Center of Attention

Jap, ich weiß ich sagte das war's für mich aber ich hab mich für ein Comeback entschieden.
Für wie lange? weiß ich noch nicht. 
Ich hoffe trotzdem das euch mein neues Werk gefällt!
Ich widme diese Story Cino und NelenaSupporter ! 
-ohne sie würde es gar kein Comeback geben.
Center of Attention
„Bist du wirklich sicher, dass du heute wieder zur Schule gehen willst, meine Kleine? Es wäre okay für mich, wenn-“ „Dad! Ich schaff das okay? Vertrau mir einfach!“ versicherte ich ihm nun schon zum 1000mal. „Ich weiß. Du bist schließlich eine Johnson.“ Seufzte er und lächelte mich mit seinem stolzen Lächeln an. „Du und ich meine kleine.“ „Wir beide, Daddy.“ Antwortete ich ebenfalls lächelnd uns schloss meinen Dad fest in die Arme bevor ich die Autotür öffnete und ausstieg. „Falls du dich nicht gut fühlst, dann-“ „Bin ich zur Stelle, Mr. Johnson.“ Unterbrach ihn die Stimme meiner besten Freundin plötzlich. Sie war neben mir aufgetaucht und sah meinen Dad mit ihrem überzeugenden Lächeln an. „Okay, ich habt Recht. Dann macht’s gut.“ Antwortete er. „Bye Dad.“ „Bye Mr. Johnson.“ Verabschiedeten Demi und ich ihn und warteten bis er vom Schulparkplatz weg gefahren war. Ich seufzte erleichtert: „Danke, Dems. Er macht sich so viele Sorgen um mich.“ „Hey, nichts zu danken. Na los lass uns reingehen oder willst du noch mehr Zeit vertrödeln bis du deine Schule wieder betrittst?“ grinste sie. „Oh Gott, wie sehr ich das alles hier vermisst habe.“ Grinste ich ebenfalls und hackte mich bei ihr ein, bevor wir beide den Gang in die Schule antraten. Für mich das erste mal seit drei Monaten.
-A Different Point of View
Ich könnte euch auf dem Weg ins Gebäude Demi vorstellen oder wie sie wirklich hieß, Demetria Devonne Anderson. Ich jedoch nannte sie Demi wie auch ihre Familie und eigentlich so gut wie jeder.
Sie war eine der fröhlichsten, mutigsten, ehrlichsten, nettesten und einfach besten Menschen denen man im Leben begegnen konnte. Sie hatte immer so viel Power und war ohne jeden Zweifel ein Optimist. Trotz ihrer schweren Kindheit.
Wenn es nicht so klappte wie sie wollte, gab sie niemals auf. Sie versuchte es weiter bis es funktionierte.
Ich kannte sie schon mein ganzes Leben. Unsere Mütter lagen auf einem Zimmer als sie mit uns Schwanger waren, wurden beste Freundinnen,so wuchsen wir gemeinsam auf und waren fast gezwungen Freundinnen zu werden. Doch wir wurden nicht nur Freundinnen, wir wurden die besten. Ich hab keine richtigen Geschwister, doch mit Demi hatte ich immer so etwas Ähnliches wie eine Schwester an meiner Seite. Mit ihr hatte ich jemanden der mir die Rücken deckte, den ich auch in der Nacht anrufen konnte, ich hatte eben eine beste Freundin gefunden. Auch durch die High School hindurch hat sich nie etwas an unserem Verhältnis geändert. Wenn auch die ganze Welt mich im Stich gelassen hat, Demi tat es nie. Sie war die Hoffnung, die mir in meinem Leben manchmal gefehlt hat.
„Demi! Hey, Demi warte!“ rief jemand, während wir den Schulflur durchkreuzten. Ich versuchte meinen Blick Stur nach vorne zu richten und die ganzen starrenden Blicke zu ignorieren, doch das war alles andere als einfach.
Demi blieb stehen und drehte sich mit ihrem typischen breiten Lächeln, das jeden aufmuntern konnte um. Ich tat ihr dies gleich.
„Hey Joe.“ Begrüßte Demi einen ihrer besten Freunde.
Joe war einer der beliebtesten Jungs an unserer Schule, was natürlich auch zum Teil daher kam das er im Football Team war und zum anderen daran das er einfach verdammt gut aussah. Er war groß, gut gebaut, hatte schwarze kurze Haare und ein Zahnpasterlächeln, das den Mädchen den Verstand raubte. Was jedoch wenige wusste war, dass er auch verdammt nett war. Ich jedoch hatte trotzdem weniger mit ihm zu tun, eigentlich hatte ich mit niemanden hier wirklich etwas zu tun, außer mit Demi.
„Oh, hey Selena.“ Begrüßte er mich mit einem komischen und irgendwie unbeholfenen Lächeln, während er seine Hände tief in seine Hosentasche steckte.
„Hey Joe.“ Begrüßte ich ihn dennoch lächelnd. „Du siehst gut aus.“ Fuhr er das peinliche Gespräch fort. „Ich fühl mich auch gut.“ Lächelte ich. „Abgesehen von den starrenden Leuten.“ „Ignorier sie einfach. Die sind sowieso nur neidisch.“ Antwortete er. „Siehst du Lenny, meine Worte.“ Unterstützte Demi ihn. „Ihr müsst so etwas nicht sagen. Ich komm schon klar.“ Sagte ich weiterhin lächelnd. „Ich meine wir leben in einem kleinen Dorf, natürlich bleibt so etwas kein Geheimnis und ich schäme mich nicht für das was ich getan habe.“ Demi lächelte mich stolz an und ich lächelte leicht zurück, während Joe ungeduldig aussah. Er schien mit Demi alleine sein zu wollen und da ich nichts gegen ihn hatte und er nett war, gab ich ihm die Chance. „Ich will dann auch nicht weiter stören. Ihr habt bestimmt wichtiges zu besprechen. Sehen wir uns beim Mittag?“ fragte ich meine beste Freundin. „Was? Nein, ich begleite dich natürlich.“ „Ich komm zurecht Dems. Hier wird sich in drei Monaten schon nichts verändert haben oder?“ lachte ich und Joe schüttelte dankend den Kopf: „Wo sie Recht hat, hat sie Recht.“ „Fein. Aber spätestens beim Mittag sehen wir uns!“ „Na klar.“ Antwortete ich. Demi umarmte mich noch einmal bevor ich dann meinen Weg durch die Menge suchte um meinen Stundenplan aus dem Sekretariat zu holen.
Die Blicke wurden von Schritt zu Schritt schlimmer, doch ich rief mir ins Gedächtnis zurück was man mir in den letzten zwei Monaten beigebracht hatte „Bleib Stark”, war das Motto und der einzige Weg auf dem ich wieder zurück ins Leben finden werde.
Nachdem ich also meinen Stundenplan und meinen Spint zugewiesen bekommen hatte, ging ich mit den Büchern, die ich mir auch noch schnell geholt hatte, Richtung Spint. Ich konnte kaum über den Stapel Bücher in meinen Händen hinüber sehen. Natürlich nutzen die gemeinen Menschen der High School diese Chance. Was ich damit meine? Na ja ein aus dem nichts Auftauchenes Bein, über das ich stolper.
Ich fiel also samt den Büchern auf dem Boden und hatte laute Lacher auf meiner Seite bis sie erkannten, wer zu Boden gefallen war. Da waren es nur noch unterdrückte Lacher und Blicke die so viel sagten wie „Oh Gott, das ist Selena.“.
Ich seufzte und sammelte meine Bücher auf. Diese Blicke würden mir definitiv zu schaffen machen. Ich meine, ich war sie gewohnt, sollte es zumindest gewohnt sein, schließlich war ich nie unbeliebt und überall bekannt. Auch Mobbing war für mich nie ein Problem, ja ich hatte einen richtig guten Stand hier, auch wenn ich nie wirklich wusste wieso. Vielleicht nur weil ich das einzige Mädchen war, dass sie im Cheerleader Team haben wollte, was aber abgelehnt hat.
Sowas war eine Sensation, niemand wiedersprach dem Wort eines Cheerleaders.
Aber dennoch waren mir diese Blicke noch nie aufgefallen, sie hatten mich nie interessiert. Ich war schließlich immer ich selbst und wusste nicht wozu ich mich verstecken sollte, schließlich hatte ich nichts zu verbergen. Meine Mom hat mir immer gesagt, ich soll die Menschen reden lassen, sie haben einfach nichts Besseres zu tun. Sie wollen dich verunsichern aber sobald sie merken, dass du ihnen keine Chance gibst, wird es langweilig.
Tja und so blieb ich immer die fröhliche und laut lachende Selena, die die meiste Zeit mit Demi, ihrer besten und sehr, sehr, sehr beliebten Freundin verbrachte.
Doch dann war ich drei Monate nicht in der Schule und verbringe zwei davon in einer Klinik und schon werde ich nur noch aus einem Grund angestarrt, ein Grund den ich kenne und wo ich nicht weiß was die anderen denken. Ich weiß normalerweise ist mir das egal, wie ich es sagte, aber ein Neuanfang ist nicht leicht. Du weißt nie ob es so bleibt und du leben kannst wie bisher oder ob sie dir weitere Steine in den Weg legen würden und ich hatte Angst davor. Ich wusste nicht ob ich wirklich Stark genug war, auch wenn ich es hoffte. Ich musste stark genug sein, mir blieb keine andere Wahl aber es war trotzdem so ungewohnt.
„Hey haltet die Klappe!“ rief eine Stimme wütend und plötzlich verstummte alles.
-it's never too late to say sorry.
Als ich aufsah, stand dort niemand anderes als Miley. Sie wurde hier von den meisten gemieden, weil sie immer zu grimmig guckte und auch nicht wirklich Anschluss suchte. Sie schien lieber für sich selbst zu sein. Sie wirkte wie eine Rock Göre. Ich hab nie wirklich viel mit ihr Gesprochen außer die Male als wie Partner waren bei einem Schulprojekt. Sie redete jedoch nie viel mit mir und gab mir das Gefühl nicht mit mir Sprechen zu wollen. Sie behandelte mich, als wäre ich eine von diesen Tussen, die andere mobbten und dies führte zu einem riesigen Streit, der ein weiteres Schulprojekt verhinderte.
„Alles okay bei dir?“ fragte sie mich, doch wirkte nicht wirklich interessiert. Ich nickte und sah sie lächelnd an: „Danke, es geht schon.“ Ich stand auf mit den Büchern wieder in meinen Händen. „Warte, ich nehme dir welche ab, sonst kommt wieder so ein Depp auf die Idee, dir ein Bein zu stellen.“ Sagte sie und nahm ohne meine Antwort abzuwarten die Hälfte der Bücher. „Wo ist dein Spint?“ „Dahinten.“ Sagte ich und deutete auf den letzten Spint der Wand. Sie seufzte und stiefelte los, ich hinterher.
Nick's Sicht.
Ich stand mit meinen Kumpels vor meinem Spinnt und unterhielt mich mit ihnen, als plötzlich etwas passierte, was mich nicht mehr überraschte. Ein Mädchen, ein neues wie es schien, fiel zu Boden, da ihr ein Bein gestellt worden war. Die Menge lachte, so wie auch einige meiner Freunde. Doch als alle ihr Gesicht erblickten, verwandelte das Gelächter in Getuschel. Selena Johnson. Das Mädchen, das vor drei Monaten zum letzten Mal gesehen worden war. Das Mädchen, das alle beneideten, weil sie so wunderschön war. Niemand wirklich wusste, warum sie drei Monate nicht mehr zur Schule gekommen war. Einige tuschelten etwas von einem Todesfall in der Familie, andere von Magersucht und wieder andere sagten ihre Eltern hätten ihr einen Privatlehrer besorgt. Ich persönlich hielt nicht viel von Gerüchten und erst Recht nicht von Selena Johnson. Sie war eines dieser typischen Mädchen, deren Väter ihnen alles kaufte. So sah sie aus, so war sie drauf.
Ich wurde durch die Stimme von Miley unterbrochen, die dem Getuschel ein Ende setzte. Und wenn dieses Mädchen eines konnte, dann war es Angst zu verbreiten. Was ich nicht verstand war, wieso Miley Selena half. Ich hatte einiges mit Miley zu tun, da unsere Eltern gut befreundet waren, doch wir beiden redeten nicht wirklich über vieles. Außer das eine mal, als sie sich über Selena aufregte. Wir waren sofort in ein Gespräch vertieft. Wir waren uns einig sie beide nicht leiden zu können.
Selena lächelte sie mit ihrem „Ich bin ein Unschuldslamm“ Lächeln an, das verdammt noch mal auch ziemlich gut aussah. Egal was sie tat, sie sah immer gut aus. Doch heute wirkte sie zu dem irgendwie, wirklich zerbrechlich.
Aber was interessierte es mich?
Selena's Sicht.
„Danke Miley.“ Sagte ich und schloss meinen Spinnt. „Ja, ja schon gut. Ich hasse Mobbing und du hast ziemlich hilflos gewirkt. Kennt man gar nicht von dir.“ Ich sah auf meine Füße und sah sie dann aber wieder lächelnd an: „Es tut mir Leid was bei dem Schulprojekt passiert ist.“ „Was?“ fragte sie mich fassungslos. „Ich sagte es tut mir Leid. Ich hätte dich damals nicht so anzicken dürfen aber ich hab es nicht ertragen was für ein falsches Bild du von mir hast und anscheinend hatte ich auch ein falsches von dir. Es tut mir leid.“ „Schon…gut…denke ich.“ Murmelte sie.
Haven't you heard the rumours?
Demi's Sicht.
Ich wartete in der Mittagspause auf Selena, doch sie kam nicht. Ich hielt die ganze Zeit angestrengt Ausschau nach ihr, denn ich wusste von dem Vorfall heute Morgen. Ich wusste, dass ihr ein Bein gestellt worden war und ich wusste, dass Miley es war, die ihr geholfen hatte. Ich wusste auch das Selena stärker war, als jemals zuvor und doch machte ich mir sorgen.
„Demi, beruhig dich. Sie kommt bestimmt gleich.“ Sagte Joe mit dem ich an einem Tisch saß. Doch beruhigen tat es mich nicht im Geringsten. Seufzend stand ich auf und sah ihn entschuldigend an: „Ich geh sie suchen.“ „Demi, sie hat gesagt ihr geht es gut, sie schafft das.“ Versuchte er mich aufzuhalten. „Du kannst sie doch nicht von jetzt an immer im Auge behalten.“ „Es tut mir Leid Joe, aber das verstehst du nicht.“ „Dann erklär es mir. Erklär mir wieso und ob sie in der Klinik war. Klär mich über die Gerüchte auf! Denn ich will nichts mehr als dich zu verstehen.“ „Es liegt nicht an mir dir etwas zu erzählen. Darum geht es auch gar nicht. Selena ist meine beste Freundin und-“ „Sie ist einen Tag da und bringt uns beide schon dazu uns zu streiten.“ Unterbrach er mich. „Red‘ kein Stuss, Joe. Selena zwingt weder mich dazu mich um sie zu kümmern noch dich dazu dich aufzuregen und aus einer Mücke einen Elefanten zu machen.“ Erklärte ich ihm ruhig. „Kennst du sie überhaupt richtig? Weißt du überhaupt was sie die letzten Monate getrieben hat?“ Ich sah ihn verwirrt an: „Sie ist meine beste Freundin, natürlich kenne ich sie. Was sollen diese bescheuerten fragen?“ „Ich glaube nicht dass du sie kennst. Oder wusstest du dass sie Drogenabhängig ist und mit so gut wie jedem Jungen geschlafen hat? Das sie deswegen in der Klinik war? Ihr Vater schlägt sie und ihre Mutter ist abgehauen. Die neue Freundin ihres Vaters ist eine Schlampe und hat Selena mit in ihr Geschäft gezogen. Wusstest du das alles? Trotzdem bist du mit ihr befreundet? Mein Gott Demi wach auf, dass Mädchen ist krank und tut nichts außer dich zu benutzen.“ Ich stand auf und schüttelte fassungslos den Kopf: „Ich dachte du wärst klüger, Joe. Wenn du Selena so sehr hasst, dann hat unsere Freundschaft keinen Sinn mehr.“ Nur sah er mich verzweifelt an:„Demi bitte, hat sie dich getröstet die letzten Monate oder ich? Wer war für dich da?! Und trotzdem willst du jetzt zu Selena gehen und dir ihre Lügen anhören? Bitte Demi, bitte bleib hier. Niemand kennt Selena und auch du nicht.“ „Genau, niemand hier hat eine Scheiß Ahnung! Keiner kennt ihr Leben, keiner weiß etwas über sie, weil niemand hier auch nur ein wenig mit ihr befreundet ist. Nicht einer! Wäre es nicht wegen ihrem Aussehen oder ihrer Freundschaft zu mir, würde sie euch nicht auffallen.“ Zischte ich ihm zu. „Lass mich bloß in Ruhe Joe.“ Flüsterte ich noch bevor ich die Cafeteria verließ und nach Selena suchte.
Miley’s Sicht.
„Ich hätte nicht gedacht du so dämlich bist, Joe Jackson.“ Sagte ich, als er sich auf einen Stuhl fallen ließ, nachdem Demi
ab gedampft war. Er sah mich genervt an und ich zuckte nur mit meinen Schultern: „Was denn? Selbst ich weiß, dass das mit ihrer Familie nichts als Mist ist. Ihre Mutter ist übrings vor drei Monaten gestorben.“ „Was? Woher weißt du das?“ fragte er mich geschockt. „Nachbarschaft.“ Antwortete ich gelassen.
-We have each other to lean on for the road ahead
Demi’s Sicht.
Als ich durch die Flure gegangen war um Selena zu suchen fiel mir die Dachterrasse ein, zu der eigentlich nur der Gartenclub Zugang hatte. Lena und ich benutzten diesen Platz jedoch seit dem Beginn der High School als unseren Ruhe Platz oder Freundschaftsplatz. In der Schulzeit, wenn wir miteinander reden wollten, trafen wir uns stets da.
Sofort eilte ich also zu der Treppe, die zu dieser Dachterrasse führte.
Selena‘s Sicht.
Die Sonne schien mir ins Gesicht und die Vögel zwitscherten fröhlich durcheinander. Die kalte Luft beruhigte mich und alles zusammen gab mir Kraft nach der Pause wieder zum Unterricht zu gehen.
Ich wusste dass es schwer werden würde und trotzdem wollte ich wieder zurück. Ich wollte meinen High School Abschluss mit Demi machen. Ich wollte einen Ball haben und ich wollte endlich wissen, welche Menschen hier, sich um mich sorgen. Wer mich wirklich mag und wer mich kennt. Anders herum, gilt das gleiche, wen kenne ich hier wirklich?
„Lenny, da bist du ja endlich!“ schnaubte meine beste Freundin erleichtert und holte mich aus meinen Gedanken. „Oh Entschuldigung, Demi! Ich hab das total vergessen, ich-“ „Schon gut, Selena.“ Unterbrach sie mich lächelnd und setzte sich neben mich auf die Bank, die auf der Terrasse zwischen den ganzen Pflanzen des Gartenclubs stand. „Alles okay bei dir?“ fragte sie mich danach und ich nickte: „Ja, alles gut. Es ist nur merkwürdig zu merken, dass ich hier niemanden wirklich kenne und das sie mich auch nicht kennen.“ „Ich kenne dich und du kennst mich. Wir haben uns, wen brauchen wir noch?“ fragte sie lächelnd und ich nickte grinsend: „Niemanden.“ „Genau.“ Antwortete sie zufrieden.
Normalerweise war sie gesprächiger und ihr Blick in die Ferne, der so angestrengt wirkte, verriet mir dass sie etwas bedrückte. „Ist denn auch alles okay bei dir?“ fragte ich schließlich. „Was?“ entgegnete sie leicht verwirrt und fügte nachdem sie verstanden hatte was ich gefragt hatte ein schnelles: „Ja, ja natürlich.“ Hinzu.
Ach Demi, du weißt doch, dass ich dein falsches Lächeln erkenne. „Demi, so wie du für mich da bist, bin ich auch für dich da. Dein falsches Lächeln kannst du dir sparen. Also erzähl mir was passiert ist.“ „Es ist schon gut, Selena. Es ist nicht so wichtig.“ „Doch das ist es. Alles was dich bedrückt, ist wichtig. Bitte Demi, du hast mir versprochen keine Rücksicht auf das zu nehmen, was geschehen ist.“ „Ich saß in der Cafeteria mit Joe zusammen und hab auf dich gewartet und als ich dich suchen wollte, hat er ein paar Dinge gesagt die mich enttäuscht haben.“ Fing sie also an. Ich zog eine Augenbraue in die Höhe und sie fuhr fort: „Er sagte, dass ich nicht immer hinter dir her laufen kann und ich sagte ihm das er es nicht versteht.“
Demi's Sicht.
Ich erzählte Selena alles, so wie sie es gewollt hatte und nun saßen wir nebeneinander und schwiegen. Ich wusste, dass Lenny stark war aber ich wusste auch wie sehr sie ihren Vater liebte, und jetzt wo ihre Mom nicht mehr da war, war ihre Verbindung natürlich noch stärker. Genau deshalb wusste ich, wie sehr sie dieses Gerücht verletzt hatte.
„Dems?“ meldete sie sich nun zu Wort und sah mich an. „Ja?“ „Ich lüge dich nicht an. Ich hab dich noch nie angelogen. Du bist meine beste Freundin. Ohne dich wäre ich nicht mehr am Leben und das er so etwas sagt, das Leute behaupten würden, dass-“ „Selena! Ich glaub ihm doch nicht. Wir sind Schwestern seit unserer Geburt. Wir haben keine Geheimnisse vor einander. Wir sehen uns vielleicht einmal die Woche nicht. Das was Joe gesagt hat, war verletzend, weil ich wusste das er Gerüchten geglaubt hat und nicht mir. Aber wie ich gesagt habe, wir haben uns, wir brauchen die anderen nicht.“ „Du hast ihn aber gemocht und ich-“ „Und ich mag ihn immer noch. Doch was er gesagt hat ist nicht richtig und bevor er sich nicht bei uns entschuldigt hat, gibt es ihn nicht mehr in unserer Welt.“ „Ich kann ihn verstehen Demi. Niemand kennt mich und drei Monate zu verschwinden ist schon komisch. Vielleicht hätten wir den Gerüchten auch geglaubt.“ „Nein hätten wir nicht. Weil wir uns keine Gerüchte anhören.“ Blieb ich Stur und Selena gab schließlich nach. „Fein.“
-you just can't win
Selena's Sicht.
Nachdem ich das mit dem ersten Gerücht wusste, konnte ich auch die Blicke nachvollziehen. Jedenfalls konnte ich verstehen, dass dort mehr war als „Sie ist zurück.“. Doch trotzdem wollte ich niemanden aufklären, der nicht den Mut hatte mich zu fragen. Ich schämte mich nicht für das was geschehen war, doch ich wollte es niemanden erzählen, der lieber Gerüchten glaubte, anstatt mich zu fragen.
So verlief der Tag sehr einsam, jedenfalls die Stellen an denen ich Demi nicht an meiner Seite hatte.
Schon am nächsten Tag hatte ich das Gefühl nie weggewesen zu sein. Ich wusste welche Stunden ich hatte, welche Lehrer, wo ich hin musste. Ich wusste wo und wann ich mich mit Demi traf und ich wusste warum sie starrten. Doch es war, wenn auch nur minimal, leichter sie zu ertragen.
Es ich hatte gerade meine dritte Stunde, es war meine Sportstunde. Ich saß abseits und beobachtete meinen Sportkurs. Obwohl ich sie alle kannte, kannte ich sie doch nicht. Es war so merkwürdig, wie anders alles wirkte wenn man eine andere Sicht der Dinge hatte.
Unser Sportlehrer trommelte uns zusammen und fing an zu grinsen als er mich sah. „Miss Johnson, freut mich sie wieder unter uns zu haben. Sie haben hier bemerkbare Lücken hinterlassen.“ Hatte ich erwähnt, dass ich Sport eigentlich hasste und trotzdem gut darin war? Außerdem hasste ich es, wenn mein Sportlehrer mich vor allen anderen etwas vor machen ließ, nur weil er der Meinung war ich würde es am besten können.
Nachdem wir einen Parcours aufgebaut hatten, wie es unser Lehrer von uns verlangt hatte, standen wir alle wieder bei ihm und hörten uns an, wie wir laufen mussten.
„Ich würde gerne Selena gegen Nick laufen lassen. Es sei denn Selena du darfst dich noch nicht so sehr an-“ „Nein, schon gut.“ Seufzte ich und unterbrach ihn damit. Ich stand auf und bekam von den Mädchen fiese und eifersüchtige Blicke, während Nick sich neben mir aufstellte und mich abwertend ansah. Wow, diesen Hass hatte ich noch nicht bemerkt. Nick Jonas und ich hatten noch nie wirklich etwas miteinander zu tun gehabt. Oh Wunder!
