihre Mithexen.
Nachdem sich Leila zu Tama, Chiara zu Tamas Zwillingsschwester Yuna, Ellen zu der ebenfalls musikalisch sehr begabten Kaylee, Pat zu der äußerst strengen und auf Disziplin bedachten Armina, Stella zu der friedliebenden Luzi, Meli zu der verschlossenen, aber intelligenten Akira und Nikki zu der schweigsamen Luna gesellt hatten, lauchten sie aufmerksam dem Gemurmel der Althexen.
Es handelte sich um die “Hexensprache”. Über Jahrhunderte und Jahrtausende hatte Walburga sie entwickelt und jede Zauberformel war in ihr verfasst. Bei der “Hexensprache” handelte es sich um eine komplexe Mischung aus Altgriechisch, Latein, Persisch, Spuren von Arabisch und Heebräisch, Keltisch, Englisch und Altfranzösisch. Walburga war die Einzige, die das ausgeklügelte System dieser Sprache jemals komplett verstanden hatte. Deshalb war sie auch als Einzige in der Lage, jeden jemals praktizierten und aufgeschriebenen Zauber perfekt anzuwenden und ebenso war sie die Einzige, der es möglich war, neue Zauberformeln zu errechnen und in einem ihrer vielen Bücher auszuformulieren. Genau das machte sie so mächtig.
Auch wenn man es dieser zierlichen, stak gealterten Frau gar nicht zutraute. Von der würdevollen, selbstständigen Frau, die im Geheimen und Verborgenen die Weltgeschichte mit ihren stark beeinflusst hatte, als mit Reichtum gesegneten Kind als Cousine von Alexander dem Großen Geborene, war kaum noch etwas übrig geblieben. Das einst vor Kraft und Schönheit strotzende Gesicht war eingefallen und mit schluchtartigen Falten durchzogen. Die einst kristallblauen Augen waren glasig geworden und hatten ihre Trägerin erblinden lassen. Das blonde, volle Haar war schon längst nicht mehr vorhanden. Strähnige, dünne, schlurweiße Haare befanden sich nun auf dem Haupt der Urhexe. Der Verjüngungszauber, den die Alte zur Verlängerung ihres Lebens anwendete, zeigte schon Lange kaum mehr Wirkung.
Und doch hatte dieses zierliche, schwach wirkende Dämchen immer noch eine ehrfurchtserregende, – in Stellas Fall sogar furchterregende - machvolle Ausstrahlung.
Die Althexen sprachen ihre komplizierte Sprache schnell und es dauerte seine Zeit, bis die Mädchen begriffen, dass sie keine Zauberformel, sondern minutenlang ein und denselben Satz gehört hatten:
“Me thon vayienne!”
“Viel Glück in der neuen Welt, Junghexen!”

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Als ich mich bei euer MMFF

Als ich mich bei euer MMFF angemeldet hab hatte ich echt hohe Erwartungen ab euch, aber ich hätte nicht gedacht dass ihr es nochmal um einiges topen konntet. Der erste Part war einfach der wahrsinn!!
ihr hab es geschreiben wie in einen Roman, ich hatte regelrecht das bild vor meinen Augen. Es war wie in einem Film, echt aufs kleinst deteil beschrieben.
Was mir an der story auch noch verdammt gut gefällt, ist dass die charaktäre der sieben Mädchen soo verschieden sind. Die eine mag Streetdance die andere klassische Musik.
Außerdem habt ihr meinen Charakter genau so beschreiben wie ich ihn mit vorgestellt hab!
Also macht weiter soo (: Ich freu mich schön Laughing out loud

<33

Gast
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WoW ! Das ist jetzt mal das

WoW !
Das ist jetzt mal das erste was ich dachte als ich den ersten Absatz gelesen habe.
Man konnte es sich bei der beschreibung wirklich Bildlich vorstellen,
wie zb. die Fledermäuse darum fliegen und die Burg ins Mondlich 'getaucht' ist.

Es wurde alles gut und ausführlich beschrieben, manchmal etwas langatmig,
aber sonst nahe zu Perfect.
Natürlich kann man immer was verbessern, aber wenn der Part 'perfect' wäre, wäre es doch echt langweilig und irgendwie eintönig, wa ?
Jedenfalls ist euch der erste Part wirklich gut gelungen.
Man hat die unterschiedlichen Mädchen etwas kennen gelernt und spannung wurde auf gebaut.
Wirklich gut, sehr gut !

Ich bin gespannt auf euren nächsten Part Wink
Liebe Grüße
SaySay ♥

♥ ƒαηтα & мυƒƒιη мєη ♥
тσтαℓ gєѕтöят αвєя gєιℓ

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fangen wir mal mit den

fangen wir mal mit den negativen an
ihr gibt es nichts schlechtes Wink
Wow Hammer ^^
echt megar super langer langer Part ^^
Echt meger gut alles beschrieben Smile
man kann sich alles echt gut vorstellen als wer man dort
was toll ist das jedes Mädchen anders ist
mach bitte schnell weiter Wink

Musik is my Life <3 4-ever
http://www.camp-rock.de/cr/fanfiction/rockgirl-fan/what-do-i-do-with-a-b...

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Gast

Toller Part! Juhu, ich

Toller Part!
Juhu, ich dabei!
DANKE!!!
Mir gefällt euer Wortschatz und Die Schreibart.
Wie in einem Roman...
Bin gespannt, was Alles in der "neuen Welt" passieren wird!
Mach Schneeell Weiter!

Die Liebe fragt die Freundschaft:
"Wofür bist du eigentlich da?"
Die Freundschaft antwortet der Liebe:
"Ich trockne die Tränen, die du angerichtet hast!"

Gast
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Steckbrief kommt

Steckbrief kommt Laughing out loud

♥ ƒαηтα & мυƒƒιη мєη ♥
тσтαℓ gєѕтöят αвєя gєιℓ

Gast
Gast

Ich möchte auch mitmachen

Ich möchte auch mitmachen Wink Steckbrief kriegt ihr per pn

Meine FF bitte reinschauen Wink
Wolke 7
http://www.camp-rock.de/cr/fanfiction/sys/wolke-7
Model Agency L&G
http://www.camp-rock.de/cr/fanfiction/sys/model-agency-lg
Gissip&Love MMFF (mit glam_star)
http://www.camp-rock.de/cr/fanfiction/sys/gissiplove-

Gast
Gast

ich würde auch gern

ich würde auch gern mitmachen.
Schick euch nachher den Stecki ^^

Gast
Gast

die ideegefällt mir ich mach

die ideegefällt mir Smile
ich mach mich gleich an den steckbrief Smile

Gast
Gast

Tolle Idee! Ich würde gerne

Tolle Idee!
Ich würde gerne mitmachen!!!

Die Liebe fragt die Freundschaft:
"Wofür bist du eigentlich da?"
Die Freundschaft antwortet der Liebe:
"Ich trockne die Tränen, die du angerichtet hast!"

Gast
Gast

Kling echt gut Ich würde

Kling echt gut
Ich würde gerne mit machen Wink
Naja dann mach ich mich mal an den Steckbrief Wink

Musik is my Life <3 4-ever
http://www.camp-rock.de/cr/fanfiction/rockgirl-fan/what-do-i-do-with-a-b...

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