Ich weiß, dass er ein guter Freund von Joe ist, ich glaube sogar die beiden sind Cousins. Doch die kleine Information war auch schon alles.
„Heul nicht rum, wenn du verlierst okay? Mr. Williamson wird dir auch ohne zu heulen eine gute Note geben, so wie er dich preist.“ Raunte er mir zu. Was war denn jetzt los? Egal, einfach nach vorne sehen und dein bestes geben, Selena. Sonst kriegst du nachher wieder was von Demi zu hören oder schlimmer noch, du musst mir ihr Shoppen gehen! Vor allem jedoch, war es okay wenn Nick mich nicht mochte, jedoch gleich so etwas zu sagen ist doch wohl echt krass.
Alle Augen waren auf uns gerichtet und als der Startpfiff von Mr. Williamson ertönte, fing das Gegröle an, das Nick natürlich auf seiner Seite hatte. Doch das hielt mich nicht davon ab, mein bestes zu geben, auch wenn ich Sport hasste.
Da war dieses Gefühl von einem falschen Bild, das sie alle von mir hatten und zwar nicht nur wegen meiner Therapie. Auf einmal waren da zwei Denkweisen, sollte ich mich anpassen, damit sie mich mochten und das starren der Leute aufhörte oder sollte ich so bleiben wie ich bin?
Doch während ich mich durch den Parcours schlängelte, schüttelte ich den ersten Gedanken fast schon angewidert ab. Wie konnte ich daran denken? Ich hab mich früher nicht verstellt und werde es jetzt auch nicht. Sie werden von mir denken, was auch immer sie wollen. Daran wird sich nichts ändern und das muss es nicht. Ich hab noch nie zu ihnen gehört und das wollte ich auch gar nicht.
Das wäre ein verrat meiner selbst, wenn ich ihnen das geben würde, was sie wollen. Nein, meine Eltern haben mich anders erzogen. Entweder sie mögen dich oder sie tun es eben nicht. So war das Leben, man konnte eben nie jedem alles Recht machen, man konnte nie gewinnen.
Ich rannte und rannte und versuchte so elegant wie möglich alle Hindernisse zu überwinden und dann hatte ich das Ziel vor meinen Augen.
Taylor's Sicht.
Selena und Nick rannten so schnell sie konnten und waren auf gleicher Höhe. Nur noch wenige Hindernisse waren sie von dem Ziel entfernt. Die Mädchen und die Jungs feuerten Nick an und doch lies Selena sich davon nicht irritieren. Und dann erreichte sie das Ziel, höchstens eine Sekunde eher als Nick. Stille. Niemand konnte glauben, dass Selena ihn geschlagen hatte. Wenn auch nur minimal.
Ich persönlich freute mich, auch wenn ich es nicht zeigen konnte. Ich war hier eh nicht beliebt, ich wollte nicht unnötig noch mehr auf mich aufmerksam machen.
„Tja Nick, das riecht nach mehr Training.“ „Aber Mr. Williamson, sie ist doch viel kleiner und schlanker, für sie ist es leichter durch den Parcours zu kommen.“ Versuchte Nick‘s bester Freund Liam ihn zu unterstützen. „Eure Größe sollte euch nicht hindern. Nick sollte einen Vorsprung in den Kraft-Hindernissen geholt haben, hat er das? Hat Selena das nicht gekonnt, weil sie zierlich ist?“ fragte Mr. Williamson unbeeindruckt. „Kinder ihr müsst lernen, dass ihr niemanden auf das Aussehen reduzieren könnt. So etwas ist Feige.“ Erklärte er uns allen. „Und jetzt tut euch zu zweit zusammen und durchlauft den Parcours.“ Forderte er auf und ging zur Seite um sich Notizen zu machen.
Super, zweier Teams. Hieß also wieder abwarten wer übrig blieb und dann keine Wahl hatte und mit mir zusammen machen musste. Doch anstand das ich auf das übliche gezicke warten musste, wer dieses Mal mit mir ein Team bildete, fragte mich jemand freiwillig. Selena.
„Du willst mit mir ein Team bilden? Aber ich…ich bin nicht gut genug und würde-“ „Ach quatsch. Es geht nicht ums gut sein, um den Spaß. Außerdem bin ich mir sicher, dass du gut bist. Wenn du allerdings nicht mit mir ein Team bilden willst, kann ich das verstehen.“ Sagte sie und wurde nicht ein wenig traurig. Sie schien stark und ausgeglichen. Ihr schien es egal zu sein, dass sie komisch angeguckt wurde. „Ne-nein! Ich würde gerne mit dir ein Team bilden.“ Sagte ich schnell. Sie lächelte: „Okay dann los.“
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Ich liebe Dachterrassen, für mich sind das Orte an denen ich mich frei und wohl fühle. Man hat eigentlich immer einen wunderschönen Ausblick und fühlt sich sehr frei. Deswegen hab ich dies als den Ort benutzt wo Selena und Demi ungestört zeit verbringen ! 
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-maybe she's different. maybe.
Selena's Sicht.
Taylor war einen Monat bevor ich meine Schule kurzfristig verlassen hatte, auf diese Schule gewechselt. Ich hatte also obwohl wir einen Monat lang dieselbe Schule besucht haben, auch nichts mit ihr zu tun gehabt. Doch sie war mir aufgefallen. Sie war sehr groß, sehr dünn und sehr schüchtern. Jedes Mal wenn ich sie gesehen hatte, saß sie auf dem Schulhof und las ein Buch. Sie war eigentlich immer alleine. Doch das würde ich ändern. Das ich mit ihr Sport hatte war ein Glücksfall.
Die Stunde ging so schnell rum und machte sogar noch Spaß. Wir unterhielten uns hier und da und bemerkten, dass wir die gleichen Bücher liebten.
Nach der Sportstunde, als ich mich bereits umgezogen hatte, wartete ich noch auf Taylor. Auch wenn sie mir versicherte, dass ich es nicht musste. Wir waren die letzten beiden in der Umkleide und ich seufzte: „Alles ist besser, als mit den oberflächlichen Zicken die Halle zu verlassen. Außerdem mag ich dich. Warum haben wir uns nie unterhalten, bevor ich weg war?“ „I-ich kann nicht gut auf Mensch zu gehen und du…du sahst immer sehr, ich weiß nicht. Wieso solltest du etwas mit mir machen? Mit mir redet schließlich eigentlich niemand hier.“ „Das ist ein Fehler. Dank dir war die Sportstunde nicht im Geringsten der Hölle gleich wie ich gedacht hatte.“ Gestand ich. „Das kann ich eigentlich nur zurückgeben.“ Sagte sie lächelnd.
Als sie fertig war, gingen wir zur Cafeteria und unterhielten uns fröhlich weiter. Als ich Demi an einem Tisch sitzen sah, zog ich Taylor mit mir mit. „Hey Dems!“ begrüßte ich meine beste Freundin fröhlich. „Hey.“ Sagte sie mit ihrem breiten grinsen. „Du kennst Taylor?“ fragte ich und setzte mich hin, während Taylor stehen blieb. Ich zog sie seufzend neben mich. „Jap, wir haben zusammen Geschichte.“ Sagte Demi lächelnd. „Und ich hab mit ihr Sport, zum Glück.“ Erklärte ich ihr. „Also, wenn ihr nicht wollt, dann muss ich hier nicht sitzen. Ich meine ich kann auch-“ „Hör auf Taylor. Klar wollen wir das, hätte ich dich sonst mitgezogen?“ unterbrach ich sie und sie lächelte.
Nach einer Weile hatte Tay- wie wir sie nennen sollten- sich entspannt und wir drei unterhielten uns, als würden wir uns schon ewig kennen.
Nick's Sicht.
Ich konnte meinen Blick nicht von ihr wenden. Wie konnte sie mich schlagen? Wie hatte sie das geschafft? Ich wurde noch nie geschlagen, noch nie und erst Recht nicht von einem Mädchen.
Und sie? Sie schien das kalt zu lassen! Sie saß da und quatschte mit Demi und dieser Taylor und lachte, als wäre das alles gar nicht passiert. Als ließe sie dieser Sieg kalt.
„Nick, hör auf dran zu denken. Sie hatte Glück, mehr nicht.“ Sagte mein bester Freund Liam als er meinen Blick bemerkte. Die anderen Jungs stimmten ihm zu. „Nein, das war kein Glück, sondern können.“ Mischte sich niemand anderes als Miley ein und lehnte sich auf unseren Tisch. „Du hast verloren Nicholas, gegen ein Mädchen und das solltest du akzeptieren.“ Raunte sie mir zu und ging. „Die ist doch Irre.“ Gab nun auch Logan seinen Senf dazu. „Aber sie hat Recht.“ Mischte nun auch ich mich ein. „Sie hat verdammt nochmal Recht.“ Seufzte ich und starrte wieder zu ihr hin. Wer war Selena?
Miley's Sicht.
Natürlich sprach sich der verlorene Kampf von Nick herum. Er war der beliebteste, begehrteste, geheimnisvollste und heißeste Typ hier auf der Schule. Er wurde von niemand anderes als das ebenso geheimnisvolle Mädchen, Selena Johnson, geschlagen. Nick, der noch nie einen Kampf verloren hatte.
Doch Selena schien das ganze herzlich wenig zu interessieren. Vielleicht war sie ja doch ganz anders?
-are you really ready to tell them the truth?
Seit Dienstag wurde über den Sieg nun auch getuschelt. Jetzt war sie nicht nur bekannt, wegen ihrer plötzlichen Abwesenheit, sondern auch durch ihren Sieg. Das alles machte mich wahnsinnig. Dazu kam ihre Entschuldigung am Montag und dieses Lächeln, jedes Mal wenn wir uns auf dem Flur sahen. Eine Woche hatte ich versucht das zu ignorieren, doch jetzt machte es mich krank.
Also tat ich das, was ich immer tat. Ich würde sie drauf ansprechen.
Ich steuerte Zielsicher deren Tisch an und setzte mich neben Demi, die gegenüber von Selena und Taylor saß.
„Okay, Karten auf den Tisch, wo warst du Selena und wieso entschuldigst du dich? Wieso sprichst du mit Taylor und wieso interessiert es dich nicht das du gegen Nick gewonnen hat? Verdammt, niemand hat bisher gegen ihn gewonnen, in keinster Weise!“ platzte es sofort aus mir heraus und ich sah sie schon fast verzweifelt an. „Mach mal halblang Miley und beruhig dich erst einmal.“ Sagte Demi. „Mit dir hab ich nicht gesprochen, ich will es von ihr wissen. Ich will es endlich wissen. Ich weiß das die Gerüchte hier alle total bescheuert sind und ich weiß von deiner Mom und ja es tut mir leid aber meine Güte wo warst du drei Monate lang und was haben die mit dir gemacht?!“ Demi warf Selena einen fragenden Blick zu, doch diese nickte nur. Taylor schien das ganze komplett unangenehm zu sein. „Ich war in einer Klinik wegen Depressionen und Selbstmordgefahr.“ Sagte sie und sah mir dabei in die Augen. Sie zuckte nicht einmal mit der Wimper. „Aber d-du hast doch immer gelacht.“ Warf Taylor ein und auch ich unterstütze die Aussage mit einem verwirrten Blick. „Es ist nicht alles wie es nach außen hin scheint.“ Antwortete Demi nun für ihre beste Freundin. „Wenn ihr es wissen wollt, dann erzähle ich es euch. Ich hab damit kein Problem. Ich schäme mich nicht dafür und dennoch will ich es nicht hier erzählen. Ich finde das ist kein geeigneter Ort.“ Meldete sich Selena nun wieder zur Wort. „Was haltet ihr davon heute zu mir zu kommen?“ fragte sie. Ich zuckte mit den Schultern: „Wenn es sein muss. Ist ja nicht weit.“ Und auch Taylor nickte, wenn auch unsicher.
Selena's Sicht.
„Du willst es Miley wirklich auch erzählen?“ fragte Demi, die schon bei mir Zuhause war. Wir beide saßen im Wohnzimmer und sahen unsere Lieblingsserie ‚How I Met Your Mother‘.
„Wieso nicht? Sie hat mich gefragt und das ist doch alles, was ich von den Menschen verlangt habe. Ich will das sie mich fragen und das hat Miley gemacht.“ Antwortete ich Schulterzuckend und stopfte mir eine Hand voll Popcorn in den Mund. „Du wärscht sowiescho gekommen, alscho warum nischt?“ sagte ich mit vollem Mund, woraufhin Demi lachte. „Du wirst dich nicht ändern oder?“ Ich schluckte und schüttelte den Kopf: „Nope.“ „Die Klinik hat dir gut getan, Lena.“ Sagte Demi und lächelte mich stolz an. „Ich weiß. Ich bin froh das du und Dad mich dazu überredet habt. Vielleicht wäre ich jetzt komplett alleine und hätte die Menschen vergessen, die ich liebe? Nein nicht auszudenken. Das hätte Mom auch nicht gewollt.“ Gab ich ihr recht.
„Hallo ihr beiden.“ Begrüßte uns Dad, der plötzlich im Türrahmen stand. „Hi Daddy.“ Begrüßte ich ihn. „Hallo Mr. Johnson.“ Begrüßte ihn Demi ebenfalls. „Demi, nenn mich endlich John. Du gehörst zur Familie und sprichst mich immer noch mit Mr. Johnson an.“ Lachte er. „Okay.“ Antwortete sie ebenfalls lachend. „Was habt ihr beiden heute vor?“ „Gleich kommen noch zwei Freundinnen aus der Schule. Wir wollen einfach einen schönen Freitagnachmittag verbringen. Natürlich nur wenn es okay ist....obwohl auch sonst. Schließlich hab ich gesagt das es geht.“ Sagte ich und Dad lachte: „Natürlich Süße. Wollt ihr euch nachher Pizza bestellen oder sowas?“ „Mal gucken. Wir sagen dir aber natürlich Bescheid. Du willst doch bestimmt auch eine.“ Lachte ich nun und er nickte und ging.
„Du und dein Dad, ihr seid euch so ähnlich.“ Stellte Demi kopfschüttelnd fest. „Ich weiß. Mom hat immer gesagt, ich sehe aus wie sie aber den Charakter habe ich von Dad.“ Erzählte ich ihr lächelnd.
-Here we go, that's my story.
Miley, Tay, Demi und ich saßen in meinem Zimmer. Niemand sagte ein Wort. Es war komisch. Miley konnte mich eigentlich nicht leiden, das wusste ich. Und Taylor? Taylor war einfach nur unsicher. Sie war es nicht gewohnt am Wochenende etwas mit Freunden zu unternehmen. Sie wusste auch nicht wie sie sich verhalten sollte, wenn sie jetzt die Wahrheit erfahren würde. Ich sah ihre Unsicherheit in ihren Augen.
Demi dagegen war es ja gewohnt bei mir zu sein und sie kannte ja auch meine Geschichte. Für sie war es nichts Neues.
„Als vor drei Monaten meine Mom wie aus heiterem Himmel gestorben war, konnte ich nichts mehr. Ich war wie gelähmt. Ich hab aufgehört zu Essen, ich hab aber auch nicht geweint. Ich saß einfach nur da. Ich konnte es einfach nicht glauben. Gerade eben fragte sie mich noch fröhlich ob sie mir etwas vom Einkaufen mitbringen sollte und im nächsten Moment kam mein Dad rein und erzählte mir, dass sie aus unerklärlichen Gründen von der Straße abgekommen ist und vor einen Baum gefahren ist. Sie war sofort tot.“ Fing ich an. „Selena hat auf nichts mehr reagiert. Wir konnten auf sie einreden, ihr drohen, vor ihr weinen, sie rütteln, sie hat nichts getan.“ Unterstütze Demi meine Geschichte. „Ich hab nichts mehr gefühlt. Mom, Dad und ich waren ein Team, schon immer. Es war für mich nicht Real das meine Mom nun weg sein sollte. Ich wusste nicht wie es weiter gehen sollte. Mom hatte mich und Dad immer durchs Leben geführt. Sie wusste immer einen Ausweg, wenn das Geld knapp war, wenn ich in der Schule Probleme hatte, einfach immer. Ich war mit ihr fast jeden Tag zusammen Eis essen, einkaufen oder wir saßen zusammen im Wohnzimmer und haben How I met your Mother oder New Girl geguckt. Sie war neben Demi meine beste Freundin. Ich hab mich so verdammt leer gefühlt. Da war nichts. Keine Mom die mich in den Arm genommen hat. Da war nur diese schreckliche leere.“ „Zwei Wochen nach dem Tod, hab ich sie im Badezimmer gefunden. Sie saß weinend neben der Badewanne und versuchte ihre blutenden Wunden zu verarzten.“ Fuhr Demi fort. „Ich wollte etwas fühlen und das erschien mir als einzige Möglichkeit.“ Gab ich zu. „Dachte ich zumindest.“ Fügte ich hinzu. „Sie hat schrecklich abgenommen, war nur noch in ihrem Zimmer und dann war da diese Sache mit dem Ritzen. Meine Familie, Selenas Dad und ich haben beschlossen sie in eine Klinik einzuweisen. Diese Depressionen die sie hatte, dieses traurige Gesicht, wir wussten nicht wie es weitergehen sollte. Selena brauchte Hilfe. Sie musste zu sich finden und dabei konnten wir ihr nicht helfen. Wir hatten es versucht und waren gescheitert.“ „Ich hab darüber gesprochen mit den Leuten, ich hab geweint, ich hab meine Liebe zum Essen und zum Leben wieder gefunden. Ich hab über einige Dinge nachgedacht und mir ist aufgefallen, dass ich niemanden auf meiner Schule wirklich kannte. Das Leben ist kostbar viel zu sehr um es alleine zu leben. Es ist zu schade um es mit Streit zu verschwenden. Ich habe meine Außenwelt nie betrachtet. Ich hab mich schließlich gefragt, wie es anderen geht. Ich hab mich bei dir entschuldigt Miley, weil es nicht richtig von mir war, dich zu verurteilen. Ich kannte dich schließlich nicht. Ich wusste nicht, ob du Dinge hast die dich belasten, ob es dir vielleicht auch schlecht geht.“ „Ich hab dich aber zuerst verurteilt, eigentlich ist es meine Schuld.“ Gab sie zu und man sah ihr an, wie schwer es ihr fiel. „Ich hab nicht gewusst, dass-“ „Woher auch? Lena hat sich nie jemanden anvertraut. Sie wollte alleine mit allem fertig werden und dann stirbt ihre Mom und es gibt kein Herauskommen aus Depressionen, keinen Lichtblick. Niemand auf der Schule kennt sie wirklich, wie solltest du es wissen?“ Unterbrach Demi Miley. „Und mit dir hab ich mich unterhalten, Taylor, weil du so zurückhaltend wirkst. Ich glaube in dir steckt viel mehr als du denkst und ich dachte es wäre Zeit sich zu öffnen, neue Freundschaften zu schließen. Ich hab dir einfach von Anfang an vertraut.“ Gab ich zu. „Vor allem warst du auch die einzige die mir keine komischen Blicke geschenkt hat. Du bist einfach du, jedenfalls kommt es mir so vor.“ Tay lächelte: „Wenn du damit eine hoffnungslose Romantikerin meinst, dann hast du recht.“ Ich lachte: „Ja das auch.“ Dann sah ich wieder Miley an: „Dass ich Nick geschlagen habe, bedeutet mir gar nichts. Mein Sportlehrer hat mich gegen ihn laufen lassen und das ist alles was ich getan habe.“ „Du bist ganz anders, als ich gedacht habe Johnson.“ Sagte Miley grinsend. „Ich hoffe das ist gut.“
Wir haben uns den restlichen Nachmittag gut unterhalten, einander näher kennen gelernt und am Ende des Nachmittags waren wir uns einig, dass eine Freundschaft gar nicht so schlecht aussieht. Miley ging irgendwann nach Hause, sie fand es zu früh hier zu bleiben. Wir haben uns schließlich bis vor einer Woche nicht leiden können. Für mich war das okay, man konnte schließlich nicht nach einem ehrlichen Gespräch beste Freundinnen sein. Taylor jedoch blieb. Sie fragte ob das okay wäre und Demi und ich hatten natürlich nichts dagegen. So verbrachten wir drei einen gemütlichen, lustigen und schönen Abend.
-Mr know it all, Well ya think you know it all but ya don't know a thing at all
Bilder malen war noch nie meine Stärke. Nein Kunst war noch nie meine Stärke. Genauso wie geschickt zu sein. So war es kein Wunder, dass ich zur Toilette musste um mir die Farbe aus dem Gesicht, von den Händen und von meinem T-Shirt zu waschen. Hoffentlich funktionierte das letzte überhaupt.
Als ich zur Toilette ging, hörte ich aus der Aula, die gegenüber war, jemanden Gitarre spielen und singen.
Sehr, sehr, sehr, sehr gut singen.
Ich folgte dem Klang der Stimme. Leise öffnete ich die große Tür und schloss sie wieder hinter mir. Auf der Bühne hockte niemand anderes als Nick. Wie Klischeehaft.
Ich staunte nicht schlecht. Seine Stimme zog mich in einen Bann und brachte mich auch dazu mich auf einen der Plätze zu setzen und nicht zu gehen, so wie ich es eigentlich tun sollte.
Ich wusste nicht, dass er solch ein Talent hatte. Ob es wohl überhaupt jemand hier wusste?
Das Lied das er sang war schön, auch wenn es auf irgendeine Weise Depressiv wirkte.
Mein Blick klebte an ihm, an seinem Gesicht, das voller Emotionen steckte. Als ich merkte das die letzten Töne erklangen, befreite ich mich aus meiner Starre und versuchte mich so leise raus zu schleichen, wie ich auch herein gekommen war. Erfolglos. Ich stolperte natürlich über meine eigenen Füße und fiel der Länge nach hin. „Karma is a Bitch.“ Hörte ich ihn sagen. Meine Wangen wurden heiß. So ein scheiß. Dennoch drehte ich mich um, sonst dachte er noch ich wäre Feige. „Wow, haben sie einen Farbeimer über dich gekippt?“ fragte er und lachte fies. „Was? Nein! I-ich und mein Pinsel haben eine andere Meinung von der Größe unseres Blattes. Deswegen war ich auch unterwegs zum Klo.“ „Um dein Pinsel zu ertränken?“ fragte er immer noch amüsiert. Ich lachte leise: „Nein um mich abzuschminken. Ich will nicht mit den 10 Tonnen Kilo Schminke Mädchen verglichen werden. Ist nicht so mein Stil.“ „Nein, dein Stil ist es Leute zu belauschen.“ Sagte er nun wieder Todernst. „N-nein.“ Stotterte ich: „Ich wollte dich nicht belauschen, es war nur…ich meine du…“ ich holte tief Luft: „Das war echt gut.“ „Wow, schade nur das mir deine Meinung egal ist.“ „Dann ist es so.“ seufzte ich. „Doch es war echt gut und auch wenn es dir nichts bedeutet, ich lüge nicht.“ Ich rappelte mich auf und ging weiter zur Tür. „Nochmals Entschuldigung.“ Sagte ich und wollte gehen, als er mich aufhielt. „Johnson!“ Ich drehte mich zu ihm um: „Meine Name ist Selena.“ “Wie auch immer. Könntest du das für dich behalten?“ fragte er mich. „Keine Sorge. Ich werde damit nicht in der Schule rumprahlen. Könnte ja dein Image ruinieren.“ „Welches Image?“ fragte er verwirrt. „Das Image von dem fiesen Arschloch, das mich behandelte als hätte ich irgendeine tödliche Krankheit.“ „Dein Dad würde doch die teuersten Ärzte aufsuchen um dich zu heilen. Und dann würdest du alles kriegen, was du willst. So lebst du doch oder? Du hast keine Ahnung Selena.“ Sagte er und sah mich abwertend an. „Wie bitte?“ fragte ich und verschränkte meine Arme. „Du hast mich schon verstanden, Prinzessin. Es kann sich nicht jeder das leisten, was dein Vater dir in den Arsch schiebt.“ „Halt mal den Ball flach. Du kennst mich doch gar nicht.“ Verteidigte ich mich. „Du mich auch nicht und trotzdem hast du dir doch eine Meinung gebildet.“ „Ja weil du dir zuerst eine gebildet hast!“ Er lachte gefühlslos: „Du verteidigst dich, wie eine 3-Jährige.“ „Pass mal auf, du Idiot! Du kennst weder mich, noch meine Familie. Sonst wüsstest du nämlich, dass mein Vater als Handwerker tätig ist und unser Geld manchmal nicht reicht. Dann wüsstest du, dass nichts von dem was du eben gesagt hast stimmt. Unfassbar das so jemand mit so viel Gefühl singen kann!“ sagte ich aufgebracht und verschwand. Das musste ich mir nicht länger antun! Wer glaubte er eigentlich zu sein?!
Demi's Sicht.
Ich war auf dem Weg zur Cafeteria, wo Tay, Miley und Seena auf mich warteten, als ich plötzlich aufgehalten wurde. „Demi! Demi, warte mal!“ Seufzend drehte ich mich zu dem Jungen um, der mir vorgeworfen hatte, ich würde meine beste Freundin nicht kennen. Sie wäre nicht gut für mich. Der Junge, der sich einer meiner besten Freunde nannte. „Was willst du Joe?“ zwei Wochen war es her, seit dem wir den Streit hatten. „Es tut mir leid.“ Sagte er und sah mich an: „Ich hätte nicht auf Selena rumhacken sollen. Sie bedeutet dir ziemlich viel, so wie du mir viel bedeutest und es tut mir leid.“ „Als meine Eltern sich gestritten haben und angeschrien haben, als ich gerade mal 4 Jahre alt war, war Selena da. Ich saß mit dem Rücken zu Tür, hatte Angst, wusste nicht was dort geschah, normalerweise sollten sich die Eltern doch lieben und da war Selena da. Mit nur 4 Jahren, hat sie mich in den Arm genommen. Zusammen haben wir da gesessen und gewartet dass es aufhörte. Sie wusste genauso wenig wie ich, was da vor sich ging aber sie blieb neben mir. Als mein Dad uns verlassen hat, war sie da. Als er mich benutzen wollte für seine Zwecke, Selena hat mich weinend aufgenommen. Selena ist wie meine Zwillingsschwester, wir stehen alles gemeinsam durch, wie fühlen das gleiche, wir sind gleich. Du hast mir vorgeworfen sie nicht zu kennen, Joe. Du hast mir Dinge über sie gesagt, die niemals stimmen! Und ich lasse meine beste Freundin nicht schlecht machen.“ „Da-das wusste ich nicht, Demi. Es…es tut mir ehrlich leid. Ich hätte sowas nie sagen dürfen, nur weil ich sie nicht kenne.“ Entschuldigte er sich erneut und ich konnte in seinen Augen sehen, wie ehrlich er es meinte. Wie sehr er sich schämte. „Du willst wissen, was mit ihr gewesen ist?“ fragte ich ihn und er sah mich unsicher an. Doch dann nickte er: „Ich möchte dich verstehen.“ „Dann komm.“ Sagte ich und zog ihn mit nach draußen, um ihm dort alles zu erzählen. Ich wusste, dass Selena es mir nicht übel nehmen würde.
-I don't feel like dancin' tonight
Miley’s Sicht.
Ich steuerte Nick an, bevor ich in die Cafeteria zu Selena und Taylor ging. Zwei Wochen lang hab ich nun schon sehr viel Zeit mit Selena und ihren Freundinnen verbracht und ich musste wirklich sagen, alleine in denen zwei Wochen war sie schon eine gute Freundin geworden. Ich konnte es also nicht akzeptieren, wie er mit ihr gesprochen hatte.
„Ich kann dich ja verstehen, vielleicht hätte ich bis vor zwei Wochen genauso reagiert aber mein Gott Nick, so sprichst du nicht mit meinen Freundinnen, klar?!“ viel ich mit der Tür ins Haus, als ich bei dem Tisch ankam. Sie alle sahen mich verwirrt an, alle außer Nick der sofort zu verstehen schien, worum es ging. „Verdammt Miley, dass du dich so schnell weich klopfen lässt, hab ich nicht gedacht.“ „Ich hab ihre Narben gesehen,Nick.“ Raunte ich ihm zu, so dass nur er es verstehen konnte. Narben, wie er wusste, dass auch ich jene Besaß. Narben von denen Nick wusste. Meine Familie wusste davon, also auch ihre guten Freunde. Sie wussten von der Therapie und so tat es Nick. Es war einer der Gründe, warum wir beide uns nicht mehr anzickten, sondern ruhig nebeneinander sitzen konnten. Ist das nicht krank? Er weiß, dass ich mich geritzt habe und ist schon deutlich weniger abgeneigt? Nein das ist es nicht. Seine Cousine, sie hat dasselbe getan und bei ihr kam jede Hilfe zu spät. Er wusste wie sie sich gefühlt hatte, denn sie hat ihm ein Brief hinterlassen. Die beiden waren sehr gute Freunde, vielleicht war sie sogar seine beste Freundin. Nick hatte nun eine Schwäche den Leuten gegenüber, er wollte kein Grund dafür sein, dass die Menschen sich noch schlechter fühlten, die so handelten. Verrückt das ganze oder?
„Und du glaubst ihr die Gründe?“ fragte er mich nun deutlich weniger hart. „Sie ist anders, als wir gedacht haben. Und ja, ich glaube ihr.“ Antwortete ich. „Du hältst sonst nichts von Gerüchten und bildest dir eine Meinung von Menschen, wieso eine so kritische Selena gegenüber?“ fragte ich ihn und überließ ihn dann sich selbst.
Demi's Sicht.
Wir saßen nun zu viert bei mir und versuchten Selena dazu zu überreden mit uns zu Nick‘s Party zugehen. Miley ging bekanntlich zu jeder Party, auch wenn sie nicht mit vielen etwas am Hut hatte und meistens für sich alleine blieb. Partys ließ sie nie aus. Und dieses Mal wollte sie mit uns zusammen hingehen. Ich war sofort dabei, Tay nach anfänglichen Zögern auch, nur Selena wollte unter keinen Umständen mitkommen.
„Ich versteh nicht, wieso ich zu einer Party gehen soll, dessen Gastgeber mich hasst?“ sagte sie und schmiss sich auf mein Bett. „Ich hab ihm gesagt er soll dir mal eine Chance geben und daraufhin, hat mich darum gebeten dich zu dieser Party zu kriegen.“ Meinte Miley nun. „Als ob. Ich dachte du könntest besser Lügen.“ Gab Selena nur lachend dazu. „Man Lena, wir wollen da zusammen hingehen und vielleicht macht es dir ja auch Spaß? Bitte!“ flehte ich. Sie verdrehte die Augen: „Du weißt, dass ich keine Partys mag.“ „Du magst keine Menschenmassen.“ Korrigierte ich. „Genau und die wird da sein.“
Selena's Sicht.
Wie hatte ich mich nur zu dieser Party kriegen lassen? Ich hasste Partys. Ich saß viel lieber Zuhause, sah Filme und aß eine Menge Fast Food. Nein, diesen Samstagabend verbrachte ich auf einer High School Senior Party, die niemand geringeres als Nick gab.
Nun saß ich hier auf der Terrasse auf einer gepolsterten Gartenbank und hoffte darauf, dass meine Freundinnen endlich nach Hause wollten.
„Hey, Selena.“ Begrüßte mich jemand. „Joe.“ Sagte ich und starrte gelangweilt zur tanzenden Menge in das Wohnzimmer. „Ich…wollte mich bei dir entschuldigen. Ich weiß das Demi dir gesagt hat, was ich ihr an den Kopf geworfen habe.“ Entschuldigte er sich nun bei mir. Ich wusste, dass er das gleiche bei ihr getan hat. Ich wusste auch, dass er wusste wo ich wirklich die letzten drei Monate gewesen war. Ich wusste sogar das Miley ihm an dem Tag, an dem er sich wie ein Arschloch Demi gegenüber verhalten hatte, gesagt hatte, wie dumm er war. „Schon gut.“ Seufzte ich. „Ich mag Demi…wirklich und sie macht sich immer so viele Sorgen um dich und da hab ich unsere-“ „Schon gut, Joe. Ehrlich.“ Unterbrach ich ihn „Du solltest nur wissen, dass ich sie nicht Steuer.“ „Ja das weiß ich.“ „Gut, dann ist alles geklärt.“ Antwortete ich und er nickte nur. Er schien sichtlich unzufrieden damit, wie unser Gespräch verlaufen war. Für mich war das jedoch alles was ich dazu noch sagen wollte. „Willst du nicht mit reinkommen?“ fragte er mich. „Nein. Ich steh nicht so auf Party’s. Ich bin nur da, weil die Mädels mich gezwungen haben. Also bleib ich jetzt hier draußen sitzen und warte darauf, dass sie nach Hause wollen.“ Antwortete ich. „Sicher?“ „Sehr sicher.“ „Okay.“ Sagte er und verschwand nach drinnen.
Endlich war ich wieder „alleine“. Doch nicht für lange, denn kurz darauf ließ sich jemand neben mich fallen. „Du stehst also nicht auf Partys.“ Fasste Nick kurz zusammen und zog an seiner Zigarette. Er rauchte? Wie konnte ein so guter Sportler Rauchen? Und wieso wusste ich dies vorher nicht?
Ich seufzte: „Wenn du mir wieder sagen willst, wie doof ich bin dann-“ „Nein. Das hab ich dir letztes Mal deutlich genug gesagt.“ Ich sah ihn schon fast wütend an. Was sollte das jetzt?
-please, give me a chance to make this right
Er seufzte, als er mein Gesicht sah: „Tut mir leid. Auch das von letztens.“ „Wieso?“ fragte ich nun total verwirrt. Er drückte seine Zigarette auf dem Boden aus und sah mich an: „Miley hat mir ziemlich eingeheizt und…du hast das selbe getan, wie meine Cousine. Nur kam bei ihr jede Hilfe zu spät. Ich hab sie verloren und…ich will nicht der Grund sein, warum eine andere Familie einen Menschen verliert, den sie lieben. Ich hab nicht gewusst, dass du-“ „Ehrlich, Nick? Das mit deiner Cousine tut mir leid aber nur weil du jetzt weißt, dass ich mich geritzt habe, willst du nett zu mir sein? Weißt du, wenn du nicht sofort ein Urteil gefällt hättest, wer weiß, vielleicht würde es dir auch so leidtun.“ Unterbrach ich ihn nun wieder wütend. „Ich sagte doch es tut mir leid.“ „Ja aber du meinst es nicht so aber gut ich akzeptiere deine Entschuldigung. Man kann nicht jeden mögen. Es ist nur echt verletzend, was für einen falschen Eindruck ich von mir zu geben scheine.“ Seufzte ich. Stille.
„Du hast ein sehr überzeugendes Lächeln. Wenn du durch den Gang läufst, so selbstsicher und du tust so als würdest du die starrenden und lästernden Mädchen nicht bemerken, so wie die Typen die am liebsten alle mit dir schlafen würden. Du wirkst so selbstsicher, man denkt du bist dir über alles bewusst und das du es liebst.“ Erklärte er mir plötzlich. Ich sah ihn an und schüttelte den Kopf: „Das hab ich nie bemerkt. Ich hab bemerkt wie sie starren seitdem ich wieder da bin. Vorher hab ich darauf nie geachtet. Ich hab es vermutlich bewusst ignoriert. Ich weiß es nicht Nick, aber so bin ich nicht.“ Und wieder Stille. Einzig und alleine die laute Musik aus dem Wohnzimmer störte diese.
„Ich weiß nicht wie es dir geht aber ich hab die betrunkenen Leute ziemlich satt.“ „Ich hasse Partys. Aber du hast diese Party doch geschmissen.“ Antwortete ich verwirrt. „Weil ich an der Reihe war. So ist das nun mal, wenn man im Basketballteam ist.“ Antwortete er schulterzuckend. „Und genau deswegen bin ich nicht in dem Sportclub der Schule. Das ist doch idiotisch.“ Er lachte leicht: „So ist es. Aber es ermöglicht dir auch Dinge zu tun, die du liebst.“ „Du liebst das Basketball spielen?“ fragte ich und er nickte. Dann wieder Stille.
„Was ich eigentlich wollte ist, was hältst du davon wenn ich dir den stillsten Ort hier zeige und wir uns unterhalten. Überzeug mich davon, dass du anders bist als ich dachte.“ „Wieso sollte ich das wollen? Wie gesagt, nicht jeder kann dich mögen.“ Antwortete ich. „Das stimmt wohl, ich weiß nicht wieso du es wollen würdest aber wieso willst du hier sitzen bleiben?“ stellte er mir eine Gegenfrage und sah mich durchdringend an. Ich seufzte: „Wohl wahr. Aber ich warne dich! Ich kenne Karate, Kung Fu, Judo, Taekwondo, Ju-Jutsu und 20 weitere gefährliche Wörter. Also wag es ja nicht mich in irgendeiner Weise zu bedrängen.“ Er lachte und ich sah ihn gespielt Ernst an: „Ich scherze nicht, Nicholas!“ „Entspann dich Johnson, das ist sowieso nicht mein Ding.“ Grinste er und zog mich nun mit sich.
Nick führte mich durch die Menschenmenge, die Blicke ignorierend und ich versuchte ihm so schnell und geschickt wie möglich zu folgen. Ging aber natürlich nur ungeschickt. Ich versuchte die ganze Zeit nicht aufzuschauen und ihm einfach zu folgen. Ich weiß was die Hälfte sich dachte und ich kann mir auch denken, dass die meisten morgen nichts mehr davon wissen und trotzdem gefiel es mir nicht. Ich wusste schließlich dass ein Gerücht umging, dass ich eine Schlampe sei.
Er führte mich die Treppe hoch und in ein Zimmer rein, was er mir als sein Zimmer vorstellte.
Er schloss es ab, als wir drin waren. Ich sah ihn verwundert und skeptisch an. „Ich hab einfach keine Lust, hier nachher jemanden beim „lieben“ zu zusehen, wenn wir hier verschwinden wollen.“ Erklärte er Schulterzuckend. Okay, verständlich. Schließlich führte er mich zum Balkon auf dem wir angelehnt an die Wand, Platz nahmen.
„Also bei dem wie du mir grad hinterher gestolpert bist, kann man gar nicht glauben das du mich in Sport geschlagen hast.“ Fing Nick nach einer Weile das Gespräch an, während er sich erneut eine Zigarette anzündete. Die zweite in wenigen Minuten. Entweder er war nervös oder hatte ein ernsthaftes Problem. Jedoch war ich viel zu fasziniert von der Ruhe, die hier oben herrschte obwohl die Party unter uns stattfand, als meine Gedanken von seinem Nikotin Verbrauch fesseln zu lassen. Außerdem war der Ausblick umwerfend und dann noch dieser wunderschöne Sternenhimmel.
Dennoch holte die Frage mich aus meinen Gedanken. „Fängst du nun auch wieder damit an, es ist mir egal ok. Es ist so ausgegangen und gut ist.“ Sagte ich Augen verdrehend und fügte dennoch grinsend etwas hinzu: „Außerdem solltest du langsam akzeptieren, dass du nicht immer gewinnen kannst und auch ein Mädchen dich mal schlagen kann.“ Er lächelte ein wenig und nickte: „Du hast wohl recht.“ „Natürlich hab ich das.“ Antwortete ich und lehnte meinen Kopf gegen die Wand. Ich bemerkte seinen Blick auf mir und wurde nervös. Wieso starrte er denn so?
Nick's Sicht.
Ich sah sie an, ich konnte meinen Blick einfach nicht von ihr Wenden. Sie war mir ein Rätsel. Noch bei niemand war es mir so schwer gefallen, wie bei Selena, jemanden einzuschätzen. Bis vor ein paar Stunden hasste ich sie und jetzt? Ich saß hier und wir unterhielten uns. Sie schien normal, überhaupt nicht arrogant, so wie ich immer gedacht hatte. Ich zog an meiner Zigarette. Es beruhigte mich ein wenig. Doch sie schien meine Nikotin Einnahme nicht gut zu finden. Ihre Blicke die sie ab und zu von meiner Zigarette zu mir warf, waren eindeutig. Ich kannte diese Blicke.
„Wo warst du die letzten Monate?“ platzte es aus mir heraus.
-Who'd have known
Sie sah von den Sternen auf den Boden und dann zu mir: „In einem Rehabilitationszentrum. Du kannst es auch einfach Psychiatrie nennen.“ Versuchte sie ein wenig zu scherzen. „Also warst du nicht schwanger oder sonst irgendetwas.“ Versuchte auch ich die Stimmung zu heben. Was klappte, denn sie lachte leicht. Sie schüttelte den Kopf: „Nein, definitiv nicht. Mein Vater misshandelt mich auch nicht oder sonstiges.“ Und dann erzählte sie mir einfach was los gewesen ist. Mir, einem Fremden. Wieso erzählte sie es mir? Wieso mir, der ihr nur scheiß Sprüche an den Kopf geworfen hat?
„Wieso erzählst du mir das alles?“ „Ist nichts wofür ich mich schäme, außerdem hab ich mir selbst geschworen, sozusagen, wer mich fragt, dem erzähle ich es. Du hast mich gefragt, ich habe es dir erzählt.“ Antwortete sie schulterzuckend. Nun war ich es der seinen Kopf an der Wand ablehnte und zum Himmel sah. „Wehe du bist jetzt aber nur deswegen nett zu mir. Ich brauche nämlich niemanden der so tut, als würde er mich mögen. Lieber bleibe ich eine außenstehende.“ Sagte sie. „Keine Sorge, ich bin niemand der sich mit Leuten anfreundet, nur wegen ihrer Geschichte. Deine Gründe zum Selbstverletzten haben mich einfach interessiert. Du erinnerst mich sehr an meine Cousine.“ Gab ich zu. „Habt ihr euch nah gestanden?“ fragte sie vorsichtig und mit einer sanften Stimme. „Ja, sie war meine beste Freundin. Sie war so fröhlich und stand immer hinter ihrer Meinung. Sie hat es gehasst, als ich mit dem Rauchen anfing. Sie hat mich immer genauso angesehen wie du.“ Ich grinste sie leicht an. Natürlich hatte ich ihre Blicke, die immer mal wieder zu meine Zigarette gewandert sind bemerkt. „Außerdem hat sie die Leute nie beachtet die sie runterziehen wollte und dann… dann war sie Tod. Niemand hat etwas mitbekommen, selbst ich nicht.“ „Wenn ich nicht vor der Badewanne gesessen hätte und vorher schon diese Anzeichen gehabt hätte, weshalb Demi sich so gesorgt hat, wäre ich auch nicht mehr da. Wenn sie es verstecken wollte, dann konnte sie es. Dann kannst du es nicht merken, Nick. Sie hat dich geliebt und sich geschämt. Sie wollte dir vermutlich nicht zeigen, dass sie schwach war.“ „Aber wieso nicht, verdammt?“ fragte ich sie nun und ballte die Fäuste. „Sie wusste doch immer, sie konnte zu mir kommen! Wieso hat sie keinen anderen Weg gesehen?“ Sie sah mir direkt in die Augen und ich erkannte so viel Mitleid, so viel Ahnungslosigkeit. Sie flüsterte: „Ich weiß es nicht. Es tut mir leid, ich weiß es nicht.“
Selena's Sicht.
Nick entschuldigte sich bei mir für seine Reaktion, doch ich sagte ihm, dass es nichts gibt wofür er sich entschuldigte musste. Als wir das Thema abgeschlossen hatten, plauderten wir über dies und das. Ehrlich gesagt gefiel es mir dort mit ihm zu sitzen und uns zu unterhalten. Es wurde immer später, doch uns gingen die Themen nicht aus. Wir lachten, wir lächelten uns an, wir redeten als wären wir schon immer Freunde gewesen. Es war schräg aber es gefiel mir. Es war wesentlich besser als draußen zu sitzen und gelangweilt darauf zu warten dass meine Freundinnen nach Hause wollten.
„Ist dir kalt?“ fragte er mich plötzlich. Ich war so in das Gespräch vertieft, dass ich gar nicht bemerkt hatte, dass ich meine Arme um meine Beine geschlungen hatte und zitterte. „Ich schätze.“ Antwortete ich schulterzuckend. Er lachte vor sich hin und schüttelte den Kopf: „Ich muss sowieso mal auf Toilette. Ich bring uns gleich decken mit oder willst du nun runter?“ Ich schüttelte energisch mit meinem Kopf: „Halt mich für bekloppt, kein Problem, denn ich halte mich selbst grad für krank aber ich finde es schön hier mit dir zu sitzen.“ Wieder lachte Nick: „Gut, ich wäre sonst auch enttäuscht gewesen, wenn jemand mal nicht meine Nähe genossen hätte.“ „Los Selbstverliebter Typ, hol die Decken.“ Lachte ich nun auch und er ging grinsend.
Ich saß dort und atmete tief ein und aus. Wenn ich das morgen den Mädels erzähle, die werden mich für verrückt erklären. Das glauben sie mir niemals. Ich schüttelte lächelnd den Kopf. Wieso hatte ich ihm nicht schon früher eine Chance gegeben?
„Nicki? Nicki bist du hier draußen?“ fragte eine junge Mädchenstimme. Sie klang verschlafen und verängstigt und plötzlich stand neben mir das Mädchen zu dieser Stimme. Etwa 5 Jahre alt.
„Wer bist du?“ fragte sie mich direkt, während sie sich ihre Augen rieb. „Selena Johnson und du meine kleine?“ fragte ich sie lächelnd. „Emily.“ Antwortete sie und zeigte stolz ihre Milchzähnchen. Gott war sie süß. „Ist Nick dein großer Bruder?“ Sie nickte eifrig: „Weißt du wo er ist? Er soll den Lärm ausmachen. Ich kann nicht schlafen deswegen.“ „Er kommt gleich sofort wieder. Willst du mir so lange Gesellschaft leisten?“ fragte ich sie. „Bist du eine Freundin von Nicki?“ fragte sie. „So etwas in der Art. Wir lernen uns gerade kennen.“ Antwortete ich ihr lächelnd. Ein heftiges Hämmern an Nick‘s Zimmertür, ließ die kleine Zusammenzucken und kurze Zeit später saß sie auf meinem schoss und klammerte sich an mich. „Was war das?“ flüsterte sie. „Nick hat außer mir noch andere Freunde zu Besuch aber die kommen hier nicht hin. Keine Sorge.“ Versuchte ich sie zu beruhigen. Sie lockerte ihren Griff, doch dachte nicht daran aufzustehen. So niedlich und das war Nicks Schwester? „Wie alt bist du Emily?“ fragte ich sie. „6 Jahre. Ich hatte Montag Geburtstag!“ erzählte sie mir stolz.
-hell to the NO !
Nick's Sicht.
Als ich nach gefühlten Stunden endlich wieder in meinem Zimmer war und die Tür abgeschlossen hatte, schnappte ich mir zwei Decken und ging auf den Balkon. Zu meiner Überraschung saß da nicht nur Selena sondern auch meine kleine Schwester. „Emy? Was machst du hier?“ „Psht, sie ist gerade eingeschlafen.“ Antwortete Selena für sie. Ich sah sie verwirrt an. Doch sie ignorierte dies erst und streckte mir ihre Hand entgegen, als Zeichen dafür, dass ich ihr die Decke geben sollte. Ich tat dies und sie bedankte sie. „Sie stand auf einmal hier und hat mich nach dir gefragt. Der Krach hat sie nicht schlafen lassen. Dann hat jemand an der Tür geklopft, sie hat sie erschreckt und ist zu mir gesprungen. Wir haben uns ein wenig unterhalten und dann ist sie eingeschlafen.“ Erklärte Selena mir schnell, während sie versuchte sich und Emy zu zudecken. Ich setzte mich neben sie. „Ich kann sie auch nehmen, wenn es dich stört. Emily wirft sich immer gleich an Leute ran und-“ „Quatsch alles okay. Sie ist super süß, ich wusste gar nicht das so jemand wie du, solch eine bezaubernde kleine Schwester haben kann.“ Unterbrach sie mich grinsend und ich lachte wieder einmal. „Nicki?“ flüsterte Emily und öffnete ihre Augen. „Ja. Alles okay bei dir Emily?“ „Kannst du deinen Freunden sagen, dass sie leiser sein sollen?“ fragte sie total verschlafen. „Was hältst du davon, wenn ich dir meinen Ipod gebe?“ fragte ich sie und sie nickte heftig.
Emily schlief inzwischen wieder in ihrem Bett. Sie war eingeschlafen, nachdem ich ihr meinen Ipod gegeben habe und ich brachte sie danach ins Bett.
„Wieso feierst du eine Party, wenn deine kleine Schwester da ist?“ „Eigentlich sollte sie bei ihrer besten Freundin schlafen aber die ist krank geworden und ich konnte die Party nicht mehr absagen.“ „Aber du hast ihr Zimmer abgeschlossen oder?“ „Natürlich. Ich würde es mir nie verzeihen, wenn ihr was passieren würde. Ich war auch nach ihr gucken, bis wir beide uns hier hingesetzt haben.“ Erklärte ich ihr. Sie lächelte: „Ihr teilt euch also einen Balkon.“ „Jap, jeder eine Tür zu diesem schönen Fleck.“
Irgendwann schlief auch Selena neben mir und ich beschloss sie in mein Bett zu legen bis ihre Freundinnen nach Hause wollten. Ich deckte sie zu und klebte einen Zettel vor die Tür der sagte: „Auf dem Schreibtisch liegt ein Schlüssel. Ich wollte nicht das jemand auf dumme Gedanken kommt, wenn du hier liegst –Nick“. Danach ging ich heraus und schloss das Zimmer von außen wieder ab. Vielleicht denkt ihr das ist krank aber eine Party auf der fast die halbe Schule ist und Alkohol im Spiel ist bei den Typen hier? Nein, das ist gut so!
Ich ging die Treppe herunter, hier und dort saß ein Paar das rummachte. Ich verzog das Gesicht. Ich hatte auch schon Freundinnen aber das hier war echt nichts was ich sehen wollte. Das konnten sie ruhig irgendwo machen wo sie alleine waren.
Als ich unten ankam, sah ich Miley tanzen. Ich ging auf sie zu und tippte ihr auf die Schulter. Sie drehte sich lachend um und sah mich mit hochgezogenen Augenbrauen an: „Was?“ „Selena liegt oben in meinem Zimmer. Sie ist eingeschlafen als wir uns unterhalten haben. Wenn ihr fahren wollt, sagt mir Bescheid. Das Zimmer ist abgeschlossen, damit niemand auf dumme Ideen kommt. Sie hat aber auch ein Schlüssel also keine Panik.“ Erklärte ich ihr und sie nickte nur. Sie hatte schon einiges Intus, sonst würde sie nicht so ruhig bleiben. Gut so, Stress war das letzte was ich wollte. „Wo ist Lena? In deinem Zimmer? Was hast du mit ihr gemacht?“ brabbelte Taylor herunter. Mit Taylor hatte ich einige Kurse, also war es kein Wunder das ich wusste wer sie war. „Beruhig dich Tay, Nick tut nichts mit Mädchen, was sie nicht auch wollen.“ Verteidigte Miley mich lachend. Ich lächelte sie dankend an. „Da lief gar nichts ok. Sagt mir einfach Bescheid.“ Fügte ich hinzu, kriegte ein Nicken von Miley und ging zu meinen Freunden.
Eine halbe Stunde später kamen eine wütende Demi, eine betrunkene Miley, die sich bei Taylor und Demi stützen musste und eine verzweifelte Taylor bei mir an. „Jonas, wie konntest du sie einsperren?!“ fragte Demi mich aufgebracht, während sie mit aller Kraft versuchte Miley zu stützen. „Warte lasst mich euch helfen.“ Bot einer meiner besten Freunde Liam an. Liam war mit Demi befreundet. Sie vertraute ihm, weswegen sie keinen Aufstand machte und ihn dankend ansah, als er Miley hochhob. Dann widmete sie sich mir: „Also wo hast du meine beste Freundin, Mister?!“ „In seinem Bett.“ Scherzte Taylor ein anderer Freund von mir. Demi sah aus als würde sie mir den Kopf abreisen wollen. Ich sah mich schon Tod, bis Joe mir half. „Hey entspann dich Demi. Taylor redet Schwachsinn. Ich kenne Nick, er hat nichts getan.“ „Danke Joe. Also komm, ich bring dich zu ihr.“ Seufzte ich und machte mich auf den Weg zu meinem Zimmer, während Demi mir folgte.
Nachdem ich die Tür aufgeschlossen hatte und Demi Selena sah, lief sie auf sie zu. Sie rüttelte an ihr, doch Selena schlug sie von sich und drehte sich wieder um. Ich grinste: „Tja, ich hab dir gesagt ihr geht es gut. Während ihr hier spaß hattet, saß sie gelangweilt unten. Wir haben uns unterhalten und das auf meinem Balkon fortgeführt. Sie hat sich um meine kleine Schwester gekümmert und irgendwann ist sie eingeschlafen. Ich hab sie hier hingelegt.“ Demi seufzte: „Tut mir leid. Wir haben nicht den besten Kontakt und Selena sie…sie ist so zerbrechlich. Sie…“ sie stockte. „Sie hat es mir erzählt.“ „Oh.“ War alles was sie darauf antworten konnte. Sie sah Selena eine Weile an bis sie sich mir mit Tränen in den Augen widmete: „Mit so etwas muss sie ihr Leben lang kämpfen und ich muss mein Leben lang mit der Angst um sie kämpfen. Ich meine es nicht böse, Nick. Sie ist meine beste Freundin. Sie hat mich nie im Stich gelassen, nicht bei der kleinsten Sache. Menschen kommen und gehen aber Selena sie bleibt. Also ich bitte dich, bitte benutze nichts von dem was sie dir erzählt hat. Ich weiß sie schämt sich nicht aber ich weiß auch wie schwer es ihr fällt wie die Leute sie ansehen. Ich-“ „Das würde ich niemals, Demi. Ich würde nie so etwas tun, das schwöre ich bei meinem Leben.“ unterbrach ich sie. Sie schüttelte den Kopf und seufzte: „Danke.“ Kurze Zeit Später war es so als hätte es das Gespräch nicht gegeben: „Wie kriege ich sie runter?“ „Ich trag sie, kein Problem.“ Meinte ich und hob sie hoch.
Demi's Sicht.
Selena schlängelte ihre Arme um Nick's Nacken und legte ihren Kopf an seiner Brust, während er sie herunter trug. Es waren kaum noch Leute da, die meisten saßen gemütlich im Wohnzimmer oder lagen in irgendeiner Ecke, vollkommen fertig. So kamen also keine dummen Kommentare.
Nick setzte sich in den Wagen meiner Schwester, die uns abholte und sie lehnte sich sofort an Taylor, an deren anderer Seite Miley bereits lehnte. Ich grinste und schlug die Tür zu: „Danke Nick.“ „Kein Problem, sie wiegt ja nichts.“ „Und das bei dem was sie alles zu sich nimmt.“ Mischte sich meine Schwester, Dallas ein. „Hey das ist nicht Lustig Dallas, du weißt was sie-“ „Entspann dich Demi.“ Verdrehte sie die Augen. Ich seufzte: „Wir sehen uns.“ Und stieg ebenfalls in den Wagen ein.
-Hangover.
Durch ein nerviges Piepen wurde ich aus meinen Träumen gerissen. Ich versuchte mit meinem Kissen das Piepen auszublenden. Doch energisch drang es durch die Federn hindurch zu meinem Ohr. „Demi, das ist dein Handy.“ Stöhnte Selena genervt und zog sich die Decke über den Kopf. Ich hörte auch Miley aufstöhnen, doch nicht weil sie genervt war, ich schätze der Alkohol rechte sich. Kurz darauf erhielt ich den Beweis, denn Miles sprang auf und rannte zum Klo. „Ich geh schon.“ Seufzte Lena, stand auf und lief ihr hinterher. „Demi mach das Mist Ding aus.“ Fluchte nun auch Tay.
Ja sie alle hatten bei mir übernachtet. Ich war geschockt davon, dass selbst Taylor fluchte, die sich sonst immer zurück hielt und tat was verlangt wurde.
Miley’s Sicht.
Der Alkohol rechte sich gewaltig. Während ich mit meinem Kopf über der Kloschüssel hing, ergriffen zwei Hände plötzlich meine Haare und hielten diese zurück. „Gott Miley!“ hörte ich Selena erschrocken sagen.
Als ich mich endlich gefasst hatte, drehte ich mich erschöpft um. Selena reichte mir ein Glas Wasser, einen Waschlappen und ein Handtuch, wofür ich ihr mit einem nicken dankte.
„Was hast du gestern Abend getrieben als ich euch nicht beobachtet habe?“ „Gelebt, Selena. Würde dir auch mal gut tun.“ Flüsterte ich. Sie verdrehte die Augen: „Nicht jeder steht auf so etwas.“ „Schon gut, sorry.“ Entschuldigte ich mich. „Macht nichts, ich schätze ich würde genauso reagieren aber weißt du, ich hab gelebt. Ich hab mich gut mit Nick unterhalten, ob du mir das glaubst oder nicht.“ „Das ist ein Witz oder?“ fragte ich sie fassungslos. Sie schüttelte grinsend den Kopf: „Nope. Wir haben uns wirklich unterhalten und zwar gut. Wir haben viel gelacht. Er ist ganz anders als ich dachte.“ Ich wollte gerade etwas entgegnen, als ein wütender Schrei unser Gespräch unterbrach. Sofort sprangen wir auf und rannten zurück in Demis Zimmer. „Was ist passiert?“ fragte Selena und sah wie ich Demi und Tay verwirrt an, die über Demi‘s Laptop lehnten und sich etwas ansahen. „Es ist nicht so wichtig…es-“ „Hör auf, Demi. Was lest ihr da?“ unterbrach ich sie. „Sie hat Recht, sagt es uns.“ Forderte nun auch Lena. „Nicole ist nicht entgangen das du und Nick zusammen den Abend verbracht habt.“ Begann sie nun und sah Selena besorgt an. „Na und? Was ist daran so schlimm?“ fragte Sel, während ich etwas ahnte. „Sie sich eines der Gerüchte zu Kopf steigen lassen und-“ „Und was?“ unterbrach sie Selena nun eindringlicher. „Sie hat eine nicht wirkliche schmeichelnde Bemerkung auf Facebook hinterlassen.“ Gab Demi nun zu.
Selena schien nun eins und eins zusammen zuzählen. Die Gerüchte, ihr verschwinden mit Nick und Nicoles Eifersucht. Jeder wusste, dass sie etwas von ihm wollte aber er nicht von ihr.
Eine Weile sagte niemand von uns etwas. Da ich Nicole kannte, konnte ich mir vorstellen was für eine Bemerkung es war. Vermutlich etwas wie „Die Schlampe der Schule, die nach drei Monaten ihren Bereich verlassen hatte, sorgt nun für Spaß bei den Jungs an der Schule.“ Oder irgendwie so etwas. Gr, am liebsten würde ich sie aufsuchen und ihr den Hals umdrehen.
Während ich mir die schönsten Rache Versuche ausmalte, widmeten sich Demi und Tay besorgt Selena und warteten auf ihre Reaktion. „Wir wissen ja da es nicht stimmt und-“ „Blockt es einfach und ich ignoriere es. Was anderes bleibt mir sowieso nicht über.“ Unterbrach Sel Tay ruhig und uns klappte der Mund auf. „Ehrlich?“ fragte Taylor und ein: „Rede mit uns.“ Kam von Demi, während von mir ein: „Das war’s? Keine Rachepläne?“ kam.
„Miley!“ meinte Demi und schenkte mir einen wütenden Blick. „Was denn? Ich finde es nicht richtig, wenn wir das einfach beim blocken belassen. Nicole hat kein Recht so etwas zu schreiben, nur weil sie Eifersüchtig ist. Niemand hat das Recht Mist zu erzählen.“ „Blockt es einfach und dann lasst uns weiter schlafen, denn meine normale Schlafenszeit hab ich gewiss noch nicht erreicht.“ Gab Sel nun dazu und legte sich wieder auf ihre Matratze. „Oh man das ist zu viel für meinen Schädel.“ Stöhnte ich und lies mich ebenfalls auf eine Matratze fallen.
-tell me what to do
Selena's Sicht.
„Ich bin wieder da, Dad.“ Rief ich ins Haus, während ich meine Schuhe vor die Treppe kickte und meine Tasche sowie meine Jacke daneben fallen ließ. „Dad?“ fragte ich nochmal als ich keine Antwort bekam. „Bin im Wohnzimmer, kleines.“ Antwortete er nun und ich schlenderte dorthin. Er saß auf der Couch und sah sich alte Fotoalben an. Ich schmiss mich neben ihn. „Na wie war’s kleines?“ fragte er mich lächelnd. „Komisch.“ Antwortete ich und lies meinen Kopf in den Nacken fallen. „Wieso komisch?“ fragte er und zog die Augenbrauen hoch. Ich seufzte:„Ich hab mich mit jemanden unterhalten, der mich vorher nicht leiden konnte und ich ihn auch nicht wirklich. Wir haben den ganzen Abend geredet und es war wirklich schön.“ Erzählte ich ihm lächelnd. „Nur geredet?“ hackte er nach und ich lachte: „Ja Dad, nur geredet.“ Er atmete erleichtert aus. Wie altmodisch er sein konnte. „Was hat den Abend dann komisch gemacht?“ fragte er weiter. „Versprich mir nicht durchzudrehen.“ „Selena Johnson, was hast du angestellt?“ „Dad!“ sagte ich entsetzt und er seufzte. „Fein, ich bin nicht sauer.“ Nun war ich es die seufzte: „Es gehen in der Schule unschöne Gerüchte über mich herum. Wegen meiner Abwesenheit. Ein Mädchen aus meinem Jahrgang steht auf den Jungen mit dem ich mich unterhalten habe.“ „Und nun stachelt sie das Ganze noch mehr an?“ fragte er und ich nickte: „Im Internet.“ „Was sagt sie über dich?“ „Das möchte ich dir lieber nicht sagen.“ Antwortete ich ihm. „Selena, du kannst mir alles sagen. Wenn du willst spreche ich mit ihren Eltern. Du musst das nicht über dich ergehen lassen.“ „Miley wollte das wir uns Rächen aber ich hab gesagt Demi soll den Beitrag einfach blocken.“ Ich vergrub mein Gesicht in seiner Schulter: „War das richtig Dad?“ „Natürlich, trotzdem solltest du ihr sagen, dass dich das verletzt und das es nicht stimmt.“ Antwortete er mir. „Dad, glaubst du wirklich die High School Tratsch Tante glaubt mir?“ „Wenn du es nicht versuchst-“ „Wirst du es nie erfahren. Ja, ja Dad, ich weiß.“ Unterbrach ich ihn. Er gab mir ein Kuss aufs Haar: „Du bist aber nicht alleine, Süße. Wenn es dich bedrückt, dann redest du mit mir.“ „Natürlich bin ich das nicht. Ich hab den Weltbesten Vater und tolle Freundinnen.“ Sagte ich und lächelte ihn an. „Ich geh jetzt hoch. Ich will duschen und dann ein wenig schlafen.“
Nick's Sicht.
Ich stand bei meinen Freunden und wartete auf das Klingeln, dass uns alle in die Hölle schickte. Die Hölle war mir heute jedoch nicht so unsympathisch wie sonst, denn meine Freunde nervten mich die ganze Zeit mit dem, was Nicole verbreitet hatte. Ich konnte sie nicht leiden und ich weiß nicht wie verbittert man sein kann, um so etwas zu schreiben.
Selena und ich haben uns unterhalten, gut unterhalten, jedoch nicht mehr.
Ich machte mir sorgen, wie es ihr damit ging. Ich war mir sicher, dass das neue Gerücht an ihr nicht vorbeigegangen war und da ich wusste womit sie Tag für Tag kämpfte, kann ich mir vorstellen wir erheblich so etwas den Kampf erschwert.
„Jetzt haltet doch mal die Klappe.“ Mischte sich Liam nun ein. „Nick hat mit der kleinen definitiv nichts gehabt. Er hat sie gefragt, ob sie auf seine kleine Schwester aufpassen würde, da sie eh nicht so aufs Feiern steht. Er hat sie nach oben gebracht und war danach bei uns. Das Nicole ihn nicht mehr gesehen hat, ist eben so. Die Kleine ist doch nur Eifersüchtig. Also lasst das Scheiß Gelaber.“ Half mir nun auch Taylor. Die anderen sahen mich skeptisch an und ich seufzte: „Lass gut sein Taylor. Die werden dir sowieso nichts glauben, die glauben lieber idiotischen Gerüchten.“ „Der Idiot hat Recht! Zwischen Selena und ihm ist nicht im Geringsten etwas gelaufen. Die beiden haben sich unterhalten, das war’s. Es ist echt traurig das heutzutage ein Junge sich nicht mit einem Mädchen unterhalten kann ohne das solche Gerüchte verbreitet werden. Aber gut nicht jeder hat ein Gehirn bekommen, also kann ich euch auch nicht verurteilen aber ich sag euch eins! Wenn auch nur einer von euch Hirntoten Volltrotteln es wagt Selena einen blöden Spruch an den Kopf zu werfen, dann Gnade euch Gott!“ mischte sich Miley ein, die plötzlich hinter uns aufgetaucht war. Die Jungs sahen sie sprachlos an. Miles war eine Respektsperson, definitiv.
-it's on Jonas, it's on
Selena's Sicht.
Ich hatte die ersten vier Stunden versucht die Blicke mithilfe meiner Freundinnen zu ignorieren. Doch mein Abgang mit Nick an dem Abend der Party hatte die Gerüchte gewaltig angekurbelt. Ich war zu spät gekommen, weshalb ich Nick und seine Freunde am Morgen nicht erwischt hatte, so wie Miley es getan hatte. Sie hatte mir davon erzählt und ich hatte sie fest in meine Arme geschlossen. Sie war verwundert darüber, doch als ich ihr sagte, wie viel mir das bedeutete, lächelte sie. Sie war eben nicht aus Stein. Sie war eben nur vorsichtig bei Menschen. Versteckte sich. Sie war kein Stück anders wie wir alle anderen. Auch sie hatte Selbstzweifel, die sie jedoch hinter ihrer harten Miene versteckte.
Doch eigentlich wollte ich Nick ja unbedingt sehen, weshalb ich sie dann auch sofort gefragt hatte, wo er denn nun wäre. Sie wusste es nicht, also machte ich mich auf die Suche. Erfolglos. Weshalb ich ihn suchte? Ich wollte mit ihm über die ganze Sache reden und ihn fragen wie wir weiter vorgehen wollten. Ich wusste, dass dies kein Gerücht ist, das morgen jeder wieder vergessen hatte. Dafür war er zu Populär und von mir hatten zu viele ein falsches Bild.
Ich suchte ihn also schon den ganzen Tag und war nun nach der 4. Stunden wieder dabei. Meine letzte Hoffnung war die Aula, wo ich ihn vor ein paar Tagen auch angetroffen hatte. Ich öffnete die Tür, in der Hoffnung mich würde niemand sehen, und als eine mir bekannte Stimme ertönte, schlich mir ein Lächeln auf meine Lippen. Ich hatte ihn gefunden.
Er klimperte auf der Gitarre herum und sang irgendein Lied.
Ich trat hervor und hörte ihm lächelnd zu. Erst als er verstummte, machte ich mich bemerkbar. „Ich hab dir schon mal gesagt dass du Talent hast und das sage ich dir nochmal! Du hast eine Wahnsinns Stimme!“ lobte ich ihn. „So gut ist es nun wieder nicht.“ „Doch, das ist es." beharrte ich. Er seufzte und sah mir direkt in die Augen: „Was willst du hier Selena? Ich glaube du weißt ja, dass ich es nicht gerne habe, wenn mir wer zuhört. Das hier ist mein Ort, so wie die Dachterrasse euer ist.“ Er wusste davon? Wussten es auch die Lehrer?
„Demi hats Joe erzählt und Joe mir. Er wusste nicht, dass es diese Terrasse hier gibt und fragte mich ob ich es kennen würde.“ Erklärte er mir, als hätte ich laut gedacht. Ich nickte und beschloss nun das anzufangen, weswegen ich hier war: „Na ja, ich suche dich schon den ganzen Tag. Ich wollte mit dir Reden.“ Er sah mich an und nickte dann: „Es geht um dieses idiotische Gerücht.“ Jetzt nickte ich. „Selena, ich weiß das da nichts gelaufen ist und ich weiß auch dass du sowas nicht erzählt hast. Für mich gibt’s da nichts zu Reden. Es ist okay.“ „Für mich aber schon.“ Widersprach ich ihm: „Nick, das ist kein Gerücht was von heute auf Morgen verschwindet. Du bist hier schrecklich beliebt und umschwärmt und ich mit diesen ekelhaften Gerüchten. Wenn du willst, dann geh ich dir aus dem Weg und tu so als wäre da nie etwas gewesen. Als würden wir uns nicht kennen. Das wäre echt kein Problem. Ich will hier niemanden Ärger bereiten und so wie ich dich bislang kennen gelernt habe, denke ich das du keine Lust hast unnötig in aller Mäuler zu sein.“ „So ein Unsinn. Ich hab mich nicht mit dir auf der Party wohin gesetzt um etwas über dich zu erfahren und dann so zu tun, als ob ich dich nicht kennen würde.“ Entgegnete er mir. „Was soll das heißen?“ fragte ich ihn verwirrt. „Was hältst du davon am Freitag in den Freizeitpark zu gehen?“ „Ist das dein Erst?“ fragte ich ihn entsetzt. Er zuckte mit den Schultern: „Eigentlich schon. Wenn du allerdings nicht willst, dann-“ „Machst du Witze? Ich warte seit der Eröffnung dieser neuen gigantischen Achterbahn darauf, dass endlich jemand mit mir dorthin geht!“ unterbrach ich ihn überwältigt. Er lachte leise und sah mich dann an: „Also steht das? Wir trotzen den Gerüchten?“ „Aber sowas von!“ grinste ich.
~
„Weißt du was ich glaube? Der Kerl steht auf dich!“ grinste Demi, während sie meinen Kleiderschrank durchwühlte. „Ich sag’s nicht gerne aber ich gebe ihr Recht. Wenn sein Image ihm egal ist und wie seine Basketball Freunde das ganze sehen, dann muss er dich mögen.“ Unterstützte Miley Demi, während sie auf meinem Bett lag und eine Zeitschrift durchblätterte. „Total romantisch irgendwie. Seine Neugier dir gegenüber ist stärker als alles andere.“ Seufzte Tay verträumt, während sie Demi belustigt zusah und auf dem Fußboden saß.
Miley verdrehte ihre Augen nach der Aussage und Demi kicherte. Ich allerdings ließ mich seufzend aufs Bett neben Miley fallen: „Leute, wir gehen nur in den Freizeitpark, in den niemand anderes mit mir will. Deswegen steht Nick nicht auf mich. Ich weiß auch nicht wieso du in meinem Kleiderschrank rumkramst, wenn ich mich nicht umziehen werde.“ Miley grinste über mein Verhalten, während Demis kritische Stimme erklang: „Du willst das (alleine auf Selena konzentrieren ;D) anlassen?“ „Was soll das denn heißen? Was ist verkehrt an dem was ich trage?“ fragte ich beleidigt. „Nichts, dein Outfit ist süß aber…“ Ich setzte mich aufrecht hin und sah sie warnend an. „Könntest du vielleicht wenigstens diese Ballerina anziehen?“ fragte sie mich seufzend. „Wenn du dann still bist.“ Entgegnete ich.
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Wir schlenderten durch den Freizeitpark unsicher welche Achterbahn wir zuerst ausprobieren würden. Falls ihr denkt die Stimmung zwischen uns wäre angespannt, liegt ihr falsch. Es war gut. Wir unterhielten uns super. Nick hatte mich von Zuhause abgeholt, kurz nachdem meine Freundinnen gegangen waren. Darüber war ich sehr erleichtert, so konnte ich mich wenigstens nicht unnötig verrückt machen, wie meine Freundinnen es taten.
„Ich bin für die da!“ rief ich begeistert und zeigte auf eine Achterbahn. Die Menschen in ihr schrien wie am Spieß und meine Augen glänzten vor Freude. Ich liebte Achterbahnen. Der Adrenalin Kick den man in ihnen bekam war einfach Spitze! „Bist du dir sicher? Ich hab keine Lust auf ein heulendes Mädchen sobald wie bezahlt haben und es ernst wird.“ Warf Nick ein und grinste. Ich schubste ihn leicht und lachte: „Du bist noch nie mit mir gefahren Mister! Ich heule nie, ich lache in Achterbahnen. Aber vielleicht muss ich mir Sorgen um dich machen?“ „Du legst es also wirklich drauf an, hm?“ grinste er weiter. „Oh ja, Jonas! Du sagst es! Ich bin für eine Wette. Wem zuerst schlecht wird, der bezahlt das Essen hinterher!“ forderte ich ihn heraus. „Abgemacht! Sag nachher nicht, ich hätte dich nicht gewarnt.“
-this is me
Nick's Sicht.
Wir standen in der Schlange. Vor uns stand ein Haufen von aufgemotzten Mädchen. Hin und wieder schenkten sie mir und Selena komische Blicke, die Selena nur grinsend hinnahm. Sie freute sich echt riesig auf die Achterbahnfahrt.
„Wir sollten uns nach hinten setzen. Wenn die da kotzen müssen, will ich nichts abkriegen aber auch nichts verpassen.“ Flüsterte sie mir zu. Ich musste mir ein Lachen verkneifen. Dieses Mädchen mochte ich mehr und mehr. Ich hatte schon Angst gehabt, sie würde sich wie die Mädchen vor uns unnötig stylen, doch Selena blieb wie sie auch in der Schule gewesen war. Jeans und T-Shirt. Lediglich ihre Schuhe hatte sie gewechselt.
Und wie Selena es gesagt hatte, lachte sie die ganze Fahrt über. Ab und zu kreischte sie, jedoch war ihr kreischen mehr ein Jubeln, während die Mädchen vor uns fast alle am weinen waren.
So fuhren wir Achterbahn um Achterbahn und unterhielten uns zwischen den Fahrten über alles Mögliche.
Nach 13 Achterbahn-Fahrten war mein Limit erreicht. Bevor ich mich vor ihr übergeben würde, gab ich lieber auf. Ihr jedoch schien es Prima zugeben. Sie lachte über mich, reißte hier und dort ein Paar Sprüche, doch war ruhig nachdem ich ihr, ihr Essen gekauft hatte.
„Du hättest es mir nicht kaufen müssen, Nick. Ich weiß das war unser Deal aber-“ „Deal ist Deal. Obwohl ich nicht kapiere, wie du noch was Essen konntest.“ Unterbrach ich sie. "Übungssache." antwortete sie Schulter zuckend.
Wir waren auf dem Weg zu ihr nach Hause. Es war schon ziemlich spät und sowohl Selena, als auch mir taten die Füße weh. Also beschlossen wir uns auf den Heimweg zu machen.
„Danke, Nick. Wirklich. Das hier war einfach nur der Wahnsinn.“ Lächelte sie. Ich lächelte zurück: „Dafür nicht.“ Das war ihre andere Seite. Sie war dankbar für jede Kleinigkeit.
„Trotzen wir weiter oder war’s das hier?“ fragte sie mich direkt, als ich am Straßenrand vor ihrer Haustür anhielt. „Wofür bist du?“ fragte ich sie. Obwohl ich versuchte es mir nicht anmerken zu lassen, hoffte ich, dass sie weiter Zeit mit mir verbringen wollen würde.
„Ich würde gerne weiter den Gerüchten entgegenstehen. Ich find dich sehr nett und würde auch ohne Gerüchte liebend gerne Zeit mit dir verbringen.“ Sagte sie ehrlich. Ich grinste: „Okay. Halt dir nächste Woche Samstag schon einmal frei.“ Sie verdrehte grinsend die Augen: „Mal gucken.“
Selena's Sicht.
Als ich mich lächelnd auf mein Bett schmiss und den Tag Revue passieren lassen wollte, klingelte mein Handy. Ich kramte es aus meiner Tasche heraus, die ich mit gehabt hatte und nahm den Anruf entgegen. „Hallo?“ „Selena?“ „Ja?“ fragte ich verwundert. „Bist du Zuhause?“ „Ja? Was ist denn los Miley? Du klingst so komisch.“ Fragte ich meine Freundin verwundert und besorgt. „Hast du etwas dagegen wenn ich vorbei komme?“ fragte sie weiter. „Nein, natürlich nicht.“ Und dann war das Gespräch beendet. Voller Sorge rannte ich die Treppe hinunter und ins Wohnzimmer, wo mein Vater saß.
„Hallo meine kleine. Wie war’s?“ „Dad, Miley kommt gleich. Ich hoffe das stört dich nicht. Ich glaube ihr geht es nicht gut und-“ „Natürlich kann sie kommen.“ Unterbrach er mich und da klingelte es auch schon. Ich eilte zu Tür, öffnete diese und bevor ich Miley irgendetwas fragte, umarmte ich sie einfach. Wenn ich eins gelernt hatte, war es das, das eine herzliche Umarmung eines der schönsten Dinge auf der Welt ist.
Als wir in meinem Zimmer waren, setzten wir uns auf mein Bett und erst dann fragte ich sie was passiert ist. Sie sah aus als hätte sie geweint. Miley weinte nie, das dachten zumindest alle. Aber wie ich schon einmal gesagt habe, sie war nicht aus Stein. Alles nur Fassade.
„Meine Schwester, sie hatte einen Autounfall.“ Ich riss meine Augen erschrocken auf: „Geht’s ihr gut?“ Ich wusste, dass Miley eine ältere Schwester und einen kleinen Bruder hatte. Ihre Schwester hieß Brandi und war zwei Jahre älter als sie. Das war jedoch alles was ich wusste.
Miley nickte: „Der Krankenwagen kam noch rechtzeitig. Sie soll trotzdem zwei Nächte auf der Intensivstation bleiben nur um auf Nummer sicher zu gehen.“ „Okay.“ Antwortete ich beruhigt und dennoch unsicher, weshalb Miley nun hier war. „Brandi und ich haben uns gestritten. Heftig gestritten. Ich hab ihr gesagt ich hasse sie und das ich wünschte ich würde sie nicht kennen. Ich weiß nicht einmal mehr worum dieser idiotische Streit ging. Aber Dad gibt mir die Schuld. Er sieht mich nicht mehr an, er spricht nicht mit mir. Ich existiere nicht für ihn. Mom macht sich gerade einfach viel zu viele Sorgen um mit mir darüber zu sprechen und Jonah ist einfach nur wütend, weil wir uns immer streiten. Ich wusste nicht wohin, ich wollte da einfach weg. Weißt du wie das ist, wenn man für seine Familie immer das schwarze Schaf ist?“ in ihren Augen sammelten sich Tränen und gleichzeitig entdeckte ich darin so viel Wut. „Nur weil ich nicht so Lebe wie Dad es gerne hätte. Nur weil ich nicht so Perfekt bin wie Brandi, nur weil in Therapie bin wegen Selbstverletzungen, bin ich immer die blöde? Nur deswegen mach ich alles falsch?“ fragte sie mich verzweifelt. „D-du hast es auch getan?“ murmelte ich und sie nickte: „Ja ich hab davon gelesen und hab es ausprobiert. Ich wollte wissen ob man tatsächlich für einen Moment alle Gefühle unterdrücken kann und na ja dann bin ich nicht mehr davon los gekommen.“ Ich nahm sie in den Arm. „Ich weiß nicht warum ich dich angerufen habe, vielleicht weil ich das Gefühl habe, du gibst mir keinen idiotischen Rat oder verurteilst mich aber-“ „Es ist okay, Miley. Wir sind Freundinnen oder?“ unterbrach ich sie und löste mich von ihr. Sie zögerte, doch dann nickte sie. „So wie du für mich gerade stehst, so stehe ich für dich gerade.“ Lächelte ich: „Und wenn du willst, dann komme ich mit und frage deinen Vater was er für ein Problem hat. Der Unfall ist schrecklich aber ihr geht es gut! Du hast sie nicht dazu angestiftet mit dem Auto wegzufahren. Ihr habt euch gestritten. Genauso gut hättest du raus rennen können und dir hätte etwas passieren können. Es ist nicht deine Schuld und dein Vater sollte das akzeptieren. Er sollte dich akzeptieren.“ „Danke Selena.“ Flüsterte sie und umarmte mich. Zum Allerersten mal umarmte Miley mich und nicht umgekehrt und ich war froh. Ich hatte das Gefühl zu ihr durchgedrungen zu sein und sie nun endlich richtig zu sehen. Zu sehen wie sie war und das war nicht anders als ich, Demi oder Tay waren. „Dafür nicht, Miley.“
Miley blieb die Nacht über bei mir. Wir sahen uns die ganze Nacht lang Scrubs Folgen an und aßen Chips und Schokolade. Vorher hatten wir uns sogar noch etwas gekocht, was schrecklich danebengegangen war und trotzdem lustig gewesen ist.
~
„Demi, es war klar das Joe dich früher oder später um ein Date fragt.“ „Wieso? Wir waren bis gestern nur Freunde. Da gibt es gar kein Grund sowas vorher schon einmal gedacht zu haben.“ Entgegnete meine beste Freundin von der anderen Leitung des Telefons. Ich lag auf meinem Bett und rollte mich auf meinen Rücken. „Na klar, du hast nie gesehen wie er dich angestarrt hat. Glaub mir, der Kerl steht seit Jahren auf dich und das du nun mit ihm auf ein Date gehst ist wohl das Beste was ihm in seinem Leben passieren konnte.“ Seufzte ich. Wir hatten das Gespräch nun ungefähr schon 1000-mal so gehabt in den letzten Stunden. „Meinst du wirklich?“ fragte sie und ich konnte förmlich sehen, wie sie lächelte. „Gott Demi, ja! Und jetzt mach dich nicht verrückt deswegen.“ „Du bist die beste, Lenny.“ Lachte sie und ich lachte ebenfalls: „Sag mir etwas, dass ich noch nicht weiß.“ „Lenny? Kommst du mal runter?“ rief mein Dad. „Sorry Demi, ich muss auflegen. Wir sehen uns morgen?“ „Klar, ich hol dich ab. Sei pünktlich okay?“ antwortete sie. „Du kennst mich doch.“ Grinste ich. „Genau deswegen.“
Als ich die Treppe herunterkam wurde ich von einem Bellen empfangen. Ich ging ins Wohnzimmer und sah meinen Dad, der einen kleinen Welpen auf dem Schoß hatte. Ich sah ihn sprachlos an. „Na was sagst du zu unserem neuen Mitbewohner?“ fragte er und lächelte mich an. „Ist das dein Ernst?“ fragte ich und strahlte über beide Ohren. Ich hatte mir schon immer einen Hund gewünscht. Er nickte und ich rannte auf ihn und nahm ihm den Welpen ab. „Gott ist der Süß! Wie heißt er denn?“ „Er hat noch keinen Namen.“ Erzählte Dad mir. „Was? Das müssen wir aber schleunigst ändern.“ Lächelte ich und sah mir den kleinen Racker an. „Wie wär’s mit Bailey? Gefällt dir der Name, mein kleiner?“ fragte ich ihn und kraulte ihn am Bauch, was ihm sehr zu gefallen schien.
-Please don't treat me like a baby
„Und er hat dir einfach so einen Hund geschenkt?“ fragte Demi total verwirrt. „Ich denke, er will einfach nicht, dass ich alleine im Haus bin, wenn er unterwegs ist.“ Antwortete ich. „Wow, ich will den kleinen unbedingt nach der Schule sehen.“ Meinte sie aufgeregt und ich nickte lächelnd: „Du wirst ihn lieben.“
Demi fuhr auf den Schulparkplatz und hielt den Wagen auf ihrem Stammparkplatz an. „Gott, ich weiß gar nicht wie ich Joe gleich gegenüber treten soll.“ Sagte sie total nervös als sie aus dem Auto stieg. „Beruhig dich. Sei einfach du selbst.“ Meinte ich und hackte mich bei ihr unter. „Wir trittst du Nick gegenüber?“ fragte sie mich plötzlich. „Wie immer? Er ist nur ein Freund von mir. Nichts weiter.“ „Noch nicht.“ Grinste sie. Ich verdrehte die Augen: „So schnell kannst du also das Thema wechseln.“
Wir betraten das Gebäude und natürlich starrten sie wieder alle. Aber was kann man dagegen schon machen? Ich schätze das ist einfach etwas, was ich wieder lernen muss zu ignorieren. Ich seufzte, das wird noch ein langer weg.
„Was ist denn mit dir los? Vermisst du mich schon so sehr.“ Raunte mir eine Stimme ins Ohr. Ich wirbelte herum, was auch Demi erschrak. Hinter mir war niemand anderes als Nick aufgetaucht. Er lachte, als er mein Gesicht sah. Ich schlug gegen seine Schulter: „Nicht witzig.“ „Also ich fand dein Gesichtsausdruck sehr lustig, um ehrlich zu sein.“ Grinste er. Ich verdrehte die Augen. „Ich lass euch dann mal alleine.“ Grinste Demi und ich verdrehte nur wieder meine Augen. Als sie weg war, schlug ich Nick wieder. „Aua, wofür war das denn nun?“ fragte er verwirrt. „Dafür das Demi mir nun niemals glauben wird, wenn ich sage wir waren Freitag als Freunde unterwegs.“ „Waren wir das denn?“ grinste er nun wieder.
~
Nick's Sicht.
Ich verbrachte nicht nur den Morgen bevor die Schule anfing mit Selena, sondern auch in den Pausen saßen wir zusammen. Jedoch mit ihren und meinen Freunden. Es war wie eine Cliquenschließung in einem Film.
„Willst du deinen Hamburger noch?“ fragte Selena mich, als wir gerade in der Cafeteria saßen. Ich sah sie fast schon geschockt an, als ich ihr leeres Tablett sah: „Wie kannst du noch Hunger haben?!“ Auch meine Freunde sahen sie nun so verdattert aus der Wäsche wie ich, während die Mädels lachten. „Er hat recht, wie kann ein Fliegengewicht wie du so viel essen?“ fragte Liam. Selena zuckte einfach lächelnd mit den Schultern, während Demi sagte: „Sie war schon immer so. Sie isst ihr Leben lang schon für 5 Personen und wenn ihr glaubt sie macht deswegen doppelt so viel Sport dann habt ihr euch geschnitten.“ „Hey ich esse wenigstens. Das kannst du von 95 Prozent der Mädchen hier drin nicht behaupten. Also hört jetzt auf und du sagst mir ob du deinen Hamburger noch willst.“ Verteidigte Selena sich und sah mich abwartend an. Ich grinste: „Jap, den ich will ich noch.“ Sie seufzte. „Du kannst meinen haben Lena.“ Sagte Miley und reichte ihr ihren. Dankend nahm Selena ihn an und aß ihn auf.
~
„Und ihr habt Konzertkarten?“ fragte Selena aufgeregt. „Jep und eine ist noch Frei aber wir kommen garantiert an mehr wenn ihr alle mitwollt.“ Antwortete Joe. „Lasst mal gut. Das ist Lenny's Lieblingsband, nicht unsere.“ Lehnte Demi für sich und Taylor ab. „Wie könnt ihr You me at Six nicht mögen?“ fragte Selena fassungslos, was mich zum Lachen brachte. „Miles, du kommst doch mit oder?“ wendete sie sich an ihre letzte übrig gebliebene Freundin. „Sorry, Selena. Ich muss passen. Freitag kommt Brandi wieder und ich hab eine Menge mit ihr zu klären.“ Selena nickte. Irgendwas schien zwischen Miley und ihrer Schwester geschehen zu sein und sie schien davon zu wissen. „Aber mich würdet ihr mitnehmen?“ „Sicher. Wenn du denkst du bist Standhaft genug.“ Grinste ich sie an. „Was soll das denn heißen?“ „Na ja wir werden dich nicht vor der tobenden Meute retten.“ Mischte sich Liam grinsend ein. „Denkt ihr etwa ich komme nicht alleine klar? Nur weil ich ein Mädchen bin?“ „Jap.“ Sagten Liam und ich gleichzeitig und schlugen lachend ein. „Ein zierliches noch dazu.“ Fügte Taylor hinzu. Plötzlich haute sie uns allen gewaltig gegen die Schulter und ging beleidigt mit Demi von uns weg. „Hey einen Spaß musst du schon verstehen, Selena!“ rief Joe ihr hinterher. Sie drehte sich um, zeigte uns den Finger und stieg gemeinsam mit Demi in einen Wagen ein. „Einen Moment.“ Sagte ich und rannte zu dem Wagen. Ich klopfte an die Beifahrerseite an die Fensterscheibe, wo Selena saß. Doch sie sah stur nach vorne.
Miley's Sicht.
„Wieso geht die denn jetzt so ab?!“ fragte Taylor. „Ihr habt heute schon den ganzen Tag auf ihr Aussehen rumgehackt. Irgendwann reicht es einfach.“ Meinte ich und verschränkte die Arme. „Sie hätte ja nicht den ganzen Tag bei uns hocken müssen, wenn sie so genervt war.“ entgegnete der Idiot wieder. „Sie hat nicht bei uns gehockt, sondern bei Nick. Wir haben uns dazu gesetzt.“ Unterstütze Liam mich. Ich nickte dankend und er lächelte zurück.
Tay's Sicht.
Miley sah schnell weg, als Liam ihr zu lächelte. Ich musste mir ein grinsen sehr verkneifen. Ich glaube sie mag ihn aber mal sehen was die Zeit so bringt. Er mag sie definitiv.
Selena's Sicht.
Ich sah stur nach vorne. Doch Demi machte mir ein Strich durch die Rechnung. Sie fuhr nicht los, wie ich gehofft hatte. Eigentlich wollte ich nur so tun, als wäre ich wütend aber plötzlich war ich es wirklich. Was war nur los?
Dems drückte auf den Knopf, wodurch das Fenster herunterfuhr und Nick mit mir sprechen konnte.
„Selena, so war es doch gar nicht gemeint. Es war nur ein Spaß.“ Sagte er seufzend, doch ich sah weiter nach vorne. Trotzdem spürte ich seine Augen auf mir liegen. „Aber ein schlechter.“ Murmelte ich. „Selena.“ Seufzte auch Demi nun. „Es tut mir leid, dass ich es nicht mag auf mein Geschlecht reduziert zu werden.“ Fluchte ich und warf meinen Kopf zurück. „Niemand mag so etwas. Aber das eben war nur ein Spaß, Lena. Nimm es dir nicht zu sehr zu Herzen. Außerdem liegt es dir doch nicht an dem blöden Spruch oder?“ Meinte Demi einfühlsam. Ich schüttelte den Kopf und vergrub mein Gesicht in meinen Händen: „Es tut mir leid.“ „Dir erneut Vertrauen zu schenken, nach allem was passiert ist, fällt vielen, und damit meine ich uns alle, schwer. Niemand will dich verletzt sehen. Das ist es, was dich stört, richtig?“ bohrte sie weiter. Ich traute mich nicht aufzusehen, das Ganze war mir so peinlich vor Nick. Wieso tat Demi das? Wieso fing sie so ein persönliches Gespräch vor ihm an?
-keep your head up !
„Ich bewundere dich Selena. Ich bewundere dich dafür wie du dein Leben versuchst wieder auf die gerade Bahn zu kriegen. Einmal nicht mit etwas klar zu kommen ist keine Schande. Es ist okay. Wir sind doch Freunde oder?“ sagte Nick. Ich sah ihn an und zuckte mit den Schultern: „Spätestens nachdem wir gemeinsam den Lästermäulern trotzen würde ich sagen, dass wir Freunde sind.“ „Vor Freunden kann man auch einen schlechten Tag haben. Kann man ruhig zeigen, wenn einem etwas nicht passt. Es ist okay. Wie Demi gesagt hat, nimm es dir nicht zu sehr zu Herzen.“ Entgegnete er erneut. Ich sah ihn lächelnd an: „Danke Nick.“ „Dafür nicht.“ Sagte er cool und lehnte sich ins offene Fenster mit einem breiten Grinsen: „Also kommst du mit mit mir und den Jungs? Oder kneifst du?“ Ich lachte: „Du bist so ein Idiot. Natürlich komme ich mit. Vorausgesetzt, die wollen mich nach dem Auftritt noch dabei haben.“ „Mach dir darum mal keine Sorgen. Du bist mein Gast, du kommst mit ob sie wollen oder nicht.“ „Ich find euch beiden Turteltäubchen echt süß und würde euch gerne noch den ganzen Tag weiter zusehen aber ich will endlich Lenas kleinen Hund sehen und etwas essen, also wenn es euch nichts ausmacht, denkt ihr, ihr könnt euch voneinander trennen?“ mischte sich nun Dems mit einem breiten Grinsen ein. Ich wurde schrecklich rot und sah zu Boden, während Nick nur lachte: „Okay, okay. Wir sehen uns morgen.“ „Sag den anderen es tut mir leid.“ Sagte ich noch bevor Demi los fuhr.
Jetzt wusste ich weshalb Demi dies getan hatte. Dadurch, dass Nick diese süßen Sachen zu mir gesagt hat, wusste sie dass man ihm vertrauen konnte. Das er mir nachrennt und das mein kompliziertes Leben für ihn kein Problem ist. Ich musste mit offenen Karten spielen und ihm zeigen, dass es mir nicht durchgehend gut geht. Was wäre das sonst für eine Freundschaft?
~
„Ich fühl mich nicht wohl dabei, dass du alleine mit ihnen weg fährst.“ Meinte mein Dad, als ich die Treppe gemeinsam mit Demi herunterkam. Die Jungs würden mich jeden Augenblick abholen und Dems würde dann nach Hause fahren. „Dad, ich hab dir die Nummer von Nicks, Liams und Joes Eltern gegeben. Wenn ich um 2 Uhr nicht Zuhause bin, ruf da an und mach ihnen die Hölle heiß aber erst rufst du mich auf meinem Handy an.“ Erklärte ich ihm meinen Plan. „Außerdem sind die super nett und mit Nick war ich letzten Freitag doch auch unterwegs und Joe ist der baldige Freund von Demi und du vertraust Demi doch was ihre Männerwahl angeht.“ Grinste ich und Demi sah mich entsetzt an: „Selena!“ Ich lachte nur, wie auch Dad. „Schon gut, wenn du es so sagst muss es stimmen.“ Gab er nach und dann klingelte es auch schon an der Haustür. Mein Blick fiel sofort zu meiner besten Freundin. Sie lächelte nur: „Selena, das sieht gut aus und nein es ist nicht zu übertrieben, ich hab es doch ausgesucht.“ "Solange ihr noch diskutiert, mache ich dem jungen Mann mal die Tür auf.“ Sagte mein Dad und ließ uns alleine. „Ich hoffe du hast Recht. Umziehen kann ich mich nicht mehr, sonst vernimmt mein Vater die Jungs und die nehmen mich dann nicht mehr mit.“ Antwortete ich seufzend. Demi umarmte mich: „Nick wirst du auf jeden Fall gefallen.“ „Demi!“ seufzte ich. „Ehrlich, Lena. So süß wie er Montag zu dir war und die ganze Woche über und wie du anfängst zu strahlen, wenn er kommt…du kannst mir nichts vormachen. Zwillinge, schon vergessen?“ versuchte sie mir deutlich zu machen, während sie sich von mir löste. „Was wenn ich ihn mag?“ antwortete ich ohne sie anzusehen. „Dann solltest dich langsam an ihn ranmachen.“ Grinste sie. „Du bist blöd.“ „Los geh schon.“ Lachte sie und ich umarmte sie noch mal schnell bevor ich zu Tür ging, natürlich gefolgt von ihr.
Seit dem meine Mom Tod war, war Demi in meinem Leben noch viel wichtiger, falls das überhaupt möglich war. Sie war meine weibliche Bezugsperson, meine Lebensberaterin, meine Schwester. Ja, nun war ich auch mit Tay und Miley befreundet, die auch echt toll waren aber niemand war besser als Demi.
„Hey Nick.“ Begrüßte ich ihn und schubste meinen Vater zurück. „Hi.“ Begrüßte er mich ebenfalls. Mein Dad lachte nur: „Hab schon verstanden. Viel Spaß und pass auf dich auf kleines.“ „Ja, ja, Dad.“ Sagte ich Augen verdrehend und drückte ihn einmal, wobei er mir einen Kuss aufs Haar gab. Ob es mir peinlich war? Ein wenig aber wenn du nur noch ein Elternteil hast, dann klammerst du und es ist dir egal ob dieser Teil dich vor anderen Menschen drückt. Eigentlich sollte es einem immer egal sein, denn die Eltern sind das was dir bleibt, wenn der Rest der Welt dich im Stich lässt. „Bis dann Demi.“ „Viel Spaß euch und passt ja gut auf Selly auf. Sie hat zwei linke Füße.“ „Ich hab dich auch gern Dems.“ Meinte ich und lächelte sie falsch an. „Auf Wiedersehen Mr. Johnson. Bis dann Demi.“ Verabschiedete Nick sich höflich bevor er mir grinsend zum Auto folgte. Nick setzte sich ans Steuer. Liam saß auf dem Beifahrersitz und ich setzte mich nach hinten zu Joe und Taylor. Da keiner von den beiden sich in die Mitte setzten wollte, musste ich mich dahin quetschen. „Sag mal Johnson, verabschiedet sich deine Mom sonst auch so von dir?“ grinste Taylor mich an. Ich sah wie Nick mich erschrocken und irgendwie auch besorgt durch den Spiegel ansah und ich bemerkte auch Joe's und Liam's Blick auf mir. Liam wusste es also auch. Na gut, es war kein Geheimnis aber wie konnte Taylor es entgehen?
„Nur weil ihre Eltern sie lieben, musst du dich ja nicht drüber lustig machen.“ Neckte Joe ihn und versuchte die Stimmung zu lockern. Ich sah ihn lächelnd an:„Schon gut Leute.“ Dann wendete ich mich zu Taylor: „Meine Mom ist vor fast vier Monaten gestorben. Mein Dad ist alles was von meiner Familie noch übrig ist. Wir sind ein Team und es ist mir egal was du darüber denkst.“ „D-das tut mir leid, Selena.“ Stotterte Taylor geschockt. „Schon gut. Du kannst ja nichts dafür, dass es bei dir noch nicht angekommen ist. Bei anderen hat es ja auch länger gedauert.“ Seufzte ich und sah Joe und Nick an. Dann wendete ich mich wieder zu Taylor: „Wenn wir schon mal dabei sind, kann ich dir auch gleich sagen, dass die Gerüchte die erzählt werden nicht im geringsten wahr sind. Ich war in einer Klinik, ich hab den Tod meiner Mom alleine nicht verarbeiten können.“ „Ich hab nicht gewusst, dass-“ „Schon gut, Taylor. Ehrlich. Niemand hat es gewusst.“ Unterbrach ich ihn. „Glaub mir Selena, du hast uns auf deiner Seite. Wenn dir irgendwer doof kommt, sag Bescheid.“ Meinte Liam und drehte sich grinsend zu mir um. Ich lächelte ihn dankend an.
Die ganze Zeit über bemerkte ich Nick's Blick auf mir, der mich, obwohl ich es abstreiten würde wenn es jemand behaupten würde, nervös machte.
Die restliche Fahrt verlief jedoch eher ruhig.
-Little bit of Truth
Nick und ich gingen Nebeneinader zum Eingang der Halle. Taylor, Liam und Joe benahmen sich wie die letzten Idioten, während sie dahin eilten. Sie sangen die Lieder der Band, sie schubsten sich und benahmen sich allgemein wie 8 Jährige Kinder. Keiner würde vermuten, dass sie bereits 17 waren.
Nick und ich schüttelten lachend den Kopf über ihr kindisches Verhalten. „Was ihnen fehlt ist eine Freundin.“ Meinte Nick grinsend. „Ach ehrlich? Und dir nicht?“ entgegnete ich. Still hoffte ich, dass er mir jetzt sagen würde, er hätte niemanden in Aussicht. „Wer weiß, vielleicht gibt es ja jemanden für den ich mich normal benehme.“ Mein Herz fing an zu Bröckeln. Blödes Mistding.
Schweigend gingen wir nun weiter. „Ich fand es übrings stark, dass du Taylor die Stirn geboten hast, das hat er ab und an wirklich nötig.“ „Danke aber ich habs doch gesagt. Ich verheimliche nichts, was das angeht.“ Er nickte nur.
Eine halbe Stunde später, nachdem die Jungs eine geraucht hatten und wir endlich auch an den Türen angekommen waren, befanden wir uns in der Halle. Die Idioten hatten sich beruhigt und benahmen sich nicht mehr allzu Hyperaktiv. Obwohl ich zugeben musste, dass mir ihr Verhalten gefiel. So viel hatte ich schon lange nicht mehr gelacht.
~
Inzwischen standen die Jungs ein wenig von mir entfernt, unterhielten sich mit komischen Mädchen, während ich mit verschränkten Armen dort stand und die Bühne betrachtete.
Hätte ich daran mal gedacht! Als würden sie bei mir stehen bleiben. Als würde Nick bei mir bleiben. Und ich soll sein Gast sein? Wenn er so alle seine Gäste behandelt, na dann würde es mich nicht wundern, wenn er nie welche kriegt.
„Na, Schönheit, ganz alleine hier?“ raunte mir auf einmal jemand von hinten ins Ohr. Ich erschrak.
Nick's Sicht.
Während Taylor gewaltig mit den Mädels flirtete, sah ich gelangweilt hin und her. Ab und zu fiel mein Blick auch zu Selena nur um sicher zu gehen, dass sie sich noch nicht in Schwierigkeiten gebracht hatte. Joe hatte Demi's Aussage bestätigt. Selena schien wirklich zwei Linke Füße zu haben, die sie dauernd in Schwierigkeiten brachten.
Plus den Punkt, dass sie ziemlich gut aussah und es schwer war seinen Blick von ihr zuwenden. Und in dem Fall ging es anderen Typen bestimmt nicht anders.
Als ich mich wiedermal zu ihr umdrehte, sah ich einen komischen Kerl bei ihr stehen und sie schien alles andere als Begeistert. Sie wich immer zurück, wenn er ihr näher kam.
Wut stieg in mir auf und sofort ging ich zu ihr. Ich legte meinen Arm um ihre Hüfte und gab ihr einen Kuss auf die Wange, was sie deutlich erschreckte. „Hey Süße, alles klar bei dir?“ fragte ich sie und hoffte sie würde dank meines komischen Augenaufreißen schnallen, dass sie mitspielen sollte. „Was ist denn das für ein Kasper?“ fragte der Kerl. Ich stellte mich leicht vor Selena. „Ich bin ihr Freund und wer bist du?“ fragte ich und zog meine Augenbrauen in die Höhe. „Ich hab dir gesagt ich bin vergeben.“ Sagte Selena und zuckte unschuldig mit ihren Schultern. „Du solltest auf sie hören.“ Unterstütze ich ihre Aussage. „Hey Nick, gibt es Probleme?“ fragte Liam der auf einmal zusammen mit den anderen beiden zu uns her kam. „Ich denke wir haben alles unter Kontrolle oder?“ fragte ich den Kerl, der deutlich eingeschüchtert wirkte, jetzt wo wir alle bei Selena standen.
„J-ja. Ich bin dann mal weg.“ Stotterte er. „Das ist wohl besser so.“ meinte Taylor und verschränkte seine Arme. Bevor wir blinzeln konnten, war der Kerl verschwunden. „Danke, der Kerl hat mich einfach nicht in Ruhe gelassen.“ Meinte Selena. „Doch nicht so stark unsere kleine, hm?“ grinste Taylor. „Tayor, lass sie einfach in Ruhe. Dem Kerl wäre es egal gewesen ob sie ihm eine gescheuert hätte oder nicht. Der war einfach nur nach einem Mädchen aus.“ Verteidigte ich Selena.
Den ganzen Abend wich ich nicht von ihrer Seite. Auch die anderen blieben da. Doch deswegen war das Konzert nicht schlecht. Es war großartig. Selena tanzte strahlend zu den Liedern, weshalb wir durchgehend lachen mussten, doch es verbreitete noch bessere Laune als die Band uns eh schon brachte. Sie brachte sogar meine Freunde dazu mit ihr mit zu tanzen.
~
Wir standen vor dem Eingang und rauchten noch eine Zigarette bevor wir wieder nach Hause fahren würden. Selena stand mit verschränkten Armen bei uns. Bevor ich fragen konnte, was los war, fing sie schon an zu reden: „Ihr wisst schon das dieses Rauchen euch etliche Jahre eures Lebens nehmen kann.“ „Lass das mal unsere Sorge sein.“ Seufzte Taylor genervt. „Einmal angefangen, kannst du so schnell nicht wieder aufhören.“ Fügte Joe hinzu. „Weiß Demi das du rauchst?“ fragte sie ihn direkt. Wir wussten, dass sie es nicht tat und sie wusste es dank seines Zögerns auch sofort. Sie lachte humorlos: „Super.“ „Dich stört es doch auch nicht, dass Nick raucht. “ Grinste Taylor sie an. Ich verdrehte die Augen, wie alt waren sie? „Wenn es mich nicht stören würde, würde ich jetzt nicht drauf anspielen oder? Außerdem streich dir dein doofes grinsen aus dem Gesicht, ich kann nichts dafür das dich ,kein Mädchen mag.“ „Also magst du Nick?“
Selena's Sicht.
Super Selena. War dein Mundwerk wieder schneller als dein Gehirn. Los lass dir was einfallen, lass ihn nicht gewinnen.
„Natürlich mag ich ihn. Wäre ich sonst hier? Ich mag auch Liam und Joe. Du jedoch machst es mir echt nicht leicht.“ TRIUMPH! „Können wir jetzt bitte fahren? Ich bin müde.“ „Sicher.“ Entgegnete Nick und trat seine Zigarette aus, während Taylor still blieb. Vielleicht überlegte er sich auch ein Comeback? Na ja sollte er ruhig. Ich war zu müde um mich weiter über ihn zu ärgern.
Der Weg zum Auto ging nur schleppend voran. Dies bemerkten auch die Jungs. „Ich dachte du willst nach Hause?“ neckte mich Liam sofort. „Ich kann nichts dafür dass meine Beine sich so schleppend bewegen. Sie wollen einfach nicht voran.“ Seufzte ich. Plötzlich schmiss Nick Liam seine Autoschlüssel mit einem „Hier! Fahr du!“ zu und schmiss mich über seine Schulter. Ich war viel zu Müde um zu reagieren und um etwas auf das Lachen der anderen zu sagen. „Deine Schulter könnte ruhig weicher sein.“ seufzte ich. „Und du könntest leichter sein.“ „Vergiss es.“ Gähnte ich und hörte ihn lachen.
Nick's Sicht.
Ich ignorierte die Blicke der anderen und trug Selena bis zum Auto. Ich wollte sie gerade vor dem Auto absetzen, als Joe mich aufhielt. „Wenn du sie jetzt hinstellst, fällt sie um. Die Kleine ist eingeschlafen.“ Lachte er leise. Ich seufzte lächelnd und setzte sie vorsichtig auf die Rückbank. Schnell setzte ich mich neben sie. Auf die andere Seite setzte sich Joe.
Selena gähnte, legte ihren Kopf auf meine Schulter und schlief ungestört weiter.
-Who says you're not perfect?
Selena's Sicht.
Ich lag auf meinem Bett, neben mir Bailey und dachte über den vergangenen Tag nach.
Nick hatte mich getragen, er hatte mich beschützt und vor seinen Freunden in Schutz genommen. Er war so anders als ich gedacht hatte und es machte mir wirklich Spaß Zeit mit ihm zu verbringen. Was wir wohl heute machen würden? Vielleicht war es für ihn aber ja auch abgehackt nach gestern Abend?
Bevor ich weiter drüber nachdenken konnte, klingelte mein Handy. Bailey sprang auf, was mich noch mehr erschreckte.
„Hallo?“ fragte ich. „Hi Selena.“ Begrüßte mich seine Stimme. „Nick, was gibt’s?“ fragte ich und versuchte so normal wie möglich zu klingen, doch wenn ich ehrlich war, hoffte ich einfach nur dass mir mein Herz nicht aus der Brust springen würde. „Hör zu, wegen heute, meine Eltern sind kurzfristig vereist und bis die Freundin meiner Schwester von ihrer Oma zurück kommt, pass ich auf sie auf. Das kann leider noch lange dauernd. Sorry, glaub mir es ist nicht wegen dem Konzert oder irgendetwas anderes. Ich...“ er stockte und ein seufzen war zu hören: „Ich spreche wie ein Mädchen.“ Ich lachte: „Soll ich mir die Aussage sehr zu Herzen nehmen oder soll ich es ignorieren?“ „Such es dir aus.“ Ich konnte sein Grinsen förmlich sehen. „Wenn es dir nichts ausmacht und Emily auch nicht und wenn du willst, kann ich auch einfach vorbei kommen.“ Gab ich vorsichtig von mir. Ich wollte unter allen Umstanden sein Gesicht sehen. War das blöd?
„Wirklich? Normalerweise sind die Mädchen nie begeistert davon sich mit der kleinen Schwester ihres Dates abzugeben.“ Sagte er. „Soll ich das jetzt persönlich nehmen? Und wer sagt überhaupt, das wir heute ein Date hatten?“ entgegnete ich wieder lachend. „Autsch.“ Meinte er nur. „Also ist 4 okay?“ fragte ich nur. „Selena du musst das nicht tun. Es ist schon-“ „Halt die Klappe. Das ist das mindeste dafür, das du mich gestern mitgenommen, getragen, gerettet und verteidigt hast. Außerdem mag ich deine kleine Schwester und wir hatten doch ein Date. Ich lass mir Dates nicht ausreden. Hast du mich einmal gefragt, sitzt du mit mir fest.“ Unterbrach ich ihn. „Ach so, jetzt ist es also doch ein Date?“ fragte er. „Idiot. Ich bin um 4 da.“
Nick's Sicht.
„Und das ist für dich wirklich okay, Emi?“ „Ich mag sie und du doch auch Nicki. Sie hat mich vor deinen Gästen beschützt. Sie ist viel netter als alle anderen.“ Versicherte mir meine kleine Schwester. Ich lächelte, ja Selena war anders. Alles was ich die letzten Jahre über sie Gedacht hatte war falsch. Sie war ganz und gar nicht eingebildet, bekam auch nicht alles von ihrem Dad. Sie war total normal und diese Normalität konnte man nicht glauben. Sie war hübsch, ohne es selbst zu merken. Ihre Körperhaltung verriet das sie Unsicher war. Wie sie ihre Arme verschränkte, wenn man in einer Menge stand oder sie sich an die Leute hielt, die sie kannte. Doch davon abgesehen war sie witzig, klug, ehrlich, sportlich, einfach perfekt im nicht perfekt sein.
Das alles machte sie zum Zentrum der Aufmerksamkeit. Ob sie es wollte oder nicht.
„Nicki?“ fragte meine kleine Schwester und sah mich besorgt an. „Hm?“ „Es hat geklingelt.“ Sagte sie und zerrte mich zur Tür.
„Selena!“ quiekte Emily erfreut, als sie jene sah. Sie sprang ihr in die Arme, was Selena sehr zu überrumpeln schien. Kein Wunder, sie hatte Emily erst einmal gesehen. Doch trotzdem blieb sie ruhig und lächelte: „Emily, schön dich wiederzusehen.“ „Also sind Nicki und du nun Freunde?“ fragte sie Selena lächelnd. „Sieht so aus.“ „Super!“ selena lachte und auch ich grinste.
„Ems, jetzt lass sie erst einmal reinkommen.“ Mischte ich mich ein, als Emily ihr 1000 Dinge gleichzeitig erzählte. Emily sprang aus Selena's Armen und ging wieder ins Haus. „Hey, Fremder.“ Begrüßte sie mich nun auch. „Ich bin auf dem Weg bei meinem Lieblingsrestaurant vorbei gekommen und dachte mir, ich nehme was mit. Als kleines Dankeschön für den gestrigen Abend.“ Sie hielt mir eine McDonalds Tüte vor die Nase. Oh Gott, ich liebte dieses Mädchen.
„Wenn das deine Art ist danke zu sagen, werde ich dich noch viel öfter mitnehmen.“ Grinste ich. Sie lachte: „Idiot.“
~
Selena und Emily saßen auf dem Gras in unserem Garten und schminkten Emily’s riesen Schminkkopf, während ich auf der Hollywoodschaukel lag und den beiden ab und zu Kopfschüttelnd zu sah. Die meiste Zeit jedoch sah ich zum Himmel auf. Die Sonne schien und war ziemlich warm. Es war ein wirklich schöner Tag. Das Selena so gut mit Emily klar kam, war ein weiterer Pluspunkt. Es war immer der Punkt an dem meine Beziehungen gescheitert waren. Ich musste öfter auf meine Schwester aufpassen, da meine Eltern beide viel geschäftlich unterwegs waren. Aber das war okay, ich liebte Emi, sie war ein Goldstück. Ich war richtig stolz auf sie, denn vieles hatte ich ihr bei gebracht. Ich hatte ihr gezeigt, wie man sich seine Schnürsenkel bindet, ich hatte ihr gezeigt wie man Fahrrad fährt, wie man schwimmt und beim Gitarre lernen waren wir gerade dabei.
Na ja und wer meine Schwester nicht mag, hat in meinem Leben nichts zu suchen. Familie geht vor.
Plötzlich wurde ich aus den Gedanken gerissen. Emily sagte etwas, das mich aus der Fassung brachte. „Selly du bist so hübsch. Wieso bin ich das nicht?“ Was? Emily war erst 6 und fing an mit Unsicherheit? Ich wollte mich einmischen, doch Selena kam mir zuvor. „Du bist nicht hübsch? Na hör mal, Süße. Ich probier schon die ganze Zeit nicht ganz so doof neben dir auszusehen. Du bist wunderschön!“ sagte Selena und lächelte Emily an. Doch Emily schien nicht überzeugt zu sein und sah Selena nur mit hochgezogenen Augenbrauen an. Sel stand auf und setzte sich statt gegenüber von Emily, direkt neben sie. Sie nahm sich den Spiegel, den Emily ab und zu ihrer Puppe vor hielt um sie zu fragen, wie ihr ihre Schminke gefallen würde. Kinder eben.
„Sieh mal da hinein.“ Forderte Selena sie auf. Emily tat es. „Siehst du das wunderschöne Mädchen? Also ich und die restliche Welt sehen sie. Sie hat wunderschöne braune Augen, wunderschönes braunes Haar und ein auch sonst wunderschönes Gesicht. Wenn sie lächelt, kann man nicht anders als zurück zu lächeln. Sie zieht einen in ihren Bann mit ihrer Schönheit und weißt du was das schönste an ihr ist?“ Emily schüttelte den Kopf. „Sie weiß nicht einmal, wie hübsch sie ist. Sie bildet sich nichts drauf ein, was auch gut ist. Denn der Charakter ist viel wertvoller aber auch der passt perfekt bei diesem Mädchen.“ Selena legte den Spiegel weg und sah Emily an: „ Warte mal ab bis du nach den Sommerferien in die Schule kommst. Du wirst ein Jungenschwarm, vertrau mir. Wenn du dann irgendwann deinen Abschlussball hast wirst du dich vor Jungen Anfragen gar nicht retten können. Aber weißt du was dann wichtig ist?“ Emily schüttelte erneut den Kopf: „Du darfst es schätzen aber du musst aufpassen. Denn vielen ist nur dein Äußeres wichtig aber sie interessieren sich nicht dafür, welcher Mensch du wirklich bist. Obwohl ich mir sicher bin, dass dein Bruder dafür sorgen wird, musst du vorsichtig sein, mit wem du dich abgibst. Weißt du was meine Mom immer gesagt hat?“ Wieder schüttelte sie den Kopf. „Sie sagte: Selena, du bist ein hübsches Mädchen, egal was dir andere sagen werden, egal was du darüber denkst. Jeder sieht die Welt und die Menschen auf ihr mit anderen Augen , doch alles ist nicht wichtig für dich. Für dich zählt, wie du die Welt siehst und wie du dich verhältst. Es ist viel wichtiger das du dein Herz in Dinge steckst, die du liebst und den Menschen da draußen mit deinem Charakter den Kopf verdrehst, anstatt mit deinem Aussehen.“ „Aber das Aussehen ist doch nicht unwichtig?“ „Nein, das stimmt. Aussehen bedeutet den Menschen viel, meiner Meinung nach zu viel. Aber du bist hübsch, Emily. Und zwar von Innen und außen, es gibt meiner Meinung nach nichts Schöneres. Bleib genauso und dir liegt die Welt zu Füßen. Die Mutter von Demi, meiner besten Freundin, hatte ihr als sie so alt war wie du, gesagt, dass es nichts schöneres an einem Menschen gibt als sein Lächeln und das hatte sie mir aufgeregt erzählt und wir beide liefen rum wie die letzten Grinse backen.“ Erzählte Selena ihr leicht lachend über die Erinnerung. „Ihr müsst doof ausgesehen haben.“ Gab auch Emily lachend zu. „Ja das stimmt aber weil wir uns gut gefühlt, schön gefühlt haben! Außerdem haben alle anderen auch immer gelächelt wenn sie uns sahen. Es war, als wäre die Welt weniger grau, wenn wir lächelten. Demi sagt immer: Lass dein Lächeln die Welt verändern, aber nicht die Welt dein Lächeln.“ „Danke, Selly.“ Sagte Emily und fiel Selena um den Hals. „Dafür nicht, meine Süße.“ Sagte Selena nur lächelnd, während sie mir über Emilys Schulter zu zwinkerte. Ich formte ein „Danke“ mit meinen Lippen und sie nickte nur. Besser hätte ich es nicht sagen können.
Selena's Sicht.
Nick und ich standen in der Küche und machten uns etwas zu essen, während Emily im Wohnzimmer saß und fernseh guckte.
„Das was du gesagt hast, war wirklich gut. Danke dir. Ich hätte vermutlich nicht die richtigen Worte gefunden.“ Bedankte Nick sich plötzlich. „Dafür nicht, Nick.“ Er nickte und wir beide wendeten uns wieder den Spaghetti zu, die wir kochten.
„Du und Demi ihr steht euch sehr nah oder?“ fragte er auf einmal wieder. Ich nickte: „Ja, sie ist schon immer meine beste Freundin gewesen. Niemand kennt mich besser, als sie.“ Er nickte wieder. Wieder herrschte Stille.
„Selena?“ fragte er und drehte mich zu ihm um. Plötzlich war alles weiß. Als ich wieder sehen konnte, blickte ich in ein grinsendes Gesicht. „Wofür war das?“ fragte ich verwirrt und immer noch entsetzt. Er hatte mich so eben mit Mehl beworfen. Mehl, wo hatte er das Mehl überhaupt her? Das hatten wir gar nicht benutzt.
„Ich wollte die Stimmung ein bisschen lockern.“ Sagte er schulterzuckend und immer noch grinsend. „Aw, komm her. Dafür kriegst du eine Umarmung.“ Lächelte ich falsch und öffnete meine Arme. Tja, der Anfang einer Mehl Schlacht war gelegt. Wir bewarfen uns mit Mehl und jagten uns wie kleine Kinder. „Ich fass es nicht, dass du das getan hast!“ quiekte ich, als er mich die ganze Tüte über den Kopf geschüttet hatte. „Dann fang mal damit an. Ändern kannst du es nicht.“ Grinste er mich an. Ich schmiss mich ohne Erbarmen auf ihn, doch er nahm das leicht hin, hob mich hoch und schmiss mich wie gestern Abend über seine Schulter. „Lass mich runter.“ Lachte ich. „Wie heißt das Zauberwort?“ „Nick ich meins ernst, lass mich runter.“ „Für mich klingt das Lachen aber anders.“ „Bitte Nick mir wird schlecht.“ Gab ich zu und er setzte mich schließlich auf den Küchentresen ab.
-that's why I smile, it's been a while since every day and everything has felt this right
Nick's Sicht.
Ich konnte meinen Blick nicht von ihren Augen reißen. Diese wunderschönen braunen Augen, die durch das weiße Mehl noch viel deutlicher herausstachen. Auch sie sah mich an und sie rührte sich nicht. Vorsichtig, als wäre sie aus Glas, strich ich ihre eine Haarsträhne aus dem Gesicht, um einen noch besseren Blick auf die Schönheit vor mir zu erhaschen. Meine Hand blieb auf ihrer Wange liegen und bevor ich mich versah, lagen meine Lippen auf ihren. Es war wie ein Feuerwerk das uns beide erst erschrecken lies, doch wir beendeten ihn nicht. Weder ich, noch sie. Während meine andere Hand zu ihrer anderen Wange fuhr um ihr Gesicht behutsam in meinen Händen zu halten, wanderten ihre Arme um meinen Hals.
„Ih, was macht ihr da?!“ kam es plötzlich von der Seite. Selena und ich schreckten auseinander. Gleichzeitig fielen unsere Blicke auf Emily, die plötzlich in der Küche stand. Diese fing an zu grinsen: „Ich wusste das du sie magst, Nicki.“ Ich räusperte mich und sah in eine andere Richtung. Danke Emily. Ich konnte mir nicht helfen, ich musste dennoch lächeln. Ja ich mochte sie.
Auf einmal legten sich zwei weiche Hände auf meine Wangen und drehten mein Gesicht, so dass ich in Selena's Augen sah. „Ist das wahr?“ flüsterte sie unsicher. Los Nick, sei ein Mann! Sag ihr, was du fühlst. Sag ihr, dass dein Kopf seit dem verlorenem Wettkampf verrückt spielt.
Selena's Sicht.
Ich sah ihn abwartend an. War das wirklich die Wahrheit? Mochte er mich? Nick sah mir in die Augen: „Ich weiß nicht was es ist, aber seit dem Wettrennen bei dem du mich geschickt geschlagen hast, tut mein Kopf nicht mehr was er sollte. Vielleicht hab ich dich auch deswegen so verabscheut. Du gibst mir ein Gefühl, dass ich nicht einschätzen kann. Ich gestehe, ich hasse es, was du tust ohne es zu bemerken. Mit jedem Detail, dass ich mehr über dich weiß, wird es schlimmer.“ „Gut, dann sind wir schon zwei.“ Antwortete ich und konnte nicht anders, als meine Lippen wieder auf seine zu legen. „Ih! Ich verschwinde!“ kam es aus der Tür. Wir lösten uns wieder, wieder in den Bann dessen gezogen, in was auch immer wir uns befanden. „Ich will dich mit keinem anderen Jungen zusammen sehen, ist das verrückt?“ fragte er mich und ich zuckte mit den Schultern: „Wenn ja, dann sind wir es beide. Ich hab mit allem gerechnet aber nicht mit dem hier.“ Er lachte leicht und sah mich dann: „Also…geben wir dem ganzen eine Chance oder-“ „Alles was nach der Chance kommt ist Mist, Nick. Das sieht man in jedem Film.“ Unterbrach ich ihn grinsend. „Tja, dann sitzt du ab heute aber mit mir an deiner Seite fest.“ Sagte er grinsend. „Was, wenn ich genau das will?“ fragte ich ebenfalls grinsend. „Dann hast du Glück.“ „Idiot.“
Wieder küssten wir uns.
~
„Du-was?!“ fragte ich entsetzt. „Ich weiß es klingt verrückt aber es hat so ein Spaß gemacht.“ Strahlte Demi. „Ich kann nicht glauben, dass du das getan hast und ich nicht dabei war.“ schmollte ich und sie lachte.
Flashback
Joe und Demi saßen in einem Restaurant, als plötzlich der Sänger einer Band, die dort spielte um für gute Musik zu sorgen, während andere aßen, abhaute. „Siehst du wie verzweifelt, der nach jemand neues sucht?“ sagte Joe lachend: „Als ob Musik so wichtig wäre.“ „Na ja Musik ist schön und eine Verwirklichung für viele Menschen.“ „Ja aber nur die wenigsten haben Talent.“ Meinte Joe überzeugt. „Denkst du ich hätte es?“ fragte Demi direkt. Joe wusste nicht was er antworten sollte. Wenn er jetzt ja sagt und sie ist schlecht, muss er sie weiterhin belügen, denn er mochte sie zu sehr um sie zu verletzten, sagt er nein und sie ist gut, wird sie auch verletzt sein.
Demi nahm sein Schweigen als Antwort und stand auf. „Wo willst du hin?“ fragte Joe geschockt. Er wollte nicht dass sein erstes Date mit dem Mädchen, in das er seit Jahren verknallt war, so endete. „Ich werde da jetzt hochgehen.“ Gab sie gelassen von sich und ging zu dem Chef, der immer noch wie wild telefonierte.
Joe beobachtete das alles aus der Ferne. Demi und der Chef unterhielten sich, wirkten fast so als würden sie angestrengt diskutieren, bis sie endlich auf die Bühne trat und sich eine Gitarre schnappte. Joe betete nur, dass alles gut gehen würde.
„Hey, ich bin Demi und werde sie weiterhin begleiten. Dieser Song heißt ‚What to do‘ “ Begrüßte Demi die Menge und fing an zu spielen.
Joe konnte seinen Mund nicht mehr schließen. Sie war nicht nur gut, sie war unfassbar gut. Wieso hatte er diesen Teil nicht gewusst? Sie war doch seine beste Freundin?
Ihr Blick lag auf ihm. War der Song für ihn? Was hatte das zu bedeuten?
Flashback Ende
„Ach und ich war nicht dabei, als du dir gestern einen Freund geangelt hast? Nicht zu vergessen, den beliebtesten Jungen der Schule. Mal eben so.“ grinste Demi. „Eben so ist nicht ganz richtig, wir treffen uns schließlich schon seit der Party.“ „Seit zwei Wochen.“ Korrigierte Demi. „Willst du damit sagen, dass ich zu schnell war?“ fragte ich plötzlich unsicher. „Gott, Lena. Du bist Hals über Kopf in ihn verliebt und nach dem was du mir erzählt hast, ist er auch Hals über Kopf in dich verliebt. Es ist nur richtig, was ihr beiden tut. Mach dir doch kein Kopf, was ich denke.“ Erklärte sie mir. „Ich mach mir aber Gedanken.“ „Was ich denke oder was alle anderen denken?“ fragte sie mich. Boooom, ins Schwarze getroffen. Ich sah auf den Boden. „Selena, wenn du nicht willst, dass sie über dich reden, dann musst du aufhören für sie zu existieren, willst du das?“ „Nein, natürlich nicht. Ich weiß nur nicht, ob ich noch mehr Blicke ertragen kann.“ Gab ich zu. „Gib mir mal die Gitarre da.“ Forderte Demi und deutete zu der Gitarre, die an ihrem Bett lehnte. Unsicher, tat ich es. Sie legte sich die auf den Schoss und fing an zu spielen. „She was giving the world so much that she couldn’t see, and she needed someone to show her who she could be, and she tried to survive wearing her heart on her sleeve but I needed you to believe…”
Ich kannte das Lied. Das hatte Demi geschrieben, als ich in der Klinik war. An meinem letzten Tag, hatte sie mir das vorgespielt. Ich konnte nicht anders, als zu weinen.
Demi hörte auf und sah mich an: „Was ist los Lena?“ „Ich bin glücklich. Ich bin unfassbar glücklich. Ich hab die beste Freundin der Welt, ich hab meinen ersten süßen Freund und ich hab andere neue Freunde gefunden, die mich unterstützen. Und ich selbst bin die schlechteste Freundin der Welt, ich frag dich nicht einmal, wie dein restliches Date mit Joe verlaufen ist.“ Antwortete ich schluchzend. „Aw, Lena.“ Seufzte Demi und umarmte mich. „Du bist eine wundervolle Freundin. Hör auf auch nur etwas anderes zu denken.“ „Jetzt hör auf mir Mut zu machen und erzähl mir von deinem Date.“ Flehte ich. „Na ja es wird noch eins geben.“ Grinste sie.
Nick's Sicht.
Seit zwei Monaten nun schon war Selena meine Freundin. Meine wunderschöne kluge Freundin. Die ersten Wochen nach unserer Mehl Schlacht, waren komisch. Wir wussten nicht, was mit uns beiden los war aber wir verbrachten viel Zeit zusammen um es heraus zu finden. Sie war dann diejenige, die mir sagte sie wolle nicht diese komische Atmosphäre haben. Sie wäre in mich verliebt und entweder wäre ich es auch oder wir würden es lassen. Als Antwort küsste ich sie. Tja und erst seit dem Tag zähle ich die Tage als Tage unserer Beziehung. Wenn ich das komische hin und her vorher dazu zählen würde, wären es schon drei.
Selena war das Beste, was jemals mir gehörte. Wir beiden verabredeten uns nicht zu langweiligen Dates, sondern machten ziemlich coole Sachen. Die Achterbahnfahrten waren ein großer Teil davon. Manchmal lagen wir auch einfach in meinem Zimmer und ich spielte auf meiner Gitarre, wozu sie mich anflehte. Wenn wir das nicht taten, dann blieben wir Zuhause und spielten den ganzen Tag mit Emily. Emily liebte Selena und Selena liebte Emily. Ihnen zu zusehen, wie sie im Wohnzimmer herum tanzten oder Modelten, weil Emily dies wollte war sehr lustig.
Auch meine Eltern mochten Selena. Zuerst waren sie skeptisch, denn die Gerüchte um ihre Person hatten selbst sie erreicht, doch ich versicherte ihnen, dass dies alles nicht stimmte und um so näher sie Selena kennen lernten, um so mehr liebten auch die beiden sie.
-I gotta go my own way
Bevor wir uns versahen, hatten wir unseren Abschlussball, zu dem ich natürlich mit Selena ging und dann hielten wir unsere Zeugnisse in unseren Händen. Die High School war vorbei. Wir alle hatten es geschafft. Selena war die Blicke los, die wir gemeinsam ignorieren konnten. Selena war diese Last los, doch eine andere plagte sie. Ich merkte es, wenn wir gemeinsam Zeit verbrachten, ich merkte es wie sie mich ansah, wie sie Demi, Miley und Tay ansah, wie sie auch meine Freunde ansah, ich merkte es daran, wie sie meine Hand fester Hielt, wenn wir gemeinsam wo lang gingen. Irgendetwas beschäftigte sie.
~
Wir saßen alle gemeinsam am Strand. Wir hatten beschlossen unseren Schulabschluss am Abend gemeinsam am Strand zu feiern. Wir wollten Grillen und genießen was wir hatten. Selena saß zwischen meinen Beinen. Meine Arme drückten sie fest an mich und ihr Kopf lehnte an meiner Brust.
„Unglaublich, dass wir hier so sitzen.“ Gab Demi zu, die neben Joe und Tay saß. Ob aus den beiden etwas geworden war? Nein. Die beiden mochten sich aber Demi wollte sich nicht binden. Joe traf dies hart, doch ihr zu liebe bemühte er sich, zurück zu den besten Freunden Ding zu kommen. „Unglaublich, dass selbst Taylor seinen Schulabschluss hat.“ Gab nun Miley ihren Senf grinsend dazu, während sie sich an Liam lehnte. Ja aus den beiden war etwas geworden.
Alle lachten.
„Wenn mir vor drei Monaten jemand gesagt hätte, ich würde Zeit mit Selena Johnson verbringen, ich hätte ihn ausgelacht.“ Meinte Miley letztendlich ehrlich. Selena's Kopf schoss hoch und sie sah Miley an. „Aber ich bin froh, dass es so gekommen ist. Endlich hab ich Freunde gefunden, denen ich nicht nur zeigen muss, dass ich meinen eigenen Kopf habe. Zu denen ich kommen kann und die mir helfen.“ Sie seufzte: „Ja, das habe ich gerade gesagt, Leute.“ „Ich hätte niemals gedacht, überhaupt Freunde zu finden.“ Meldete Tay sich zu Wort. „Wir haben nicht mal gewusst, dass du sprechen kannst.“ Meinte Joe. „Aber ich bin froh, dass wir es jetzt wissen.“ Lächelte er. Hatte ich erwähnt, dass Joe schon jemand neues im Auge hatte?
Ich schüttelte leise lachend den Kopf.
„Ich denke Selena, du hast in jedem Leben von den hier anwesenden Personen etwas verändert. Taylor ist ein kleineres Arschloch, als früher. Joe achtet nicht mehr so auf Gerüchte und vertraut lieber auf die Menschen, die er liebt. Liam hast du eine Freundin beschafft, die er gebraucht hat. Tay wird offener und selbstbewusster mit jedem Schritt, Miley gibt sich nicht mehr nur von ihrer harten Seite und Nick? Er raucht nicht mal mehr. Jedenfalls nicht mehr oft.“ Grinste Demi und wieder lachten alle, während ich nur den Kopf in den Nacken legte. „Und bei mir? Mir hast du jedes Jahr meines Lebens Hoffnung gegeben. Wenn ich vor dem Aufgeben und Verzweifeln war, weil meine Eltern sich gestritten haben, kamst du, wir haben unsere typischen Übernachtungspartys geschmissen und ich hab den Rest der Welt vergessen. Du bist die beste Freundin, die ich je hätte haben können. Du gibst der Welt viel mehr als du denkst.“
Alle nickten heftigst und Selena? Selena sprang auf, wischte sich übers Gesicht und fiel ihren Freundinnen um den Hals. Als sie sich lösten, sah Selena alle an. „Ihr habt mir viel gegeben, Leute. Vergesst nicht, dass ihr mir ermöglicht habt, die High School ohne weitere Probleme zu beenden. Ihr habt mir geholfen ins Leben zurück zu kommen und ich kann nicht glauben, dass sich unsere Wege trennen werden.“ Ihr Blick fiel auf mich: „Von uns allen.“ „W-was meinst du damit?“ fragte ich total überrumpelt. Selena blieb ruhig. „Er hat recht, was meinst du damit?“ fragte nun auch Miley.
Selena's Sicht.
„I-ich werde mit meiner Cousine nach Europa gehen.“ Gab ich zu und alle sahen mich sprachlos an. „Was? Ich dachte wir gehen gemeinsam nach New York?“ fragte Demi mich geschockt. Ja sie alle hatten sich ein College in New York ausgesucht, denn sie wollten den Schritt gemeinsam wagen. Außerdem strebten sie die gleiche Richtung an. Kunst. Tay und Demi, wollten Musik studieren, während Miley sich ins Schauspielerische wollte, genau wie Joe. So gingen die vier zur Juilliard. Liam und Taylor würden zur Havard gehen. Und was wollte Nick? Er hatte ebenfalls einen Platz an der Juilliard erhalten. Er wollte eine Musikkarriere starten. Es war der beste Weg.
„Ihr geht nach New York. Ihr ermöglicht euch dort eure Träume. Ihr alle tut das, was ihr euch schon immer gewünscht habt aber ich weiß noch nicht was ich will aber ich will nicht Zuhause drauf warten, dass es mir entgegen kommt. Meine Cousine, Ashley, sie hat einen Job bekommen weshalb sie durch Europa ziehen wird. Als sie mir erzählt hat, dass sie mich mitnehmen könnte, weil sie weiß das ich unentschlossen bin, hab ich beschlossen mit ihr mit zu gehen und das zu Erkunden wozu ich wohlmöglich nie wieder eine Chance bekomme. Ihre Argumente waren sehr überzeugend. Warum soll ich etwas anstreben, wo ich mir nicht sicher bin, ob ich es wirklich will?“ Erzählte ich ihnen. Alle sahen mich sprachlos an, eingeschlossen von Nick. Tränen liefen mir über die Wangen. „Es tut mir Leid. Ich hab die letzten Wochen versucht endlich rauszufinden was ich will aber ich weiß es einfach noch nicht und das ist für mich die beste Möglichkeit.“ „Aber nach dem Jahr, da kommst du zu uns oder?“ fragte Tay, die sich zuerst gefangen haben zu schien. Ich nickte: „Wenn es das ist, was ich dann möchte. Aber ich werde euch danach definitiv besuchen kommen. Vorausgesetzt ihr wollt mich dann noch sehen.“ „Machst du Witze? Natürlich wollen wir das! Und wir wollen aus jeder Stadt etwas mitgebracht kriegen und eine Karte.“ Kam es nun auch von Miley. Ich lächelte immer noch weinend: „Oh mein Gott, Selbstverständlich.“ Miley und Tay umarmten mich und ich war froh, dass die ersten beiden meine Entscheidung akzeptierten. „Wenn du uns nicht anrufst und schreibst, werden wir dir nach Reisen.“ Meinte nun auch Liam. „Und Miley hat Recht, wir wollen Geschenke.“ Fügte Taylor hinzu, während er Liam und Joe mich ebenfalls umarmten. Ich lachte: „Ich verspreche es euch.“
Nun waren es nur noch Nick und Demi, die sich noch nicht geäußert hatten. Demi war die erste, die sich überwand etwas zu sagen. „Ich weiß nicht, wie ich New York ohne meine beste Freundin erobern kann. Ich weiß nicht wie ich ohne meine Lena klar kommen soll…“ begann sie und ich blickte zu Boden: „Aber ich verstehe dich.“ Nun sah ich erschrocken hoch. Sie verstand mich? „Ich hab gewusst, dass das für dich noch zu früh ist aber ich hab gehofft es wäre anders, weil ich nicht ein neues Kapitel öffnen wollte ohne dich an meiner Seite. Ohne das es so ist wie immer. Aber das ist genau das richtige für dich und ich bin stolz darauf, dass du es so machst. Ich hab dich lieb, Lena und ich schwöre dir, ich reise dir nach, wenn ich nicht jede Woche mindestens eine Mail erhalte und mindestens 3 Anrufe.“ Ich lachte und wir beiden umarmten uns unter Tränen. Als wir uns lösten fiel mein Blick zu Nick. „Sagst du nun endlich auch etwas?“ Nick sah mich an und ich sah die Wut in seinen Augen. „Was soll ich sagen? Es scheint dich nicht zu interessieren was ich denke.“ Gab er voller Verbitterung wieder. „Nick das ist nicht wahr.“ Verteidigte ich mich und verschränkte die Arme vor der Brust, als würde es den Schmerz in meinem Herz lindern, als würde es mein Herz schützen. „Ach nein? Wieso gehst du dann? Ich dachte wir gehen nach New York bauen uns etwas auf und…“ Er sah weg und stand fluchend auf: „Scheiße nochmal.“ Ich zuckte zusammen. Er wandte sich zu mir: „Ich liebe dich, Selena. Ich will mein Leben nicht ohne dich dahinten verbringen. Ich dachte dir würde es genauso gehen.“ „Nick, ich-“ „Spar’s dir. Geh nach Europa und werde glücklich. Zieh da andere Leute in deinen Bann, das kannst du schließlich gut. Du bist ja immer das Zentrum der Aufmerksamkeit.“ „Nick, was soll das jetzt? Du weißt genau, dass ich dich auch liebe. Ja, Gott, ich liebe dich. Wieso kannst du nicht akzeptieren, dass dieser Weg das ist was ich brauche. Wieso kannst du mich nicht unterstützen, wie die anderen?! Wieso kannst du nicht warten?“ „Weil das der letzte Scheiß ist Selena und das weißt du genau so wie ich. Wenn du erst mal weg bist, dann war es das. Du wirst wiederkommen aber nicht als meine Freundin. Ein Jahr ist eine verdammt lange Zeit und ich will nicht darauf warten, dass du wiederkommst mit einem anderen Kerl, denn so wird es sein. Bleib realistisch, Selena. Als du das beschlossen hast, hast du auch unser Ende beschlossen und du hast nicht einmal drüber nachgedacht mich zu fragen, was ich davon halte, ob ich das überhaupt will! Also tu jetzt nicht so, als wäre es jetzt wichtig für dich.“ „Alter, jetzt entspann dich und-“ „Halt die Klappe Joe! Du hast keine Ahnung!“ unterbrach Nick ihn wütend. Plötzlich ergriff er seine Jacke. Ich rannte auf ihn zu und Griff nach seiner Hand, doch er schüttelte mich ab und schubste mich zurück. „Nick, ich liebe dich. Bitte geh nicht.“ Flehte ich ihn an, doch er gab mir nur einen komischen Blick: „Ich wünsch dir noch ein schönes Leben, Selena Johnson.“ Und weg war er.
Ich sackte zusammen und fing hemmungslos an zu weinen. Wie konnte das passieren? Wir waren so glücklich und von der einen auf die anderen Sekunde war alles vorbei. Meine Freundinnen schlossen mich in ihre Arme. „Er kommt wieder Selena. Er beruhigt sich, gib ihm Zeit.“ Ich schüttelte den Kopf, er wird sich nicht beruhigen. Das waren Lügen. Morgen würde mein Flieger gehen und er würde nicht mitkommen um mich zu verabschieden, wie ich es mir erträumt hatte und er würde nicht auf mich warten. Ich hatte gerade den Menschen verloren, den ich am meisten liebte.
-maybe it's not too late?
Nick's Sicht.
Ich knallte die Tür zu, nachdem ich ins Haus getreten war. Meine Mom kam geschockt aus der Küche. „Alles okay, Nick?“ „Meine Freundin, geht anstatt mit mir nach New York, mit ihrer Cousine nach Europa. Warte, meine Ex-Freundin. Ja es ist alles bestens.“ Antwortete ich ironisch. „Selena geht?“ Ich nickte: „Sie hat nicht einmal nur dran gedacht mich einzuweihen. Sie hat die Bombe eben platzen lassen. Sie weiß nicht was sie will und dann will sie wenigstens etwas von der Welt sehen, anstatt was zu tun oder wo festzusetzen, wo und was ihr nicht gefällt.“
Meine Mom kam auf mich zu: „Aber dann tut sie genau das richtige, mein Schatz. Du kannst sie nicht dafür hassen, dass sie versucht ihren Weg zu finden.“ „Aber ich liebe sie, Mom. Ich will nicht, dass sie wo ist, wo ich es nicht bin.“ Sagte ich viel zu zerbrochen. Was hatte sie aus mir gemacht? Ich haute frustriert gegen die Wand: „Scheiße! Wieso tut das so weh?“ „Weil du sie liebst, wie du es eben schon gesagt hast.“ Sagte meine Mom einfühlsam und nahm mich in den Arm. „Aber mein Engel, wenn man jemanden liebt muss man die Person ziehen lassen und wenn Selena dich wirklich liebt, wird sie zurückkommen.“ „Was, wenn nicht? Was ist, Mom, wenn sie irgendeinen Europäer anschleppt? Wie soll ich dann reagieren? Dann hab ich ein Jahr meines Lebens damit verschwenden, auf etwas zu warten und zu hoffen, was nicht passiert ist. Was mach ich dann?“ „Dein Leben weiter leben.“ antwortete meine Mom. Ich sah auf den Boden. Wieso geschah das? Wieso verlief es nicht so, wie es sollte? Zum ersten Mal war ich verliebt und es wurde zerstört.
„Du liebst das Gitarre spielen, Nicki. Du hast etwas, was du machen willst aber Selly nicht. Selly hat mir gesagt, dass sie dich so sehr liebt, weil du einen Plan hast. Sie sagte, sie fühlt sich sicher bei dir, nicht von der Zukunft erdrückt. Als ich sie gefragt habe, wie sie das meint, sagte sie, ich würde es irgendwann verstehen.“ Mischte sich die Stimme meiner kleinen Schwester ein. Wieso war sie noch wach? „Siehst du, Nick. Es ist ihr Recht, nach etwas zu suchen, was sie tun will, nach ihren eigenen Traum und wenn sie das hier nicht findet, dann gib ihr die Chance, dass woanders zu finden. Gib ihr die Chance wieder zu kommen und aufgefangen zu werden, voller Liebe, egal ob sie es gefunden hat oder nicht.“ Übernahm meine Mutter das reden wieder. „Selly liebt dich, sie lächelt dich an, wie Mommy, wenn sie Daddy sieht.“ Erzählte mir Emily.
Was hatte ich nur getan? Wieso war es so schwer mich zu freuen und meine Freundin auf ihrem Weg zu unterstützen, so wie sich mich unterstützt hatte, endlich zu meinem Traum, der Musik zu stehen?
~
„Sie fliegt morgen früh.“ Schrieb Miley mir in der Nacht, als ich wach auf meinem Bett lag und über alles nachdachte. Wusste sie, dass ich darüber nachdachte? Aber noch viel wichtiger war, wie ging es weiter? Konnte ich warten? Wollte ich das?
Selena's Sicht.
„Er wird nicht kommen.“ Meinte ich traurig, als mein Flug wieder aufgerufen wurde. „Es tut mir Leid.“ Flüsterte Demi, als sie mich umarmte. „Warum? Das ist alleine meine Schuld. Ich hätte mit ihm sprechen sollen. Ich hab ihn verletzt und muss nun mit den Konsequenzen klar kommen.“ Ich löste mich von ihr und sah meine Freunde an, die alle dort standen. „Ich werde euch vermissen. Passt auf euch auf. Ich liebe euch, vergesst das nicht.“
Und dann trat ich den Schritt in meine Zukunft. Ohne Nick, ohne Dad, ohne Demi und all die anderen.
Nick's Sicht.
Ich rannte in den riesen Flughafen, doch ich kam keine zwei Meter weit, da kamen mir schon meine Freunde entgegen mit traurigen Gesichtern. „Ich bin zu spät, oder?“ fragte ich sie, als sie bei mir ankamen. Sie nickten. „Den hat Selena mir für dich gegeben.“ Sagte Demi und gab mir einen Briefumschlag. Eine kurze Umarmung später und sie war weg. Wie die anderen auch. Ich starrte auf den Brief. Sie war weg. Ich war zu spät. Was wohl da drin stand? Wollte ich es wissen? Ich hatte mich wie ein Arschloch verhalten und das wird sie mir deutlich gemacht haben.
Ich ging aus dem Gebäude und drehte mich kurz danach noch mal um.
„Ich liebe dich und werde dich ziehen lassen. Ich hoffe du kommst zurück. Ich warte, Selena.“ Raunte ich bevor auch ich meinen Heimweg antrat.
Epilog.
Ich las den Brief jeden Tag. Sie schrieb davon, dass es ihr Leid täte und dass sie nicht wusste, wie sie es mir sagen sollte. Dass sie mich liebte und das die letzten Monate die besten waren, die sie hatte. Das sie hofft, dass ich auf sie warte und auch das sie weiß, dass sie es nicht verlangen kann. Sie versprach mir jedoch hoch und heilig, ohne einen Typen anzukommen, sondern alleine und wenn ich es wollte, bereit war da weiter zu machen, wo wir aufgehört hatten. Das, dass das Beste für sie ist und dass ich es bitte akzeptieren sollte. Ihre Entscheidung hätte nichts zu tun, mit ihrer Liebe für mich, doch wenn sie bleiben würde, wegen mir und etwas tun würde, was sie nicht wirklich wollte, würde sie mir in ein paar Jahren vielleicht die Schuld geben und das wollte sie nicht. Sie wollte nicht verbittert sein und alles kaputt machen, was ihr unendlich viel bedeutete.
Ich bereute jeden Tag nicht früh genug am Flughafen gewesen zu sein. Ein halbes Jahr war es her, dass Selena gegangen war. Ich hatte, obwohl ich mich wie ein Arsch benommen hatte, Briefe bekommen und Geschenke aus Deutschland, Spanien, Griechenland und so weiter. Demi erzählte mir, wie sehr Selena mich vermisste und wie gut ihr das trotzdem alles tat.
Es verging kein Tag, an dem ich nicht an sie dachte.
Ich hatte in der Vergangenheit viel an meiner Musik gearbeitet und während eines Auftrittes der Schule, hatte mich ein Plattenboss sogar angesprochen ob ich nicht ein Album aufnehmen wollte, wieso ich überhaupt hier war, denn ich hätte großes Talent. Ich hatte sein Angebot angenommen, doch mit der Bedingung weiter studieren zu können, da ich schließlich nicht wusste, ob es klappen würde und ich wollte etwas, womit ich danach weiter machen konnte.
Doch es klappte, ich war gut, ich hatte Auftritte und viele Meetings.
Eines Abends saß ich in meinem Zimmer und hielt einen von meinem Boss verlangten Live Chat (ich habe das Video nicht gemacht und ich habe keine Recht an diesem Video. Ich fand es nur wirklich gut und wirklich passend und hoffe ihr seht das ebenso.).
Ich beschloss in dem mich endlich bei Selena zu melden und bat Demi darum, ihr davon zu erzählen.
Ich spielte ein Lied, dass ich für Selena geschrieben hatte und sagte, dass es mir leid tat und ich sie liebte und nichts in der Welt das ändern konnte und nach dem Live Chat, erhielt ich einen Anruf. Selena, sagte die Caller ID. Nervös und unsicher ging ich ran. „Hey.“ Begrüßte ich sie. „Ich liebe dich,Nick.“ Kam sie auf den Punkt. Ich lächelte: „Ich liebe dich auch, Lena. Ich freu mich darauf, wenn du wieder da bist.“
So ich hoffe diese Story hat euch gefallen. Es war schön wieder mal etwas zu posten aber das wird's wieder gewesen sein. Ich hab das schreiben sehr gebraucht in den letzten Monaten und es hat mich durch eine Zeit gezogen, die alles verändert hat. Aber nun gut, genug davon, ich hoffe wirklich ihr habt diese Story gerne gelesen!
Und ich wiederhole mich, dieses Video hab ich nicht gemacht!! So viel Talent hab ich gar nicht 
Seht euch ruhig auch ihre anderen Video's an!
So nun gut, dass war's.
xo
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unbeschreiblich tolle
unbeschreiblich tolle story!
das ist das einzige, was ich dazu sagen kann.
bitte mach auf irgendeiner weise weiter mit dem schreiben ! es wäre eine große bereicherung für die welt!
danke, für die tolle story!
Meine Story
: http://www.camp-rock.de/cr/fanfiction/disneyclique/live-the-moment
YAY Das mit Nelena ging
YAY
Das mit Nelena ging nicht perfekt aus, aber gut ! Sehr gut eigentlich sogar. Keiner hat einen Neuen/eine Neue und Beide warten aufeinander, so haben wir's gerne 
Sowas macht nicht jeder. Halt, sowas macht eigentlich keiner?
Nick wird fame, yoyoyoyoyo ! - ok, alles klar, ruhig bleiben.
Aber hey, das ist super niedlich von ihm, wie er das in einem Live Chat sagt
So und noch was: ich liebe Make It Right. Ich liebe es ! *.*
Nun gut. Schade, dass die Story vorbei ist, ehrlich
Ich fand sie klasse, sie war spitze ! Aber das weißt du sowieso. Ich hoffe, dass es dennoch nicht die allerletzte war, die ich von dir lesen werde, liebste Superwoman :b
;*************
comment & rate: http://www.camp-rock.de/cr/fanfiction/cino/slipped-away
Hallo, ich danke dir für die
Hallo, ich danke dir für die klasse Story. Und ich kann mit dem Ende leben

Der Epilog ist wunderschön vor allem die letzten Worte.
Ich hoffe, du gibst das Schreiben nicht auf und liest trotzdem weiter hier Geschichten und lässt ab und zu was von dir hören
Mehr muss ich eigentlich nicht sagen. Ich habe deine Story geliebt und richtg mitgefühlt. Vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung?! Wenn ja, musst du mir unbedingt bescheid sagen.
Lg Charlotte
____________________________
Lass dein Lächeln die Welt verändern, aber nicht die Welt dein Lächeln.
____________________________
Neinnnnn!!! Wieso kann Nick
Neinnnnn!!!
Wieso kann Nick nicht im letzten MOment kommen und sagen, dass er auf sie wartet?
Ich dankedir, das Emily mithilft ihn zu vernunft zu bringen
Die kleine ist so putzig!
Ich hoffe das der Epilog ein Happy End bringt. Also; ich warte
Ich weiß einfach nicht,was ich noch schreiben soll. Außer: hammer emotional geladener Part!
Lg Charlotte
____________________________
Lass dein Lächeln die Welt verändern, aber nicht die Welt dein Lächeln.
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waaaaaaaaaaaah! wieso so
waaaaaaaaaaaah!
wieso so traurig? wieso so emotional?
aber soooooo gut!
so blöd, dass nick zu spät kommt!
ich meine, er hat ja wirklich eingesehen, dass er sich nicht gut verhalten hat!
aber wieso?
oh man! ich bin so gespannt, auf den epilog! ich hoffe es gibt ein HAPPY END!!!!
UND BITTE - schreeeeib etwas neues! bitte ! du schreibst einfach viel zu gut!
Meine Story
: http://www.camp-rock.de/cr/fanfiction/disneyclique/live-the-moment
Tja, Nick hätte sich auch in
Tja, Nick hätte sich auch in seinem Zimmer verkriechen können aber nein, er hat es seiner Mom erzählt und ehrlich gesagt, find ich das mehr als goldig
Wenn er Selena liebt, muss er sie ziehen lassen. Liebt sie ihn, kommt sie zurück.
Nun ja, und seine Mom hat recht und seine kleine Schwester auch!
mies
Du lässt sie gehen, ohne, dass Nick noch eine Chance hat mit ihr zu reden? I HATE YOU! ne ernsthaft jetzt, du hast es vermasselt
BRING DAS IN ORDNUNG! Ich kann den epilog kaum noch erwarten!
comment & rate: http://www.camp-rock.de/cr/fanfiction/cino/slipped-away
neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeein. w
neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeein.

wieso tust du das?
aber ich weiß auch nicht, auf wessen seite ich bin.
ich finde nicks argumente ziemlich stark! ich weiß nicht, wie ich reagieren würde, wenn mein freund mir sagen würde, dass er ein jahr nicht mehr bei mir ist.
es wäre eine hammer schwere zeit.
aber selena tut mir leid. sie hat nick jetzt verloren, dabei liebt sie ihn echt ziemlich doll!
vielleicht entscheidet sich nick ja nocheinmal um und verabschiedet selena wenigstens!
schnell weiter!
Meine Story
: http://www.camp-rock.de/cr/fanfiction/disneyclique/live-the-moment
Neinnnnn! Wenn du mein
Neinnnnn! Wenn du mein Gesicht sehen könntest. Ich bin kurz davor loszuheulen! Wieso muss du, also Nick diesen Wunderbaren MOment zerstören? Ich war am Anfang vom Part richtg Happy,dass sie alle unterstützen und jetzt? Jetzt meint Nick, das er nichgt ein Jahr auf Selena warten kann. Wieso machst du es mir kaputt? Ich fand die beiden zusammen so süß? Hoffentlich kommt jetzt dann Emily ins Spiel und bringt Nick zur vernunft! Das fände ich richtig gut.
Die Ansprache von Demi fand ich toll und das Miley mit Liam zusammenkommt war mir irgentwie klar
Aber das Demi nicht mir Joe zusammen sein will hätte ich jetzt nicht erwartet. Genauso wenig, ja ich wiederhol mich, dass Nick so mit Selena umspringt!
Bitte schreib schnell weiter und lass es nicht den Vorletzten Part sein. Ich bin schon gespannt wies weitergeht, nein wies Endet!
Ichwill irgentwie nicht das es endet!
Lg Charlotte
PS: Sorry für den miesen Kommentar.
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Lass dein Lächeln die Welt verändern, aber nicht die Welt dein Lächeln.
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:oooooooooooooooo Na gut, ich
:oooooooooooooooo Na gut, ich find's mies, dass aus Joe und Demi nichts geworden war, aber da ich kein ultra Jemi-Fan bin, raste ich nicht aus und liebe dich weiter
Und naja, Tay scheint ja auch im Rennen zu sein :b
Nun gut, das mit Demi und Joe konnte ich akzeptieren, aber ich schwöre dir, wenn du das mit Nick und Selena nicht wieder auf die Reihe bekommst, dann werf ich mit Steinen ! GROßEN STEINEN !!!
Was'n los mit dir?
Warum machst du sowas? Ich meine, die sind erstmal zusammengekommen (von den parts her) und schon nimmst du sie uns wieder?
du gehörst in den knast ._.
Hau in die Tasten und geb uns unser Paar wieder ! Kusssmiley hast du dir nicht verdient !
comment & rate: http://www.camp-rock.de/cr/fanfiction/cino/slipped-away
*________________* oh ja. oh
*________________* oh ja. oh ja ich liebe dich! bis zum mond und weiter, nur wegen den beiden! ZUSAMMEN! YES!
Oh ja, Demi hat's dir gezeigt Joe, da hast du's! IN YOUR FACE! man ich steh drauf die großschalttaste zu benutzen ..
Oh ja, da geht was, da geht sowas von was !
Uh, ein zweites Date
Okay, ich will wissen wie's in der Schule lief und was die anderen von Nick und Selena halten, was Nick's Freunde sagen und einfach allgemein
Ich meine was die Beiden mache iwssen wir nun und das es anfangs komisch war auch, aber den Rest nicht x.x
sorry, ich glaube meine kommentare werden immer mies .. :l
dennoch, hau in die Tasten ;************************
comment & rate: http://www.camp-rock.de/cr/fanfiction/cino/slipped-away
fantastisch. selena und nick
fantastisch.
selena und nick sind einfach unbeschreiblich süß und demi's aktion ist mega cool!
aaawwwr. ich weiß nicht was ich sagen soll, weil die letzten parts einfach perfekt waren!
wunderbar <3
Meine Story
: http://www.camp-rock.de/cr/fanfiction/disneyclique/live-the-moment
Süüüß Selena und Nick und
Süüüß
Selena und Nick und auch Demi und Joe, sind solche tollen Paare! Auch Emily ist goldig. Es ist verständlich das sie es ekelhaft fand, dass sich die beiden geküsst haben.
Ach ja, ich wollt mich noch bedanken: ich fands mega cool, dass die beiden eine Mehlschlacht gemacht haben.
Hoffentlich passiert nichts schlechtes mehr!
Lg Charlotte
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Lass dein Lächeln die Welt verändern, aber nicht die Welt dein Lächeln.
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Warum musst du Selena und
Warum musst du Selena und Nick so knuddelig machen?
Das halt ich nicht aus, das ist super süß und du weißt an was mich das erinnert, naja irgendwie und ich kann nur pessimistisch sein :DDD Mist kannst du in deiner Story was schief gehen lassen, mir ist nicht nach happy :DDDD
"Oh Gott, ich liebte dieses Mädchne." Jaja, Nick, ist okay
Wir wissen nun 100% Bescheid
Weise Worte, Selena
Ernsthaft, ich glaube besser hätte man jemande nicht aufmuntern können. Aber es ist krass, dass Emily mit ihren jungen jahren schon so denkt, aber nun gut, ich kenne das, you know that. Ich hoffe, diese Hässlichkeits-Tour ist wirklich aus Emilys Kopf draußen!
DA MUSS EIN KUSS KOMMEN! ICH SEH ES VOR MIR, DIE WERDEN RUMKNUTSCHEN, OH JA DAS WERDEN SIE! nun ja vorausgesetzt emily kommt nicht reingeplatzt :DDD
ok, der kommentar war mies, entschuldige
;************************
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Wow, ich LIEBE diesen Part.
Wow, ich LIEBE diesen Part. Meiner Meinung nach, der beste! Emily ist so süß und Selena und NIck auch. Der Part ist einfach rundherum gelungen. Das was Selena zu Emily gesagt hat, gibt nicht nur Emily neues Selbstbewusstsein

McDonalds als Lieblingsrestaurant... ich hatte einen totalen Lachflash
Danke für den tollen Part, du hast mir soeben das Motto für die Abschlusszeitung geliefert
Schade, dass du die Story bald beendet haben willst.
Aber wehe, sie kommen davor nicht zusammen! 
Lg CHarlotte
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Lass dein Lächeln die Welt verändern, aber nicht die Welt dein Lächeln.
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Langweilig? Du hast eine
Langweilig? Du hast eine etwas verdrehte vorstellung! Der PArt war amüsant, witzig und cool! Ich hatte so einen Lachflash bei der Stelle:"Mein Herz fing an zu Bröckeln. Blödes Mistding." Keine Ahnung wieso. Das die Jungs Sel verteidigen finde ich klasse. Auch das Nick Sel trägt
Die beiden sind echt süß. Und das der Mund schneller ist als das Gehirn kenn ich echt gut. Hat mich schon oft in schwierigkeiten gebracht!
Lg Charlotte
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Lass dein Lächeln die Welt verändern, aber nicht die Welt dein Lächeln.
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oh mein gott selena und nick
oh mein gott
selena und nick sind einfach zucker <3
süßer geht nicht erhlich!
und selena kann taylor richtig gut still machen. sie hat super sprüche!
und wie süß es ist, wenn nick eifersüchtig wird!
er hat selena ja richtig toll verdeidigt!
wowowowowowowowowowowow!
ich liebe diesen part:D
schnell weiter ! ich will wissen wie es weiter geht!
Meine Story
: http://www.camp-rock.de/cr/fanfiction/disneyclique/live-the-moment
Selena du idiotischer
Selena du idiotischer Schwachkopf, für dich benimmt er sich normal. Man warum sind verliebte Leute immre so unglaublich dämlich und checken nichts? :DD
AWWWWWWWWWWWWWWWW
))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))) man wie süß kann man sein?
))))))))))))))) ja ich bin höchst begeistert von nick!
)))))))))) ich hoffe meine smiley bringen es zum ausdruck!
)))))))))))))))))))) DAS WAR SO SÜß
ich will mehr solche szene, superwoman!
"Also magst du Nick?" - Tja, danke für den Satz:D Keine AHnung werd den Satz gesagt hat aber danke! :DD
BAM! "Und du könntest leichter sein." IN YOUR FACE, SELENA! :DD Tja das war eiskalt und gut. Man mein Kommentar ist so grottenschlecht :DDDD
Maaaaaaaan, Nick und Selena sind so unglaublich knuddelig
))) Mach weiter!
Man Mittwoch soll schnell kommen, ich will mehr lesen! :ooo
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comment & rate: http://www.camp-rock.de/cr/fanfiction/cino/slipped-away
Awww .. wie süß! :DDD Am
Awww .. wie süß! :DDD
Am Anfang war das ja ziemlich blöd wo Nick nicht bei Sel gestanden hat, sondern bei seinen Freunden und anderen Mädels, aber wo sie dann dem Typen da die Meinung gesagt haben war richtig gut! :DD
Voll cool das Sel sich auch mit den anderen Jungs so gut versteht!
Und das Nick sie zum Auto trägt find ich auch richtig süüß! :DD
Alles in allem: Super Part! :DD
meeeeeeeeeeeega gut! selena
meeeeeeeeeeeega gut!
selena sieht ziemlich gut aus wie ich finde
und ich finde es auch wichtig, dass sie nick ihre andere seite zeigt, denn nur so kann eine richtige freundschaft auch entstehen und sich entwickeln!
außerdem finde ich es echt gut, dass sie mit den jungs wegfährt und mit ihnen etwas unternimmt!
und ich verstehe sie, dass demi jetzt eine ansprechperson für sie ist. wäre meine beste freundin auch für mich!
schnell weiter!
Meine Story
: http://www.camp-rock.de/cr/fanfiction/disneyclique/live-the-moment
soo hab es mal wieder
soo hab es mal wieder geschaft online zu kommen um deine fantastische story zu kommemtieren ;D
ich hasse es wenn mich leute beobachten oder so 
wie gut sie selena kennt und wie sie dass mit nick gemacht hat
einfach genial (:
ich mein die sache mit nick & sel
ich finde du könntest mal eine situation schreiben wo die zwei alleine sind 
oh man ich glaube ich wäre,wenn ich sel wäre, bei der autofahrt ausgerastet
demi ist einfach eine tolle beste freundin
ich bin schon total gespannt wie es weiter geht
liebe grüße (:´
achja ich hoffe du bist nicht sauer dass ich nicht jeden part kommentieren kann, aber ich bin in letzter zeit so selten online weil ich ja in new york bin
ich versuch mich zu besser ;D
Es tut mir schrecklich leid
Es tut mir schrecklich leid das ich nicht
kommentieren konnte aber ich habe
keine zeit und in den feiertagen auch
nicht und deshalb habe ich
vergessen bescheid zu sagen
bei ein paar story habe ich schon egsagt dass ich keine
Zeit habe hier habe ich es wohl vergessen :/ es tut mir leid .
Ich kannalso immer noch nicht so viel kommentiern ich
kann leider auch nicht um kurz vor 12 so einen langen
kommi schreiben habe erst um dieser zeit zeit hier
rein zu kommen sorry
und ichhabe wirklich private probleme mit
meiner besten Freundin und die
sind richtig ernst ich kann an nichts anderes
mehr so richtig denkenobwohl
cih mich ablencken muss das tue ich auch mit
meinen anderen freundin
deshalb habe ich nicht viel zeit sorry omg jetzt
fange ich auch noch an private
probleme zu erzählen obwohl es dich wohl nicht
interessiert also dafür auch sorry
Wow,ich mag deine Story immer
Wow,ich mag deine Story immer mehr. Demi ist witzig und die "Beziehung" zwischen Selena und den Jungs ist einfach klasse. Und so goldig, als sich die Jungs am ende vom Part auf Sels Seite schlagen, hat ein rießiges OOOOHHH verdient
Schreib schnell weiter!
Lg Charlotte
____________________________
Lass dein Lächeln die Welt verändern, aber nicht die Welt dein Lächeln.
____________________________
So, here i am und ich bin
So, here i am und ich bin bereit dir einen Kommentar hinzudonnern!
Nick du obercooler und obersüßer Chameur!
Wenn du hier noch mehr Süßholz raspelst, dann sterb ich vor lauter Knuffigkeit
Man Superwoman du machst mich echt fertig, Nick wird von Part zu Part besser und legt sein Arschloch-Image ab, das macht mich fertig, das killt mich diese ganze Nettigkeit :DDDD
Tja, Demi ziert sich echt vor nichts, aber schön, dass ich nicht die einzige bin die sieht, dass da die Funken fliegen!
IN YOUR FACE, BIATCH! Ja Demi da hat Selena dir das 'Turteltäubchen' gegenüber Nick heimgezahlt. Erwähnt Selean das eiskalt gegenüber ihrem Dad, zu gut ehrlich :DDD
"Zwillinge, schon vergessen?" ich hab auch einen Zwilling! Einen super tollen und ich liebe sie und sie ist ein Tollpatsch und haut jeden Tag Sprüche raus wie sonst was, aber sie ist witzig und ohne sie wüsst ich nicht wo ich stehen würde! - so genug gesülzt, will ja nicht wie Nick werden

Gott ich knuddel meine Mama immer überall ab, drück ihr n Kuss auf die Wange und was weiß ich. Ich steig nicht durch warum die Meisten damit so ein Problem haben. Eltern sind wertvoll und man sollte sich nicht für sie schämen, auch wenn sie sich hier und da mal daneben benehmen! Ich mag Selena's Einstellung dem gegenüber
Gib's ihm, Selena! Nein ernsthaft, ich check auch nicht wie Taylor das entgehen konnte, aber wenigstens weiß er Bescheid udn es ist gut, dass Selena es gesagt hat, denn dadurch umgeht sie weitere solcher Situationen mit ihm. Und Liam's Satz war putzig
So, Sel alleine mit den vier Jungs? :DDD kann witzig werden, ich hoffe das wird es auch !
schreib ganz schnell weiter, sonst töte ich dich ;**********************************
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Awwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwww,
Awwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwww, Nick und Sel sind wohl mal purer Zucker!
ich bin jetzt schon überwältigt mit deren Süßheit, wie wird das erst wenn du sie zusammen kommen lassen wirst? :ooooo Man du ertränkst mich in Honig!
Nun gut ich war gerade ziemlich gefesselt am Lesen sodass ich nebenbei nicht kommentiert hab, wie ich das sonst mach. Verflucht sei diese gute Geschichte! :xx
Also gut, ich bin auch etwas über Sel Reaktion verwirrt aber andererseits kann ich sie irgendwo verstehen. Nun gut, mal sehen was sie selbst noch dazu sagen wird.
Obwohl es mich ja auch verwirrt, dass Demi ein Gespräch vor Nick anfängt? Das versteh ich auch nicht ganz, wieso sie das macht. Ich meine Sel und Nick sind Freunde aber so weit schon, ich wieß es nicht. Nunja das wirst du noch aufklären schätze ich mal ;DD
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auch zu dem neuen part muss
auch zu dem neuen part muss ich sagen: GANZ TOLL!
wirklich, ich verstehe zwar nicht, wieso selena so reagiert...aber irgendwie voll süß, dass nick selena nachgegangen ist!
uuuuh miley und liam *-*
schnell weiter!
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super toller part! ich fand's
super toller part!
ich fand's ziemlich gut, dass du selena's andere seite auch mal geschildert hast!
selena ist echt toll! sie hilft miley, obwohl sie eigentlich gar nicht SO dicke sind! aber ich denke das sich das ab dem gespräch deutlich verändert hat!
und auch echt richtig süß, das joe und demi ein date haben!
und wow - selena und nick wollen sich ein weiteres mal treffen!
schnell weiter bitte!
Meine Story
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Danke, danke, danke! Du hast
Danke, danke, danke! Du hast mir gerade das Lachen wieder zurück geben! Ich meine das nicht nur einfach so, ich meine das 100%ig ernst. Wenn du nicht mir gerade einen Grund gegeben hättest wieder zu lachen, dann wäre sicher was schlimmes passiert!
Ich LIEBE den Part. Er ist einfach toll. Ich weiß nicht was ich noch sagen soll. Außer DANKE?!
Lg CHarlotte
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Lass dein Lächeln die Welt verändern, aber nicht die Welt dein Lächeln.
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Grace? Warte mal wer ist
Grace? Warte mal wer ist jetzt Grace, wo kommt dir her und bin ich die einzige die jetzt verwirrt ist? :DDDDDDDDDDDD
"Nach 13 Achterbahn-Fahrten " DREIZEHN! TAYLOR SWIFT! GLÜCKSZAHL!
))))
Nach Achterbahnen muss man was essen. Ich fühl mich danach immer so leer - obwohl ich mich nicht übergebe :DD
TROTZT! TROTZT UM EUER LEBEN VERDAMMT, TROTZT! :DD ja ich raste jetzt aus, superwoman, aber die beiden müssen einfach zeit miteinander verbringen. ich meine, je mehr zeit sie miteinander verbringen, desto schneller verlieben sie sich, desto schneller entsteht nelena und desto schneller bin ich happy, you know? also, lass sie trotzen! :DDD
Aha, ok, also hat Miley sich geritzt. Ich glaube dazu hab ich in einem vorherigen Kommi mal 'ne Frage gestellt, aber die hast du mir eiskalt nicht beantwortet :DDDDDD nun gut jetzt hab ich meine Antwort! :DD
"Zum Allerersten mal umarmte Miley mich und nicht umgekehrt und ich war froh" FALSCH! an der tür schon
)) ja richtig ich mach 'n emotionalen moment kaputt, komm damit klar, superwoman!
"anders als wie ich" oh shari ... .__. zu viel kik-werbung geschaut? entweder 'als' ODER 'wie' .. man man man! :DD
' „Du kennst mich doch.“ Grinste ich. „Genau deswegen.“ ' - tja das kommt mir bekannt vor. solche gespräche kenne ich zu gut :DD
SCHEIßE IST DER HUND KNUFFIG *_______________* wie kann man so goldig süß sein? :oooooooooooooo
Also, ich weiß zwar nciht wieso der Part keinen Sinn ergeben soll, denn es kam nichts sinnloses vor, aber nun gut, auch okay:D Aber es kam viel vor
Das Treffen mit Nick, die Probleme von Miley, Demi und Joe, der neue Welpe (*.*) ! Und ich finde es gut, dass du von Selena noch eine andere Seite zeigst. Denn nur das verletzte Mädchen, dass hätte auch irgendwie nicht zu ihr gepasst, denn sie hat schon von anfang an in der Story so stark erschienen und so, dass sie viele Fassetten hat. Und ja, keine ahnung :DD
So, superwoman, es reicht. Schreib schnell weiter! Türkise dich ;******************************
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einfach toller part ich liebe
einfach toller part ich liebe die beiden einfach die sind sp sweeet *-*
hoffe
mach bitte schnell weiter
Ich stimme den anderen ein nick mag selena und ich denke sogar mehr als
nur freunde . Bin gespannt wem als erstes übel wird
nick obwohl ich das auch denke
und bleib bitte bei nelena also das es auch stellen
gibs wo beide alleine sind
ich finde es echt toll, dass
ich finde es echt toll, dass es nick egal ist, was alle anderen sagen.
daraus kann man ja auch schließen, dass nick sein ruf gar nicht SO wichtig ist!
außerdem finde ich es eine super idee von nick, mit selena in den freizeitpark zufahren um dort mit ihr spaß zu haben!
und es scheint ja auch so, als ob die beiden mächtig spaß hätten!
Ich bin gespannt, wie es weiter geht! Vielleicht treffen die beiden unerwartet jemanden von ihrer schule?! oder vielleicht gibt es einen ersten kuss?!
Ich bin gespannt! --> schnell weiter!
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